Hier eine kürzere Ausgabe von News Kompakt, die aber dennoch so viele Länder betrifft, wie die anderen Ausgaben auch.
Eine Nachricht habe ich zuallererst noch nachzureichen. Japan wird das ABU TV Song Festival 2019 am 19.11. austragen. Bei der asiatischen Show geht es nur darum die Musik seines Landes zu präsentieren und die Vielfalt Asiens zu zelebrieren. Ein Wettbewerb wie der Eurovision Song Contest ist es nicht. Dies sind die 15 Teilnehmer der nächsten Ausgabe des Festivals:
Afghanistan
Benin
Hongkong
Indien
Indonesien
Japan
Kasachstan
Kirgisien
Macau
Malediven
Russland
Korea
Turkmenistan
Usbekistan
Vietnam
29.12. Die nächste Meldung kommt von einer weiteren Veranstaltung die dem ESC nahekommt, dem Türkvizyon Song Contest, einem Wettbewerb den die Türkei veranstaltet, seitdem sie nicht mehr der Eurovision beiwohnt. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 viel der Wettbewerb aus unterschiedlichen Gründen aus. Nun wurde entschieden dass der Austragungsort für 2019 Ankara sein soll. Damit findet die Türkvizyon zum dritten Mal in der Türkei statt. Erst einmal hatte ein anderes "Land" die Austragung inne; da war es Tatarstan. Bei der Türkvizyon gibt es nicht die Regel dass der Sieger die Folgeausgabe austragen soll. Die bisherigen Ausgaben gewannen Aserbaidschan, Kasachstan und Kirgisistan.
29.12. Das katalanische Regionalparlament hat beschlossen dass die der öffentlich-rechtliche Rundfunk von Katalonien, TV3, um eine Vollmitgliedschaft in der EBU bemühen soll. Bei aktueller Regellage würde das bedeuten dass Katalonien an Ablegern des ESCs, wie zum Beispiel dem Junior Eurovision Song Contest, Eurovision Young Dancers, Eurovision Young Musicians, oder auch Eurovision Choir of the Year, teilnehmen kann. Die Teilnahme am ESC wäre nicht möglich, wie es zum Beispiel auch bei Wales geregelt ist.
Damit beende ich auch schon diesen Post, da die Höchstanzahl von 20 Labels (Nationen), mit denen der Post verlinkt ist, schon erreicht ist.
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Samstag, 19. Januar 2019
News Kompakt (28)
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Mittwoch, 7. Februar 2018
PyeongChang 2018: Athleten, Länder, Tipps, Nationenpunktewertung
Kaum zu glauben, in 24 Stunden wird der erste Curling Stein geschoben und damit die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang eröffnet. 15 Jahre hat Korea sich darauf vorbereitet, nun hat das Warten endlich ein Ende und alle Bemühungen werden belohnt. Vor einem Monat habe ich schon einen Artikel mit vielen interessanten Infos und Fakten über die Spiele geschrieben. Hier sind lediglich Ergänzungen, die vor einem Monat noch nicht existierten, oder absehbar waren.
2.905 Athleten aus 94 Ländern reisen zu den Spielen an. Zwei der Länder sind nur Mannschaften und keine Olympischen Komitees. Da das Russische Olympische Komitee wegen Staatsdopings der schlimmsten jemals aufgetretenen Form suspendiert wurde, treten die 169 zugelassenen russischen Sportler unter dem Titel "Athleten aus Russland" an. Diese wurden unabhängig überprüft und als zweifelsfrei ohne Einfluss von Doping in irgendeinem Teil ihres Lebens eingestuft. Nicht dabei sind u.a. Stars wie der Biathlet Anton Shipulin, der nach positiven Dopingtests in Sochi lebenslang für Olympia gesperrt wurde, der Skilangläufer Sergej Ustjugow, sowie der ehemals für Korea gestartete Rekord Shorttracker Viktor Ahn, vielleicht der Star der Spiele von Sochi.
Südkorea hat als Gastgeber in den Mannschaftssportarten automatisch einen Qualifikationsplatz. Dieser wird beim Eishockey der Frauen durch ein Team das aus Nord- und Südkoreanischen Spielerinnen besteht, besetzt. Dieses koreanische Team zählt offiziell als eigenes Land.
Die Athleten und Länder verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Kontinente:
Europa: 1.863 Athleten aus 50 Ländern
Amerika: 507 Athleten aus 13 Ländern
Asien: 449 Athleten aus 20 Ländern
Ozeanien: 73 Athleten aus 3 Ländern
Afrika: 13 Athleten aus 8 Ländern.
Ecuador (Amerika), Eritrea (Afrika), Kosovo (Europa), Malaysia (Asien), Nigeria (Afrika) und Singapur (Asien) sind das erste mal dabei. Den Titel des kleinsten Teams teilen sich 13 Länder mit jeweils einem Qualifikanten. Das größte Lager stellt die USA mit 242, dicht gefolgt von Kanada mit 227 Athleten. Die Schweiz holt sich mit 170 Teilnehmern knapp die "Bronzemedaille" vor "Athleten aus Russland" mit 169 an der Zahl. Das deutsche Team ist 156 Personen stark und somit auf Platz #5. Der Gastgeber Südkorea liegt mit 121 Athleten auf Platz #8, hinter Japan (124) und Italien (122).
Anschließend habe ich meine persönlichen Tipps für alle Disziplinen im Biathlon angefügt. Ich bin gespannt wie dicht ich an die tatsächliche Ergebnisse heran komme. An dieser Stelle sei auch erwähnt dass der erfolgreichste Wintersportler aller Zeiten, Ole Einar Bjørndalen, etwas überraschend, 2018 nicht seine 7. Olympischen Spiele erleben wird. Er landete innerhalb Norwegens in der bisherigen Saison auf Platz #7. Die besten 6 fahren nach PyeongChang. In Sochi gewann er noch zwei Olympische Goldmedaillen. Bei den ersten Winterspielen ohne Ole seit 28 Jahren, werden ihn bestimmt viele vermissen. Heute ist er 44 Jahre alt und spielt noch immer in der Weltspitze des Biathlons mit. Ans Ende seiner Karriere denkt er übrigens nicht.
Sprint Frauen (7,5 km):
1. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Dorothea Wierer - Italien
4. Veronika Vitkova - Tschechien
5. Laura Dahlmeier - Deutschland
Sprint Männer (10 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Simon Schempp - Deutschland
4. Jakov Fak - Slowenien
5. Arnd Peiffer - Deutschland
Verfolgung Frauen (10 km):
1. Dorothea Wierer - Italien
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Laura Dahlmeier - Deutschland
4. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
5. Vita Semerenko - Ukraine
Verfolgung Männer (12,5 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Jakov Fak - Slowenien
4. Arnd Peiffer - Deutschland
5. Lars Helge Birkeland - Norwegen
Einzel Frauen (15 km):
1. Kaisa Makarainen - Finnland
2. Darya Domracheva - Weißrussland
3. Veronika Vitkova - Tschechien
4. Anais Bescond - Frankreich
5. Franziska Hildebrand - Deutschland
Einzel Männer (20 km):
1. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
2. Martin Fourcade - Frankreich
3. Lukas Hofer - Italien
4. Simon Desthieux - Frankreich
5. Simon Schempp - Deutschland
Massenstart Frauen (12,5 km):
1. Laura Dahlmeier - Deutschland
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Iryna Kryuko - Weißrussland
4. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
5. Darya Domracheva - Weißrussland
Massenstart Männer (15 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Tarjei Boe - Norwegen
4. Erik Lesser - Deutschland
5. Arnd Peiffer - Deutschland
Staffel Mixed (2x 6 km + 2x 7,5 km):
1. Frankreich
2. Deutschland
3. Schweden
4. Italien
5. Tschechien
Staffel Frauen (4x 6 km):
1. Deutschland
2. Frankreich
3. Ukraine
4. Schweden
5. Italien
Staffel Männer (4x 7,5 km):
1. Norwegen
2. Frankreich
3. Deutschland
4. Schweden
5. Italien
Medaillenspiegel:
1. Frankreich: 4-3-0
2. Norwegen: 2-3-1
3. Deutschland: 2-1-3
4. Finnland: 1-3-0
5. Italien: 1-0-2
6. Slowakei: 1-0-0
7. Weißrussland: 0-1-1
8. Schweden: 0-0-1
9. Tschechien: 0-0-1
10. Slowenien: 0-0-1
11. Ukraine: 0-0-1
Ich plane während der Spiele für jeden Tag hier einen Artikel zu schreiben. Ob dies in der Praxis zeitlich möglich ist und wie lang diese Artikel ausfallen, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen. Es gab in den letzten Jahren immer mehr Kritik daran den Medaillenspiegel als Maß aller Dinge der Nationenwertung zu behandeln. Die meisten Teile dieser Kritik teile ich. Stattdessen gilt ein Punktesystem, in dem alle wichtigen Aspekte zum Nationenvergleich behandelt werden als die wohl beste Lösung. Ein solches System habe ich für diese Winterspiele entwickelt, allerdings umfasst es nur die wichtigsten Aspekte, so gehen zum Beispiel Bevölkerungszahl und Doping nicht in die Wertung ein. Wenn ich alles berücksichtigen würde, wäre es einfach zu komplex. Schon so gibt es 14.637 Punkte zwischen den Nationen zu verteilen.
Um als Land in das System aufgenommen zu werden muss lediglich eine einzige Top Ten Platzierung in einer Disziplin erzielt werden. So gelten die 60 Nationen ohne Medaillenerfolg nicht als gleichermaßen versagt und der Erfolg einer Top Ten Platzierung wird berücksichtigt, anders als im Medaillenspiegel, in dem es eigentlich nur um Gold geht. Außerdem werden Aspekte der Popularität der Sportarten, sowie der unterschiedlichen Gewichtung von Einzel-, Duo-, Staffel- und Mannschaftsdisziplinen in diesem System stark berücksichtigt. Ebenfalls gibt es einen großen Ausgleich der Anzahl der Disziplinen innerhalb einer Sportart, sodass Eisschnellauf (14 Disziplinen) egenüber Eishockey oder Skeleton (jeweils 2 Disziplinen) nicht 7-fach so stark, sondern ausgeglichener in die Wertung eingeht.
Ich bin sehr gespannt inwieweit sich dieses kleine Testprojekt in den Ergebnissen der Nationenwertung von denen des Medaillenspiegels unterscheidet. Trotz allem werde ich dem Medaillenspiegel weiterhin viel Aufmerksamkeit und Bedeutung schenken. Diesen sowie den Stand in der Punktewertung plane ich tagesaktuell hier hochzuladen, wobei zu beachten ist, dass die Hälfte der Punkte erst vergeben werden kann wenn jede Disziplin innerhalb einer Sportart beendet ist. Somit werden sehr viele Punkte erst in den letzten Tagen der Spiele in das Wertungssystem eingehen.
Norwegen geht als Titelverteidiger in den Medaillenspiegel. 2014 wurde das Nationenpodest durch Kanada und die USA ergänzt, wenn man alle aufgedeckten Dopingfälle russischer Sportler im Medaillenspiegel korrigiert. Die Niederlande belegte Platz #4, Russland Platz #5 und Deutschland einen miserablen #6. Platz. Im Ewigen Medaillenspiegel führen wir trotzdem mit 3 Goldmedaillen Vorsprung auf Russland, gefolgt von Norwegen, den USA und Kanada.
Weiter habe ich nur noch zu ergänzen dass ich Südkorea meist als Korea bezeichne, "Athleten aus Russland" mit Russland abkürze und in Sachen ESC momentan einige Zeit in der Vergangenheit zurück liege. Die Eröffnungsfeier beginnt übrigens am Freitag um 12:00 Uhr deutscher Zeit. Ab der darauffolgenden Nacht geht's dann so richtig los. Bis dahin eine schöne Zeit mit "Passion. Connected." in "New horizons"!
2.905 Athleten aus 94 Ländern reisen zu den Spielen an. Zwei der Länder sind nur Mannschaften und keine Olympischen Komitees. Da das Russische Olympische Komitee wegen Staatsdopings der schlimmsten jemals aufgetretenen Form suspendiert wurde, treten die 169 zugelassenen russischen Sportler unter dem Titel "Athleten aus Russland" an. Diese wurden unabhängig überprüft und als zweifelsfrei ohne Einfluss von Doping in irgendeinem Teil ihres Lebens eingestuft. Nicht dabei sind u.a. Stars wie der Biathlet Anton Shipulin, der nach positiven Dopingtests in Sochi lebenslang für Olympia gesperrt wurde, der Skilangläufer Sergej Ustjugow, sowie der ehemals für Korea gestartete Rekord Shorttracker Viktor Ahn, vielleicht der Star der Spiele von Sochi.
Südkorea hat als Gastgeber in den Mannschaftssportarten automatisch einen Qualifikationsplatz. Dieser wird beim Eishockey der Frauen durch ein Team das aus Nord- und Südkoreanischen Spielerinnen besteht, besetzt. Dieses koreanische Team zählt offiziell als eigenes Land.
Die Athleten und Länder verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Kontinente:
Europa: 1.863 Athleten aus 50 Ländern
Amerika: 507 Athleten aus 13 Ländern
Asien: 449 Athleten aus 20 Ländern
Ozeanien: 73 Athleten aus 3 Ländern
Afrika: 13 Athleten aus 8 Ländern.
Ecuador (Amerika), Eritrea (Afrika), Kosovo (Europa), Malaysia (Asien), Nigeria (Afrika) und Singapur (Asien) sind das erste mal dabei. Den Titel des kleinsten Teams teilen sich 13 Länder mit jeweils einem Qualifikanten. Das größte Lager stellt die USA mit 242, dicht gefolgt von Kanada mit 227 Athleten. Die Schweiz holt sich mit 170 Teilnehmern knapp die "Bronzemedaille" vor "Athleten aus Russland" mit 169 an der Zahl. Das deutsche Team ist 156 Personen stark und somit auf Platz #5. Der Gastgeber Südkorea liegt mit 121 Athleten auf Platz #8, hinter Japan (124) und Italien (122).
Anschließend habe ich meine persönlichen Tipps für alle Disziplinen im Biathlon angefügt. Ich bin gespannt wie dicht ich an die tatsächliche Ergebnisse heran komme. An dieser Stelle sei auch erwähnt dass der erfolgreichste Wintersportler aller Zeiten, Ole Einar Bjørndalen, etwas überraschend, 2018 nicht seine 7. Olympischen Spiele erleben wird. Er landete innerhalb Norwegens in der bisherigen Saison auf Platz #7. Die besten 6 fahren nach PyeongChang. In Sochi gewann er noch zwei Olympische Goldmedaillen. Bei den ersten Winterspielen ohne Ole seit 28 Jahren, werden ihn bestimmt viele vermissen. Heute ist er 44 Jahre alt und spielt noch immer in der Weltspitze des Biathlons mit. Ans Ende seiner Karriere denkt er übrigens nicht.
Sprint Frauen (7,5 km):
1. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Dorothea Wierer - Italien
4. Veronika Vitkova - Tschechien
5. Laura Dahlmeier - Deutschland
Sprint Männer (10 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Simon Schempp - Deutschland
4. Jakov Fak - Slowenien
5. Arnd Peiffer - Deutschland
Verfolgung Frauen (10 km):
1. Dorothea Wierer - Italien
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Laura Dahlmeier - Deutschland
4. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
5. Vita Semerenko - Ukraine
Verfolgung Männer (12,5 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Jakov Fak - Slowenien
4. Arnd Peiffer - Deutschland
5. Lars Helge Birkeland - Norwegen
Einzel Frauen (15 km):
1. Kaisa Makarainen - Finnland
2. Darya Domracheva - Weißrussland
3. Veronika Vitkova - Tschechien
4. Anais Bescond - Frankreich
5. Franziska Hildebrand - Deutschland
Einzel Männer (20 km):
1. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
2. Martin Fourcade - Frankreich
3. Lukas Hofer - Italien
4. Simon Desthieux - Frankreich
5. Simon Schempp - Deutschland
Massenstart Frauen (12,5 km):
1. Laura Dahlmeier - Deutschland
2. Kaisa Makarainen - Finnland
3. Iryna Kryuko - Weißrussland
4. Anastasiya Kuzmina - Slowakei
5. Darya Domracheva - Weißrussland
Massenstart Männer (15 km):
1. Martin Fourcade - Frankreich
2. Johannes Thingnes Boe - Norwegen
3. Tarjei Boe - Norwegen
4. Erik Lesser - Deutschland
5. Arnd Peiffer - Deutschland
Staffel Mixed (2x 6 km + 2x 7,5 km):
1. Frankreich
2. Deutschland
3. Schweden
4. Italien
5. Tschechien
Staffel Frauen (4x 6 km):
1. Deutschland
2. Frankreich
3. Ukraine
4. Schweden
5. Italien
Staffel Männer (4x 7,5 km):
1. Norwegen
2. Frankreich
3. Deutschland
4. Schweden
5. Italien
Medaillenspiegel:
1. Frankreich: 4-3-0
2. Norwegen: 2-3-1
3. Deutschland: 2-1-3
4. Finnland: 1-3-0
5. Italien: 1-0-2
6. Slowakei: 1-0-0
7. Weißrussland: 0-1-1
8. Schweden: 0-0-1
9. Tschechien: 0-0-1
10. Slowenien: 0-0-1
11. Ukraine: 0-0-1
Ich plane während der Spiele für jeden Tag hier einen Artikel zu schreiben. Ob dies in der Praxis zeitlich möglich ist und wie lang diese Artikel ausfallen, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen. Es gab in den letzten Jahren immer mehr Kritik daran den Medaillenspiegel als Maß aller Dinge der Nationenwertung zu behandeln. Die meisten Teile dieser Kritik teile ich. Stattdessen gilt ein Punktesystem, in dem alle wichtigen Aspekte zum Nationenvergleich behandelt werden als die wohl beste Lösung. Ein solches System habe ich für diese Winterspiele entwickelt, allerdings umfasst es nur die wichtigsten Aspekte, so gehen zum Beispiel Bevölkerungszahl und Doping nicht in die Wertung ein. Wenn ich alles berücksichtigen würde, wäre es einfach zu komplex. Schon so gibt es 14.637 Punkte zwischen den Nationen zu verteilen.
Um als Land in das System aufgenommen zu werden muss lediglich eine einzige Top Ten Platzierung in einer Disziplin erzielt werden. So gelten die 60 Nationen ohne Medaillenerfolg nicht als gleichermaßen versagt und der Erfolg einer Top Ten Platzierung wird berücksichtigt, anders als im Medaillenspiegel, in dem es eigentlich nur um Gold geht. Außerdem werden Aspekte der Popularität der Sportarten, sowie der unterschiedlichen Gewichtung von Einzel-, Duo-, Staffel- und Mannschaftsdisziplinen in diesem System stark berücksichtigt. Ebenfalls gibt es einen großen Ausgleich der Anzahl der Disziplinen innerhalb einer Sportart, sodass Eisschnellauf (14 Disziplinen) egenüber Eishockey oder Skeleton (jeweils 2 Disziplinen) nicht 7-fach so stark, sondern ausgeglichener in die Wertung eingeht.
Ich bin sehr gespannt inwieweit sich dieses kleine Testprojekt in den Ergebnissen der Nationenwertung von denen des Medaillenspiegels unterscheidet. Trotz allem werde ich dem Medaillenspiegel weiterhin viel Aufmerksamkeit und Bedeutung schenken. Diesen sowie den Stand in der Punktewertung plane ich tagesaktuell hier hochzuladen, wobei zu beachten ist, dass die Hälfte der Punkte erst vergeben werden kann wenn jede Disziplin innerhalb einer Sportart beendet ist. Somit werden sehr viele Punkte erst in den letzten Tagen der Spiele in das Wertungssystem eingehen.
Norwegen geht als Titelverteidiger in den Medaillenspiegel. 2014 wurde das Nationenpodest durch Kanada und die USA ergänzt, wenn man alle aufgedeckten Dopingfälle russischer Sportler im Medaillenspiegel korrigiert. Die Niederlande belegte Platz #4, Russland Platz #5 und Deutschland einen miserablen #6. Platz. Im Ewigen Medaillenspiegel führen wir trotzdem mit 3 Goldmedaillen Vorsprung auf Russland, gefolgt von Norwegen, den USA und Kanada.
Weiter habe ich nur noch zu ergänzen dass ich Südkorea meist als Korea bezeichne, "Athleten aus Russland" mit Russland abkürze und in Sachen ESC momentan einige Zeit in der Vergangenheit zurück liege. Die Eröffnungsfeier beginnt übrigens am Freitag um 12:00 Uhr deutscher Zeit. Ab der darauffolgenden Nacht geht's dann so richtig los. Bis dahin eine schöne Zeit mit "Passion. Connected." in "New horizons"!
Dienstag, 9. Januar 2018
Noch ein Monat bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang
Ich weiß nicht warum ich in der Zeit des Jahreswechsels nicht weiter geschrieben habe. Es gibt keinen wirklichen Grund. Jetzt bin ich wieder dabei zu schreiben. Ich werde auch damit fortfahren über wichtige sportliche Events hier zu berichten, da dies auch sehr eng mit der Philosophie des ESCs zusammenhängt. Entsprechend habe ich diesen Artikel verfasst der einen Überblick über das gibt was in Kürze auf uns alle wartet.
In exakt einem Monat ist es so weit, endlich werden die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) eröffnet! Schon seit 15 Jahren bewirbt sich dieses Wintersportzentrum um die Austragung der Spiele. Für 2010 verloren sie die Wahl und die Spiele gingen an Vancover (Kanada). Für 2014 hatte kein Bewerber die Chance sich gegen die eindeutig schlechteste und korrupteste Bewerbung aus Sochi (Russland) durchzusetzen, doch am 6. Juli 2011 konnte Pyeongchang sich endlich verdient durchsetzen und gewann bei den Konkurrenten München (Deutschland) und Annecy (bzw. Le Grand-Bornand, Frankreich) gleich schon im ersten Wahlgang so deutlich wie man es wohl selten in der Geschichte der Olympischen Spiele jemals erlebt hat. Mit 63:25:7 Stimmen hat Korea ganz klar bewiesen, dass sie für die Austragung Olympischer Spiele geeignet sind. Lange mussten sie warten, doch nun ist es endlich soweit, in nur einem Monat wird das Olympische Feuer im PyeongChang Olympic Stadium in Pyeongchang, das lediglich 9940 Einwohner hat, ankommen. Dann werden 2 Wochen lang fast 3000 Athleten und Athletinnen um das kämpfen wofür sie ihr ganzes Leben geopfert haben. Damit finden die zweiten Olympischen Spiele in Korea statt. 1988 waren die Sommerspiele in Seoul. Die genaue Anzahl der Sportler steht noch nicht fest, da in den meisten Sportarten die Qualifikationen noch laufen.
Trotzdem haben sich schon viele qualifiziert, sodass jetzt schon die Teilnahme von mindestens 90 Nationen sicher ist. Nach der olympischen Einteilung der Kontinente stammen diese mit ihrer Anzahl wie folgt aus den einzelnen Erdteilen:
Europa: 49 (wenn "Olympiateilnehmer aus Russland" dazugezählt wird 50)
Asien: 19
Amerika: 13
Afrika: 7
Ozeanien: 2
Anders als bei den Sommerspielen gibt es für die Winterspiele keine Kontinentalquoten in der Qualifikation. Bereits jetzt stehen schon 6 Nationen fest, die es erstmals geschafft haben sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren. Diese sind Ecuador (Südamerika), Eritrea (Afrika), Kosovo (Europa), Malaysia (Asien), Nigeria (Afrika) und Singapur (Asien). Erstmals wurde eine Nation für die Teilnahme disqualifiziert. Aufgrund erdrückender Beweise des Staatsdopings und sämtlicher nachträglicher Disqualifikationen russischer Athleten bei den Spielen 2014 ist Russland als Nation nicht zugelassen. Wer nur die russische Staatsbürgerschaft besitzt kann unter der olympischen Flagge und dem Titel "Olympiateilnehmer aus Russland" antreten, sofern er oder sie nachweisen kann nicht in das russische Dopingsystem involviert zu sein. Die Medaillen die entsprechende Athleten gewinnen werden anschließend Russland in den Ewigen Medaillenspiegeln angerechnet.
Russland gewann Zuhause den Medaillenspiegel, inzwischen wurden einige Medaillen aufgrund von Dopingbefunden nachträglich korrigiert, sodass das Land jetzt nur noch auf Platz #4 angeführt wird. Inoffizielle Listen zeigen Russland auf Platz 6, da der Dopingfall Alexander Legkow juristisch noch nicht vollständig korrigiert wurde. Entsprechend geht Norwegen als Titelverteidiger in die Spiele 2018. Kanada versucht Platz 2 und die USA Platz 3 zu verteidigen. Deutschland hat offiziell den 6., inoffiziell inzwischen den 5. (vor Russland) Platz belegt. Der diesjährige Gastgeber Korea beendete 2014 den Medaillenspiegel mit 3 Gold- 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen auf Platz 13. Natürlich bestehen für den Gastgeber auch dieses mal die größten Medaillenchancen im Shorttrack, aber inzwischen ist Korea auch in anderen Wintersportarten zu den Medaillenkandidaten zu zählen. Insgesamt konnten 26 verschiedene Nationen Medaillen erlangen.
Die Wettkämpfe werden in zwei verschiedenen Zentren im Landkreis Pyeongchang ausgetragen. 10 Sportarten finden im PyeongChang Mountain Cluster, die 4 Schlittschuhsportarten + Curling im Gangneung Coastal Cluster statt. Richtig, das ergibt 15 Sportarten, genauso viele wie bei den letzten Winterspielen. In den Disziplinen gibt es aber kleine Änderungen. Der sehr spannende Parallelslalom im Snowboard wurde bei beiden Geschlechtern leider aus dem Programm gestrichen, um Platz zu schaffen. Dafür wurden 6 neue Disziplinen eingeführt; eine Mixed Team Wertung im Ski Alpin, das Mixed Doppel im Curling, der Massenstart im Eisschnelllauf für Männer und Frauen, sowie Big Air im Snowboard. Die Anzahl der Disziplinen hat sich von 98 auf 102 erhöht und ist somit erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele dreistellig!
Die Sportart mit den meisten Disziplinen bleibt weiterhin Eisschnelllauf mit 14 Disziplinen, dicht gefolgt von Skilanglauf mit 12, Ski Alpin und Biathlon mit jeweils 11 und Freestyle-Skiing und Snowboard mit jeweils 10 Disziplinen. Am wenigsten Auswirkung werden Eishockey und Skeleton auf den Medaillenspiegel haben, denn dort werden nur zwei Disziplinen ausgetragen. Dank des Mixed Doppel gehört Curling mit drei Disziplinen nun nicht mehr dieser Liste an.
Nach der Eröffnungsfeier am Freitag den 9. Februar 12:00 Uhr (CET, 20:00 Uhr Ortszeit) gibt es jeden Tag mindestens 5 Medaillenentscheidungen. Nur Montag der 19. Februar ist mit 3 Entscheidungen schwach bestückt, dafür gibt es am Samstag den 17. Februar mit 9 Entscheidungen einen kleinen Veranstaltungshöhepunkt. Ganz streng genommen fangen die Spiele schon am Donnerstag den 8. Februar mit den ersten Wettkämpfen im Curling und Skispringen an. Auch am 9. Februar finden im Laufe des Tages Wettkämpfe im Curling, Eiskunstlauf und Freestyle-Skiing statt. Die erste Medaillenentscheidung beginnt dann am 10. Februar um 08:15 Uhr (CET) mit dem Skiathlon der Damen im Skilanglauf.
Die Wettbewerbe werden nach Mitteleuropäischer Zeit etwa von 01:00 Uhr bis 15:00 Uhr ausgetragen, dabei finden die meisten Sportarten entweder ausschließlich eher früh oder eher spät am Tag statt. Die Sportarten die in Europa am populärsten sind haben die späteren Zeiten erhalten.
Wer nicht bereit ist Geld auszugeben um die Wettkämpfe sehen zu können, würde auch bei besseren Tageszeiten öfter auf Probleme stoßen, da die Rechte für die Olympischen Spiele nun bei Discovery Communications (Eurosport 1, Eurosport 2, TLC) liegen. 900 Stunden sollen im Free-TV gezeigt werden. ARD und ZDF konnten sich am Ende doch noch immerhin kleine Sub-Lizenzen sichern und werden immerhin ein bisschen Live Sport zeigen und umfassende Berichte senden. Wer hingegen bereit ist 49,99€ für ein Jahres Abo beim Eurosport-Player zu bezahlen hat erstmals die Möglichkeit jede einzelne Sekunde der Olympischen Spiele verfolgen zu können. Ebenfalls kann man jeden Wettkampf on Demand anschauen, wenn man zu dem Zeitpunkt zudem ein entsprechender Wettkampf stattfindet nicht die Möglichkeit hat diesen live zu verfolgen.
Der Preis der Eintrittskarten erstreckt sich von umgerechnet 16€ bis zu 726€, wobei wie immer das Eishockey Finale der Herren mit Abstand die teuersten Karten stellt. Die günstigsten Tickets für nur 20.000 ₩ gibt es beim Biathlon und Rodeln, da diese beiden Sportarten in Korea weitestgehend unbekannt sind. Ich freue mich schon drauf wenn die Koreaner kennen lernen wie aufregend so ein Biathlonrennen sein kann :) Momentan ist Korea in den Biathlon-Weltcups überragend gut, ich glaube dass sie in Pyeongchang bei keiner der drei Staffelrennen letzter werden und das ist schon ein sehr großer Fortschritt :)
Damit ist alles Wichtige erstmal gesagt. Kurz vor Beginn der Spiele folgt ein weiterer kleiner Post mit den Informationen die einen Monat vorher noch gar nicht feststehen, insbesondere bezüglich der Qualifikationen. Außerdem werde ich dort eine persönliche Prognose bezüglich der Medaillen bei den Biathlonwettkämpfen abgeben. Mal schauen wie viele ich richtig tippe. Bis dahin wünsche ich jedem eine möglichst kurzweilige Wartezeit und eine schöne Vorfreude auf die Olympischen Spiele!
In exakt einem Monat ist es so weit, endlich werden die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea) eröffnet! Schon seit 15 Jahren bewirbt sich dieses Wintersportzentrum um die Austragung der Spiele. Für 2010 verloren sie die Wahl und die Spiele gingen an Vancover (Kanada). Für 2014 hatte kein Bewerber die Chance sich gegen die eindeutig schlechteste und korrupteste Bewerbung aus Sochi (Russland) durchzusetzen, doch am 6. Juli 2011 konnte Pyeongchang sich endlich verdient durchsetzen und gewann bei den Konkurrenten München (Deutschland) und Annecy (bzw. Le Grand-Bornand, Frankreich) gleich schon im ersten Wahlgang so deutlich wie man es wohl selten in der Geschichte der Olympischen Spiele jemals erlebt hat. Mit 63:25:7 Stimmen hat Korea ganz klar bewiesen, dass sie für die Austragung Olympischer Spiele geeignet sind. Lange mussten sie warten, doch nun ist es endlich soweit, in nur einem Monat wird das Olympische Feuer im PyeongChang Olympic Stadium in Pyeongchang, das lediglich 9940 Einwohner hat, ankommen. Dann werden 2 Wochen lang fast 3000 Athleten und Athletinnen um das kämpfen wofür sie ihr ganzes Leben geopfert haben. Damit finden die zweiten Olympischen Spiele in Korea statt. 1988 waren die Sommerspiele in Seoul. Die genaue Anzahl der Sportler steht noch nicht fest, da in den meisten Sportarten die Qualifikationen noch laufen.
Trotzdem haben sich schon viele qualifiziert, sodass jetzt schon die Teilnahme von mindestens 90 Nationen sicher ist. Nach der olympischen Einteilung der Kontinente stammen diese mit ihrer Anzahl wie folgt aus den einzelnen Erdteilen:
Europa: 49 (wenn "Olympiateilnehmer aus Russland" dazugezählt wird 50)
Asien: 19
Amerika: 13
Afrika: 7
Ozeanien: 2
Anders als bei den Sommerspielen gibt es für die Winterspiele keine Kontinentalquoten in der Qualifikation. Bereits jetzt stehen schon 6 Nationen fest, die es erstmals geschafft haben sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren. Diese sind Ecuador (Südamerika), Eritrea (Afrika), Kosovo (Europa), Malaysia (Asien), Nigeria (Afrika) und Singapur (Asien). Erstmals wurde eine Nation für die Teilnahme disqualifiziert. Aufgrund erdrückender Beweise des Staatsdopings und sämtlicher nachträglicher Disqualifikationen russischer Athleten bei den Spielen 2014 ist Russland als Nation nicht zugelassen. Wer nur die russische Staatsbürgerschaft besitzt kann unter der olympischen Flagge und dem Titel "Olympiateilnehmer aus Russland" antreten, sofern er oder sie nachweisen kann nicht in das russische Dopingsystem involviert zu sein. Die Medaillen die entsprechende Athleten gewinnen werden anschließend Russland in den Ewigen Medaillenspiegeln angerechnet.
Russland gewann Zuhause den Medaillenspiegel, inzwischen wurden einige Medaillen aufgrund von Dopingbefunden nachträglich korrigiert, sodass das Land jetzt nur noch auf Platz #4 angeführt wird. Inoffizielle Listen zeigen Russland auf Platz 6, da der Dopingfall Alexander Legkow juristisch noch nicht vollständig korrigiert wurde. Entsprechend geht Norwegen als Titelverteidiger in die Spiele 2018. Kanada versucht Platz 2 und die USA Platz 3 zu verteidigen. Deutschland hat offiziell den 6., inoffiziell inzwischen den 5. (vor Russland) Platz belegt. Der diesjährige Gastgeber Korea beendete 2014 den Medaillenspiegel mit 3 Gold- 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen auf Platz 13. Natürlich bestehen für den Gastgeber auch dieses mal die größten Medaillenchancen im Shorttrack, aber inzwischen ist Korea auch in anderen Wintersportarten zu den Medaillenkandidaten zu zählen. Insgesamt konnten 26 verschiedene Nationen Medaillen erlangen.
Logo der XXIII. Olympischen Winterspiele
Die Wettkämpfe werden in zwei verschiedenen Zentren im Landkreis Pyeongchang ausgetragen. 10 Sportarten finden im PyeongChang Mountain Cluster, die 4 Schlittschuhsportarten + Curling im Gangneung Coastal Cluster statt. Richtig, das ergibt 15 Sportarten, genauso viele wie bei den letzten Winterspielen. In den Disziplinen gibt es aber kleine Änderungen. Der sehr spannende Parallelslalom im Snowboard wurde bei beiden Geschlechtern leider aus dem Programm gestrichen, um Platz zu schaffen. Dafür wurden 6 neue Disziplinen eingeführt; eine Mixed Team Wertung im Ski Alpin, das Mixed Doppel im Curling, der Massenstart im Eisschnelllauf für Männer und Frauen, sowie Big Air im Snowboard. Die Anzahl der Disziplinen hat sich von 98 auf 102 erhöht und ist somit erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele dreistellig!
Die Sportart mit den meisten Disziplinen bleibt weiterhin Eisschnelllauf mit 14 Disziplinen, dicht gefolgt von Skilanglauf mit 12, Ski Alpin und Biathlon mit jeweils 11 und Freestyle-Skiing und Snowboard mit jeweils 10 Disziplinen. Am wenigsten Auswirkung werden Eishockey und Skeleton auf den Medaillenspiegel haben, denn dort werden nur zwei Disziplinen ausgetragen. Dank des Mixed Doppel gehört Curling mit drei Disziplinen nun nicht mehr dieser Liste an.
Nach der Eröffnungsfeier am Freitag den 9. Februar 12:00 Uhr (CET, 20:00 Uhr Ortszeit) gibt es jeden Tag mindestens 5 Medaillenentscheidungen. Nur Montag der 19. Februar ist mit 3 Entscheidungen schwach bestückt, dafür gibt es am Samstag den 17. Februar mit 9 Entscheidungen einen kleinen Veranstaltungshöhepunkt. Ganz streng genommen fangen die Spiele schon am Donnerstag den 8. Februar mit den ersten Wettkämpfen im Curling und Skispringen an. Auch am 9. Februar finden im Laufe des Tages Wettkämpfe im Curling, Eiskunstlauf und Freestyle-Skiing statt. Die erste Medaillenentscheidung beginnt dann am 10. Februar um 08:15 Uhr (CET) mit dem Skiathlon der Damen im Skilanglauf.
Die Wettbewerbe werden nach Mitteleuropäischer Zeit etwa von 01:00 Uhr bis 15:00 Uhr ausgetragen, dabei finden die meisten Sportarten entweder ausschließlich eher früh oder eher spät am Tag statt. Die Sportarten die in Europa am populärsten sind haben die späteren Zeiten erhalten.
Wer nicht bereit ist Geld auszugeben um die Wettkämpfe sehen zu können, würde auch bei besseren Tageszeiten öfter auf Probleme stoßen, da die Rechte für die Olympischen Spiele nun bei Discovery Communications (Eurosport 1, Eurosport 2, TLC) liegen. 900 Stunden sollen im Free-TV gezeigt werden. ARD und ZDF konnten sich am Ende doch noch immerhin kleine Sub-Lizenzen sichern und werden immerhin ein bisschen Live Sport zeigen und umfassende Berichte senden. Wer hingegen bereit ist 49,99€ für ein Jahres Abo beim Eurosport-Player zu bezahlen hat erstmals die Möglichkeit jede einzelne Sekunde der Olympischen Spiele verfolgen zu können. Ebenfalls kann man jeden Wettkampf on Demand anschauen, wenn man zu dem Zeitpunkt zudem ein entsprechender Wettkampf stattfindet nicht die Möglichkeit hat diesen live zu verfolgen.
Der Preis der Eintrittskarten erstreckt sich von umgerechnet 16€ bis zu 726€, wobei wie immer das Eishockey Finale der Herren mit Abstand die teuersten Karten stellt. Die günstigsten Tickets für nur 20.000 ₩ gibt es beim Biathlon und Rodeln, da diese beiden Sportarten in Korea weitestgehend unbekannt sind. Ich freue mich schon drauf wenn die Koreaner kennen lernen wie aufregend so ein Biathlonrennen sein kann :) Momentan ist Korea in den Biathlon-Weltcups überragend gut, ich glaube dass sie in Pyeongchang bei keiner der drei Staffelrennen letzter werden und das ist schon ein sehr großer Fortschritt :)
Damit ist alles Wichtige erstmal gesagt. Kurz vor Beginn der Spiele folgt ein weiterer kleiner Post mit den Informationen die einen Monat vorher noch gar nicht feststehen, insbesondere bezüglich der Qualifikationen. Außerdem werde ich dort eine persönliche Prognose bezüglich der Medaillen bei den Biathlonwettkämpfen abgeben. Mal schauen wie viele ich richtig tippe. Bis dahin wünsche ich jedem eine möglichst kurzweilige Wartezeit und eine schöne Vorfreude auf die Olympischen Spiele!
Dienstag, 7. November 2017
Mazedoniens Sanktionen aufgehoben!
Am Samstag hat sich MRKTV erstmals selber zu der aktuellen Lage um den Sender und die EBU geäußert. So heißt es, dass die aktuellen Schulden des Senders bei der EBU 1,027 Millionen € betragen. Davon 434.000€ für Sportübertragungsrechte, wie zum Beispiel für die Fußballeuropameisterschaft 2016, die Fußballweltmeisterschaft 2018 und die Olympischen Winterspiele 2018.
Zudem gab es ein offizielles Treffen der EBU und MRKTV, in dem Wege gefunden wurden die allen Rechtens sind. Dazu gehörte auch, dass die Sanktionen gegen MRKTV mit sofortiger Wirkung zurückgenommen werden. der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Mazedonien kann also wieder nach geplantem Programm ausstrahlen und sich am Nachrichtenaustausch in der EBU beteiligen, sowie die technischen Fortschritte der EBU nutzen und Veranstaltungen, für die die Übertragungsrechte erworben wurden, übertragen. Als Grund für die relativ plötzliche Misswirtschaft nannte man eindeutig die Rundfunkabgabenreform in Mazedonien, nach der der Sender nur noch einen Bruchteil des Geldes bekommt, das es vorher vom Staat erhalten hatte. Ab September trat das neue System in Kraft.
Am Samstag noch verschwiegen wurde eine weitere Vereinbarung, die bei dem Treffen mit der EBU offensichtlich getroffen wurde. Darüber im nächsten Post...
Soeben wurde Eurovision Passion erstmals aus Südkorea (welches ich aus bereits erklärten Gründen lediglich "Korea" benenne und damit ausschließlich Südkorea meine) aufgerufen! Ich kann mein Glück kaum fassen, dass dieses von mir hochgeliebte Land nun auch zum Kreise meines Blogs gehört. 내 사이트와 빈번한 개정을 위한 큰 희망을 방문해 주셔서 감사 합니다!
Zudem gab es ein offizielles Treffen der EBU und MRKTV, in dem Wege gefunden wurden die allen Rechtens sind. Dazu gehörte auch, dass die Sanktionen gegen MRKTV mit sofortiger Wirkung zurückgenommen werden. der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Mazedonien kann also wieder nach geplantem Programm ausstrahlen und sich am Nachrichtenaustausch in der EBU beteiligen, sowie die technischen Fortschritte der EBU nutzen und Veranstaltungen, für die die Übertragungsrechte erworben wurden, übertragen. Als Grund für die relativ plötzliche Misswirtschaft nannte man eindeutig die Rundfunkabgabenreform in Mazedonien, nach der der Sender nur noch einen Bruchteil des Geldes bekommt, das es vorher vom Staat erhalten hatte. Ab September trat das neue System in Kraft.
Am Samstag noch verschwiegen wurde eine weitere Vereinbarung, die bei dem Treffen mit der EBU offensichtlich getroffen wurde. Darüber im nächsten Post...
Soeben wurde Eurovision Passion erstmals aus Südkorea (welches ich aus bereits erklärten Gründen lediglich "Korea" benenne und damit ausschließlich Südkorea meine) aufgerufen! Ich kann mein Glück kaum fassen, dass dieses von mir hochgeliebte Land nun auch zum Kreise meines Blogs gehört. 내 사이트와 빈번한 개정을 위한 큰 희망을 방문해 주셔서 감사 합니다!
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