Die Eröffnungsfeier der 2. Olympischen Europaspiele ging gestern Abend in Minsk von statten. Die Spiele sind eröffnet! Für Eurovision Passion plane ich tägliche Berichte über die Geschehnisse in Minsk. Diese werden allerdings etwas zeitverzögert erscheinen. Ich habe nicht genügend Zeit, um die Wettkämpfe alle live zu verfolgen.
Ursprünglich sollten Amsterdam und Rotterdam in den Niederlanden die Spiele austragen, diese zogen ihre Bewerbung allerdings, kurz nachdem sie die Wahl gewonnen hatten. Daraufhin verhandelte das Europäische Olympische Komitee mit den anderen Bewerberstätten Posen (Polen), Kasan, Sotschi (beide Russland), Istanbul, Mersin (beide Türkei), Glasgow (Großbritannien und Nordirland) und Minsk (Weißrussland).
Das Programm der Europaspiele wurde nach der ersten Ausgabe deutlich abgespeckt. Aus 255 Disziplinen, die es 2015 in Baku gab, wurden 200 Disziplinen. Die offizielle Anzahl an Sportarten, wurde von 20 auf 15 dezimiert. Je nach Definition, kann man aber auch davon sprechen, dass es bei diesen Europaspielen 21 Sportarten gibt.
Aus dem Programm gestrichen wurden Beachvolleyball, Fechten, BMX, Schwimmen, Synchronschwimmen, Taekwondo, Triathlon, Volleyball, Wasserball und Wasserspringen. Neu aufgenommen bei den Europaspielen, wurden keine Sportarten, allerdings gibt es viele neue Disziplinen. Andere Disziplinen wurden, in Sportarten, die dabei geblieben sind, gestrichen. Die Sportarten der 2. Europaspiele sind Badminton, Bogenschießen, Boxen, Judo, Kanu, Leichtathletik, Bahnradsport und Straßenradsport (offiziell als Radsport zusammengefasst), Ringen, Sportschießen, Tischtennis und die Sportarten Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolinturnen, die offiziell als Turnen zusammengefasst werden, sowie die nicht olympischen Sportarten Streetbasketball (3 gegen 3, auf einen Korb), Beachsoccer, Kata und Kumite (offiziell als Karate zusammengefasst), Sambo und Aerobic und Sportakrobatik (zählen zu Turnen). Streetbasketball und die Karatesportarten Kata und Kumite, werden ab 2020 olympisch sein. Welche Sportarten Teil der Europaspiele sind und welche nicht, hat vor allem Sportpolitische Gründe. Viele Sportverbände sind gegen die Europaspiele, andere wollen zu ihnen aufgenommen werden, werden vom EOC aber nicht anerkannt. Zur erhöhten sportlichen Attraktivität der Spiele, winken nun in vielen Sportarten direkte und indirekte Qualifikationen für die Olympischen Spiele.
Die meisten Disziplinen, innerhalb einer Sportart, gibt es beim Bahnradsport (20), dicht gefolgt von den Sportarten Sportschießen (19), Sambo (18), Ringen (18), Kanu (16), Boxen (15) und Judo (15). Im Streetbasketball und der Aerobic werden nur zwei Disziplinen ausgetragen. Im Beachsoccer findet lediglich ein Turnier der Herren statt.
4.082 Athleten, aus 50 Nationen sind qualifiziert. Das sind zwei Länder weniger als zuvor. Durch das Streichen der Teamdisziplin in der Leichtathletik hat es Gibraltar nicht mehr geschafft, mit eigenen Athleten anzutreten. Das gleiche gilt für die Färöer Inseln, aufgrund der gestrichenen Sportart Schwimmen. Durch das kleinere Programm hat die die Anzahl der Athleten um etwa 2.000 verringert.
Die größte Nation ist Frankreich, mit 281 Athleten. Auf den Plätzen 2-8 folgen Russland (225), Weißrussland (221), die Ukraine (197), Deutschland (162), Italien (161), Polen (151) und Spanien (150). Die kleinsten Nationen sind Montenegro und Nordmazedonien, mit jeweils neun Athleten, Island (7), Monaco (5), San Marino (5), Malta (4) und Liechtenstein (1).
Das Motto dieser Spiele lautet "Bright Year, Bright You!", welches an die internationale Abkürzung von Weißrussland (BY) angelehnt ist. Das Maskottchen "Lesik, der Fuchs", ist omnipräsent in der Austragungsstadt und bei den Spielen. Das Logo ist auf eine bekannte Legende angesetzt, die in der slawischen Kultur fest verankert ist. Es stellt das Kupala Feuer dar, welches ein mal im Jahr, in der Kupala Nacht, wie eine Blume aufblüht. Wer das Kupala Feuer sieht, wird unübliche Fähigkeiten und Talente erhalten.
Das Feuer der Spiele wurde in Rom entzündet und 50 Tage lang durch Europa getragen. Die TV-Übertragungsrechte liegen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg bei Sport1 (ehemals DSF). Auch 2015 hatte Sport1 die Olympischen Europaspiele übertragen. Neben den teilnehmenden Nationen, werden die Spiele auch in den USA, Australien, Japan, den Philippinen, Korea und China im Fernsehen übertragen.
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Samstag, 22. Juni 2019
Samstag, 18. Mai 2019
Das Große Finale vom Eurovision Song Contest 2019!
Ein Jahr lang haben wir viel Zeit, Mühe und Passion darin investiert um uns auf diesem Abend vorzubereiten. Nun ist er endlich da! Es kann losgehen! Damit du auch alle wichtigen Informationen für dieses bedeutende Weltereignis hast, habe ich hier alles zusammengefasst.
Rund 200 Millionen Menschen werden heute Abend ihre Bildschirme einschalten um nach Tel Aviv zu blicken. Die zweitgrößte Stadt, des Landes, das letztes Jahr als Gewinner des Eurovision Song Contests gekrönt wurde. Die Show findet im Tel Aviv Convention Center statt. Dort wird heute der Gewinner der 64. Ausgabe, der am längsten laufenden Fernsehsendung der Welt, ermittelt. Zur Wahl stehen dafür folgende 26 Nationen die das Finale erreichen konnten (in Auftrittsreihenfolge):
1 Malta
2 Albanien
3 Tschechien
4 Deutschland
5 Russland
6 Dänemark
7 San Marino
8 Nordmazedonien
9 Schweden
10 Slowenien
11 Zypern
12 Niederlande
13 Griechenland
14 Israel
15 Norwegen
16 Großbritannien und Nordirland
17 Island
18 Estland
19 Weißrussland
20 Aserbaidschan
21 Frankreich
22 Italien
23 Serbien
24 Schweiz
25 Australien
26 Spanien
Das Voting:
Weitere 15 teilnehmende Nationen sind in den Halbfinals ausgeschieden. Sie sind selbstverständlich ebenfalls stimmberechtigt. Somit werden 41 Nationen abstimmen. Wie schon in den letzten drei Jahren wird ein neues Votingsystem angewendet, in dem jede Nation nicht nur ein mal, sondern zwei mal an seine Top 10 Punkte vergibt. Dabei werden an die ersten zehn Platzierungen des Votings der fünfköpfigen nationalen Jury eines jeden Landes die Punkte 1-12 vergeben. Somit gibt es 205 Juroren die nach vorgegebenen Kriterien die qualitativ besten Beiträge prämieren. Für die Errechnung der Juryranglisten gibt es seit letztem Jahr eine neue Ermittlungsform:
Nach wie vor gibt jedes Jurymitglied seine Rangliste der 25 bzw. 26 Länder ab. Bisher wurden dann die Platzierungen, die ein Land in den fünf Ranglisten hatte, addiert. Die Gesamtrangliste der nationalen Jury wurde dann nach den Summen der Platzierungen erstellt; je kleiner der Wert, desto weiter oben in der Rangliste. Nun werden für die Platzierungen Punkte vergeben. Dabei geht es nach einem exponentiellen Prinzip. Der letzte Platz einer Rangliste erhält einen Punk. Der vorletzte Platz 2 Punkte, der drittletzte Platz 4 Punkte, der viertletzte Platz 8 Punkte usw.. Bei 25 zu wertenden Ländern erhält der erste Platz einer Rangliste dann 16.777.216 Punkte. Bei 26 zu wertenden Ländern sind es 33.554.432 Punkte. So fallen die Länder, die ein Jurymitglied besonders gut bewertet auch besonders stark ins Gewicht, für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Die Länder die ein Jurymitglied besonders schlecht bewertet, fallen kaum ins Gewicht, für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Ein Beispiel: ob man ein Land auf den #15., oder #26. Platz setzt, macht nur einen Punkteunterschied von 2.047 Punkten aus. Ob man ein Land auf den #3., oder #4. Platz setzt, macht einen Punkteunterschied von 4.194.304 Punkten aus. Durch diese verschobene Gewichtung, im Vergleich zur vorherigen Errechnung der Gesamtranglisten, würde ein Land, das von vier Juroren auf Platz #1, und von einem Juror auf Platz #26 gesetzt wird, nicht mehr null Punkte, sondern 12 Punkte von dieser Jury erhalten. Das neue Wertungssystem ist viel besser durchdacht und fairer.
Die gleichen Punkte die eine nationale Jury vergibt, werden auch an die Top 10 aus dem Televoting jeden Landes vergeben. Die Televotingergebnisse werden ab diesem Jahr aber nicht mehr in der Reihenfolge des Ergebnisses im Televoting, sondern in der Reihenfolge des Ergebnisses des Juryvotings präsentiert. Dies soll die Spannung zum Ende der Votingphase erhöhen, da man nun im jedem Fall, bis zur letzten Sekunde des Votings, nicht weiß wer gewonnen hat.
Je mehr Punkte ein Beitrag in der Gesamtwertung hat, desto höher ist er platziert. Bei Punktgleichheit wird zunächst das Land auf die bessere Platzierung gesetzt, das mehr Punkte aus dem Televoting erhalten hat. Wenn hier weiterhin Gleichheit besteht gibt es Sonderregelungen. Rein theoretisch könnte der Gewinner auf eine Gesamtpunktzahl von 984 Punkten kommen.
Zu den Favoriten:
Der größte Favorit auf den Sieg ist die Niederlande, allerdings ist dessen Favoritenstatus so gering, dass auch viele andere Länder heute die meisten Punkte einsacken können. Im Allgemeinen gibt es neun Nationen, die gute Karten auf den Sieg haben. Wenn man von acht dieser neun Nationen eine Kugel in eine Urne wirft, und für die Niederlande zwei reinwirft, und dann eine zieht, kommt man ungefähr auf die Wahrscheinlichkeiten dafür, wer heute eine wie hohe Gewinnchance hat. Auf die Wahrscheinlichkeiten, die sich aus den Wettquoten ergeben, ist so kurz vor der Show nicht mehr zu hören. Eventuell kann man zu diesen acht Nationen noch Griechenland, vielleicht auch noch Island, hinzu werfen, ansonsten sind hier die Nationen, denen heute Abend große Chancen auf die Trophäe ausgerechnet werden (in alphabetischer Reihenfolge):
Aserbaidschan
Australien
Frankreich
Italien
Niederlande
Russland
Schweden
Schweiz
Zypern
Viele trauen sich nicht irgendwelche Voraussagen über das Ergebnis zu machen, weil eh alles ganz anders kommen wird als alle es glauben. Ich gebe an dieser Stelle auch nicht meinen Top 26 Tipp ab, sondern habe eine kombinierte Rangliste der Finalisten aus den Prognosen der Buchmacher (Wettquoten) und dem größten ESC-Fan-Voting, mit Ranglisten von ESC-Fans, erstellt. Nach dem neuen Wertungsprinzip der Juryranglisten habe ich eine Gesamtrangliste aus diesen beiden, recht zuverlässigen, Statistiken erstellt. Das Ergebnis ist Folgendes; aus der Tabelle kannst du auch ablesen welches Land in welcher der drei Listen wie platziert ist.
| Platz | Gesamt | Punkte | Buchmacher/Wettquoten | Fan-Voting |
| 1. | Niederlande | 67.108.864 | Niederlande | Niederlande |
| 2. | Italien | 18.874.368 | Australien | Italien |
| 3. | Australien | 16.781.312 | Schweiz | Schweiz |
| 4. | Schweiz | 16.777.216 | Schweden | Zypern |
| 5. | Schweden | 4.259.840 | Italien | Malta |
| 6. | Zypern | 4.198.400 | Island | Norwegen |
| 7. | Malta | 2.129.920 | Aserbaidschan | Griechenland |
| 8. | Island | 1.179.648 | Russland | Aserbaidschan |
| 9. | Norwegen | 1.179.648 | Norwegen | Island |
| 10. | Aserbaidschan | 786.432 | Frankreich | Schweden |
| 11. | Griechenland | 526.336 | Malta | Russland |
| 12. | Russland | 294.912 | Dänemark | Frankreich |
| 13. | Frankreich | 81.920 | Spanien | Spanien |
| 14. | Dänemark | 16.392 | Zypern | Australien |
| 15. | Spanien | 16.384 | Griechenland | Slowenien |
| 16. | Slowenien | 2.112 | Nordmazedonien | Albanien |
| 17. | Nordmazedonien | 1.152 | Tschechien | Tschechien |
| 18. | Albanien | 1.032 | Serbien | Weißrussland |
| 19. | Tschechien | 1.024 | Großbritannien und Nordirland | Nordmazedonien |
| 20. | Serbien | 272 | Slowenien | Estland |
| 21. | Weißrussland | 272 | Estland | Großbritannien und Nordirland |
| 22. | Großbritannien und Nordirland | 160 | Weißrussland | Serbien |
| 23. | Estland | 96 | Albanien | Dänemark |
| 24. | Israel | 6 | Israel | San Marino |
| 25. | San Marino | 6 | San Marino | Israel |
| 26. | Deutschland | 2 | Deutschland | Deutschland |
Die Übertragungen im TV:
Übertragen wird die Show im deutschen Fernsehen im Ersten. Ab 20:15 Uhr wird die Grand-Prix Party von der Reeperbahn in Hamburg, dem größten Eurovision-Public-Viewing der Welt, live übertragen. Kurz vor Beginn der großen Show wird es eine Schalte für das Wort zum Sonntag geben. Da ist ein letztes mal Zeit das Stille Örtchen zu besuchen, Snacks und Getränke zu holen und alles noch nötige für die große Show vorzubereiten. Wenn diese dann vorbei ist, wird wieder live von der Reeperbahn übertragen. Dorthin wird übrigens auch während der internationalen Show geschalten, wenn Babsi alias Barbara Schöneberger die deutschen Jurypunkte verkündet. Wer persönlich auf der Reeperbahn erscheinen möchte sollte zeitig anreisen. Die Show beginnt dort um 19:00 Uhr.
ONE (ehemals EinsFestival) zeigt das gleiche Programm wie das Erste (ARD), allerdings werden dort während der gesamten Finalshow Internetkommentare eingeblendet. Wer die ganze Zeit damit abgelenkt werden will die Kommentare zu lesen und ein teilweise versperrtes Bild sehen möchte, kann den Digitalsender einschalten.
Die EBU führt auf Eurovision.tv und dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest einen Livestream der Show ohne Kommentar. Eventuell kann es in einzelnen Ländern der Welt bei diesen Livestreams zu Geoblocking kommen. Weltweit empfangbar per Satellit ist die Übertragung der Deutschen Welle, mit deutschem Kommentar von Peter Urban. Zusätzlich zu den 41 Rundfunkanstalten die teilnehmen strahlen auch einige andere Sender auf der ganzen Welt den Eurovision Song Contest aus. Alle Ergebnisse, Reaktionen und Analysen folgen am Sonntag hier auf Eurovision Passion.
Egal ob du das große Finale des Eurovision Song Contests 2018 auf der Reeperbahn beim größten Public Viewing, auf einer privaten ESC-Party, ganz klassisch mit der Familie, in Bademantel und mit Salzstangen, auf dem Sofa, in der guten Stube, oder doch ganz anders verfolgst, ich wünsche dir einen wundervollen Abend, mit vielen schönen Momenten, an dem Europa und die Welt friedlich zusammenkommen, vereint werden, ein unbeschreibliches Gemeinschaftsgefühl verspüren und doch jeder auf seine Nation, Identität, Persönlichkeit und Besonderheiten stolz ist und sich und alle anderen feiert.Mittwoch, 15. Mai 2019
Das zweite Halbfinale vom Eurovision Song Contest 2019!
Hier habe ich alle wichtigen Informationen über das zweite Halbfinale zusammen gesammelt, damit du auf alles perfekt vorbereitet bist. Im zweiten Halbfinale vom 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv treten 18 Nationen an, von denen sich zehn für das Finale am Samstag qualifizieren werden. Zusätzlich zu den 18 Ländern dieses Halbfinals sind noch Deutschland, Italien und Großbritannien und Nordirland in diesem Halbfinale stimmberechtigt. Dies sind die Kandidaten in der Startreihenfolge:
1 Armenien
2 Irland
3 Moldawien
4 Schweiz
5 Lettland
6 Rumänien
7 Dänemark
8 Schweden
9 Österreich
10 Kroatien
11 Malta
12 Litauen
13 Russland
14 Albanien
15 Norwegen
16 Niederlande
17 Nordmazedonien
18 Aserbaidschan
1. Niederlande
2. Schweden
3. Russland
4. Aserbaidschan
5. Schweiz
6. Malta
7. Norwegen
8. Nordmazedonien
9. Dänemark
10. Armenien
11. Albanien
12. Österreich
13. Irland
14. Rumänien
15. Kroatien
16. Moldawien
17. Litauen
18. Lettland
1 Armenien
2 Irland
3 Moldawien
4 Schweiz
5 Lettland
6 Rumänien
7 Dänemark
8 Schweden
9 Österreich
10 Kroatien
11 Malta
12 Litauen
13 Russland
14 Albanien
15 Norwegen
16 Niederlande
17 Nordmazedonien
18 Aserbaidschan
Das Voting:
Jedes Land vergibt für die Top 10 in seinem Televoting Punkte. Der #10. Platz erhält einen Punkt, der #9. Platz 2 Punkte usw. bis hoch zu 8 Punkten für den #3. Platz. Der #2. Platz erhält 10 Punkte, der #1. Platz 12 Punkte. Die gleichen Punkte werden ein weiteres mal an die Top 10 einer fünfköpfigen Jury von jedem Land vergeben. Die Jurymitglieder werten teilweise nach persönlichem Geschmack und teilweise nach vorgeschriebenen Kriterien. Die zehn Länder die insgesamt am meisten Punkte erhalten qualifizieren sich für das große Finale mit 26 Nationen. Die detaillierten Voting Ergebnisse, inklusive der Platzierungen der ausgeschiedenen Nationen werden in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai veröffentlicht.
Zu den Favoriten:
Das ist der aktuelle Stand der Wettquoten (darauf wer das Halbfinale gewinnt) vom zweiten Halbfinale, 24 Stunden vor Beginn der Liveshow:
1. Niederlande
2. Schweden
3. Russland
4. Aserbaidschan
5. Schweiz
6. Malta
7. Norwegen
8. Nordmazedonien
9. Dänemark
10. Armenien
11. Albanien
12. Österreich
13. Irland
14. Rumänien
15. Kroatien
16. Moldawien
17. Litauen
18. Lettland
Die Übertragungen im TV:
Im deutschen Fernsehe wird das zweite Halbfinale live ab 21:00 Uhr auf ONE (ehemals EinsFestival) übertragen. Kommentiert wird das Halbfinale von Peter Urban. Auf Eurovision.tv kann man die internationale Übertragung, ohne Kommentar, im Livestream verfolgen.
Egal wo, wie und mit wem du das zweite Halbfinale erlebst, ich hoffe du spürst dabei viele unvergessliche Emotionen und tust es mit Passion! 😇
Montag, 13. Mai 2019
Das erste Halbfinale vom Eurovision Song Contest 2019!
Ein Jahr haben wir viel Zeit, Mühe und Passion darin investiert um uns auf diese drei Abende vorzubereiten. Nun ist es endlich soweit! Es kann losgehen. Hier habe ich alle wichtigen Informationen über das erste Halbfinale zusammen gesammelt, damit du auf alles perfekt vorbereitet bist. Im ersten Halbfinale vom 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv treten 17 Nationen an, von denen sich zehn für das Finale am Samstag qualifizieren werden. Zusätzlich zu den 17 Ländern dieses Halbfinals sind noch Frankreich, Israel und Spanien in diesem Halbfinale stimmberechtigt. Dies sind die Kandidaten in der Startreihenfolge:
1 Zypern
2 Montenegro
3 Finnland
4 Polen
5 Slowenien
6 Tschechien
7 Ungarn
8 Weißrussland
9 Serbien
10 Belgien
11 Georgien
12 Australien
13 Island
14 Estland
15 Portugal
16 Griechenland
17 San Marino
1 Zypern
2 Montenegro
3 Finnland
4 Polen
5 Slowenien
6 Tschechien
7 Ungarn
8 Weißrussland
9 Serbien
10 Belgien
11 Georgien
12 Australien
13 Island
14 Estland
15 Portugal
16 Griechenland
17 San Marino
Das Voting:
Jedes Land vergibt für die Top 10 in seinem Televoting Punkte. Der #10. Platz erhält einen Punkt, der #9. Platz 2 Punkte usw. bis hoch zu 8 Punkten für den #3. Platz. Der #2. Platz erhält 10 Punkte, der #1. Platz 12 Punkte. Die gleichen Punkte werden ein weiteres mal an die Top 10 einer fünfköpfigen Jury von jedem Land vergeben. Die Jurymitglieder werten teilweise nach persönlichem Geschmack und teilweise nach vorgeschriebenen Kriterien. Die zehn Länder die insgesamt am meisten Punkte erhalten qualifizieren sich für das große Finale mit 26 Nationen. Die detaillierten Voting Ergebnisse, inklusive der Platzierungen der ausgeschiedenen Nationen werden in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai veröffentlicht.
Zu den Favoriten:
Das ist der aktuelle Stand der Wettquoten (darauf wer das Halbfinale gewinnt) vom ersten Halbfinale, 24 Stunden vor Beginn der Liveshow:
1. Griechenland
2. Australien
3. Zypern
4. Island
5. Tschechien
6. Slowenien
7. Serbien
8. Ungarn
9. Portugal
10. Belgien
11. Estland
12. Polen
13. Weißrussland
14. Georgien
15. Finnland
16. San Marino
17. Montenegro
2. Australien
3. Zypern
4. Island
5. Tschechien
6. Slowenien
7. Serbien
8. Ungarn
9. Portugal
10. Belgien
11. Estland
12. Polen
13. Weißrussland
14. Georgien
15. Finnland
16. San Marino
17. Montenegro
Die Übertragungen im TV:
Im deutschen Fernsehe wird das erste Halbfinale live ab 21:00 Uhr auf ONE (ehemals EinsFestival) übertragen. Im Anschluss an das Halbfinale wird die Sendung "Spektakulär und schräg - Best of Eurovision Song Contest" ausgestrahlt. Kommentiert wird das Halbfinale von Peter Urban. Auf Eurovision.tv kann man die internationale Übertragung, ohne Kommentar, im Livestream verfolgen.
Egal wo, wie und mit wem du das erste Halbfinale erlebst, ich hoffe du spürst dabei viele unvergessliche Emotionen und tust es mit Passion! 😇
Samstag, 11. Mai 2019
Tel Aviv 2019 Tag 7: Die letzten Halbfinalisten mit der zweiten Probe
An Probentag 7 stehen die zweiten Proben der Startnummern 10 - 18, des zweiten Halbfinals, auf dem Plan. Zusätzlich möchte ich einmal darauf aufmerksam machen, dass heute Abend, um 20:15 Uhr, im WDR eine Sendung Namens "Die schönsten ESC-Momente", gezeigt wird. Wer sich mit dem ehemaligen deutschen ESC-Rundfunk, 1,5 Stunden lang zu allem Geschehenem, in den letzten 63 Jahrgängen, zurückversetzen möchte, der kann dies am heutigen Abend tun. Das ist der Zeitplan für Heute:
Kroatien 09:00-09:20
Malta 09:25-09:45
Litauen 09:50-10:10
Russland 10:15-10:35
Albanien 10:40-11:00
Norwegen 12:05-12:25
Niederlande 12:30-12:50
Nordmazedonien 12:55-13:15
Aserbaidschan 13:20-13:40
Kroatien 09:00-09:20
Malta 09:25-09:45
Litauen 09:50-10:10
Russland 10:15-10:35
Albanien 10:40-11:00
Norwegen 12:05-12:25
Niederlande 12:30-12:50
Nordmazedonien 12:55-13:15
Aserbaidschan 13:20-13:40
Freitag, 23. November 2018
Junior Eurovision Song Contest 2018 - Alle Infos
Es ist soweit! Der 16. Junior Eurovision Song Contest 2018 Light Up! in Minsk steht vor der Tür. Am Sonntag steigt zum zweiten mal seit 2010 in der Minsk Arena, in der Hauptstadt Weißrusslands die JESC Show. Wie ich damals berichtete vergab die EBU schon Mitte Oktober letzten Jahres den Wettbewerb an BTRC nach Minsk. Die Vergabe nach Weißrussland erzeugte viel Kritik. An ein Land mit solcher Politik dürfe ein solches Event nicht vergeben werden. Viele sahen auch die Sicherheit der Künstler, Delegierten und Fans in Gefahr. Einen Monat später war es nur noch Formsache die Minsk Arena auszuwählen. Es ist eine der größten Arenen in der Geschichte vom JESC. Entsprechend groß ist auch die Buhne geworden und ich finde sie gelungener als die meisten Bühnen beim großen ESC. Das ist aber keine Überraschung, der JESC hat schon viele wunderbare Bühnen hervorgebracht.
Mit 20 Ländern gibt es dieses Jahr einen Teilnehmerrekord! Zypern hat zwar seine Teilnahme ohne Nennung eines Grundes zurückgezogen, es sind jedoch fünf Nationen dazu gestoßen die letztes Jahr nicht dabei waren. Frankreich ist nach einer einmaligen Teilnahme im Jahr 2004 wieder dabei. Aserbaidschan kehrt nach vier Jahre Abwesenheit wieder zum Wettbewerb zurück. Israel zog letztes Jahr seine Teilnahme zwar zurück, als Gastgeber des kommenden ESCs möchte man aber mit einem Beitrag bei der mini-Version im Vorfeld dabei sein.
Erstmals dabei ist Wales. Die Nation nahm bisher erst ein mal an einem Eurovision Contest teil, dem Choir of the Year, bei dem es erfolgreich #2. wurde. Nun folgt die erste Teilnahme am Junior ESC. Kasachstan kämpft seit nun schon vielen Jahren darum beim ESC dabei sein zu dürfen. Ein ganz großer Schritt dahin ist ihnen nun gelungen. Khabar wurde nun erstmals zum JESC zugelassen! Mit entsprechend viel Sorgfalt und Engagement hat die Rundfunkanstalt ihren Beitrag zum Wettbewerb ausgewählt. Das kann ich schon mal vorweg nehmen - es hat sich definitiv gelohnt! In Deutschland gab es zwar Überlegungen beim JESC zu debütieren, man verzichtete aber. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
13 Nationen veranstalteten einen Nationalen Vorentscheid. Aserbaidschan, Australien, Frankreich, Italien Nordmazedonien, Polen und Serbien griffen auf eine interne Auswahl zurück. Aserbaidschan ist die einzige Nation die ihren Song nicht überwiegend in Muttersprache singt, dennoch kommen auch hier sehr große Anteile Aserbaidschanisch vor. Wie jedes Jahr ist die Gesamtqualität der Beiträge wieder stark angestiegen. Es befinden sich ein paar richtige Eurovisionsperlen unter den Kandidaten. Dies ist die Reihenfolge in der die Länder am Sonntag in Minsk auftreten werden:
01 Ukraine
02 Portugal
03 Kasachstan
04 Albanien
05 Russland
06 Niederlande
07 Aserbaidschan
08 Weißrussland
09 Irland
10 Serbien
11 Italien
12 Australien
13 Georgien
14 Israel
15 Frankreich
16 Nordmazedonien
17 Armenien
18 Wales
19 Malta
20 Polen
Über meine Bewertung und Rangliste der Songs, sowie Kommentare dazu folgt ein anderer Post. Ebenfalls wird ein Post folgen auf dem ich die Favoriten- und Außenseiterchancen erläutere, wobei dies beim JESC nur schwer einzuschätzen ist, da jedes Jahr ein anderes (und unberechenbares) Votingsystem angewandt wird. Dieses Jahr gibt es eine Mischung aus Jury- und Onlinevoting. Das Onlinevoting öffnet heute um 20:00 Uhr (CET) und schließt kurz vor der Show. Während der Show ist es für ein 15-minütiges Zeit Fenster erneut geöffnet.
Eine erste Errungenschaft für die hartnäckigen ESC-Fans die das neue Votingsystem (seit 2016) als eine negative Veränderung sehen, gibt es nun. Die 10 und 8 Punkte werden bei diesem JESC wieder mit verkündet und nicht nur auf dem Bildschirm eingeblendet, als wären es unwichtige Punkte die eh keinen interessieren.
Für diejenigen die sich noch gar nicht mit den Songs auseinandergesetzt haben gibt es hier einen Schnelldurchlauf der Preview Videos:
Um 16:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, am Sonntag dem 25.11.2018 geht es los. Die teilnehmenden Rundfunkanstalten übertragen die Show im Fernsehen. Alle anderen können alles (ohne Kommentar) in einem Livestream auf dem offiziellen YouTube Kanal vom JESC erleben. Der TV-Moderator Eugene Perlin, die Sängerin Zena und die Vertreterin Weißrusslands beim letzten JESC, Helena Meraai werden die Zuschauer durch die Show führen.
Die Stagings haben mich bei den Proben dieses Jahr bei den meisten Nationen überrascht. Der JESC ist inzwischen zu einer großartigen Show geworden und er gehört auf eine solch große Bühne! Ich freue mich riesig auf die Show am Sonntag Nachmittag 😃 falls du noch überlegst ob du es dir anschaust kann ich dir nur sagen tu es - du wirst es nicht bereuen.
Mit 20 Ländern gibt es dieses Jahr einen Teilnehmerrekord! Zypern hat zwar seine Teilnahme ohne Nennung eines Grundes zurückgezogen, es sind jedoch fünf Nationen dazu gestoßen die letztes Jahr nicht dabei waren. Frankreich ist nach einer einmaligen Teilnahme im Jahr 2004 wieder dabei. Aserbaidschan kehrt nach vier Jahre Abwesenheit wieder zum Wettbewerb zurück. Israel zog letztes Jahr seine Teilnahme zwar zurück, als Gastgeber des kommenden ESCs möchte man aber mit einem Beitrag bei der mini-Version im Vorfeld dabei sein.
Erstmals dabei ist Wales. Die Nation nahm bisher erst ein mal an einem Eurovision Contest teil, dem Choir of the Year, bei dem es erfolgreich #2. wurde. Nun folgt die erste Teilnahme am Junior ESC. Kasachstan kämpft seit nun schon vielen Jahren darum beim ESC dabei sein zu dürfen. Ein ganz großer Schritt dahin ist ihnen nun gelungen. Khabar wurde nun erstmals zum JESC zugelassen! Mit entsprechend viel Sorgfalt und Engagement hat die Rundfunkanstalt ihren Beitrag zum Wettbewerb ausgewählt. Das kann ich schon mal vorweg nehmen - es hat sich definitiv gelohnt! In Deutschland gab es zwar Überlegungen beim JESC zu debütieren, man verzichtete aber. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
13 Nationen veranstalteten einen Nationalen Vorentscheid. Aserbaidschan, Australien, Frankreich, Italien Nordmazedonien, Polen und Serbien griffen auf eine interne Auswahl zurück. Aserbaidschan ist die einzige Nation die ihren Song nicht überwiegend in Muttersprache singt, dennoch kommen auch hier sehr große Anteile Aserbaidschanisch vor. Wie jedes Jahr ist die Gesamtqualität der Beiträge wieder stark angestiegen. Es befinden sich ein paar richtige Eurovisionsperlen unter den Kandidaten. Dies ist die Reihenfolge in der die Länder am Sonntag in Minsk auftreten werden:
01 Ukraine
02 Portugal
03 Kasachstan
04 Albanien
05 Russland
06 Niederlande
07 Aserbaidschan
08 Weißrussland
09 Irland
10 Serbien
11 Italien
12 Australien
13 Georgien
14 Israel
15 Frankreich
16 Nordmazedonien
17 Armenien
18 Wales
19 Malta
20 Polen
Über meine Bewertung und Rangliste der Songs, sowie Kommentare dazu folgt ein anderer Post. Ebenfalls wird ein Post folgen auf dem ich die Favoriten- und Außenseiterchancen erläutere, wobei dies beim JESC nur schwer einzuschätzen ist, da jedes Jahr ein anderes (und unberechenbares) Votingsystem angewandt wird. Dieses Jahr gibt es eine Mischung aus Jury- und Onlinevoting. Das Onlinevoting öffnet heute um 20:00 Uhr (CET) und schließt kurz vor der Show. Während der Show ist es für ein 15-minütiges Zeit Fenster erneut geöffnet.
Eine erste Errungenschaft für die hartnäckigen ESC-Fans die das neue Votingsystem (seit 2016) als eine negative Veränderung sehen, gibt es nun. Die 10 und 8 Punkte werden bei diesem JESC wieder mit verkündet und nicht nur auf dem Bildschirm eingeblendet, als wären es unwichtige Punkte die eh keinen interessieren.
Für diejenigen die sich noch gar nicht mit den Songs auseinandergesetzt haben gibt es hier einen Schnelldurchlauf der Preview Videos:
Um 16:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, am Sonntag dem 25.11.2018 geht es los. Die teilnehmenden Rundfunkanstalten übertragen die Show im Fernsehen. Alle anderen können alles (ohne Kommentar) in einem Livestream auf dem offiziellen YouTube Kanal vom JESC erleben. Der TV-Moderator Eugene Perlin, die Sängerin Zena und die Vertreterin Weißrusslands beim letzten JESC, Helena Meraai werden die Zuschauer durch die Show führen.
Die Stagings haben mich bei den Proben dieses Jahr bei den meisten Nationen überrascht. Der JESC ist inzwischen zu einer großartigen Show geworden und er gehört auf eine solch große Bühne! Ich freue mich riesig auf die Show am Sonntag Nachmittag 😃 falls du noch überlegst ob du es dir anschaust kann ich dir nur sagen tu es - du wirst es nicht bereuen.
Sonntag, 20. Mai 2018
Schlechteste Einschaltquote seit 10 Jahren!
In den meisten Ländern gibt es die Einschaltquoten für Fernsehsendungen spätestens 48 Stunden nach Ende der Ausstrahlung. Einige Länder lassen sich mit der Ermittlung aber sehr viel Zeit, sodass noch nicht bekannt ist wie viele Zuschauer es beim 63. Eurovision Song Contest 2018 All Aboard! in Lissabon gab. Schauen wir also erst einmal auf die Zuschauer in Deutschland.
Der Tagessieg der TV-Quoten ist für den ESC eine Selbstverständlichkeit. Alle anderen Fernsehsender holen an diesem Abend irgendeinen schlechten Film aus der Konserve oder zeigen die 1.375. Wiederholung irgendeiner unbekannten Quizshow. Jeder weiß dass man sich am ESC-Abend, ein mal im Jahr, mit einer schlechten Quote abfinden muss und es keinen Sinn hat sich mit der erfolgreichsten Fernsehsendung der Weltgeschichte anzulegen.
Die Einschaltquote in Deutschland beim ESC hängt vor allem von den Ergebnissen der letzten Jahre ab. Vor rund zehn Jahren waren wir schon einmal in einem katastrophalen Ergebnistief über einige Jahre. Zu dieser Zeit hatte der ESC in Deutschland kaum noch eine Bedeutung und wurde überwiegend abwertend angesehen. Kaum jemand hat sich dieses Spektakel bei dem ja eh "keiner Deutschland mag", "alle nur an ihre Nachbarn Punkte vergeben" und "nur noch diese jugoslawischen Länder gewinnen" noch angeschaut. Komisch finde ich dabei immer noch dass Deutschland am meisten Nachbarländer hat und trotzdem "immer Letzter wird", obwohl alle ja nur an ihre Nachbarn Punkte vergeben... Wie auch immer, die Begeisterung für diese Veranstaltung war minimalistisch, Deutschland stand vor einem unlösbaren Problem und eine schlechte Quote jagte die andere. 2009 gab es dabei am wenigsten Zuschauer.
Nach den Misserfolgen der letzten Jahre viel die Quote wieder immer weiter, so war es auch dieses Jahr zu erwarten. Dass nur etwa 8,2 Millionen Zuschauer das Finale sahen, was ziemlich genau nur 10% der Bevölkerung sind, ist also leider keine Überraschung. Damit überbieten wir den Wert von 2009 nur noch knapp.
7,71 Millionen Zuschauer verfolgten die Finalshow im Ersten (ARD). Das entspricht einem Marktanteil von 33,3%, ein Wert der im Deutschen Fernsehen fast ausschließlich nur von Fußballnationalspielen überboten werden kann, für den ESC ist es aber trotzdem sehr schlecht. Für mich unverständliche über 500.000 Zuschauer verfolgten die Show auf ONE, mit Internetkommentaren die den Bildschirm zuspamen. Für den Sender ist dies selbstverständlich der Jahresrekord, trotzdem liegt er unter den Werten die sonst erzielt wurden.
Bei der Übertragung von der Reeperbahn ab 20:15 Uhr hatten im Durschnitt schon 4,05 Millionen Menschen den Fernseher am laufen. Die Übertragung nach dem Finale sahen sich durchschnittlich noch 2,47 Millionen Menschen an. Diese Werte halten sich jedes Jahr etwa gleich, was wohl daran liegt dass eingefleischte ESC-Liebhaber immer einschalten, egal wie das Ergebnis der letzten Jahre war, und besonders diese Zuschauer dann auch das Vor- und Nachprogramm sehen.
Wir haben mit 10% der Bevölkerung also den schlechtesten Wert seit 10 Jahren. Das war jedoch auch genau so zu erwarten. Genau wie wir nächstes Jahr mit deutlich mehr Zuschauern rechnen dürfen.
Der Tagessieg der TV-Quoten ist für den ESC eine Selbstverständlichkeit. Alle anderen Fernsehsender holen an diesem Abend irgendeinen schlechten Film aus der Konserve oder zeigen die 1.375. Wiederholung irgendeiner unbekannten Quizshow. Jeder weiß dass man sich am ESC-Abend, ein mal im Jahr, mit einer schlechten Quote abfinden muss und es keinen Sinn hat sich mit der erfolgreichsten Fernsehsendung der Weltgeschichte anzulegen.
Die Einschaltquote in Deutschland beim ESC hängt vor allem von den Ergebnissen der letzten Jahre ab. Vor rund zehn Jahren waren wir schon einmal in einem katastrophalen Ergebnistief über einige Jahre. Zu dieser Zeit hatte der ESC in Deutschland kaum noch eine Bedeutung und wurde überwiegend abwertend angesehen. Kaum jemand hat sich dieses Spektakel bei dem ja eh "keiner Deutschland mag", "alle nur an ihre Nachbarn Punkte vergeben" und "nur noch diese jugoslawischen Länder gewinnen" noch angeschaut. Komisch finde ich dabei immer noch dass Deutschland am meisten Nachbarländer hat und trotzdem "immer Letzter wird", obwohl alle ja nur an ihre Nachbarn Punkte vergeben... Wie auch immer, die Begeisterung für diese Veranstaltung war minimalistisch, Deutschland stand vor einem unlösbaren Problem und eine schlechte Quote jagte die andere. 2009 gab es dabei am wenigsten Zuschauer.
Nach den Misserfolgen der letzten Jahre viel die Quote wieder immer weiter, so war es auch dieses Jahr zu erwarten. Dass nur etwa 8,2 Millionen Zuschauer das Finale sahen, was ziemlich genau nur 10% der Bevölkerung sind, ist also leider keine Überraschung. Damit überbieten wir den Wert von 2009 nur noch knapp.
7,71 Millionen Zuschauer verfolgten die Finalshow im Ersten (ARD). Das entspricht einem Marktanteil von 33,3%, ein Wert der im Deutschen Fernsehen fast ausschließlich nur von Fußballnationalspielen überboten werden kann, für den ESC ist es aber trotzdem sehr schlecht. Für mich unverständliche über 500.000 Zuschauer verfolgten die Show auf ONE, mit Internetkommentaren die den Bildschirm zuspamen. Für den Sender ist dies selbstverständlich der Jahresrekord, trotzdem liegt er unter den Werten die sonst erzielt wurden.
Bei der Übertragung von der Reeperbahn ab 20:15 Uhr hatten im Durschnitt schon 4,05 Millionen Menschen den Fernseher am laufen. Die Übertragung nach dem Finale sahen sich durchschnittlich noch 2,47 Millionen Menschen an. Diese Werte halten sich jedes Jahr etwa gleich, was wohl daran liegt dass eingefleischte ESC-Liebhaber immer einschalten, egal wie das Ergebnis der letzten Jahre war, und besonders diese Zuschauer dann auch das Vor- und Nachprogramm sehen.
Wir haben mit 10% der Bevölkerung also den schlechtesten Wert seit 10 Jahren. Das war jedoch auch genau so zu erwarten. Genau wie wir nächstes Jahr mit deutlich mehr Zuschauern rechnen dürfen.
Samstag, 12. Mai 2018
China werden ESC-Übertragungsrechte entzogen! - Kommentar
Die EBU hat als Reaktion auf die Zensierung einzelner Beiträge der chinesischen Rundfunkanstalt Hunan TV, die den ESC auf dem Sendeplatz von Mango TV ausstrahlen wollten, die Übertragungsrechte entzogen. Das geschah schon kurz vor dem zweiten Halbfinale, sodass dieses, sowie das Finale nicht ausgestrahlt werden können. Damit verliert der Eurovision Song Contest dieses Jahr viele Zuschauer. Hunan TV überträgt seit 2015 den Eurovision Song Contest. Im ersten Jahr nur das Finale zeitverzögert zur Prime Time am Sonntag, seit 2016 alle drei Shows live und in Wiederholung zur Prime Time.
Ich konnte unter der Presse und den ESC-Fans nur positive Reaktionen vernehmen, also bin ich mit meiner Meinung dazu wohl allein, ich möchte sie hier trotzdem anfügen. Es ist total über reagiert und leichtsinnig dass die EBU die Zusammenarbeit mit Hunan TV abbricht. Nicht nur weil es dadurch spürbar weniger Zuschauer beim ESC geben wird und der Eurovision Asia Song Contest in seiner Umsetzung um einiges schwerer werden wird, es stellt die Veranstaltung und Europa an sich in ein sehr schlechtes Licht. In China existieren nun mal diese Gesetze und der Rundfunk muss sich an diese halten. Anders als die EBU sehe ich es nicht so dass die Grundwerte des ESCs missachtet wurden. Man hat sich nur an Recht und Ordnung gehalten.
China liegt im ostasiatischen Großkulturraum und dieser unterscheidet sich nun mal sehr stark vom europäischen. Da sollten wir glücklich darüber sein dass es im einwohnerstärksten Land der Welt ein so großes Interesse am ESC gibt. Verschiedene Kulturen lassen sich eben nicht mit allem vereinbaren. Konflikte und Regelbrüche von kaukasischen Ländern beim ESC sehen für Westeuropäer abnormal und kurios aus, so etwas ist in diesem Kulturen aber normal. Wir haben halt nicht solche Konflikte - und darüber können wir glücklich sein. Genauso sieht es mit dem chinesischen Fernsehen aus. Das Denken der Menschen ist eben anders als das hier in Europa. Dort ist man noch nicht so weit Tattoos und gleichgeschlechtliche Liebe als etwas normales anzusehen, von dem keine Bedrohung ausgeht. Auch darüber können wir glücklich sein dass wir hier schon weiter sind.
Ich bin selber eine komische Mischung aus schwul, bisexuell und biidentitär. Entsprechend finde ich es schade dass ein Beitrag wie der irische komplett aus dem Programm herausgeschnitten werden muss. Ich finde es trotzdem völlig absurd deswegen die Übertragungsrechte zu entziehen. Die meisten der LGBTQ+ Community freuen sich darüber. Mich macht der Entzug der Rechte nur viel trauriger als die Zensierung der Auftritte. Der einzige Weg in diesen Kulturkreisen eine Veränderung zu erzielen, ist es die Menschen vorsichtig an diese Dinge wie Homosexualität und Tattoos heranzuführen. Nur so merken die Menschen dass es nichts schlimmes, sondern ganz normal ist. Aber alles was damit zu tun hat als "Strafe" aus den chinesischen Medien zu verbannen halte ich für völlig verkehrt. Es ist das gleiche wie mit der Angst vor Ausländern, die in Deutschland momentan besonders groß ist. Dort wo die Leute mit vielen Menschen mit ausländischen Wurzeln konfrontiert werden, besteht keine Angst vor ihnen, die ist nur dort wo die Leute das nicht kennen und nicht merken dass es gar nichts schlimmes ist.
Alleine dadurch dass viele Chinesen den ESC sehen wird schon viel in dieser Hinsicht bewirkt. auch wenn entsprechendes zensiert wird. Die Menschen fangen dann an sich zu fragen ob das alles wirklich so nötig ist und es nicht viel besser sei das einfach alles zu zeigen. Es wird ein Umdenken in den Köpfen der Menschen angeregt. Der Grundstein der Veränderungen in diesem großen Land hervorbringt, denn alles andere kommt dann von alleine und ist nur eine Frage der Zeit. Der Eurovision Song Contest ist nicht ohne Grund die einflussreichste Fernsehsendung der Welt und das sollte sie für sich nutzen um die Welt zu verbessern und nicht um als Strafe diejenigen die anders sind auszuschließen. Die EBU sollte vielleicht doch mal mehr auf die Mottos schauen unter denen sie den ESC veranstalten lässt; Celebrate Diversity, All Aboard!
Ich konnte unter der Presse und den ESC-Fans nur positive Reaktionen vernehmen, also bin ich mit meiner Meinung dazu wohl allein, ich möchte sie hier trotzdem anfügen. Es ist total über reagiert und leichtsinnig dass die EBU die Zusammenarbeit mit Hunan TV abbricht. Nicht nur weil es dadurch spürbar weniger Zuschauer beim ESC geben wird und der Eurovision Asia Song Contest in seiner Umsetzung um einiges schwerer werden wird, es stellt die Veranstaltung und Europa an sich in ein sehr schlechtes Licht. In China existieren nun mal diese Gesetze und der Rundfunk muss sich an diese halten. Anders als die EBU sehe ich es nicht so dass die Grundwerte des ESCs missachtet wurden. Man hat sich nur an Recht und Ordnung gehalten.
China liegt im ostasiatischen Großkulturraum und dieser unterscheidet sich nun mal sehr stark vom europäischen. Da sollten wir glücklich darüber sein dass es im einwohnerstärksten Land der Welt ein so großes Interesse am ESC gibt. Verschiedene Kulturen lassen sich eben nicht mit allem vereinbaren. Konflikte und Regelbrüche von kaukasischen Ländern beim ESC sehen für Westeuropäer abnormal und kurios aus, so etwas ist in diesem Kulturen aber normal. Wir haben halt nicht solche Konflikte - und darüber können wir glücklich sein. Genauso sieht es mit dem chinesischen Fernsehen aus. Das Denken der Menschen ist eben anders als das hier in Europa. Dort ist man noch nicht so weit Tattoos und gleichgeschlechtliche Liebe als etwas normales anzusehen, von dem keine Bedrohung ausgeht. Auch darüber können wir glücklich sein dass wir hier schon weiter sind.
Ich bin selber eine komische Mischung aus schwul, bisexuell und biidentitär. Entsprechend finde ich es schade dass ein Beitrag wie der irische komplett aus dem Programm herausgeschnitten werden muss. Ich finde es trotzdem völlig absurd deswegen die Übertragungsrechte zu entziehen. Die meisten der LGBTQ+ Community freuen sich darüber. Mich macht der Entzug der Rechte nur viel trauriger als die Zensierung der Auftritte. Der einzige Weg in diesen Kulturkreisen eine Veränderung zu erzielen, ist es die Menschen vorsichtig an diese Dinge wie Homosexualität und Tattoos heranzuführen. Nur so merken die Menschen dass es nichts schlimmes, sondern ganz normal ist. Aber alles was damit zu tun hat als "Strafe" aus den chinesischen Medien zu verbannen halte ich für völlig verkehrt. Es ist das gleiche wie mit der Angst vor Ausländern, die in Deutschland momentan besonders groß ist. Dort wo die Leute mit vielen Menschen mit ausländischen Wurzeln konfrontiert werden, besteht keine Angst vor ihnen, die ist nur dort wo die Leute das nicht kennen und nicht merken dass es gar nichts schlimmes ist.
Alleine dadurch dass viele Chinesen den ESC sehen wird schon viel in dieser Hinsicht bewirkt. auch wenn entsprechendes zensiert wird. Die Menschen fangen dann an sich zu fragen ob das alles wirklich so nötig ist und es nicht viel besser sei das einfach alles zu zeigen. Es wird ein Umdenken in den Köpfen der Menschen angeregt. Der Grundstein der Veränderungen in diesem großen Land hervorbringt, denn alles andere kommt dann von alleine und ist nur eine Frage der Zeit. Der Eurovision Song Contest ist nicht ohne Grund die einflussreichste Fernsehsendung der Welt und das sollte sie für sich nutzen um die Welt zu verbessern und nicht um als Strafe diejenigen die anders sind auszuschließen. Die EBU sollte vielleicht doch mal mehr auf die Mottos schauen unter denen sie den ESC veranstalten lässt; Celebrate Diversity, All Aboard!
Das große Finale vom Eurovision Song Contest 2018!
Die letzten Vorbereitungen für den großen Tag sind nun auch bei mir getroffen. Ein Jahr lang haben wir viel Zeit, Mühe und Passion darin investiert um uns auf diesem Abend vorzubereiten. Nun ist er endlich da! Es kann losgehen! Damit du auch alle wichtigen Informationen für dieses bedeutende Weltereignis hast, habe ich hier alles zusammengefasst.
Rund 200 Millionen Menschen werden heute Abend ihre Bildschirme einschalten um nach Lissabon zu blicken. Die Hauptstadt des Landes das letztes Jahr als Gewinner des Eurovision Song Contests gekrönt wurde. Die Show findet in der Altice Arena statt, der drittgrößten Veranstaltungshalle Europas. Dort wird heute (oder morgen, je nachdem in welcher Zeitzone du dich dann befindest) der Gewinner der 63. Ausgabe, der am längsten laufenden Fernsehsendung der Welt, ermittelt. Zur Wahl stehen dafür folgende 26 Nationen die das Finale erreichen konnten (in Auftrittsreihenfolge):
1 Ukraine
2 Spanien
3 Slowenien
4 Litauen
5 Österreich
6 Estland
7 Norwegen
8 Portugal
9 Großbritannien und Nordirland
10 Serbien
11 Deutschland
12 Albanien
13 Frankreich
14 Tschechien
15 Dänemark
16 Australien
17 Finnland
18 Bulgarien
19 Moldawien
20 Schweden
21 Ungarn
22 Israel
23 Niederlande
24 Irland
25 Zypern
26 Italien
Das Voting:
Weitere 17 teilnehmende Nationen sind in den Halbfinals ausgeschieden. Sie sind selbstverständlich ebenfalls stimmberechtigt. Somit werden 43 Nationen abstimmen. Das ist eine Wiederholung des Teilnehmerrekordes, der nun schon zum dritten mal erreicht wurde, zuletzt 2011 in Düsseldorf. Wie schon in den letzten beiden Jahren wird ein neues Votingsystem angewendet, in dem jede Nation nicht nur ein mal, sondern zwei mal an seine Top 10 Punkte vergibt. Dabei werden an die ersten zehn Platzierungen des Votings der fünfköpfigen nationalen Jury eines jeden Landes die Punkte 1-12 vergeben. Somit gibt es 215 Juroren die nach vorgegebenen Kriterien die qualitativ besten Beiträge prämieren. Für die Errechnung der Juryranglisten gibt es seit diesem Jahr eine neue Ermittlungsform:
Nach wie vor gibt jedes Jurymitglied seine Rangliste der 25 bzw. 26 Länder ab. Bisher wurden dann die Platzierungen die ein Land in den fünf Ranglisten hatte addiert. Die Gesamtrangliste der nationalen Jury wurde dann nach den Summen der Platzierungen erstellt; je kleiner der Wert, desto weiter oben in der Rangliste. Nun werden für die Platzierungen Punkte vergeben. Dabei geht es nach einem exponentiellen Prinzip. Der letzte Platz einer Rangliste erhält einen Punk. Der vorletzte Platz 2 Punkte, der drittletzte Platz 4 Punkte, der viertletzte Platz 8 Punkte usw.. Bei 25 zu wertenden Ländern erhält der erste Platz einer Rangliste dann 16.777.216 Punkte. Bei 26 zu wertenden Ländern sind es 33.554.432 Punkte. So fallen die Länder die ein Jurymitglied besonders gut bewertet auch besonders stark ins Gewicht für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Die Länder die ein Jurymitglied besonders schlecht bewertet, fallen kaum ins Gewicht für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Ein Beispiel: ob man ein Land auf den #15., oder #26. Platz setzt, macht nur einen Punkteunterschied von 2047 Punkten aus. Ob man ein Land auf den #3., oder #4. Platz setzt, macht einen Punkteunterschied von 4.194.304 Punkten aus. Durch diese verschobene Gewichtung, im Vergleich zur vorherigen Errechnung der Gesamtranglisten, würde ein Land, das von vier Juroren auf Platz #1, und von einem Juror auf Platz #26 gesetzt wird, nicht mehr null Punkte, sondern 12 Punkte von dieser Jury erhalten. Das neue Wertungssystem ist viel besser durchdacht und fairer.
Die gleichen Punkte die eine nationale Jury vergibt, werden auch an die Top 10 aus dem Televoting jeden Landes vergeben. Je mehr Punkte ein Beitrag in der Gesamtwertung hat, desto höher ist er platziert. Bei Punktgleichheit wird zunächst das Land auf die bessere Platzierung gesetzt, das mehr Punkte aus dem Televoting erhalten hat. Wenn hier weiterhin Gleichheit besteht gibt es Sonderregelungen. Rein theoretisch könnte der Gewinner auf eine Gesamtpunktzahl von 1.032 Punkten kommen.
Zu den Favoriten:
Unter diesem Punkt kann man dieses Jahr eigentlich nichts und doch wieder ganz viel schreiben. Die 43 Beiträge diesen Jahres liegen ganz eng beieinander. An ein so offenes Ergebnis bezüglich des Sieges des Wettbewerbs kann ich mich in der Vergangenheit nicht erinnern. Das letzte mal dass es so offen war wer gewinnt liegt mindestens auf das Jahr 2008 zurück! Hier sind die Nationen denen heute Abend große Chancen auf die Trophäe ausgerechnet werden (in alphabetischer Reihenfolge):
Australien
Bulgarien
Estland
Frankreich
Irland
Israel
Italien
Litauen
Norwegen
Spanien
Tschechien
Ungarn
Zypern
Das sind 13 Nationen, also die Hälfte der Finalisten. Ja, es ist dieses Jahr tatsächlich so ungewiss wer gewinnt. Obwohl dies schon viele Nationen sind könnte es auch sein dass es eine große Überraschung gibt und jemand ganz anderes gewinnt. Viele Überraschungen im Endergebnis sind sowieso vorprogrammiert. Das Aufzählen dieser 13 Nationen bedeutet nicht dass dies die Top 13 Favoriten sind. Andere Nationen (z.B. Ukraine, Schweden) gelten als sichere Top 10-Platzierungen, ihnen werden aber keine Gewinnchancen zugesprochen.
Viele trauen sich nicht irgendwelche Voraussagen über das Ergebnis zu machen, weil eh alles ganz anders kommen wird als alle es glauben. Ich gebe an dieser Stelle auch nicht meinen Top 26 Tipp ab, sondern habe eine kombinierte Rangliste der Finalisten aus verschiedenen Voraussagen erstellt. Darin enthalten sind die Prognose der Buchmacher (Wettquoten) 24 Stunden vor Beginn des Finals, meine Prognose, die ich vor Probenbeginn erstellt habe und das größte Fan-Voting mit fast 40.000 Ranglisten von ESC-Fans. Nach dem neuen Wertungsprinzip der Juryranglisten habe ich eine Gesamtrangliste aus diesen drei, recht zuverlässigen, Statistiken erstellt. Das erschien mir als das Sinnvollste. Das Ergebnis ist Folgendes; aus der Tabelle kannst du auch ablesen welches Land in welcher der drei Listen wie platziert ist. Bei meiner Prognose habe ich die Länder die in der Prognose nicht das Finale erreicht haben, beim wirklichen Wettbewerb aber schon, in der Reihenfolge der Knappheit ihres Ausscheidens unten angefügt.
Dieses Jahr kann man nicht viel darüber sagen wer wie abschneiden wird. Es werden super spannende 45 Minuten Votingzeit wie wir sie beim ESC selten erleben. Genieße also die Ungewissheit wie es ausgeht.
Die Übertragungen im TV:
Übertragen wird die Show im deutschen Fernsehen im Ersten. Ab 20:15 Uhr wird die Grand-Prix Party von der Reeperbahn in Hamburg, dem größten Eurovision-Public-Viewing der Welt, live übertragen. Kurz vor Beginn der großen Show wird es eine Schalte für das Wort zum Sonntag geben. Da ist ein letztes mal Zeit das Stille Örtchen zu besuchen, Snacks und Getränke zu holen und alles noch nötige für die große Show vorzubereiten. Wenn diese dann vorbei ist wird wieder live von der Reeperbahn übertragen. Dorthin wird übrigens auch während der internationalen Show geschalten, wenn Babsi alias Barbara Schöneberger die deutschen Jurypunkte verkündet. Wer persönlich auf der Reeperbahn erscheinen möchte sollte zeitig anreisen. Die Show beginnt dort um 19:00 Uhr.
ONE (ehemals EinsFestival) zeigt das gleiche Programm wie das Erste (ARD), allerdings werden dort während der gesamten Finalshow Internetkommentare eingeblendet. Wer die ganze Zeit damit abgelenkt werden will die Kommentare zu lesen und ein teilweise versperrtes Bild sehen möchte kann den Digitalsender einschalten.
Der österreichische Rundfunk ORF strahlt ab 20:15 Uhr den dritten Teil von "Mr. Song Contest proudly presents..." aus. Dort ist der Kommentator wie gewohnt Andi Knoll. Im SRF1 (Schweiz) kommentiert auch wieder Sven Epiney.
Die EBU führt auf Eurovision.tv und dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest einen Livestream der Show ohne Kommentar. Eventuell kann es in einzelnen Ländern der Welt bei diesen Livestreams zu Geoblocking kommen. Weltweit empfangbar per Satellit ist die Übertragung der Deutschen Welle, mit deutschem Kommentar von Peter Urban. Eine Wiederholung der Sendung gibt es am Sonntag um 08:50 Uhr auf ONE. Zusätzlich zu den 43 Rundfunkanstalten die teilnehmen strahlen diese Sender das Finale aus:
Khabar (Kasachstan)
LogoTV (USA)
OutTV (Kanada)
RTK (Kosovo)
Der chinesischen Rundfunkanstalt HunanTV (auch MangoTV) wurden die Übertragungsrechte gestern von der EBU entzogen. Trotz der sehr kleinen Beteiligung von nicht-teilnehmenden Rundfunkanstalten in diesem Jahr sollte es niemanden geben, der die größte Musiksendung der Welt verpasst, weil keine Möglichkeit gefunden wird sie zu sehen. Alle Ergebnisse, Reaktionen, Analysen und Nachrichten, auch aus den Halbfinals folgen am Sonntag hier auf Eurovision Passion.
Egal ob du das große Finale des Eurovision Song Contests 2017 auf der Reeperbahn beim größten Public Viewing, auf einer privaten ESC-Party, ganz klassisch mit der Familie, in Bademantel und mit Salzstangen, auf dem Sofa, in der guten Stube, oder doch ganz anders verfolgst, ich wünsche dir einen wundervollen Abend, mit vielen schönen Momenten, an dem Europa und die Welt friedlich zusammenkommen, vereint werden, ein unbeschreibliches Gemeinschaftsgefühl verspüren und doch jeder auf seine Nation, Identität, Persönlichkeit und Besonderheiten stolz ist und sich und alle anderen feiert. All Aboard!
Rund 200 Millionen Menschen werden heute Abend ihre Bildschirme einschalten um nach Lissabon zu blicken. Die Hauptstadt des Landes das letztes Jahr als Gewinner des Eurovision Song Contests gekrönt wurde. Die Show findet in der Altice Arena statt, der drittgrößten Veranstaltungshalle Europas. Dort wird heute (oder morgen, je nachdem in welcher Zeitzone du dich dann befindest) der Gewinner der 63. Ausgabe, der am längsten laufenden Fernsehsendung der Welt, ermittelt. Zur Wahl stehen dafür folgende 26 Nationen die das Finale erreichen konnten (in Auftrittsreihenfolge):
1 Ukraine
2 Spanien
3 Slowenien
4 Litauen
5 Österreich
6 Estland
7 Norwegen
8 Portugal
9 Großbritannien und Nordirland
10 Serbien
11 Deutschland
12 Albanien
13 Frankreich
14 Tschechien
15 Dänemark
16 Australien
17 Finnland
18 Bulgarien
19 Moldawien
20 Schweden
21 Ungarn
22 Israel
23 Niederlande
24 Irland
25 Zypern
26 Italien
Das Voting:
Weitere 17 teilnehmende Nationen sind in den Halbfinals ausgeschieden. Sie sind selbstverständlich ebenfalls stimmberechtigt. Somit werden 43 Nationen abstimmen. Das ist eine Wiederholung des Teilnehmerrekordes, der nun schon zum dritten mal erreicht wurde, zuletzt 2011 in Düsseldorf. Wie schon in den letzten beiden Jahren wird ein neues Votingsystem angewendet, in dem jede Nation nicht nur ein mal, sondern zwei mal an seine Top 10 Punkte vergibt. Dabei werden an die ersten zehn Platzierungen des Votings der fünfköpfigen nationalen Jury eines jeden Landes die Punkte 1-12 vergeben. Somit gibt es 215 Juroren die nach vorgegebenen Kriterien die qualitativ besten Beiträge prämieren. Für die Errechnung der Juryranglisten gibt es seit diesem Jahr eine neue Ermittlungsform:
Nach wie vor gibt jedes Jurymitglied seine Rangliste der 25 bzw. 26 Länder ab. Bisher wurden dann die Platzierungen die ein Land in den fünf Ranglisten hatte addiert. Die Gesamtrangliste der nationalen Jury wurde dann nach den Summen der Platzierungen erstellt; je kleiner der Wert, desto weiter oben in der Rangliste. Nun werden für die Platzierungen Punkte vergeben. Dabei geht es nach einem exponentiellen Prinzip. Der letzte Platz einer Rangliste erhält einen Punk. Der vorletzte Platz 2 Punkte, der drittletzte Platz 4 Punkte, der viertletzte Platz 8 Punkte usw.. Bei 25 zu wertenden Ländern erhält der erste Platz einer Rangliste dann 16.777.216 Punkte. Bei 26 zu wertenden Ländern sind es 33.554.432 Punkte. So fallen die Länder die ein Jurymitglied besonders gut bewertet auch besonders stark ins Gewicht für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Die Länder die ein Jurymitglied besonders schlecht bewertet, fallen kaum ins Gewicht für die Gesamtrangliste dieser nationalen Jury. Ein Beispiel: ob man ein Land auf den #15., oder #26. Platz setzt, macht nur einen Punkteunterschied von 2047 Punkten aus. Ob man ein Land auf den #3., oder #4. Platz setzt, macht einen Punkteunterschied von 4.194.304 Punkten aus. Durch diese verschobene Gewichtung, im Vergleich zur vorherigen Errechnung der Gesamtranglisten, würde ein Land, das von vier Juroren auf Platz #1, und von einem Juror auf Platz #26 gesetzt wird, nicht mehr null Punkte, sondern 12 Punkte von dieser Jury erhalten. Das neue Wertungssystem ist viel besser durchdacht und fairer.
Die gleichen Punkte die eine nationale Jury vergibt, werden auch an die Top 10 aus dem Televoting jeden Landes vergeben. Je mehr Punkte ein Beitrag in der Gesamtwertung hat, desto höher ist er platziert. Bei Punktgleichheit wird zunächst das Land auf die bessere Platzierung gesetzt, das mehr Punkte aus dem Televoting erhalten hat. Wenn hier weiterhin Gleichheit besteht gibt es Sonderregelungen. Rein theoretisch könnte der Gewinner auf eine Gesamtpunktzahl von 1.032 Punkten kommen.
Zu den Favoriten:
Unter diesem Punkt kann man dieses Jahr eigentlich nichts und doch wieder ganz viel schreiben. Die 43 Beiträge diesen Jahres liegen ganz eng beieinander. An ein so offenes Ergebnis bezüglich des Sieges des Wettbewerbs kann ich mich in der Vergangenheit nicht erinnern. Das letzte mal dass es so offen war wer gewinnt liegt mindestens auf das Jahr 2008 zurück! Hier sind die Nationen denen heute Abend große Chancen auf die Trophäe ausgerechnet werden (in alphabetischer Reihenfolge):
Australien
Bulgarien
Estland
Frankreich
Irland
Israel
Italien
Litauen
Norwegen
Spanien
Tschechien
Ungarn
Zypern
Das sind 13 Nationen, also die Hälfte der Finalisten. Ja, es ist dieses Jahr tatsächlich so ungewiss wer gewinnt. Obwohl dies schon viele Nationen sind könnte es auch sein dass es eine große Überraschung gibt und jemand ganz anderes gewinnt. Viele Überraschungen im Endergebnis sind sowieso vorprogrammiert. Das Aufzählen dieser 13 Nationen bedeutet nicht dass dies die Top 13 Favoriten sind. Andere Nationen (z.B. Ukraine, Schweden) gelten als sichere Top 10-Platzierungen, ihnen werden aber keine Gewinnchancen zugesprochen.
Viele trauen sich nicht irgendwelche Voraussagen über das Ergebnis zu machen, weil eh alles ganz anders kommen wird als alle es glauben. Ich gebe an dieser Stelle auch nicht meinen Top 26 Tipp ab, sondern habe eine kombinierte Rangliste der Finalisten aus verschiedenen Voraussagen erstellt. Darin enthalten sind die Prognose der Buchmacher (Wettquoten) 24 Stunden vor Beginn des Finals, meine Prognose, die ich vor Probenbeginn erstellt habe und das größte Fan-Voting mit fast 40.000 Ranglisten von ESC-Fans. Nach dem neuen Wertungsprinzip der Juryranglisten habe ich eine Gesamtrangliste aus diesen drei, recht zuverlässigen, Statistiken erstellt. Das erschien mir als das Sinnvollste. Das Ergebnis ist Folgendes; aus der Tabelle kannst du auch ablesen welches Land in welcher der drei Listen wie platziert ist. Bei meiner Prognose habe ich die Länder die in der Prognose nicht das Finale erreicht haben, beim wirklichen Wettbewerb aber schon, in der Reihenfolge der Knappheit ihres Ausscheidens unten angefügt.
| Platz | Gesamt | Punkte | Buchmacher/Wettquoten | Meine Prognose | Fan-Voting |
| 1. | Israel | 58.720.256 | Zypern | Bulgarien | Israel |
| 2. | Zypern | 50.593.792 | Israel | Estland | Zypern |
| 3. | Bulgarien | 37.781.504 | Irland | Israel | Frankreich |
| 4. | Estland | 17.367.040 | Frankreich | Frankreich | Bulgarien |
| 5. | Frankreich | 16.777.216 | Deutschland | Australien | Tschechien |
| 6. | Irland | 8.388.704 | Litauen | Finnland | Finnland |
| 7. | Australien | 2.244.608 | Schweden | Ukraine | Estland |
| 8. | Tschechien | 2.105.346 | Norwegen | Zypern | Ukraine |
| 9. | Finnland | 2.101.248 | Italien | Italien | Australien |
| 10. | Deutschland | 2.100.224 | Estland | Spanien | Italien |
| 11. | Litauen | 1.053.184 | Bulgarien | Österreich | Schweden |
| 12. | Ukraine | 786.464 | Australien | Schweden | Spanien |
| 13. | Schweden | 573.440 | Tschechien | Dänemark | Dänemark |
| 14. | Italien | 327.680 | Finnland | Litauen | Österreich |
| 15. | Norwegen | 262.912 | Dänemark | Portugal | Deutschland |
| 16. | Spanien | 81.984 | Moldawien | Deutschland | Portugal |
| 17. | Österreich | 37.120 | Ungarn | Norwegen | Litauen |
| 18. | Dänemark | 18.432 | Österreich | Ungarn | Norwegen |
| 19. | Portugal | 3.088 | Niederlande | Niederlande | Ungarn |
| 20. | Moldawien | 1.027 | Spanien | Großbritannien und Nordirland | Irland |
| 21. | Ungarn | 896 | Ukraine | Irland | Albanien |
| 22. | Niederlande | 272 | Portugal | Serbien | Niederlande |
| 23. | Großbritannien und Nordirland | 80 | Großbritannien und Nordirland | Albanien | Großbritannien und Nordirland |
| 24. | Albanien | 44 | Albanien | Slowenien | Slowenien |
| 25. | Serbien | 18 | Slowenien | Tschechien | Moldawien |
| 26. | Slowenien | 10 | Serbien | Moldawien | Serbien |
Dieses Jahr kann man nicht viel darüber sagen wer wie abschneiden wird. Es werden super spannende 45 Minuten Votingzeit wie wir sie beim ESC selten erleben. Genieße also die Ungewissheit wie es ausgeht.
Die Übertragungen im TV:
Übertragen wird die Show im deutschen Fernsehen im Ersten. Ab 20:15 Uhr wird die Grand-Prix Party von der Reeperbahn in Hamburg, dem größten Eurovision-Public-Viewing der Welt, live übertragen. Kurz vor Beginn der großen Show wird es eine Schalte für das Wort zum Sonntag geben. Da ist ein letztes mal Zeit das Stille Örtchen zu besuchen, Snacks und Getränke zu holen und alles noch nötige für die große Show vorzubereiten. Wenn diese dann vorbei ist wird wieder live von der Reeperbahn übertragen. Dorthin wird übrigens auch während der internationalen Show geschalten, wenn Babsi alias Barbara Schöneberger die deutschen Jurypunkte verkündet. Wer persönlich auf der Reeperbahn erscheinen möchte sollte zeitig anreisen. Die Show beginnt dort um 19:00 Uhr.
ONE (ehemals EinsFestival) zeigt das gleiche Programm wie das Erste (ARD), allerdings werden dort während der gesamten Finalshow Internetkommentare eingeblendet. Wer die ganze Zeit damit abgelenkt werden will die Kommentare zu lesen und ein teilweise versperrtes Bild sehen möchte kann den Digitalsender einschalten.
Der österreichische Rundfunk ORF strahlt ab 20:15 Uhr den dritten Teil von "Mr. Song Contest proudly presents..." aus. Dort ist der Kommentator wie gewohnt Andi Knoll. Im SRF1 (Schweiz) kommentiert auch wieder Sven Epiney.
Die EBU führt auf Eurovision.tv und dem offiziellen YouTube Kanal vom Eurovision Song Contest einen Livestream der Show ohne Kommentar. Eventuell kann es in einzelnen Ländern der Welt bei diesen Livestreams zu Geoblocking kommen. Weltweit empfangbar per Satellit ist die Übertragung der Deutschen Welle, mit deutschem Kommentar von Peter Urban. Eine Wiederholung der Sendung gibt es am Sonntag um 08:50 Uhr auf ONE. Zusätzlich zu den 43 Rundfunkanstalten die teilnehmen strahlen diese Sender das Finale aus:
Khabar (Kasachstan)
LogoTV (USA)
OutTV (Kanada)
RTK (Kosovo)
Der chinesischen Rundfunkanstalt HunanTV (auch MangoTV) wurden die Übertragungsrechte gestern von der EBU entzogen. Trotz der sehr kleinen Beteiligung von nicht-teilnehmenden Rundfunkanstalten in diesem Jahr sollte es niemanden geben, der die größte Musiksendung der Welt verpasst, weil keine Möglichkeit gefunden wird sie zu sehen. Alle Ergebnisse, Reaktionen, Analysen und Nachrichten, auch aus den Halbfinals folgen am Sonntag hier auf Eurovision Passion.
Egal ob du das große Finale des Eurovision Song Contests 2017 auf der Reeperbahn beim größten Public Viewing, auf einer privaten ESC-Party, ganz klassisch mit der Familie, in Bademantel und mit Salzstangen, auf dem Sofa, in der guten Stube, oder doch ganz anders verfolgst, ich wünsche dir einen wundervollen Abend, mit vielen schönen Momenten, an dem Europa und die Welt friedlich zusammenkommen, vereint werden, ein unbeschreibliches Gemeinschaftsgefühl verspüren und doch jeder auf seine Nation, Identität, Persönlichkeit und Besonderheiten stolz ist und sich und alle anderen feiert. All Aboard!
Mittwoch, 9. Mai 2018
Das zweite Halbfinale vom Eurovision Song Contest 2018!
Das erste Halbfinale ist vorbei. Neun Nationen sind bereits ausgeschieden, doch das war noch lange nicht alles! 34 weitere Länder kämpfen noch darum den ESC 2018 zu gewinnen. Hier habe ich alle wichtigen Informationen über das zweite Halbfinale zusammen gesammelt, damit du auf alles perfekt vorbereitet bist. Im zweiten Halbfinale vom 63. Eurovision Song Contest 2018 All Aboard! in Lissabon treten 18 Nationen an, von denen sich zehn für das Finale am Samstag qualifizieren werden. Zusätzlich zu den 18 Ländern dieses Halbfinals sind noch Deutschland, Frankreich und Italien in diesem Halbfinale stimmberechtigt. Dies sind die Kandidaten in der Startreihenfolge:
1 Norwegen
2 Rumänien
3 Serbien
4 San Marino
5 Dänemark
6 Russland
7 Moldawien
8 Niederlande
9 Australien
10 Georgien
11 Polen
12 Malta
13 Ungarn
14 Lettland
15 Schweden
16 Montenegro
17 Slowenien
18 Ukraine
Das Voting:
Jedes Land vergibt für die Top 10 in seinem Televoting Punkte. Der #10. Platz erhält einen Punkt, der #9. Platz 2 Punkte usw. bis hoch zu 8 Punkten für den #3. Platz. Der #2. Platz erhält 10 Punkte, der #1. Platz 12 Punkte. Die gleichen Punkte werden ein weiteres mal an die Top 10 einer fünfköpfigen Jury von jedem Land vergeben. Die Jurymitglieder werten teilweise nach persönlichem Geschmack und teilweise nach vorgeschriebenen Kriterien. Die zehn Länder die insgesamt am meisten Punkte erhalten qualifizieren sich für das große Finale mit 26 Nationen. Die detaillierten Voting Ergebnisse, inklusive der Platzierungen der ausgeschiedenen Nationen werden in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai veröffentlicht.
Zu den Favoriten:
Das ist der aktuelle Stand der Wettquoten (erstellt von Buchmachern) vom zweiten Halbfinale, 24 Stunden vor Beginn der Liveshow.
1. Norwegen
2. Schweden
3. Moldawien
4. Ukraine
5. Australien
6. Dänemark
7. Lettland
8. Niederlande
9. Ungarn
10. Russland
11. Polen
12. Rumänien
13. Georgien
14. Malta
15. Serbien
16. Montenegro
17. Slowenien
18. San Marino
Hier ist das Gesamtergebnis meiner Prognose für das zweite Halbfinale, die ich vor Beginn der Proben erstellt habe:
Die Übertragungen im TV:
Im deutschen Fernsehe wird das zweite Halbfinale live ab 21:00 Uhr auf ONE (ehemals EinsFestival) übertragen. Neben der Liveshow aus Lissabon an sich, stehen keinerlei andere eurovisionäre Sendungen im deutschen TV-Programm. Kommentiert wird das Halbfinale von Peter Urban. Auf YouTube, im offiziellen Kanal vom ESC, kann man die internationale Übertragung, ohne Kommentar, im Livestream verfolgen.
Egal wo, wie und mit wem du das erste Halbfinale erlebst, ich hoffe du spürst dabei viele unvergessliche Emotionen und tust es mit Passion! 😇
1 Norwegen
2 Rumänien
3 Serbien
4 San Marino
5 Dänemark
6 Russland
7 Moldawien
8 Niederlande
9 Australien
10 Georgien
11 Polen
12 Malta
13 Ungarn
14 Lettland
15 Schweden
16 Montenegro
17 Slowenien
18 Ukraine
Das Voting:
Jedes Land vergibt für die Top 10 in seinem Televoting Punkte. Der #10. Platz erhält einen Punkt, der #9. Platz 2 Punkte usw. bis hoch zu 8 Punkten für den #3. Platz. Der #2. Platz erhält 10 Punkte, der #1. Platz 12 Punkte. Die gleichen Punkte werden ein weiteres mal an die Top 10 einer fünfköpfigen Jury von jedem Land vergeben. Die Jurymitglieder werten teilweise nach persönlichem Geschmack und teilweise nach vorgeschriebenen Kriterien. Die zehn Länder die insgesamt am meisten Punkte erhalten qualifizieren sich für das große Finale mit 26 Nationen. Die detaillierten Voting Ergebnisse, inklusive der Platzierungen der ausgeschiedenen Nationen werden in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai veröffentlicht.
Zu den Favoriten:
Das ist der aktuelle Stand der Wettquoten (erstellt von Buchmachern) vom zweiten Halbfinale, 24 Stunden vor Beginn der Liveshow.
1. Norwegen
2. Schweden
3. Moldawien
4. Ukraine
5. Australien
6. Dänemark
7. Lettland
8. Niederlande
9. Ungarn
10. Russland
11. Polen
12. Rumänien
13. Georgien
14. Malta
15. Serbien
16. Montenegro
17. Slowenien
18. San Marino
Hier ist das Gesamtergebnis meiner Prognose für das zweite Halbfinale, die ich vor Beginn der Proben erstellt habe:
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Im deutschen Fernsehe wird das zweite Halbfinale live ab 21:00 Uhr auf ONE (ehemals EinsFestival) übertragen. Neben der Liveshow aus Lissabon an sich, stehen keinerlei andere eurovisionäre Sendungen im deutschen TV-Programm. Kommentiert wird das Halbfinale von Peter Urban. Auf YouTube, im offiziellen Kanal vom ESC, kann man die internationale Übertragung, ohne Kommentar, im Livestream verfolgen.
Egal wo, wie und mit wem du das erste Halbfinale erlebst, ich hoffe du spürst dabei viele unvergessliche Emotionen und tust es mit Passion! 😇
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