Am 07.11.2018 hat die Europäische Rundfunkunion (EBU) die offizielle Teilnehmerliste für den 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to dream in Tel Aviv veröffentlicht. Auf dieser Liste tauchen vier Namen auf, die ich bisher nicht notiert hatte: Israel, Moldawien, Polen und Schweden.
Da ich nie eine Äußerung des Gastgebers vernehmen konnte dass er auch selbst definitiv einen Teilnehmerbeitrag zum Wettbewerb entsendet, hatte ich Israel noch nicht in die Teilnehmerliste aufgenommen. Bei der EBU hat sich das Land aber angemeldet. Schweden hat schon viele Pläne für die Melodifestivalen bekannt gegeben, aber auch hier fehlte mir eine klare Aussage zur Teilnahme. Von Polen gab es diese Saison von gar nichts zu hören, doch offenbar schmieden auch unser Nachbarn Pläne für Tel Aviv.
Die einzige kleine Überraschung auf der Teilnehmerliste ist Moldawien. Das ärmste Land Europas muss jedes Jahr die Finanzen des Rundfunks aufs Genauste überprüfen, ob der ESC im Budget enthalten ist. Meistens gibt es darauf eine positive Feststellung, allerdings immer erst kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist. Oft hat Moldawien sich sogar schon eine Verlängerung für die Entscheidung über die Teilnahme erhandelt. Für 2019 ist alles gut gegangen und Moldawien wird den ESC wieder durch seinen Beitrag bereichern.
Einige teilnahmeberechtigte Nationen, von denen es noch keine Absage zum Wettbewerb gab, können somit von der Liste der möglichen Teilnehmerländer gestrichen werden. Dies betrifft Ägypten, Algerien, Andorra, Jordanien, den Libanon, Libyen, Marokko, Tunesien und Vatikanstadt.
Die Teilnehmerzahl für 2019 beträgt also 42 - sofern die EBU sich nicht doch noch mal dazu durchringen wird Kasachstan eine Starterlaubnis zu erteilen. 2015, bei der ersten Teilnahme von Australien, fiel diese Entscheidung auch sehr spät und überraschend. Hope never dies. Einen Teilnehmerrekord gibt es in Tel Aviv nach dieser Teilnehmerliste nicht. Die einzige Veränderung zum Vorjahr ist dass Bulgarien im Bunde fehlt. Das befürchtete Boykottieren einiger Staaten, welches sich nach dem Sieg von Israel andeutete, blieb glücklicherweise komplett aus. Ich würde mal behaupten dass diesbezüglich alle Nationen zur Vernunft gekommen sind.
Die offizielle Teilnehmerliste für den 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to dream in Tel Aviv:
Albanien
Armenien
Aserbaidschan
Australien
Belgien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Georgien
Griechenland
Großbritannien und Nordirland
Irland
Island
Israel
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Malta
Moldawien
Montenegro
Niederlande
Nordmazedonien
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
San Marino
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowenien
Spanien
Tschechien
Ukraine
Ungarn
Weißrussland
Zypern
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Dienstag, 8. Januar 2019
42 Länder in Tel Aviv dabei - Offizielle Teilnehmerliste
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Freitag, 4. Januar 2019
Summer Summary 2018 Teil 3
Hier die verbliebenen wichtigen und besonders unterhaltsamen Nachrichten aus dem Mai:
21.05. Zibbz, die Vertreter der Schweiz beim ESC 2018, haben eine Englische Version des portugiesischen Songs "O Jardim" veröffentlicht. Ihre Motivation dafür sei dass manchmal richtige Kunst bei großen Shows wie der Eurovision nicht genug Aufmerksamkeit bekomme. Portugal wurde Letzter als pre-qualifizierter Finalist. Ich finde das Cover überaus gelungen und hörenswert:
21.05. "Together" von Ryan O'Shaughnessy hat es in den heimischen Charts auf die #17 geschafft. Das ist die beste Platzierung seit dem LGBT-Evergreen "Only Love survives" aus dem Jahre 2013 für einen irischen ESC-Beitrag in den eigenen Charts. Als einziger weiterer ESC-Song in den Top 50 von Irland hat es Zypern mit "Fuego" gerade so auf den 50. Platz geschafft.
23.05. Das israelische Kommunikationsministerium plant "Nationen wie Saudi-Arabien, die VAE, Tunesien und andere Länder" für den ESC einzuladen. Tunesien ist sartberechtigt, Saudi-Arabien wäre es wenn es Mitglied der EBU wollen werden würde, was ohne Probleme möglich ist, die VAE liegen außerhalb der EBU Grenzen und könnten demnach rein theoretisch nicht antreten. Mal schauen was sich daraus entwickelt.
23.05. 186 Millionen Menschen sahen das Finale des Eurovision Song Contests 2018. Der durchschnittliche Marktanteil betrug 35,8%. Den besten Marktanteil hatte mal wieder Island, mit 95,3%, auch wenn dies ein sehr enttäuschender Wert für RÜV ist. Auch Grund dafür war sicherlich das Ausscheiden Islands im Halbfinale. Über den eigenen Sieg freuten sich eine Millionen live Zuschauer in Israel. Die Show hatte dort 50,9% Marktanteil. Beim zweitplatzierten in Zypern waren es sogar 77,4% und 250.000 Zuschauer. Im Gastgeberland Portugal zog es 1,5 Millionen messbare Zuschauer vor die Fernsehgeräte (43,1% Marktanteil). 6,6 Millionen Menschen aus 198 Ländern sahen den ESC im Livestream. Obwohl Russland wieder antrat und den Wettbewerb live ausstrahlte gab es im Livestream einen bemerkenswerten Zuschaueranstieg von 10%! Wer mochte konnte den ESC auch einfach nur in 13 verschiedenen Radiosendern (darunter auch in der Slowakei) hören, ohne sich von den großen Showeinlagen ablenken zu lassen. Insgesamt ist die Einschaltquote im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken - trotz der Teilnahme von Russland. Es ist schwer zu erklären woran das lag. Mit fast 200 Millionen Zuschauern steht der ESC aber keineswegs vor einem Untergang. Kein Grund zur Panik.
24.05. In Österreich erobern ESC-Songs die Charts:
#1 Österreich
#9 Tschechien
#15 Israel
#23 Deutschland
#35 Zypern
#49 Dänemark
25.05. BHRT, die Rundfunkanstalt von Bosnien-Herzegowina wird von der EBU von allen Dienstleistungen der Union auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen. Bosnien-Herzegowina wird auch für eine Teilnahme am JESC 2018 und am ESC 2019 gesperrt. Auch die Fußball WM darf BHRT nicht übertragen. Grund dafür ist der immer größer werdende Schuldenberg von BHRT bei der EBU. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat es in seinem Land sehr schwer, die Regierung sieht ihn schon lange als überflüssig an und weigert sich den Sender ausreichend zu finanzieren. Seit Jahren steht BHRT vor der Aufgabe des Senders. Damit hätte das Land keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr. Eine besorgniserregende Entwicklung. Den Eintritt in die Europäische Union kann sich Bosnien-Herzegowina dann auch abschminken. Wir werden wohl noch einige Jahre warten müssen bis wir Bosnien-Herzegowina wieder beim ESC sehen werden. 2019 ist das Land leider definitiv wieder nicht dabei. Es lässt sich nur hoffen dass die Politiker verstehen wie wichtig ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist. Bosnien-Herzegowina ist das erste feststehende Land das 2019 nicht dabei ist.
27.05. Es gibt ein neues meistgeklicktes Video auf dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest. Das Preview Video vom Siegersong "Toy" von Netta ist nun das erfolgreichste YouTube Video vom ESC. Für die 59 Millionen Klicks hat das Video nur 76 Tage gebraucht. Toy löste das Preview Video von Frankreich 2011 ("Allez! Ola! Olé!") ab, das erst vor kurzem den Rekordplatz von Lena mit dem Preview Video zu Sattelite (Deutschland 2010) übernahm.
27.05. Selten veröffentlicht ein Sender wie viel Geld ihm eine ESC-Teilnahme gekostet hat. Der ukrainische Rundfunk UA:PBC tat dies für das Jahr 2018. Unterm Strich stehen auf der Rechnung 2,3 Millionen Euro. Da wurde alles mitgerechnet, von der Teilnahmegebühr, über den Vorentscheid, bis hin zu Hotelkosten und das Transportierens des Bühnenbildes.
28.05. Doron Medalie, der Komponist von "Toy", "Golden Boy" und "Made of Stars" (Israel 2018, 2015 und 2016) zeigt sich abgehoben und wird dafür kritisiert, so gab er die Aussage von sich dass er der wahre Sieger der ESCs sei und Netta nur als Mittel zum Zweck benutzt hätte. Er habe in den letzten Jahren die Größten Hits des Landes geschrieben und ratet den verbitterten Leuten dass sie aufhören ihre Songs zu schreiben und zu versuchen etwas besseres zu leisten als seine fantastische Arbeit. Von allen Seiten wird er dafür verurteilt. Dass er jetzt nochmal einen Song für Israel beim ESC schreiben darf ist zweifelhaft. Auch ich kann einen Menschen nicht verstehen der andere dazu auffordert aufzuhören Kunst zu machen - erst recht wenn er selber Künstler ist.
28.05. Litauen entschuldigt sich dafür dass sie Website dem Besucheransturm für den Livestream des ersten Halbfinals nicht standhalten konnte. Nachdem 53.000 Menschen den Stream aufgerufen haben konnten weitere Zuschauer das Halbfinale von LRT online nicht mehr verfolgen. Die Rundfunkanstalt hatte einen solchen Ansturm nicht eingeplant und schon am folgenden Tage die Kapazitäten der Website stark erweitert, auch im Hinblick auf die Fußball WM.
29.05. Kasia Mos und Norma John, die Künstler von Polen und Finnland beim ESC 2017 haben gemeinsam eine Single veröffentlicht:
29.05. In sämtlichen Nationen gibt es Bestrebungen den ESC zu boykottieren weil er im politisch aufgeladenen Israel stattfindet. Ich kann diese Bestrebungen keineswegs verstehen. Wenn man auf Missstände aufmerksam machen möchte geht das am besten mit einer Teilnahme. Bei der Teilnahme kann man dann darüber sprechen. Die beste Argumentation für eine Teilnahme in Israel legte die Senatsabgeordnete für die Grünen in Australien, Lee Rhiannon, dar: "Bei der Eurovision geht es darum die Politik zu vergessen. All dies zu vergessen und eine Einheit zu bilden und Länder zusammen zu bringen, im Sinne eines Liedes, einer Feier und im Sinne der Kultur. (…) die Europäische Rundfunkunion vereint Menschen und Gemeinschaften, sie ist nicht dafür da um zu spalten und der Eurovision Song Contest ist etwas das die Politik übersteigt."
29.05. RTVE hat entschieden dass durch die nächste Staffel der Operation Triunfo die Kandidaten für den ESC 2019 ausgewählt werden können. Was auch immer das genau bedeutet. Dank der Neuauflage der alten Castingshow hatte der Sender auch beim ESC Rekordeinschaltquoten. 7,1 Millionen Zuschauer sahen die Show. Ein Marktanteil von 43,5%.
30.05. Eneda Tarifa, die 2016 für Albanien sang wird wohl die erste ESC-Teilnehmerin die auch bei der Türkvizyon performt. RTSH meldete sie für den Wettbewerb an. Albanien nimmt das dritte mal an der Türkvizyon teil.
30.05. Katar debütiert 2018 beim ABU TV Song Festival. Die Qatat Media Corporation beabsichtigte ihre Teilnahme bei der ABU. Dabei handelt es sich um eine ESC-ähnliche Veranstaltung, die jedoch keinen Wettbewerb beinhaltet. Es repräsentieren lediglich Interpreten mit Songs ihre Nationen.
30.05. Netta trat im Sommer 2018 auf zahlreichen Christopher Street Days in ganz Europa auf, darunter auch in Köln. Nichts anderes habe ich von der Queen of Eurovision erwartet die für die Rechte von Minderheiten kämpft. Leider war sie nicht auf dem CSD in Hamburg, es wäre für mich ein unvergessliches Erlebnis gewesen sie zu treffen. Stattdessen konnte ich dort mit einem ähnlich inspirierenden Sänger reden, dem DSDS Sieger Prince Damien.
30.05. Nach dem Ausschluss von Bosnien-Herzegowina flattert nun die erste Absage in den Briefkasten der EBU. Die Slowakei gab bekannt dass sie die Teilnahme 2019 finanziell nicht stemmen könne. Allerdings wird ein allgemeines Desinteresse am Wettbewerb im Land die entscheidendere Rolle für die Absage von RTVS gespielt haben. 2012 war die Rundfunkanstalt letztmalig beim Wettbewerb dabei.
31.05. Es gibt große Diskussionen darüber in welcher Stadt und Halle der ESC ausgetragen werden sollte. Dabei macht nun die Basketballabteilung des Vereins Hapoel Jerusalem die größten Probleme. Für zwei Heimspiele würden sie die Pais Arena in Jerusalem nur für zwei, aber nicht für nötige fünf Heimspiele räumen würde. Soll daran scheitern dass der ESC in Israel ausgetragen wird?
Zeit sich in den Juni zu stürzen.
21.05. Zibbz, die Vertreter der Schweiz beim ESC 2018, haben eine Englische Version des portugiesischen Songs "O Jardim" veröffentlicht. Ihre Motivation dafür sei dass manchmal richtige Kunst bei großen Shows wie der Eurovision nicht genug Aufmerksamkeit bekomme. Portugal wurde Letzter als pre-qualifizierter Finalist. Ich finde das Cover überaus gelungen und hörenswert:
21.05. "Together" von Ryan O'Shaughnessy hat es in den heimischen Charts auf die #17 geschafft. Das ist die beste Platzierung seit dem LGBT-Evergreen "Only Love survives" aus dem Jahre 2013 für einen irischen ESC-Beitrag in den eigenen Charts. Als einziger weiterer ESC-Song in den Top 50 von Irland hat es Zypern mit "Fuego" gerade so auf den 50. Platz geschafft.
23.05. Das israelische Kommunikationsministerium plant "Nationen wie Saudi-Arabien, die VAE, Tunesien und andere Länder" für den ESC einzuladen. Tunesien ist sartberechtigt, Saudi-Arabien wäre es wenn es Mitglied der EBU wollen werden würde, was ohne Probleme möglich ist, die VAE liegen außerhalb der EBU Grenzen und könnten demnach rein theoretisch nicht antreten. Mal schauen was sich daraus entwickelt.
23.05. 186 Millionen Menschen sahen das Finale des Eurovision Song Contests 2018. Der durchschnittliche Marktanteil betrug 35,8%. Den besten Marktanteil hatte mal wieder Island, mit 95,3%, auch wenn dies ein sehr enttäuschender Wert für RÜV ist. Auch Grund dafür war sicherlich das Ausscheiden Islands im Halbfinale. Über den eigenen Sieg freuten sich eine Millionen live Zuschauer in Israel. Die Show hatte dort 50,9% Marktanteil. Beim zweitplatzierten in Zypern waren es sogar 77,4% und 250.000 Zuschauer. Im Gastgeberland Portugal zog es 1,5 Millionen messbare Zuschauer vor die Fernsehgeräte (43,1% Marktanteil). 6,6 Millionen Menschen aus 198 Ländern sahen den ESC im Livestream. Obwohl Russland wieder antrat und den Wettbewerb live ausstrahlte gab es im Livestream einen bemerkenswerten Zuschaueranstieg von 10%! Wer mochte konnte den ESC auch einfach nur in 13 verschiedenen Radiosendern (darunter auch in der Slowakei) hören, ohne sich von den großen Showeinlagen ablenken zu lassen. Insgesamt ist die Einschaltquote im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken - trotz der Teilnahme von Russland. Es ist schwer zu erklären woran das lag. Mit fast 200 Millionen Zuschauern steht der ESC aber keineswegs vor einem Untergang. Kein Grund zur Panik.
24.05. In Österreich erobern ESC-Songs die Charts:
#1 Österreich
#9 Tschechien
#15 Israel
#23 Deutschland
#35 Zypern
#49 Dänemark
25.05. BHRT, die Rundfunkanstalt von Bosnien-Herzegowina wird von der EBU von allen Dienstleistungen der Union auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen. Bosnien-Herzegowina wird auch für eine Teilnahme am JESC 2018 und am ESC 2019 gesperrt. Auch die Fußball WM darf BHRT nicht übertragen. Grund dafür ist der immer größer werdende Schuldenberg von BHRT bei der EBU. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat es in seinem Land sehr schwer, die Regierung sieht ihn schon lange als überflüssig an und weigert sich den Sender ausreichend zu finanzieren. Seit Jahren steht BHRT vor der Aufgabe des Senders. Damit hätte das Land keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr. Eine besorgniserregende Entwicklung. Den Eintritt in die Europäische Union kann sich Bosnien-Herzegowina dann auch abschminken. Wir werden wohl noch einige Jahre warten müssen bis wir Bosnien-Herzegowina wieder beim ESC sehen werden. 2019 ist das Land leider definitiv wieder nicht dabei. Es lässt sich nur hoffen dass die Politiker verstehen wie wichtig ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist. Bosnien-Herzegowina ist das erste feststehende Land das 2019 nicht dabei ist.
27.05. Es gibt ein neues meistgeklicktes Video auf dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest. Das Preview Video vom Siegersong "Toy" von Netta ist nun das erfolgreichste YouTube Video vom ESC. Für die 59 Millionen Klicks hat das Video nur 76 Tage gebraucht. Toy löste das Preview Video von Frankreich 2011 ("Allez! Ola! Olé!") ab, das erst vor kurzem den Rekordplatz von Lena mit dem Preview Video zu Sattelite (Deutschland 2010) übernahm.
27.05. Selten veröffentlicht ein Sender wie viel Geld ihm eine ESC-Teilnahme gekostet hat. Der ukrainische Rundfunk UA:PBC tat dies für das Jahr 2018. Unterm Strich stehen auf der Rechnung 2,3 Millionen Euro. Da wurde alles mitgerechnet, von der Teilnahmegebühr, über den Vorentscheid, bis hin zu Hotelkosten und das Transportierens des Bühnenbildes.
28.05. Doron Medalie, der Komponist von "Toy", "Golden Boy" und "Made of Stars" (Israel 2018, 2015 und 2016) zeigt sich abgehoben und wird dafür kritisiert, so gab er die Aussage von sich dass er der wahre Sieger der ESCs sei und Netta nur als Mittel zum Zweck benutzt hätte. Er habe in den letzten Jahren die Größten Hits des Landes geschrieben und ratet den verbitterten Leuten dass sie aufhören ihre Songs zu schreiben und zu versuchen etwas besseres zu leisten als seine fantastische Arbeit. Von allen Seiten wird er dafür verurteilt. Dass er jetzt nochmal einen Song für Israel beim ESC schreiben darf ist zweifelhaft. Auch ich kann einen Menschen nicht verstehen der andere dazu auffordert aufzuhören Kunst zu machen - erst recht wenn er selber Künstler ist.
28.05. Litauen entschuldigt sich dafür dass sie Website dem Besucheransturm für den Livestream des ersten Halbfinals nicht standhalten konnte. Nachdem 53.000 Menschen den Stream aufgerufen haben konnten weitere Zuschauer das Halbfinale von LRT online nicht mehr verfolgen. Die Rundfunkanstalt hatte einen solchen Ansturm nicht eingeplant und schon am folgenden Tage die Kapazitäten der Website stark erweitert, auch im Hinblick auf die Fußball WM.
29.05. Kasia Mos und Norma John, die Künstler von Polen und Finnland beim ESC 2017 haben gemeinsam eine Single veröffentlicht:
29.05. In sämtlichen Nationen gibt es Bestrebungen den ESC zu boykottieren weil er im politisch aufgeladenen Israel stattfindet. Ich kann diese Bestrebungen keineswegs verstehen. Wenn man auf Missstände aufmerksam machen möchte geht das am besten mit einer Teilnahme. Bei der Teilnahme kann man dann darüber sprechen. Die beste Argumentation für eine Teilnahme in Israel legte die Senatsabgeordnete für die Grünen in Australien, Lee Rhiannon, dar: "Bei der Eurovision geht es darum die Politik zu vergessen. All dies zu vergessen und eine Einheit zu bilden und Länder zusammen zu bringen, im Sinne eines Liedes, einer Feier und im Sinne der Kultur. (…) die Europäische Rundfunkunion vereint Menschen und Gemeinschaften, sie ist nicht dafür da um zu spalten und der Eurovision Song Contest ist etwas das die Politik übersteigt."
29.05. RTVE hat entschieden dass durch die nächste Staffel der Operation Triunfo die Kandidaten für den ESC 2019 ausgewählt werden können. Was auch immer das genau bedeutet. Dank der Neuauflage der alten Castingshow hatte der Sender auch beim ESC Rekordeinschaltquoten. 7,1 Millionen Zuschauer sahen die Show. Ein Marktanteil von 43,5%.
30.05. Eneda Tarifa, die 2016 für Albanien sang wird wohl die erste ESC-Teilnehmerin die auch bei der Türkvizyon performt. RTSH meldete sie für den Wettbewerb an. Albanien nimmt das dritte mal an der Türkvizyon teil.
30.05. Katar debütiert 2018 beim ABU TV Song Festival. Die Qatat Media Corporation beabsichtigte ihre Teilnahme bei der ABU. Dabei handelt es sich um eine ESC-ähnliche Veranstaltung, die jedoch keinen Wettbewerb beinhaltet. Es repräsentieren lediglich Interpreten mit Songs ihre Nationen.
30.05. Netta trat im Sommer 2018 auf zahlreichen Christopher Street Days in ganz Europa auf, darunter auch in Köln. Nichts anderes habe ich von der Queen of Eurovision erwartet die für die Rechte von Minderheiten kämpft. Leider war sie nicht auf dem CSD in Hamburg, es wäre für mich ein unvergessliches Erlebnis gewesen sie zu treffen. Stattdessen konnte ich dort mit einem ähnlich inspirierenden Sänger reden, dem DSDS Sieger Prince Damien.
30.05. Nach dem Ausschluss von Bosnien-Herzegowina flattert nun die erste Absage in den Briefkasten der EBU. Die Slowakei gab bekannt dass sie die Teilnahme 2019 finanziell nicht stemmen könne. Allerdings wird ein allgemeines Desinteresse am Wettbewerb im Land die entscheidendere Rolle für die Absage von RTVS gespielt haben. 2012 war die Rundfunkanstalt letztmalig beim Wettbewerb dabei.
31.05. Es gibt große Diskussionen darüber in welcher Stadt und Halle der ESC ausgetragen werden sollte. Dabei macht nun die Basketballabteilung des Vereins Hapoel Jerusalem die größten Probleme. Für zwei Heimspiele würden sie die Pais Arena in Jerusalem nur für zwei, aber nicht für nötige fünf Heimspiele räumen würde. Soll daran scheitern dass der ESC in Israel ausgetragen wird?
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Dienstag, 7. November 2017
BREAKING NEWS! 42 Länder, Slogan und Logo bekannt!
Vor vier Stunden wurden auf dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest zwei Videos hochgeladen, in denen die Teilnehmerzahl, der Slogan (und somit vollständige Name des Wettbewerbs) und das Logo bekannt gegeben wurden!
Der nächste ESC heißt ganz offiziell "63rd Edition of the Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lisboa", zu Deutsch "63. Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lissabon" Der Slogan "All aboard" bedeutet sowas wie "Alle an Bord!", oder "Alle einsteigen!", oder "Einsteigen bitte!". Ein typischer Slogan für den ESC, der genauso gut in sämtlichen Sätzen um den Wettbewerb gesagt werden kann, wie die Slogans der letzten Jahre. Er bezieht aber auch das ein was den diesjährigen ESC ausmachen soll, mal abgesehen, dass er ja extrem günstig werden soll, wie oft angepriesen wird. In einem Extra Video wird erklärt dass Portugal am Ozean liegt, für die Weltoffenheit Europas steht und sehr viel mit Wasser und Schifffahrt zu tun hat. Dies hat über das Logo und den Slogan entschieden und wird großer Bestandteil der drei Shows im Mai.
Ich bin nicht wirklich begeistert, aber es hätte auch etwas schlimmeres kommen können, insofern bin ich zufrieden, das einzige was mir Angst macht, ist dass die Bühne nicht wie ein Schiff aussehen soll und ich denke genau das wird passieren. Es mag zwar zu Portugal passen, stört die Atmosphäre der meisten Songs aber gewaltig! Außerdem hatten wir 2014 schon eine Bühne die von einem Schiff inspiriert war. Meinetwegen kann man irgendwie Wasser mit einbauen, das wird eine tolle Show, aber bitte macht keine Bühne, die an ein Schiff erinnert!
Das Logo wirkt sehr billig und total unprofessionell. Man kann auch ein schönes und natürliches Logo entwickeln, das so aussieht wie perfekt die Show eben auch ist. 2013 hatte man einen Schmetterling, der unglaublich professionell wirkte und zudem sehr schön war. Bis heute mein Lieblingslogo, auch wenn Building Bridges da sehr nah herankommt. Diese Muschel hier wirkt aber einfach nur lächerlich. Diesbezüglich bin ich von der EBU dieses Jahr sehr enttäuscht. Wer sich mit dem ESC beschäftigt wird dieses Logo in den nächsten sechs Monaten gezwungenermaßen ständig sehen. Es wird auch zur Promotion auf Bussen, Straßenbahnen, Plakaten u.ä. die gesamte Stadt in der Zeit direkt vor und während des ESC's zieren.
Der nächste ESC heißt ganz offiziell "63rd Edition of the Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lisboa", zu Deutsch "63. Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lissabon" Der Slogan "All aboard" bedeutet sowas wie "Alle an Bord!", oder "Alle einsteigen!", oder "Einsteigen bitte!". Ein typischer Slogan für den ESC, der genauso gut in sämtlichen Sätzen um den Wettbewerb gesagt werden kann, wie die Slogans der letzten Jahre. Er bezieht aber auch das ein was den diesjährigen ESC ausmachen soll, mal abgesehen, dass er ja extrem günstig werden soll, wie oft angepriesen wird. In einem Extra Video wird erklärt dass Portugal am Ozean liegt, für die Weltoffenheit Europas steht und sehr viel mit Wasser und Schifffahrt zu tun hat. Dies hat über das Logo und den Slogan entschieden und wird großer Bestandteil der drei Shows im Mai.
Ich bin nicht wirklich begeistert, aber es hätte auch etwas schlimmeres kommen können, insofern bin ich zufrieden, das einzige was mir Angst macht, ist dass die Bühne nicht wie ein Schiff aussehen soll und ich denke genau das wird passieren. Es mag zwar zu Portugal passen, stört die Atmosphäre der meisten Songs aber gewaltig! Außerdem hatten wir 2014 schon eine Bühne die von einem Schiff inspiriert war. Meinetwegen kann man irgendwie Wasser mit einbauen, das wird eine tolle Show, aber bitte macht keine Bühne, die an ein Schiff erinnert!
Das Logo wirkt sehr billig und total unprofessionell. Man kann auch ein schönes und natürliches Logo entwickeln, das so aussieht wie perfekt die Show eben auch ist. 2013 hatte man einen Schmetterling, der unglaublich professionell wirkte und zudem sehr schön war. Bis heute mein Lieblingslogo, auch wenn Building Bridges da sehr nah herankommt. Diese Muschel hier wirkt aber einfach nur lächerlich. Diesbezüglich bin ich von der EBU dieses Jahr sehr enttäuscht. Wer sich mit dem ESC beschäftigt wird dieses Logo in den nächsten sechs Monaten gezwungenermaßen ständig sehen. Es wird auch zur Promotion auf Bussen, Straßenbahnen, Plakaten u.ä. die gesamte Stadt in der Zeit direkt vor und während des ESC's zieren.
Das Logo vom 63. Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lissabon
Genau jetzt gerade, in einem halben Jahr findet das 1. Juryhalbfinale vom 63. Eurovision Song Contest 2018 All aboard! in Lissabon statt. Da ist es doch ein guter Zeitpunkt, zu dem Logo, Slogan und Teilnehmerliste bekannt gegeben werden. Ja die EBU hat auch endlich die offizielle Teilnehmerliste rausgerückt. Vielleicht hat man extra wegen Mazedonien so lange gewartet, die stehen nämlich nicht drauf! Ja die Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien wird NICHT am ESC 2018 teilnehmen. Man darf davon ausgehen, dass dieser Beschluss Teil der Abkommen war, die Ende letzter Woche zwischen MKRTV und der EBU getroffen wurden. Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Rundfunkanstalt wäre eine Teilnahme am ESC aber auch sehr verwunderlich. Wenn jeder Cent gezählt wird hat man selten einen sechsstelligen Eurobetrag für drei kürzere Abendshows übrig, bei denen man aller Voraussicht nach eh nur einen einzigen dreiminütigen Auftritt hätte. In den letzten zehn Jahren ist man neun mal im Halbfinale ausgeschieden...
Außerdem wurde die zuvor hoch gehandelte Zahl von 43 angemeldeten Nationen auf 42, die auf der endgültigen Teilnehmerliste stehen, reduziert! Wir werden also wieder keine Rekordteilnehmerzahl haben. Den gab es zuletzt 2008 als 43 Nationen in Belgrad dabei waren. 2011 wurde er in Düsseldorf wiederholt. Mit 42 Ländern haben wir die gleiche Teilnehmerzahl wie in den letzten beiden Jahren auch schon. Zum Vorjahr hat sich nur geändert, dass Russland nach seiner Protestabwesenheit in der Ukraine wieder zurückgekehrt ist, und wie eben schon beschrieben die Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien, aus finanziellen Gründen, die Teilnahme zurück gezogen hat. Das bedeutet auch, dass Moldawien sich "heimlich" angemeldet hat und sich die Besorgten wieder beruhigen können, dass das Land seine Podest platz Verteidigung angehen wird.
Zu 2016 hat sich verändert, dass Bosnien-Herzegowina und die Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien nicht dabei sind, dafür aber Portugal und Rumänien teilnehmen. Portugal hatte 2016 ein Jahr Pause gemacht, um seinen Vorentscheid zu überarbeiten und endlich ernsthaft konkurrenzfähig werden zu können. Im Jahr darauf haben sie gewonnen... Rumänien wurde wenige Tage vor Probenbeginn in Stockholm aufgrund von Schulden bei der EBU disqualifiziert.
Die offizielle Teilnehmerliste lässt uns auch entnehmen, dass Ägypten, Algerien, Jordanien, Libanon, Libyen, Tunesien und Vatikanstadt ihrer Einladung zum ESC eine Absage erteilt haben und nicht debütieren werden. Verständlicher Weise wurde darüber in der Presse nicht diskutiert. Auch Marokko wird nach 37 Jahren Pause nicht zum Wettbewerb zurückkehren. Hier die offizielle Teilnehmerliste der EBU:
Albanien (RTSH)
Armenien (ArmTV)
Aserbaidschan (iTV)
Australien (SBS)
Belgien (VRT)
Bulgarien (BNT)
Dänemark (DR)
Deutschland (NDR)
Estland (ERR)
Finnland (YLE)
Frankreich (France 2)
Georgien (GPB)
Griechenland (ERT)
Großbritannien und Nordirland (BBC)
Irland (RTÉ)
Island (RÚV)
Israel (IPBC)
Italien (RAI)
Kroatien (HRT)
Lettland (LTV)
Litauen (LRT)
Malta (TVM)
Moldawien (TRM)
Montenegro (RTCG)
Niederlande (TROS)
Norwegen (NRK)
Österreich (ORF)
Polen (TVP)
Portugal (RTP)
Rumänien (TVR)
Russland (C1R)
San Marino (SMRTV)
Schweden (SVT)
Schweiz (SRF)
Serbien (RTS)
Slowenien (RTVSlo)
Spanien (TVE)
Tschechien (ČT)
Ukraine (NTU)
Ungarn (MTV)
Weißrussland (BTRC)
Zypern (CyBC)
Die Liste kannst du auch am Rand der "Web-Version" von Eurovision Passion jederzeit nachlesen. Der ESC 2018 wird also ohne Mazedonien stattfinden. Ob es 2019 wieder dabei sein kann, oder wann es später wieder einsteigen könnte ist völlig ungewiss. Es ist schon sehr schade und inzwischen, nach etwa einer Stunde Verdauzeit dieser Information ist es gar nicht so extrem traurig. Mir wurde im Laufe der letzten Wochen fast täglich deutlich, dass es einfach zu viele Länder geworden sind, die am ESC teilnehmen. Als man noch 20 Länder hatte war so einiges besser. Damit möchte ich nicht sagen, dass früher alles besser war, das war es nicht, erst recht nicht beim ESC, aber es ist gar nicht so schlecht, dass wir über 10 Jahre lang keinen neuen Teilnehmerrekord erlebt haben. Ich bin zwar um jedes Land glücklich dass dabei ist, aber der Wettbewerb hat nun mal seine Kapazitätsgrenzen erreicht - und das ist auch gut so! Außerdem ist Mazedonien auch eines der schlechtesten, je nach Statistik auch das schlechteste ESC-Land der letzten zehn Jahre. Da ist es verständlich wenn man sich freut dass es Mazedonien ist, dass absagen muss und nicht irgendein anderes Land, denn um so ziemlich jedes andere Land wären die ESC-Fans mehr traurig.
Leider haben wir aber auch kein debütierendes Land. Vieles sprach dafür dass Kasachstan endlich teilnehmen darf. Man hat uns wieder vertröstet. Es ist auch kein Land nach längerer Abwesenheit zurückgekehrt. Andererseits macht San Marino das Theater noch mal mit. Wie oft noch ist ungewiss. Vielleicht das letzte mal für alle Zeit. Israel darf trotz der Einstellung des Senderbetriebs der bisherigen Rundfunkanstalt beim ESC weiter teilnehmen und das ohne ein einziges mal aussetzen zu müssen. Eine schöne Sache, allerdings habe ich auch keine Sekunde daran gezweifelt.
Insgesamt ist die Teilnehmerliste für diese Saison irgendwie... hm... nicht total schlecht aber freuen kann ich mich auch kein bisschen. Das Logo und der Slogan können mich auch nur so halb zufrieden stellen. Als ich die Videos gesehen habe, war ich sehr euphorisiert und gleichzeitig schockiert, dass es nur 42 Länder sind und Mazedonien nicht dabei ist. Ein bisschen Enttäuschung über Kasachstan spielte auch mit rein. Meine Theorie: 2025 wird man Kasachstan zum 70 jährigen Jubiläum einladen und dauerhaft teilnehmen lassen... 2035 folgt China, 2045... Nun bin ich aber nicht mehr euphorisiert, sondern eher unzufrieden und freue mich weniger auf die turbulente Saisonhälfte als zuvor. Ich bin ganz unentschlossen darüber, ob der ESC in Lissabon gut oder schlecht wird. Anfangs war ich vom positiven überzeugt, aber in den letzten sechs Monaten wurde das Negative immer stärker. Ich möchte dir nichts vermiesen, mir auch nicht. Ich weiß nur nicht wie es dieses Jahr wird. In dem Jahr in dem ich erstmals über den ESC in diesem Blog berichte und vermutlich auch das Jahr in dem ich erstmals vor Ort den ESC erleben darf. Wir müssen abwarten was uns die Zukunft bringt.
Was ist deine Meinung zu diesen elementaren Informationen über den ESC 2018? Tu deine Meinung gerne in den Kommentaren kund, egal ob auf Deutsch, Englisch, Portugiesisch oder einer anderen Sprache :)
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