Es bahnt sich ein historischer Voting Skandal an. Offensichtlich hat die EBU einen fatalen Fehler gemacht und die Jury Punkte aus Weißrussland komplett falsch vergeben! Das korrigierte Ergebnis würde viele Platzierungen im Endergebnis verändern! Unter anderem wäre Nordmazedonien Sieger des Juryvotings und nicht Schweden! Die EBU hat sich zu dem entdeckten Fehler noch nicht geäußert.
Einmal von vorne erklärt, was ist schief gelaufen? Die weißrussische Jury hat nach dem Halbfinale in einem Interview ausgeplaudert, wen die einzelnen Jurymitglieder jeweils auf den ersten Platz gesetzt haben. Da dies das Voting Verhalten im Finale beeinflussen könnte, sieht das Regelwerk vor, dass diese Jury im Finale nicht mehr mit abstimmen darf. Stattdessen wird natürlich ein Ersatz für das Jury Voting aus dem betroffenen Land benötigt. Wie dieser ermittelt wird, steht zwar im Regelwerk des ESCs, allerdings in den Seiten, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Da für das weißrussische Juryergebnis aber fast ausschließlich Nationen Punkte erhielten, die auf der rechten Seite des Scoreboards endeten, haben sich viele mit der Frage auseinandergesetzt, wie dieses äußerst merkwürdige Ergebnis zustande kommt. Nach langem tüfteln, ist der Besitzer des Twitter-Accounts @euro_bruno auf eine sehr plausibel erscheinende Lösung gekommen.
So wurde anscheinend ein Querschnitt der Jurywertungen, aus den Nationen, die bei der Halbfinalauslosung im gleichen Topf wie Weißrussland lagen, für die Berechnung verwendet. Daraus lässt sich auch erschließen, dass dieses Prinzip für die Errechnung der Televoting Punkte von San Marino verwendet wird, womit dieses Geheimnis auch endlich einmal gelüftet wäre. San Marino hat kein eigenes Telefonnetz und kann deshalb kein Televoting abhalten.
Jetzt geht es aber um die künstlich geschaffene Jurywertung aus Weißrussland. Für jeden Beitrag im Finale wurden die Durchschnittsplatzierungen der vier Jurywertungen, der Länder Russland, Aserbaidschan, Armenien und Georgien, errechnet. Ein Beispiel: Malta wurde in der Jury von Aserbaidschan auf Platz zwei gevotet, in Russland gab es Platz fünf, in Armenien Platz sieben und in Georgien Platz 12. Das ergibt eine Durchschnittsplatzierung von 6,5. Damit hat Malta in diesen vier Ländern bei den Jurys die beste Durchschnittsplatzierung, gefolgt von Nordmazedonien (7,25) und Zypern (7,5). Am Ende der Liste stehen Deutschland (19,75), Estland (20,25) und Israel (21,25).
Nun müssten eigentlich, stellvertretend für die weißrussische Jurywertung, zwölf Punkte an Malta vergeben werden, zehn Punkte an Nordmazedonien, acht Punkte an Zypern u.s.w.. In Wirklichkeit hat die EBU aber zwölf Punkte für Israel, zehn Punkte für Estland, acht Punkte für Deutschland u.s.w. angerechnet, die Liste wurde also ein mal komplett umgedreht und die Punkte falsch vergeben. Hier siehst du die gesamte "Wertung der weißrussischen Jury":
Quelle: Twitter-Account @euro_bruno
Die EBU hat offensichtlich einen fatalen Fehler gemacht, der große Folgen für das Endergebnis bedeutet. Nordmazedonien ist eigentlich der Sieger des Juryvotings! Außerdem müsste das (noch) offizielle Endergebnis so korrigiert werden; anscheinend haben 14 der 26 Länder eigentlich eine andere Platzierung belegt, als ihnen aktuell zugeschrieben wird. Diese Liste gibt das nachträglich korrigierte Ergebnis an, sollte die sehr gut nachvollziehbare Theorie, zur Erklärung des kuriosen Jury Ergebnisses aus Weißrussland, wirklich stimmen:
Die detaillierten Votingergebnisse aus Weißrussland sind die einzigen, die die EBU immer noch nicht veröffentlicht hat. ESCXTRA hat nach dieser Entdeckung die EBU darauf angeschrieben. Eine Reaktion, oder Äußerung seitens der EBU, zu diesen offensichtlichen Voting Fehler, gibt es bislang nicht. Wir müssen abwarten, ob die EBU das falsche Ergebnis als offiziell richtiges Ergebnis ausgibt, oder seinen Fehler zugibt und das offizielle Ergebnis nachträglich korrigiert. Natürlich ist es auch nicht auszuschließen, dass diese Theorie nicht der Wahrheit entspricht, es sieht aber alles ganz stark danach aus. Sobald ich etwas Neues zu diesem Skandal herausfinde, werde ich natürlich sofort darüber berichten.
Die Niederlande hat den ESC 2019 gewonnen. Laut Regelwerk soll alles daran gesetzt werden, dass die Rundfunkanstalt, die im Vorjahr siegte, den aktuellen ESC austrägt. Aus der Niederlande gab es selbstverständlich auch schon die Bestätigung, das man den ESC 2020 in der Heimat veranstalten möchte, doch das ist nicht alles. Bereits wenige Stunden nach dem Finale gaben mehrere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten unseres Nachbarlandes bekannt, dass sie gemeinsam den ESC austragen wollen und verschiedene Kompetenzen bezüglich der Austragung untereinander aufteilen wollen. Die angesprochenen Sendergruppen sind AVROTROS, NPO und NOS. Letzterer Sender war ganz lange der niederländische Sender für den ESC. Nachdem der Wettbewerb im Land nachhaltig an Beliebtheit verlor, wurde ab der ESC-Saison 2010/2011, die Aufgabe den ESC-Beitrag zu stellen, an den Rentner-Sender TROS übertragen. Die Austragung des Wettbewerbs möchte sich NOS aber anscheinend nicht entgehen lassen. Auch NPO möchte sich in diese ehrenvolle Aufgabe einmischen. Vergessen sollte man aber nicht, dass die Leistung für diesen Sieg ganz allein von TROS erbracht wurde.
Auch unter den Städten zeichnet sich ein harter Kampf um den Gastgeberstatus ab. Es haben bereits Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Maastricht, Arnheim und Zwolle angekündigt, sich auf den ESC 2020 als Gastgeberstadt zu bewerben. Mit weiteren Bewerberstädten ist zu rechnen. Bis wir wissen wo genau der ESC stattfinden wird, müssen wir uns noch einige Zeit gedulden.
Mögliche Termine für den ESC 2020 sind der 02., 09., 16., 23. und 30. Mai. Der Termin richtet sich immer nach den Terminen von anderen europäischen Großereignissen, damit es keine Überschneidungen gibt, denn das würde der Aufmerksamkeit aller dieser Ereignisse schaden. Die UEFA Champions League hat ihre Termine auf den 28./29.04. und 05./06.05. gelegt. Somit dürfte der Finaltermin des 09.05. für den ESC herausfallen. Die UEFA Europa League gibt es am 30.04. und 07. 05.. Damit sind die ESC-Finaltermine vom 02.05. und 09.05. blockiert. Der German Football Cup hat seinen großen Tag am 23.05., womit auch dieser Termin für den ESC sehr unwahrscheinlich wird. Nächstes Jahr soll ein Formel 1-Grand Prix in der Niederlande stattfinden. Dessen Termin wurde noch nicht festgelegt, wäre aber auch ein fast-Ausschluss-Kriterium für die EBU, an diesem Wochenende das ESC-Finale abzuhalten. Somit bleiben derzeit nur der 16. und 30.05. übrig. Angesichts dessen, dass wir dieses Jahr den 18.05. als Termin hatten, gilt der 16.05. also sehr wahrscheinlicher Termin für den ESC 2020.
Ein Phänomen, das erst sehr neu in der ESC-Bubble ist, ist dass reihenweise Nationen ihre Teilnahmen am ESC schon vor dem Ende des Vorjahreswettbewerbs bekunden. Derzeit sind es bereits 16 Nationen, die ankündigten am ESC 2020 teilzunehmen. In manchen von ihnen läuft schon seit einiger Zeit die Bewerbungsfrist für den Vorentscheid, oder ist sogar schon vorbei. Diese 16 Länder werden nächstes Jahr wieder dabei sein:
Australien
Belgien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Portugal
Rumänien
Schweden
Tschechien
Ukraine
Weißrussland
Die Tickets gehen natürlich erst in den Verkauf, wenn die Halle ausgewählt und die Bühne designt worden ist. Die erste Ticketrunde gibt es in der Regel im November, oder Dezember.
Die zweite Probe Weißrusslands war so viel besser als die erste Probe! Ich freue mich sehr, dass sie alle fünf Kostüme komplett ausgetauscht haben. Die neuen Kostüme sind freaky, bunt und sehen auch noch richtig gut aus. Man darf jetzt nur noch hoffen, dass sie sich am Ende auch für die zweiten Kostüme entscheiden. Zudem hat Zena ihre Choreographie erweitert. Was sie macht ist nun abwechslungsreicher. Es sind ein paar coole Tanzschritte hinzu gekommen. Außerdem wird jetzt mehr Pyrotechnik eingesetzt. Das verleiht dem Staging noch stärker seinen Urban Stil. Die Backstage Boxen stehen zwar immer noch auf der Bühne, angesichts der großen Fortschritte, die Weißrussland gemacht hat, kann ich aber darüber hinwegsehen.
Das Kostüm und die LED Show von Weißrussland finde potthässlich! Es ist grauenvoll sich dieses Grafitti Wirrwarr ansehen zu müssen! Dazu wurden Zena haufenweise Kisten aus dem Backstage Bereich auf die Bühne gestellt. Es wirkt auf mich so als hätte man kein Geld für ein Bühnenbild gehabt und muss sich damit zufriedengeben. Neben Zena selbst tanzen auf der Bühne noch zwei weitere Tänzer. Die und deren Choreographie sind in Ordnung. Die Backgroundsänger wurden zunächst dorthin verfrachtet, wo eigentlich die Kisten stehen sollten. Später dürfen sie aber auch noch mittanzen. Eine kleine Hoffnung habe ich noch, dass zur zweiten Probe das richtige Bühnenbild ausgepackt wird.
Während ich mich vor Hässlichkeit schütteln muss, beklagen andere dass sie das Staging zu überladen finden. Es passiere zu viel. Ich finde eher dass zu wenig passiert. Die drei tanzen da ein bisschen herum, das ist alles. Eine Mehrheit der Journalisten im Pressezentrum sind aber positiv überrascht von Weißrussland und finden den Auftritt im Gesamten einfach nur richtig gut gelungen. Vielleicht fände ich das auch wenn sich Zena etwas anderes anzieht und diese scheußliche LED Show ausgetauscht wird.
Weißrussland hat die finale Runde seiner internen Auswahl vor Fernsehpublikum abgehalten. Die Rundfunkjury entschied sich deutlich dafür "Like it" von Zena zum 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream nach Tel Aviv zu schicken!
Leider litt die Show nicht nur darunter, dass die Zuschauer keinerlei mitentscheiden durften, auch der Modus war sehr unglücklich gewählt. Die sieben Jurymitglieder bewerteten jeden Beitrag direkt nach dessen Auftritt, durch eine Punktzahl auf einer Skala von 1-10. "Like it" war der zweite Song der vorgestellt wurde. Nachdem Dieser sechs mal die vollen 10 und ein mal 9 Punkte einsackte, stand der Sieger mit ziemlich großer Sicherheit fest, was die Luft aus der ganzen Show nahm. Immerhin war es der Fan-Favorit der ausgewählt wurde.
Hier gibt es das vollständige, offizielle, Ergebnis, inklusive des Ergebnisses des Fan-Votings auf My Eurovision Scoreboard (Stand: 07.03./22:14). Außerdem habe ich auch wieder meine persönliche Rangliste mit aufgeführt. Auf der hat sich während der Liveshow einiges geändert. "Can we Dream" ist von Platz 7 auf Platz 5 aufgestiegen. "Champion" ist von Platz 8 auf Platz 6 aufgestiegen. "Run" ist von Platz 5 auf Platz 7 abgestiegen und "Running away from the Sun" ist von Platz 6 auf Platz 8 abgestiegen:
Platzierung
Punkte
Ranking im Fanvoting
Punkte im Fanvoting
My Ranking
Songtitel
Interpret
1.
69
1.
6.010
4.
Like it
Zena
2.
65
4.
4.359
6.
Champion
BLGN feat. Mirex
3.
62
10.
1.889
10.
Never getting close
Sebastian Roos
4.
59
2.
5.837
2.
Humanize
Michael Soul
4.
59
5.
4.119
1.
No Love lost
KeySi
4.
59
7.
3.654
5.
Can we dream
Alyona Gorbachova
7.
58
6.
3.988
3.
Let it go
Napoli
8.
55
8.
3.387
8.
Running away from the Sun
PROvokatiya
8.
55
9.
3.344
9.
Caravala
Aura
10.
54
3.
4.999
7.
Run
Eva Kogan
Ich fand das Niveau beim Eurofest allgemein eher mäßig. Da hätte man mich nur mit "No Love lost" von KeySi zufrieden stellen können. So wird Weißrussland 2019 für mich ein Beitrag, der schnell in Vergessenheit geraten wird. Ähnlich schätze ich das Ganze übrigens auch für die Allgemeinheit ein. Ich gehe sogar so weit, dass ich Weißrussland in Tel Aviv gut den letzten Platz zutraue. Meine Rangliste:
...
24. Serbien
25. Montenegro
26. Italien
27. Weißrussland
28. Island
29. Finnland
30. Zypern
Da hier der Fan-Favorit gewonnen hat, sieht das Ergebnis im Fan-Voting zwar noch einigermaßen gut aus, allerdings ist eine solche Platzierung schon ein gewisses Armutszeugnis, wenn der Song mit dem größten Potenzial den Vorentscheid gewonnen hat. Weißrussland hat wirklich ein Problem mit der Qualität seiner Songs und sollte sich mal überlegen, was es tun muss um dieses Problem zu lösen. Hier ist der aktuelle Stand (07.03./22:32) von My Eurovision Scoreboard:
In den Wettquoten steht Weißrussland auf Platz 30, umgeben von Großbritannien und Nordirland, Tschechien, Litauen und Ungarn. Hier kannst du dir den Auftritt vom Vorentscheid, des Beitrags von Weißrussland, beim ESC 2019, anschauen:
Eigentlich ist es nur eine öffentliche, interne Auswahl und kein Vorentscheid. Beim "Eurofest" stimmt heute Abend allein eine Jury des Rundfunks BTRC darüber ab, welcher Beitrag Weißrussland beim 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv vertreten wird.
10 Songs stehen dafür zur Auswahl, die der Sender vorher ausgewählt hat. Hier gibt es eine Übersicht über die Beiträge bei Weißrusslands Vorentscheid. Dazu habe ich wieder das Ergebnis das Fan-Votings auf My Eurovision Scoreboard (Stand 07.03./19:16), meine persönliche Rangliste und die Auftrittsreihenfolge in der Show ergänzt:
Ranking im Fanvoting
Punkte im Fanvoting
My Ranking
Startnummer
Songtitel
Interpret
1.
5.796
4.
2
Like it
Zena
2.
5.701
2.
1
Humanize
Michael Soul
3.
4.928
5.
3
Run
Eva Kogan
4.
4.208
8.
4
Champion
BLGN feat. Mirex
5.
3.986
1.
10
No Love lost
KeySi
6.
3.889
3.
9
Let it go
Napoli
7.
3.587
7.
6
Can we dream
Alyona Gorbachova
8.
3.316
6.
7
Running away from the Sun
PROvokatiya
9.
3.241
9.
8
Caravala
Aura
10.
1.832
10.
5
Never getting close
Sebastian Roos
Mal schauen was sich die Jury rauspicken wird. Da es ein reines Juryvoting ist, halte ich jede Wahl für gut möglich. Die Show beginnt um 20:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Unter diesem Link gibt es einen Livestream, der die Sendung überträgt.
Dies ist die letzte Zusammenfassung, bevor ich in die normale, ausführliche, Berichterstattung gehe.
31.01. Die Kandidaten des 1. Halbfinals des schwedischen Vorentscheides Melodifestivalen sind bekannt! Unter Ihnen befinden sich fast ausschließlich große Stars des Melofestes, weshalb ich darauf verzichte, jeden Namen ausführlich vorzustellen. Das würde selbst den Rahmen eines langen, einzelnen, Posts sprengen. Die Kandidaten sind Nano, High 15, Wiktoria, Zeana feat. Anis Don Demina, Arja Saijonmaa, Mohombi und Anna Bergendahl.
31.01. Für das 1. Halbfinale des estnischen Vorentscheides, "Eesti Laul", gibt es einen eigenen Post.
01.02. In Weißrussland haben sich insgesamt 113 Songs beworben. Deren Künstler kommen aus zahlreichen verschiedenen Ländern, von jedem Kontinent der Welt. Am 4.02. hört sich das zuständige Auswahlteam alle 113 Songs live vorgetragen an. Die Öffentlichkeit kann das mitverfolgen. Mihai Traistariu, der den rumänischen Vorentscheid Boykottiert, hat seinen, ursprünglich dafür vorgesehenen, Song, "Baya", in Weißrussland zur Bewerbung eingereicht. Außerdem befindet sich Daz Sampson (Im Duett mit Nona) unter den Bewerbern. Daz trat 2006 für Großbritannien und Nordirland beim ESC an und belegte mit "Teenage Life" den 19. Platz. Den Auftritt von Damals kannst du dir unten anschauen. Ebenfalls sind auf der Kandidatenliste Namen zu finden, die schon in der Vergangenheit beim weißrussischen Vorentscheid auftraten; PROvokatsiya, Aura und Anya Sharkunova. Napoli ist auch wieder dabei. Sie versuchte es in der Vergangenheit mehrmals in Weißrussland und Polen zum ESC zu kommen. Der Vorentscheid heißt "Eurofest" und wird aus reinem Juryvoting bestehen.
01.02. In Georgien wurden über 200 Songs für den Vorentscheid eingereicht. Jeder Finalist wird einen dieser Songs singen. Die meisten Komponisten kommen aus dem Ausland.
02.02. Am Ende hat sich Moldawien nun doch umentschieden und streicht das Halbfinale, mangels der Qualität der 26 Bewerbersongs, die zu den Auditions erschienen sind. Die 10 Songs für das Finale wurden nun ausgewählt und veröffentlicht. An nennenswerten Persönlichkeiten befinden sich unter den 10 Finalisten nur die bereits in einem vorherigen Post vorgestellte Band Che-MD.
02.02. Über das 2. Halbfinale vom estnischen Vorentscheid "Eesti Laul" gibt es einen eigenen Artikel.
02.02. In der zehnten Runde vom israelischen Vorentscheid "Hakochav Haba", wurden die Kandidaten in zwei verschiedene Shows gelost. In jeder Show gibt es ein eigenes einfaches K.O.-Turnier. Bei den beiden Verlierern der ersten Duellrunde entscheidet die Jury wer von den beiden ausscheidet. Der andere Kandidat ist in den Top 6 und kämpft weiter um den Einzug ins Finale. Die beiden Gewinner der ersten Duellrunde duellieren sich um den direkten Einzug ins Finale.
In der ersten Show hat die Shalva Band das Finalticket im Duell gegen Ketreyah gewonnen. Die Jury entschied sich dafür Daniel Barzilai im Wettbewerb zu behalten. Tai scheidet somit als 7., oder 8. aus.
02.02. In der Top 8 Liveshow des georgischen Vorentscheids "Sakartvelos varskvlavi" haben die Zuschauer Dima Kobeshavidse aus dem Wettbewerb gewählt. Es verbleiben Giorgi Nakashidse, Giorgi Pruidse, Ikako Aleksidse, Liza Kalandadse, Nini Tsnobiladse, Oto Nemsadse und Tamar Lachkhepiani im Kampf um die ESC-Teilnahme.
02.02. Über das 3. Viertelfinale des ungarischen Vorentscheides "A Dal" folgt ein separater Post.
02.02. Auch über das 4. Viertelfinale des litauischen Vorentscheides "Eurovizijos" verfasse ich einen eigenen Artikel.
02.02. Gleiches gilt für das 1. Halbfinale des schwedischen Vorentscheides "Melodifestivalen".
02.02. Ebenfalls wird es über das 2. Viertelfinale des lettischen Vorentscheides, der "Supernova", einen eigenen Artikel geben.
03.02. Maya Buskila hat in der zweiten Show der 10. Runde von "Hakochav Haba" das Finalticket gewonnen. Avraham de Carvalho und Shefita haben weiterhin die Chance auf das Finale. Ofri Halfon musste in dieser Show den Wettbewerb verlassen. Wenn ich die Komplexität des Formats richtig verstehe, haben die eigentlich schon ausgeschiedenen Kobi Merimi und Osher Biton Wildcards für das Finale erhalten.
04.02. In Weißrussland fanden die Live Auditions der 113 Songs statt. Außerdem wurde entschieden welche 10 davon in den Vorentscheid Namens "Eurofest" kommen. Erst einmal ist der Boykottierer des ukrainischen Vorentscheides, Mihai Traistariu, nicht ausgewählt wurden, sehr zur Freude vieler ESC-Fans. Unter den Kandidaten vom Eurofest 2019 befindet sich Napoli, die sich 2016 mit "My Universe" beim weißrussischen UND polnischen Vorentscheid in mein Herz sang:
Weitere bekannte Kandidaten sind das Duo PROvokatiya und Aura, die 2012 beim weißrussischen Vorentscheid mit "Hands up!" im Halbfinale ausschied, also irgendwo auf den Plätzen 6-15 landete. Ihren Auftritt gibt es hier:
05.02. Die Schweiz erhielt insgesamt über 420 Songeinsendungen für die interne Auswahl. Welcher davon gewonnen hat und das Land beim ESC 2019 repräsentiert, wird am 07.03. verkündet.
05.02. Am Abend fand die erste Gala des San-Remo Festivals 2019 statt. Das Festival dient der Auswahl des italienischen Beitrags für den ESC. Richtig spannend wird es aber erst in der finalen Gala, doch auch dort zerstört die Langatmigkeit des umfangreichen Programms die Dramaturgie, sodass sich die Spannung in Grenzen hält. Zumal es alle paar Jahre vorkommt, dass der Sieger gar nicht zum ESC fahren will, sondern nur das San-Remo Festival gewinnen wollte, welches das ganze italienische Volk vor die Fernsehbildschirme zieht. In diesem Falle wählt RAI aus den Teilnehmern des Festivals einen Beitrag für den ESC aus. Meist ist es dann der 2. Platz.
06.02. Heute findet die zweite Gala des San-Remo Festivals statt.
Damit sind wir wieder im Aktuellen Geschehen angekommen. Nun habe ich die Zeit über etwas größere Nachrichten auch wieder ausführlicher zu schreiben und nicht so wichtige Meldungen ebenfalls in den Blog aufzunehmen.
Um die Zeit schnell aufzuholen folgt schon der nächste News Kompakt Post:
22.01. Norwegen hält am 25.01. eine Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Teilnehmer am Vorentscheid "Melodi Grand Prix" ab.
22.01. Zwei Nationen sind schon komplett fertig mit ihren Vorentscheiden, da fängt Weißrussland gerade einmal an. BTRC kündigt an dass der Vorentscheid am 8.03. stattfinden soll. Außerdem wird dazu aufgerufen sich bis Ende des Monats zu bewerben. Wie immer, wird nach den Live Auditions ausgewählt welche 10 Songs in die Show dürfen. Das Ergebnis der Auswahl wird am 04.02. verkündet. Zur Teilnahme am Vorentscheid ist die weißrussische Staatsbürgerschaft notwendig. Jeder darf nur einen Song einreichen. Eine Überraschung stellt das Votingsystem dar. BTRC stellt auf reines Juryvoting um! Jedes Jurymitlgied gibt direkt nach den jeweiligen Auftritten eine Wertung von 1-10 ab. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Für die Dramaturgie der Show ist die Startreihenfolge also viel entscheidender denn je. Bei einem Gleichstand auf Platz eins gibt es eine erneute Wertungsrunde der Jury am Ende der Show.
22.01. Jeden Tag (außer Samstag) veröffentlicht CT die Wertungen von zwei Jurymitgliedern des digitalen tschechischen Vorentscheides "Eurovision Song CZ" in Tschechien. Zusätzlich fließt das Online-Voting in das Ergebnis ein. Den Anfang machen Cesár Sampson, der 2018 für Österreich den 3. Platz geholt hat und Rasmussen, der 2018 für Dänemark 9. wurde:
Cesár Sampson:
12 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
10 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
8 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
6 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
4 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
3 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
2 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
1 Punkt: Easy to believe - Pam Rabbit
Rasmussen:
12 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
10 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
8 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
6 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
4 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
3 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
2 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
1 Punkt: Space Sushi - Jakub Ondra
Gesamt:
1. True Colors - Barbara Mochowa 24 Punkte
2. Friend of a Friend - Lake Malawi 18 Punkte
3. Don't know why - Thomás Bocek 12 Punkte
4. On my Knees - Jara Vymer 12 Punkte
5. Space Sushi - Jakub Ondra 11 Punkte
6. Give me a Hint - Andrea Holá 6 Punkte
7. Poslední slova tobe - Hana Barbara 6 Punkte
8. Easy to believe - Pam Rabbit 3 Punkte
23.01. Bei der Präsentation der Songs des britischen Vorentscheides wurde bekannt dass Lise Cabble den Song "Sweet lies" geschrieben hat. Er wird von Kerrie-Ann und Anisa gesungen. Lise Cabble gewann 2013 den Eurovision Song Contest für Dänemark mit "Only Teardrops". Die drei bzw. sechs Songs kannst du dir unter diesem Link anhören.
23.01. Besser spät als nie verkündet nun auch Polen seine Pläne für den ESC 2019. Es wird keinen Vorentscheid, sondern eine interne Auswahl geben. Dafür ruft TVP dazu auf, sich bis zum 05.02. zu bewerben. Neben dem Regelwerk vom ESC ist die einzige Bedingung für eine Bewerbung auch ein Foto des Sängers mit einzusenden.
23.01. In Tschechien wurden die Jurywertungen von ZiBBZ und Ira Losco präsentiert. ZiBBZ holten 2018 für die Schweiz beim ESC den 31. Platz. Ira Losco wurde 2002 2. und 2016 12. für Malta.
ZiBBZ:
12 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
10 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
8 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
6 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
4 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
3 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
2 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
1 Punkt: Space Sushi - Jakub Ondra
Ira Losco:
12 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
10 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
8 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
6 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
4 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
3 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
2 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
1 Punkt: On my Knees - Jara Vymer
Gesamt:
1. True Colors - Barbara Mochowa 44 Punkte
2. Friend of a Friend - Lake Malawi 36 Punkte
3. On my Knees - Jara Vymer 21 Punkte
4. Give me a Hint - Andrea Holá 18 Punkte
5. Don't know why - Thomás Bocek 18 Punkte
6. Space Sushi - Jakub Ondra 16 Punkte
7. Easy to believe - Pam Rabbit 16 Punkte
8. Poslední slova tobe - Hana Barbara 15 Punkte
23.01. Sasha Song zieht seine Teilnahme am litauischen Vorentscheid Eurovizijos zurück. Er ist im vierten Viertelfinale dran. Das Regelwerk ermöglichte es nicht, dass noch jemand nachrückt, so werden im vierten Viertelfinale nur 11 Songs antreten.
24.01. Der aserbaidschanische Rundfunk ictimaiTV ruft dazu auf sich bis zum 07.02. für die interne Auswahl als Sänger zu bewerben oder einen Song einzureichen.
24.01. Der deutsche Vorentscheid "Unser Lied für Israel" wird erstmals in Gebärdensprache für Gehörlose und Gehörgeschädigte auf Eurovision.de gestreamt werden.
24.01. Griechenland möchte bis Ende des Monats entschieden haben wer nach Tel Aviv fahren darf.
24.01. Armenien meldet dass etwa 300 Songs für Srbuk eingereicht wurden. Daraus wählt sie jetzt, in Zusammenarbeit mit ArmTV, einen aus, den sie beim ESC singen wird.
24.01. Heute gab es in Tschechien die Jurywertungen von Elina Netsajeva, die 2018 beim ESC für Estland 8. wurde und von AWS, die im vergangenen Jahr den 21. Platz für Ungarn holten.
Elina Netsajeva:
12 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
10 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
8 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
6 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
4 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
3 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
2 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
1 Punkt: Easy to believe - Pam Rabbit
AWS:
12 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
10 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
8 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
6 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
4 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
3 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
2 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
1 Punkt: Don't know why - Thomás Bocek
Gesamt:
1. True Colors - Barbara Mochowa 60 Punkte
2. Friend of a Friend - Lake Malawi 56 Punkte
3. Give me a Hint - Andrea Holá 33 Punkte
4. On my Knees - Jara Vymer 33 Punkte
5. Easy to believe - Pam Rabbit 27 Punkte
6. Space Sushi - Jakub Ondra 23 Punkte
7. Poslední slova tobe - Hana Barbara 23 Punkte
8. Don't know why - Thomás Bocek 21 Punkte
24.01. Island ändert das Votingsystem des Vorentscheides. In den Halbfinals stimmen zu jeweils 50% eine internationale Jury und das Televoting darüber ab welche zwei Beiträge ins Finale kommen. RÜV vergibt zusätzlich eine WildCard fürs Finale. Im Finale wird die internationale Jury größer sein, aus zehn Mitgliedern bestehen. Dort kommen die Top 2 des kombinierten Votings in Superfinale. Die Stimmen aus der ersten Voting Runde werden ins Superfinale mitgenommen, dort entscheidet dann das Televoting allein wer Island in Israel repräsentieren soll. Am 26.01. werden die Kandidaten bekanntgegeben.
25.01. Norwegen hat die 10 Songs des Vorentscheides "Melodi Grand Prix" veröffentlicht. Unter den Kandidaten sind viele bereits bekannte ESC-Künstler. Kjetil Mörland schrieb den Song von Norwegen beim ESC 2015 und sang ihn dort gemeinsam mit Debrah Scarlett. Sie erreichten den 8. Platz. Den Auftritt kannst du dir unten anschauen. Nun tritt er mit seinem selbst komponierten Song "En livredd mann" erneut beim NMGP an. Er komponierte zusammen mit Jowst, der beim ESC 2017 10. für Norwegen als Komponist und Live-Bühnen-DJ wurde, den Song "The Bubble", der von Adrian Jörgenden gesungen wird und ebenfalls im Teilnehmerfeld des NMGP 2019 steckt. Den Auftritt von Norwegen beim ESC 2017 gibt es unten zu sehen.
Sennek wurde beim ESC 2018 29. für Belgien mit ihrem selbst geschriebenen Song "A Matter of Time". Ihren Auftritt kannst du dir unten anschauen. Nun hat sie den Song "Hold me down" geschrieben, der von Carina Dahl gesungen wird und am norwegischen Vorentscheid teilnimmt. Erlend Bratland verpasste 2015 ganz knapp den Sieg beim NMGP und wäre fast zum ESC gefahren. Mit "Thunderstruck" erhielt er 85.373 Stimmen im Televoting des Superfinales. Seinen Auftritt gibt es unten zu sehen. Mörland und Debrah Scarlett kamen auf 88.869 Stimmen. Es könnte sich dieses Szenario 2019 wiederholen, denn Erlend Bratland ist mit dem Song "Sing for you" ebenfalls beim NMGP 2019 dabei.
25.01. Ich verstehe zwar nicht warum jede non-eurovisionäre Zeitung einen riesigen Artikel darüber geschrieben hat wer den 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream moderieren wird, einmal kurz erwähnen werde ich es aber trotzdem, auch wenn die Moderation meiner Ansicht nach von allem der unbedeutendste Anteil an der Show ist. Als Hauptmoderatoren werden Schauspielerin und Model Bar Rafaeli und Moderator, sowie der israelische ESC-Kommentator vom letzten Jahr, Erez Tal, fungieren. Bar Rafaeli sorgte vor ein paar Wochen in Israel für Schlagzeilen, weil ihr Steuerhinterzug vorgeworfen wurde. Mit mini-Interviews aus dem Greenroom melden sich Assi Azar und Lucy Ayoub.
25.01. Aus Tschechien gibt es die nächsten Jurywertungen. Heute waren Alma, die 2017 für Frankreich beim ESC den 12. Platz holte und Ari Ólafsson, der beim letzten ESC für Island nur 15 Punkte im Halbfinale erhielt und damit 43., also Letzter wurde, an der Reihe:
Alma:
12 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
10 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
8 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
6 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
4 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
3 Punkte: On my Knees - Jara Vymer
2 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
1 Punkt: Easy to believe - Pam Rabbit
Ari Ólafsson:
12 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
10 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
8 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
6 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
4 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
3 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
2 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
1 Punkt: On my Knees - Jara Vymer
Gesamt:
1. True Colors - Barbara Mochowa 78 Punkte
2. Friend of a Friend - Lake Malawi 74 Punkte
3. Give me a Hint - Andrea Holá 43 Punkte
4. On my Knees - Jara Vymer 37 Punkte
5. Easy to believe - Pam Rabbit 36 Punkte
6. Space Sushi - Jakub Ondra 36 Punkte
7. Don't know why - Thomás Bocek 33 Punkte
8. Poslední slova tobe - Hana Barbara 31 Punkte
Damit ist ein weiterer Post von News Kompakt voll. In Kürze geht es weiter mit dem Vorentscheidungs-Wochenende von letzter Woche.
Hier der Post über die Zusammenfassung der Ereignisse rund um den Jahreswechsel:
29.12. Ich beginne mit den Top 5 ESC-Songs in den Spotify Jahrescharts. Überraschender Weise ist Israel dabei nur auf den 3. Platz gekommen! Wir Deutschen dürfen uns nach einigen Jahren der totalen Blamage über den 2. Platz der weltweiten Spotify-ESC-Jahrescharts freuen! Das sind die Top 5:
1. Zypern - Fuego - Eleni Foureira - 48,2 Millionen Streams
2. Deutschland - You let me walk alone - Michael Schulte - 30,2 Millionen Streams
3. Israel - Toy - Netta Barzilai - 28,6 Millionen Streams
4. Schweden - Dance you off - Benjamin Ingrosso - 24,6 Millionen Streams
5. Tschechien - Lie to me - Mikolas Josef - 22,4 Millionen Streams
29.12. In der zwölften Show der israelischen Vorentscheid-Castingshow "Hakochav Haba" sind diese Kandidaten in die zweite Runde gekommen: Noa Klein (88%), Chem Rotem (80%), Tchelet Perlmutter (78%) und Los Caparos (70%). Zusätzlich hat Ofek Adanek (50%) eine Wildcard der Moderatoren erhalten.
30.12. Die erste Staffel "X Factor Malta" ist inzwischen so weit voran geschritten dass noch 12 Kandidaten im Rennen sind. Fortlaufend beginnen die Liveshows, wo in jeder Show zwei Kandidaten rausgewählt werden. Die Top 12 sind Michela Pace, Nicole Frendo, Kelsey Bellante, Ben Purple, Franklin Calleja, Petra, Owen Leuellen, Luke Chappell, Norbert Bondin, Xtreme, Kayati und 4th Line. Es haben sich wieder viele beworben die schon etliche Male am "Malta Song for Europe" teilgenommen haben. Davon sind aber nur zwei bis in die Liveshows durchgekommen.
Eine davon ist Petra Zammit. Sie wurde 2008 beim Vorentscheid 6. mit "Street Car of Desire". 2010 kehrte sie mit "All I need" zurück und belegte den 15. Platz. 2011 hatte sie mit "Unintentional" einen der acht Songs die nicht in das Finale der Top 16 kamen. Ihre genaue Platzierung ist unbekannt. 2013 war sie mit "No One's Home" ebenfalls eine der acht die im Halbfinale ausschieden und nicht das Finale der letzten 16 erreichten. 2018 war sie wieder dabei und erreichte mit "Evolution" den 6. Platz. Den Auftritt davon kannst du dir unten anschauen.
Die andere gut bekannte Person die es in die Liveshows geschafft hat ist mein hoch geliebter Franklin Calleja! Er hat 2012 die Castingshow "Don't stop me now" gewonnen. 2013 debütierte er beim maltesischen Vorentscheid mit dem Song "Let your Heart talk". Ihn erreichte das gleiche Schicksal wie Petra in dem Jahr, er schied im Halbfinale aus. Davon ließ er sich aber nicht entmutigen und trat 2014 mit "Love will take me Home" an. Er kam bis auf den 7. Platz. Ich war nicht der einzige der ihn damals schon als Sieger haben wollte. So schrieb Alexander Rybak, der ESC Sieger von 2009 für Norwegen, 2015 für ihn den Song "Still Here". Bei mir hätte er damit vielleicht den ESC gewonnen, beim maltesischen Vorentscheid wurde er aber nur 5.. Im Televoting war es immerhin der 3. Platz. 2016 war der Vorentscheid überdeckt von den beiden Mega-Top-Favoriten "Golden" von Brooke, und "Kingdom" von Christabelle. Diese landeten aber völlig überraschend nur auf dem zweiten und vierten Platz, hinter Ira Loscos "Chameleon", das TVM später durch "Walk on Water" austauschte. Im Hintergrund dessen ging es total unter dass Franklin Calleja mit "Little Love" den 3. Platz erreichte. Den Auftritt davon gibt es unten zu sehen. 2017 kam Franklin mit "Follow Me" auf den 5. Platz. 2018 nahm er am San Marinesischen Vorentscheid "1in360" teil und kämpfte sich durch das absurde und komplexe Auswahlverfahren bis ins Finale. Dort reichte es für ihn mit "Stay" für den 5. Platz, das Juryvoting gewann er. Nun ist er in den Top 12 des maltesischen Vorentscheides für 2019.
30.12. In der dreizehnten Show von "Hakochav Haba" zogen diese Kandidaten in Runde zwei ein: Tali Rabinovich (81%) und Bar Cohen (81%). Zusätzlich konnte Yuval Shauli (59%) die Moderatoren dazu überzeugen ihm eine Wildcard zu geben.
31.12. SMRTV verrät dass der intern ausgewählte Künstler für Tel Aviv aus dem Ausland stammt.
01.01. Der erste Vertreter Rumäniens beim ESC, Dan Bittman, zieht seine Teilnahme am Vorentscheid "Selectia Nationala" aus terminlichen Gründen zurück. Außerdem sagt er dass es besser sei wenn junge Künstler für Rumänien beim ESC antreten und wünsche allen viel Glück. Einen Nachrücker gibt es seitens TVR noch nicht.
01.01. Die vierzehnte Show von "Hakochav Haba" ging über die Bühne. Diese Kandidaten zogen in die zweite Runde ein: Osher Davidian (88%), Ariela Siman Tov (82%) und Riff Cohen (73%).
02.01. In der fünfzehnten Show von "Hakochav Haba" sind diese Kandidaten in die zweite Runde eingezogen: Natalie Wamba Berry (83%), Zohar Garala (78%) und Mazal Kav (73%). Zusätzlich erhielt Marie Benhaim (67%) die letzte Wildcard der Moderatoren. Damit ist die erste Runde beendet. 68 Kandidaten haben es in die zweite Runde geschafft. Einer davon, Elkana Marziano, zieht seine Teilnahme freiwillig zurück. Die zweite Runde besteht daraus, dass die Jury einige der Kandidaten, ohne dass sie erneut auftreten, rauswirft. In der dritten Runde treten die Kandidaten dann erneut in den Liveshows auf und stellen sich dem Voting, das zu 80% von den Zuschauern und zu 20% von der Jury entschieden wird. "Hakochav Haba", international besser bekannt unter dem Namen "Rising Star", gilt als die Castingshow ohne Regeln. Von Anfang an entscheiden die Zuschauer wer und wie viele weiter kommen und auch schon die Castings sind live. Man kann alleine antreten, im Duo, Trio, Quartett, Quintett, oder als größere Band und Musik aller Art machen, Hauptsache man singt. Sonst gibt es nicht wirklich weitere Regeln. Unter diesem Link und auf YouTube kannst du dir die Auftritte aus der Show anschauen.
03.01. Auch in Spanien geht es weiter voran. Beim Online-Voting für den Vorentscheid haben es diese drei Songs in die Gala Eurovision geschafft: "Muérdeme" von María, "Hoy vuelvo a reír otra vez" von Noelia und "La clave" von Natalia. Von den übrigen 14 Songs werden 7 intern ausgewählt, die ebenfalls dabei sein werden. Nach eigenen Angaben wurden bei dem Online-Voting über 190.000 Stimmen abgegeben.
03.01. BTRC gibt endlich bekannt dass es einen Vorentscheid in Weißrussland zur Auswahl des ESC-Beitrags geben soll.
03.01. Aus Griechenland kommt die entgegengesetzte Meldung. Für 2019 wird es dort eine interne Auswahl, keinen Vorentscheid, geben.
04.01. Frankreich hat per Auslosung die 18 Songs von "Destination Eurovision" in zwei Halbfinals eingeteilt.
04.01. Spanien verkündet welche sieben Songs die Gala Eurovision komplettieren: "No puedo más" von Famous, "La Venda" von Miki, "Nadie se Salva" von Miki & Natalia, "Qué quieres que haga" von Julia, "Hoy sonaré" von Sabela, "Todo bien" von Marilia und "Se te nota" von Carlos. Bisher gibt es nur mini-Ausschnitte der Songs durch das Online-Voting. 48 Stunden vor der Show werden die Songs in voller Länge veröffentlicht. Einen allgemeinen Favoriten gibt es mit "Muérdeme" dennoch schon jetzt. Natürlich werde ich auch zum spanischen Vorentscheid hier in einem anderen Post meinen Senf zu geben.
04.01. San Marino wird am 21.01. bekanntgeben wer für das Land beim ESC 2019 antritt.
05.01. Für das erste Viertelfinale vom litauischen Vorentscheid "Eurovizijos" folgt ein extra Post.
06.01. In Malta ging die erste X-Factor-Liveshow in der Geschichte des Landes über die Bühne. Bedauerlicherweise muss ich verkünden dass dabei Franklin Calleja auf dem 11. Platz aus dem Wettbewerb gevotet wurde. Als 12. schied die Gruppe Kayati aus. So bleiben noch zehn Kandidaten im Rennen um das ESC-Ticket, darunter die merhmalige Vorentscheid-Teilnehmerin Petra. Ihre verbliebenen Konkurrenten sind 4th Line, Luke Chappell, Nicole Frendo, Xtreme, Michela Pace, Norbert Bondin, Ben Purplle, Owen Leuellen und Kelsey Bellante.
07.01. Der tschechische Vorentscheid "Eurovision Song CZ" beginnt! Das sind die 8 Songs, unter denen der tschechische ESC-Beitrag für 2019 durch Jury- und Online-Voting ausgewählt wird:
01 Posledni slova tobe - Hana Barbara
02 Don't know why - Tomás Bocek
03 Give me a Hint - Andrea Holá
04 Easy to believe - Pam Rabbit
05 Friend of a Friend - Lake Malawi
06 True Colours - Barbora Mochowa
07 Space Sushi - Jakub Ondra
08 On my Knees - Jara Vymer
Unter diesem Link kann man sich die Songs anhören. Mein Favorit ist "Space Sushi" ^^
07.01. TVR hat den 17.02. als Termin für das Finale der "Selectia Nationala" festgelegt.
07.01. Das irische Fernsehen hat 430 Beiträge eingereicht bekommen und wählt davon intern einen aus.
07.01. 2018 wurde Ryk noch 3. beim deutschen Vorentscheid, mit seinem eigenen Song "You and I", nun hat er bekannt gegeben dass er mit einem Song Namens "I couldn't give it up" beim dänischen Melodi Grand Prix angenommen wurde. Die anderen neun Beiträge sind noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.
07.01. In Israel hat die dritte Runde von "Hakochav Haba" begonnen. In der zweiten Runde wurden von der Jury, ohne weiteren Auftritt, einige Kandidaten aus dem Wettbewerb genommen. In dieser dritten Runde sind auch lediglich die Jurymitglieder stimmberechtigt. Es wundert mich sehr dass diese Änderung beim Wettbewerb vorgenommen wurde. Wie man in dieser Runde weiterkommt und wie man ausscheidet kann ich leider auch nicht durchblicken. Diese Kandidaten sind in der ersten Show der dritten Runde weitergekommen: Maya Buskila (5 Ja-Stimmen/0 Nein-Stimmen), Lior Chen (4/1), Shefita (4/1), Tai (4/1) und Osher Biton (4/1). Ausgeschieden sind Ayala Eligula (4/1), Nadav Phillips (3/2), Tal Versano (1/4) und Ariela Siman Tov (1/4).
08.01. Die EBU hat das Design vom 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv vorgestellt. In dem Video unten kannst du es dir anschauen. Hier die offizielle Presseerklärung dazu: "Das Dreieck, eine der ältesten Formen der Welt, ist ein grundlegendes Symbol, das universell in Kunst, Musik, Kosmologie und Natur zu finden ist und Verbindungen schafft und Kreativität darstellt. Wenn sich die Dreiecke verbinden und verschmelzen, werden sie zu einer neuen Einheit, die den unterschiedlichen Sternenhimmel widerspiegelt. Die Sterne der Zukunft treffen sich in Tel Aviv beim Eurovision Song Contest."
Was gar nicht in der Pressemitteilung vorkommt ist wie genial ausgeklügelt der Stern ist. Natürlich spielt er auf den Judenstern an, der auch auf der Nationalflagge von Israel zu finden ist. Dass das Symbol das das gastgebende Volk auszeichnet zum Logo beim ESC wird ist eine wundervolle Idee die ich liebe! Hinzu kommt dass der Stern sich dreht. Egal aus welcher Perspektive man die drei Dreiecke betrachtet, es kommt immer ein Stern mit sechs Zacken heraus, allerdings sieht Dieser aus allen Perspektiven unterschiedlich aus. So ist es auch mit der Musik. Jeder nimmt die Beiträge beim ESC wahr, aber jeder empfindet sie anders. Ein und der selbe Song kann auf unterschiedliche Menschen so unterschiedlich wirken und wir sollten jeden mit seinem Empfinden der Beiträge respektieren. Das drückt dieser Stern aus.
Wie ich es schon vor zwei Wochen in einem Tweet geäußert habe, kommt mir das Gefühl auf dass dieser ESC wie für Hovi Star gemacht ist. Er sang 2016 für Israel beim ESC den Song "Made of Stars" und gab Europa nach seinem Auftritt die Botschaft "The Dream that you dare to Dream really do come true" Seine Botschaft "Dare to Dream", in Verbindung mit seinem Zeichen, dem Stern, und einem Design das sehr an seine Bühnenshow erinnert, wird nun das Label vom ESC in seinem Land. Mein Tweet dazu wurde übrigens von ihm persönlich geliked ^^ Ich bin immer noch stolz darauf dass unsere (deutsche) Jury ihm 12 Punkte gegeben hat.
Ich liebe das Logo, Design (und auch das Motto) vom diesjährigen ESC! Ich glaube es schlägt sogar mein Lieblingsdesign von 2015 "Building Bridges" in Wien. Nicht nur die unendlich weite Interpretation und perfekte Ausarbeitung macht es so gut, ich finde es zusätzlich noch wunderschön. Nach mehreren Jahren der maßlosen Enttäuschung über Logo und Design ist es mir eigentlich egal geworden, aber dieses Design ist so großartig dass es jetzt schon, alleine deswegen, ein gutes ESC-Jahr ist! Ich bin begeistert, du auch? Schreib es in die Kommentare.
Mit dieser Inspiration beende ich diesen News Kompakt Post über die Ereignisse rund um den Jahreswechsel.
17.09. Der Greenroom wird in eine separate Halle verlagert. Da Israel keine richtig große Halle aufweisen kann werden 2019 deutloch weniger Fans an Tickets kommen als sonst. Um die Ticketzahl von 4.000 (pro Show) auf 7.000 zu erhöhen soll deshalb nun der Grennroom in die Halle 1 des Convention Centers verlegt werden. Für diese Halle sollen noch einmal 3.000 zusätzliche Tickets in den Verkauf gehen, damit Fans den ESC im gleichen Raum wie die Delegationen verfolgen können. Der Platzmangel hat auch Auswirkungen auf das Design der Bühne, so kann nicht übermäßig viel Bodenfläche verschwendet werden. Seit inzwischen einigen Jahren ist es beim ESC Standard geworden dass der Greenroom mit den teilnehmenden Künstlern im Publikum, in der gleichen Halle wie die Bühne, platziert wird.
17.09. Albanien bestätigt die Teilnahme am ESC 2019 und verkündet dass, wie immer, der Beitrag durch das Festivali i Kenges ausgewählt werden wird! Damit haben wir ein volles Finalfeld von 26 teilnehmenden Nationen.
17.09. Auch Georgien ist 2019 wieder mit dabei!
18.09. Portugal reiht sich in die Nationenliste der Teilnehmer ein! Der Beitrag wird wieder mit dem Vorentscheid "Festival da Cancao" ausgewählt. Es wird wieder zwei Halbfinals und ein Finale abgehalten. In den Halbfinals gibt es ein Juryvoting und ein Televoting. Beide vergeben gleichwertig viele Punkte, bei Punktgleichheit ist die Jury aber ausschlaggebend. Im Finale gibt es zu dem 50% zählenden Televoting sieben verschiedene Jurys für die einzelnen Regionen Portugals. Diese machen zusammen auch 50% des Ergebnisses aus. Im Finale überwiegt bei Punktgleichheit dann das Televoting. Songs in allen Sprachen sind erlaubt.
18.09. Sennek, die Sängerin von Belgien 2018, hat ihren Job bei IKEA gekündigt um sich komplett ihrer musikalischen Karriere zu widmen. Nachdem sie zur Interpretin für Belgien ausgewählt wurde hat sie immer betont dass sie nicht abgehoben sein möchte und ihre einfache Beschäftigung behält. Nun hat sie aber so viel Erfolg dass sie sich umentschieden hat und voll und ganz nach ihrer Leidenschaft lebt.
19.09. Großbritannien und Nordirland wird auch am ersten Eurovision Song Contest ohne ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union teilnehmen! Dies ließ die BBC verlauten.
19.09. In der Gala null der "Operatión Triunfo", dem spanischen Vorentscheid, schieden Rodrigo (Platz 17) und Luis (Platz 18) aus. Die anderen 16 Kandidaten durften in die Villa einziehen, die wie bei Big Brother 24/7 von Kameras überwacht wird.
20.09. Einer der Wackelkandidaten sagt zur Teilnahme am ESC 2019 zu; die Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien wird mit MKRTV wieder dabei sein!
20.09. Island gibt bekannt dass es, wie gewohnt, den Vorentscheid "Söngvakeppnin" zur Auswahl des Beitrags geben wird. Das erste Halbfinale findet am 09.02.2019, das zweite Halbfinale am 16.02. statt. Das Finale folgt am 02.03.. Das zweite Halbfinale der schwedischen Melodifestivalen bekommt also programmatische Konkurrenz mit dem ersten Halbfinale der skandinavischen Freunde. Das zweite Halbfinale in Island läuft am gleichen Abend wie das dritte Halbfinale in Schweden und das Finale in Estland. Das isländische Finale überschneidet sich bislang nur mit der Zwischenrunde von Schweden. Die Anzahl der Beiträge beim Vorentscheid reduziert RÜV von zwölf auf zehn. Von jetzt an bis zum 22.10.2018 ist das Bewerbungsfenster geöffnet.
21.09. Auch Österreich wird sich dem Kulturspektakel in Israel nicht entziehen! Der ORF ist mit an Bord.
25.09. Weißrussland ist mit seinem Rundfunk BTRC auch beim ESC dabei!
25.09. Die EBU setzt das Delegationstreffen, bis zu dem alle Beiträge in ihrer endgültigen Fassung feststehen müssen, auf den 11.03.2019 fest.
25.09. Schweden muss sich mit 2.295 eingereichten Songs für die Melodifestivalen zufrieden geben. Das ist einer der niedrigsten Zahlen der letzten 20 Jahre.
26.09. Montenegro kann auch 2019 die Teilnahme am ESC bezahlen! RTCG wird einen Beitrag nach Tel Aviv schicken.
26.09. HRT ist die nächste Rundfunkanstalt mit finanziellen Schwierigkeiten die die Teilnahme für 2019 bestätigt! Kroatien ist dabei.
26.09. Die georgische Kopie der deutschen Erfolgscastingshow "Deutschland sucht den Superstar", "Georgia's Star", wird als Auswahlmodus für georgiens ESC-Kandidaten dienen. Die Staffel beginnt am 01.01.2019.
26.09. In der Gala 1 der "Operation Triunfo" schied Alfonso aus. Noelia hat die erste Televoting Runde mit allen 16 Kandidaten gewonnen. 15 Kandidaten verbleiben.
27.09. Ungarn bestätigt seine Teilnahme und gibt gleichzeitig ein Informationspaket für den Auswahlmodus raus! Bewerben kann man sich bis zum 08.11.2018 und nur wenn man schon ein Album veröffentlicht hat, im Radio oder Fernsehen lief, oder einen Plattenvertrag vorweisen kann. Außerdem muss man ungarischer Staatsbürger sein, oder zu Mindest fließend der ungarischen Sprache fähig sein. Es sind Songs auf Ungarisch, Englisch und den 13 Minderheitensprachen von Ungarn (darunter Deutsch) erlaubt, allerdings werden ungarisch-sprachige Songs bevorzugt.
28.09. Norwegens "Melodi Grand Prix" wird am 02.03.2019 stattfinden. Dieser Tag scheint sich zum Super-Samstag zu entwickeln. Bereits der finnische Vorentscheid, das isländische Finale und die schwedische Zwischenrunde wurden auf diesen Abend gelegt. NRK meldet dass es über 1.000 Bewerbungen für den Vorentscheid gab.
30.09. der italienische Rundfunk der Schweiz, RSI, hat sein Kandidatenfeld von zwölf auf drei ausgedünnt. Julia Meletta, mit dem Song "Mama (I walk alone)", Sebalter, mit dem Song We'll carry the Light" und Scilla Hess, mit dem Song "Playground" sind ihrem Traum beim ESC antreten zu dürfen einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Sebalter erreichte für die Schweiz 2014 bereits den 13. Platz beim ESC. Das Feld wurde durch eine Mischung aus Onlinevoting und Voting der ESC-Arbeitsgruppe bei RSI ausgedünnt. Dabei kam Julia Meletta auf 13 Punkte, Sebalter auf 12 Punkte und Scilla Hess auf 7 Punkte. Die anderen Beiträge hatten alle 3-0 Punkte. "Playground" kann ich mir gut auf der ESC-Bühne vorstellen. "Mama" ist ganz okay. Sebalter sollte mit diesem Song nicht zum ESC zurückkehren.
30.09. Der NDR gibt seine Top 20 Kandidaten bekannt. Diese gehen nun in das Workshop-Camp. Das 100-Personen-Panel wird anschließend 8 oder 10 Beiträge für den Vorentscheid auswählen.
Das hier ist die letzte Ausgabe der Summer Summary. Im Oktober kann man nicht wirklich mehr von Sommer sprechen, deshalb führe ich die Zusammenfassung unter dem bewährten Titel "News Kompakt" weiter.
Weiter geht's mit Kroatien. Der Beitrag ist durch das Staging dann doch nicht so viel besser geworden wie alle dachten. Im Blutbadhalbfinale hatte Kroatien dann einfach keine Chance auf viele Punkte. Von der Jury gab es noch 46. Im Televoting vergab Armenien 1 Punkt, Österreich 2 Punkte, die Schweiz 4 Punkte und der jugoslawische Freund Mazedonien beeindruckende 10 Punkte an Kroatien! Das war dann aber auch schon alles. Irgendwie lief es in Kroatien dieses Jahr nicht so gut. Vor der Schande der letzten drei hat man sich aber erfolgreich bewahrt.
Montenegro konnte im anderen, schwachen, Halbfinale nur die beiden Außenseiter Georgien und San Marino hinter sich lassen. Der Versuch nach Ewigkeiten wieder einen Vorentscheid zu veranstalten war zwar eine gute Idee. Bei nur 37 eingereichten Songs für den Vorentscheid war dann aber auch nur so wenig Qualität wie Quantität dabei. Auch die sehr fragwürdigen Verschiebungen im Televoting beim Vorentscheid zwischen den beiden Anrufrunden haben schon darauf hingedeutet dass da kein Song dabei ist der so wirklich die Massen begeistern kann. Montenegro muss sich jetzt überlegen wie sie fortfahren. Noch einen Vorentscheid veruschen und auf mehr Erfolg hoffen, oder doch wieder auf die internen Auswahlen zurück greifen, die aber auch nicht wirklich erfolgreicher waren? Für Montenegro gab es 23 Punkte von der Jury. Im Televoting bekam das Land 7 Freundschaftspunkte aus Slowenien, selbst beim sonst so treuen Nachbarn Serbien hat es dieses Jahr nur für 10 Punkte gereicht.
Weißrussland ist am Ende ungefähr dort gelandet wo man es erwartet hatte; auf dem #37. Platz. Mit diesem Ergebnis kann das Land durchaus zufrieden sein. In der Jury hat es, wie zu erwarten war, wenige 20 Punkte gegeben. Beim Televoting waren es dann insgesamt 45 Punkte für diesen skurilen Beitrag. Die größten Punktegeber waren dabei Estland und Litauen mit 6 Punkten, Armenien mit 10 Punkten und Aserbaidschan mit 12 Punkten! Die üblichen Kandidaten.
Das Wunder ist geschehen! Russland ist nicht ins Finale gekommen! Das Ausscheiden im Halbfinale war dabei sogar noch ziemlich deutlich; der #36. Platz. Jetzt wissen wir also dass es doch möglich ist Russland die Türen für das Finale zu verschließen und das Land nicht das heimliche Big-6-Land ist, weil es durch die Freundschaftspunkte ja doch immer ins finale kommt. Dies ist natürlich auch mit Abstand das schlechteste Ergebnis aller Zeiten von Russland. Der 17. Platz wurde nun um 19 Plätze unterboten! Unter den Jurymitgliedern konnten ein paar nicht die Finger davon lassen die Flagge und nicht den Beitrag zu sehen. Trotz allem 14 Punkte. Im Televoting kassierte Russland 51 Freundschaftspunkte. Die meisten gab es aus Georgien (6), Serbien (7), Montenegro (8), Moldawien (8) und Lettland (12).
Next one is Armenia. Die Platzierung Armeniens ist als einziger Zwischenkandidat zwischen den eher schwächeren Songs und den starken Songs des Blutbadhalbfinals, die eigentlich ins Finale gekommen wären, zu verstehen. Die Jury vergab 38 Punkte an Armenien. Aus dem Televoting waren es insgesamt 41 mit den höchsten Wertungen aus Belgien und Bulgarien mit 6 Punkten, Tschechien mit 8 Punkten und Weißrussland mit 12 Punkten! Keine unerwarteten Ergebnisse bei diesem Beitrag.
Kommen wir zu Polen, das im anderen Halbfinale völlig untergegangen wäre, hier aber eine Chance hatte. Auch wenn es der #14. Platz in diesem Halbfinale wurde, muss man doch sehen dass er Abstand zu den ersten 13 schon ziemlich groß ist. Polen hat also doch noch etwas schwächer abgeschnitten als zu erwarten war, und rangierte deutlich außerhalb der Finalreichweite. Verständlicher weise hatte die Jury nur 21 Punkte für diese Disco-Billigproduktion übrig. Im Televoting wurde der Partysong dann mit 60 Punkten geehrt. Dabei gab es 7 Punkte aus Frankreich, Ungarn und der Ukraine, 8 Punkte aus dem Heimatland der Interpreten, Schweden, und die großen 12 Punkte aus dem deutschen Televoting!
Mit Griechenland sind wir beim ersten Land angekommen dass bei einer fairen Aufteilung der Halbfinals vermutlich einen Platz im Finale bekommen hätte. Durch dieses Los Pech ist es offiziell nur der #33. Platz. Das schlechteste Ergebnis Griechenlands aller Zeiten. Griechenland ist nun auch das zweite mal innerhalb von drei Jahren im Halbfinale ausgeschieden. Seit der Einführung der Halbfinals 2004 geschah das zuvor nie! Da sieht man wie schwer es doch ist ins Finale zu kommen und wie schnell es geht dass man raus muss. Die griechische Diaspora hätte den Beitrag zwar noch ganz knapp ins Finale gerettet, bei der Jury war für diesen Beitrag, unter dieser harten Konkurrenz, aber nicht mehr viel übrig; nur 28 Punkte. Die 53 Televoting Punkte wurden von Armenien mit 8 Punkten, Bulgarien und Albanien mit 10 Punkten und Zypern mit 12 Punkten besonders aufgebessert.
Damit haben wir einen ganzen Block von 7 Ländern, die alle aus Osteuropa stammen und im Gesamtergebnis recht weit unten gelandet sind.
Das Staging von Weißrussland ist so komplex dass es keinen Sinn hat daran etwas zu ändern. So liefert man uns die gleiche Show wie auch schon vor vier Tagen. Es bleibt abzuwarten wie Jury und Publikum darauf reagieren. Für Weißrussland ist bezüglich des Resultats fast alles möglich. Zu den Proben bei denen sich nichts geändert hat gibt es nicht viel zu schreiben. So fällt dieser Post entsprechend kurz aus. Fotos für die Presse von Weißrusslands zweiter Probe lassen sich auf der Seite der EBU leider nicht anfinden.
Crazy - das ist der Titel vom kroatischen Song und das Wort was über die Probe von Weißrussland am häufigsten gefallen ist. Dieses Staging sorgte im Pressezentrum für sehr viel Gelächter. Dabei weiß keiner so wirklich ob das negativ oder positiv ist. Es ist ein bisschen wie mit Aserbaidschan letztes Jahr. Man erwartet nichts schlimmes und dann kommt eine Bühnenshow die einen überfordert und mit der man nicht weiß was man damit anfangen soll. So kann man auch nicht sagen ob diese Probe Weißrussland weiter nach vorne gebracht hat, oder für eine kleinere Finalchance sorgt. Man muss abwarten wie das Publikum und die Jury das bewerten wird.
Lass mich einmal versuchen zu erzählen was passiert - soweit ich das verstanden habe... Zu Beginn sieht man Alekseev der eine Rose in der Hand hält. Er trägt ein (hässliches) weißes Oberteil mit einem zu langen Schal der ständig verrutscht. Dazu eine schwarze Hose. Dann führt er seine Hand mit der Rose zur Kamera und übergibt die Rose der Kamera. Diese schwenkt schnell um. Nun ist eine Tänzerin mit rotem fledder-Kleid zu sehen, die eine außergewöhnliche, für mich sehr interessante Choreographie tanzt. Diese holt nach einer Weile Pfeil und Bogen heraus und schießt die Rose in die Hand von Alekseev, sodass sie darin stecken bleibt. Wenn sich der Song langsam dem Ende naht, platzt die Naht auf Alekseevs Rücken auf. Zum Vorschein kommt etwas das mit viel Aufwand an seinen Rücken angebracht wurde. Es sieht für die meisten aus wie eine Mischung aus Rosen und Blut. Darin könnten irgendwelche "Hidden Meanings" enthalten sein die mit dem Rosenschuss in seine Hand in Verbindung stehen... Wenn dies der Fall ist hat noch keiner die "Hidden Meanings" herausgefunden. Am Ende der Nummer erhebt sich noch der schwarze Bühnenblock auf dem Alekseev die ganze Zeit steht.
Man wird sich sicherlich irgendetwas Gutes dabei gedacht haben, allerdings macht auch mich dieses Staging ein wenig sprachlos... Lasst uns einfach abwarten wie es mit Weißrussland weiter geht. Es könnte durchaus sein dass dieser Beitrag zu einem wird den die meisten auch noch in 5, 10, oder 20 Jahren gut in Erinnerung haben werden. Wie Weißrussland damit abschneiden wird? Keine Ahnung. Vom 43. bis 1. Platz halte ich jetzt alles für möglich. Hören wir auf uns über diese merkwürdige Darbietung den Kopf zu zerbrechen und schauen wir auf die nächste Probe.
23.02. Weißrussland - Die EBU hat einfach so bekannt gegeben dass Forever von Alekseev beim ESC antreten darf und nicht gegen das Regelwerk verstößt. Ohne weitere Begründung. Damit wird der Ukrainer, der es in seinem Land nicht in die Auswahl des Vorentscheides geschafft hat für Weißrussland ins Rennen gehen.
24.02. Ukraine - Den Abend mit fünf Finals eröffnete um 18:00 Uhr Vidbir 2018. Dabei durfte die Ukraine wieder zeigen welch einen Hochwertigen Vorentscheid sie jedes Jahr veranstalten. Ein Vorentscheid bei dem immer ein guter Song als Ergebnis herauskommt. Mit ein bisschen Wut aus dem Ergebnis des letzten Jahres habe ich die Halbfinals verfolgt und mich darüber gefreut dass Melovin und Tayanna auch dieses Jahr ins Finale gekommen sind. Beide hatten im Vorjahr einen besseren Song dabei, durften wegen des ungewöhnlichen Votingsystems aber trotzdem nicht zur Titelverteidigung für ihr Land antreten. Offiziell belegten sie im Finale den #2. und #3. Platz. Das Publikum rief sich nach Ende des Votings klar dafür aus dass sie Melovin mit seinem fantastischen Wonder und nicht O.Torvald haben wollen. Auch wenn "Under the Ladder" nicht an "Wonder" heran kommt, ist auch dies ein Song der beim ESC rocken würde, wenn man ihn denn dort hin lässt. Über Tayanna kann ich das gleiche sagen. Sie landet in meiner Liste, wie auch schon letztes Jahr, hinter Melovin auf Platz zwei. Auch im echten Ergebnis landet sie wieder auf Platz zwei, das stört mich dieses Jahr aber nicht wirklich denn mit Melovin darf ein Künstler zum ESC fahren der es wirklich verdient hat. Auf eine ganz eigene Art und Weise zieht er (nicht nur) mich immer in seinen Bann. Seine Songs mit den dazugehörigen Performances machen mit mir das was Musik bestenfalls bewirken kann. Er beherrscht diese Kunst besser als perfektionistisch. Letztes Jahr wäre er mit seinem "Wonder" in meiner Rangliste auf Platz #4 gelandet. Die Top 3 (Bulgarien, Ungarn und Montenegro) waren einfach zu stark. Dieses Jahr ist es ein deutlich schwächerer Song, der bei einem durchschnittlich starken Jahrgang die gleiche Platzierung erreichen könnte. Vorerst landet er auf Platz #2 hinter Malta:
1. Malta 2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Frankreich
6. Deutschland
7. Weißrussland
8. Griechenland
9. Schweiz
10. Albanien
11. Großbritannien und Nordirland
12. Dänemark
13. Serbien
14. Montenegro
15. Italien
24.02. Moldawien - Nicht weit entfernt davon gab es ab 18:40 Uhr den Vorentscheid O Melodie Pentru Europa 2018. Eigentlich sollte dieser ein Halbfinale vorweg haben, dieses wäre aber zu teuer geworden. So sind alle 16 Songs die ausgewählt wurden im Finale aufgetreten. Dieses Jahr gab es in Moldawien nur einen Song der doch nicht am Vorentscheid teilnehmen konnte. Wenn diese Quote in den kommenden Jahren gehalten werden kann würde das alle sehr erfreuen. 27 regelkonforme Songs lagen TRM vor. Das war wiederum schon mal besser.
Das zweitplatzierte "Black Heart" von Vera Turcanu gefäält mir und hätte sich auf der großen ESC-Bühne sicher gut gemacht. Mit dem #6. Platz im Televoting, also 5 Punkten, rückte der Sieg leider in unerreichbare Ferne. Bei der Jury und beim Publikum gewonnen hat "My lucky Day" von DoReDos, komponiert vom ESC-Star-Komponisten Phillip Kirkorow der mich mit seiner Leistung bei diesem Song enttäuscht. Eigentlich würde er nur für Russland antreten, doch mit DoReDos habe er eine Gruppe aus einem Land gefunden das sich Russland sehr treu gezeigt habe und für dessen Flagge er gerne einstehe. Wer's glaubt... Er mag zwar gut komponieren können, sein Charakter ist aber eklig. Ich verstehe Channel One schon dass sie ihn dieses Jahr haben abblitzen lassen.
Nach der mega-Sensation vom letzten Jahr fällt Moldawien nun wieder auf das altbekannte Niveau zurück, wobei die Schuld keinesfalls bei der Rundfunkanstalt, sondern eher bei den hoffnungslos schlechten und wenigen Künstlern liegt, die sich beim Vorentscheid bewerben. Der vorerst letzte Platz klingt härter als es gemeint ist:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Frankreich
6. Deutschland
7. Weißrussland
8. Griechenland
9. Schweiz
10. Albanien 11. Dänemark 12. Großbritannien und Nordirland
13. Serbien
14. Montenegro
15. Italien 16. Moldawien
24.02. Slowenien - Um 20:00 Uhr stieg die EMA 2018 mit ihrem Finale in den Vorentscheidungs Marathon ein. Jeder weiß dass ein ganz besonderes Gefühl aufkommt, wenn das eigene ESC-lieblings-Land seinen Beitrag auswählt oder präsentiert. Es hat mich gefreut zu sehen wie RTVSlo aus seinen Fehlern gelernt hat und die Punkte der Jury und des Televotings nun anteilig-gewichtig und nicht nach den reinen Platzierungen vergibt. So würde dann auch der Song als Gewinner da stehen, der das dreifache an Anrufen wie der zweitplatzierte des Televotings erreicht hat. Dieses mal war es nicht das Votingsystem was mich über die EMA so traurig macht. Mein Sieger ist zweiter geworden, mein zweiter Platz ist dritter geworden und mit Hvala, ne! von Lea Sirk hat Slowenien mal wieder einen Beitrag der dem Land nicht gut tut. Ich bin so enttäscht dass ich erstmal nicht mehr darüber schreiben möchte und kann:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Frankreich
6. Deutschland 7. Slowenien
8. Weißrussland
9. Griechenland
10. Schweiz
11. Albanien
12. Dänemark
13. Großbritannien und Nordirland
14. Serbien
15. Montenegro
16. Italien
17. Moldawien
24.02. Ungarn - A Dal ist in allen Hinsichten ein ganz besonderer Vorentscheid. Dieser bringt meist auch ganz besondere Songs hervor. Manche von ihnen überzeugen Europas Zuschauer mit ihrer Einzigartigkeit, andere blitzen auf den letzten Plätzen im Halbfinale ab. Über Niszlat nyar von AWS werden die Gemüter sicher ganz weit auseinander gehen. So war es auch beim Finale des Vorentscheides. Nach den ersten vier (von acht) Songs habe ich ernsthaft überlegt das weiterhören einzustellen. Jeder von ihnen wäre auf meiner Rangliste der Länder auf dem letzten Platz gelandet. Der Rocksong kam da mit der Startnummer fünf gerade richtig um mich aufzuwecken. Natürlich entging mir auch nicht dass dieser Song vor und nach der Performance mehr Jubel aus dem Publikum erhielt als alle anderen zusammen. Mich hat Niszlat nyar beim ersten Hören schon so richtig überzeugt. Das tun nicht viele ESC-Lieder. Dennoch kann ich es sehr gut verstehen wenn man das schrecklich findet. Dieses Jahr wird Ungarn bei sicherlich vielen die Rote Laterne tragen. Zwei der vier Juroren, die etwa 80-90% des Gesamtergebnisses bei A Dal ausmachen, haben den Song im Finale mit null Punkten bewertet. Sie wollten wohl irgendwie doch noch in letzter Sekunde verhindern dass das für ihr Land beim ESC antritt. Die acht Punkte haben schließlich ganz knapp gereicht, dass Niszlat nyar ins Superfinale der Top 4 einziehen konnte. Dort durften, wie immer, erstmals die Zuschauer per Televoting bestimmen wen sie haben wollen. Angesichts des Jubels im Publikum ist es keine Überraschung für mich dass die Wahl auf den am meisten herausstechenden Song des Abends viel. Es war auch ganz klar mein Favorit unter den Finalisten. Nun muss ich dieses Etwas, das mir sehr gut gefällt irgendwie in meine Rangliste einsortieren. Uff, das wird schwer...:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien 5. Ungarn
6. Frankreich
7. Deutschland
8. Slowenien
9. Weißrussland
10. Griechenland
11. Schweiz
12. Albanien
13. Dänemark
14. Großbritannien und Nordirland
15. Serbien
16. Montenegro
17. Italien
18. Moldawien
Aaaaaargh! Ich habe jetzt schon das Problem dass es einfach zu viele tolle Songs gibt. Die haben alle bessere Platzierungen verdient. Ja ich fühle jetzt auch endlich dieses wundervolle ESC-Gefühl ^^
24.02. Lettland - Den Abschluss des Super-Samstages mit sieben Shows, wovon fünf Finals sind, bereitet uns ab 20:35 das Finale der Supernova 2018. Mir fiel vor allem auf wie sehr der Wettbewerb immer noch die Handschrift von Aminata trägt. Sie hat diese Show geprägt und ohne sie würde die Supernova etwas ganz anderes sein und heute vielleicht sogar gar nicht mehr existieren. Stattdessen gehört sie inzwischen zu den beliebtesten Vorentscheiden unter den ESC-Fans.
Im Finale gab es drei Songs die ich für Lettland akzeptabel fand. Glücklicherweise hat einer von ihnen gewonnen, nämlich Funny Girl von Laura Rizzotto. Auch wenn das als ESC-Beitrag in Ordnung ist und Lettland vor der Supernova etwas Probleme mit Qualität hatte, wünsche ich mir Aminata zurück. Sie muss sich wieder Songs für die Supernova komponieren, nur dann kann Lettland sein Niveau halten:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Ungarn
6. Frankreich
7. Deutschland
8. Slowenien
9. Weißrussland
10. Griechenland 11. Lettland
12. Schweiz
13. Albanien
14. Dänemark
15. Großbritannien und Nordirland
16. Serbien
17. Montenegro
18. Italien
19. Moldawien
25.02. Israel - Der song den Netta Barzilai singen wird heißt "Toy". Warum auch immer legen alle Länder mit internen Auswahlen ihre Präsentationen in den März. Sich durch die Vorentscheide zu arbeiten ist zeitintensiv. Ich habe immer noch nicht die Hälfte der Songs. Dieses Gefühl des langsam voran kommens ist ein bisschen deprimierend.
25.02. Armenien - Am Sonntag zogen zwei Länder dem großen Vorentscheidungswochenende nach. Eines davon war Armenien mit dem Finale von Depi Evrotesil 2018. Dieser Vorentscheid wurde erstmals in dieser Form abgehalten. Ich bin noch völlig beeindruckt von der Vielfältigkeit der Acts und den Showelementen. Alle Auftritte wirken wie ein besonders umstrittener Beitrag beim ESC. Nur die Bühne ist nicht so groß, sonst ist alles genau wie das wofür es veranstaltet wird; der Eurovision Song Contest.
Leider hat ein Song sowohl das Jury- als auch das Televoting gewonnen, den ich nach dem ersten mal hören noch nicht annehmen kann. Entweder mag ich Qami von Sevak Khanagian einfach nicht, oder ich muss den Song mehrmals hören um mitzufühlen. Ich bin sehr froh dass nicht der zweitplatzierte Beitrag gewonnen hat! Nemra hatte auf den LED Screens mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund "NO SHOW enjoy the music" stehen. Wenn das wirklich zum ESC gefahren wäre, hätte ich endlich einen würdigen Kandidaten für den letzten Platz gefunden. Dritter wurde "Waiting for the Sun" von dem ich sehr beeindruckt bin. Nach dem Song brauchte ich eine Weile um meine Gedanken zu sortieren. Das hätte sich beim ESC sehr gut geschlagen. Der vierte Platz "Puerto Rico" von Kamil Show wäre die Stimmungskanone auf jeder Pre-Party geworden, auch wenn es sicher viele Gegner davon gibt, so auch die Jury, die an den Beitrag nur zwei Punkte vergab. Vom Televoting gab es Zehn.
Es ist bei den Vorentscheiden immer so dass man sich mit dem abfinden muss was als Gewinner gekrönt wird. Also tu ich dies und ordne Armenien in die Liste ein:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Ungarn
6. Frankreich
7. Deutschland 8. Weißrussland 9. Slowenien 10. Armenien
11. Griechenland
12. Lettland
13. Schweiz
14. Albanien
15. Dänemark
16. Großbritannien und Nordirland
17. Serbien
18. Montenegro
19. Italien
20. Moldawien
25.02. Rumänien - Wirklich? Das soll echt der Song von Rumänien beim ESC sein? Ich bin maßlos enttäuscht! Das ist ja gar nichts. Die Selectia Nationala 2018 ist genauso ein großer Fail wie Unser Star für Kiew. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Rumänien gab es dieses Jahr einen riesen Vorentscheid, den man in Europa noch nicht oft gesehen hat. Zwischen Salzbergwerk und Hauptstadtstudio wurden in sechs Shows 72 Songs vorgestellt. Nur 16 davon schafften es im Juryvoting ins Finale. Dort entschieden dann die Zuschauer. Alles schön und gut, musikalisch kam dabei leider so gar nichts rum. Es tut mir weh Rumänien mit einem so schlechten Beitrag zu sehen. Das ist der vorerst letzte Platz in meiner Liste:
1. Malta
2. Ukraine
3. Spanien
4. Tschechien
5. Ungarn
6. Frankreich
7. Deutschland
8. Weißrussland
9. Slowenien
10. Armenien
11. Griechenland
12. Lettland
13. Schweiz
14. Albanien
15. Dänemark
16. Großbritannien und Nordirland
17. Serbien
18. Montenegro
19. Italien
20. Moldawien
21. Rumänien
Puh, endlich habe ich das große Power-Wochenende geschafft. Alle sieben Finals an diesem Wochenende fanden in Osteuropa statt. Das gab es glaube ich auch noch nie. Die ESC-Bubble macht nach so einem Wochenende aber keine Pause. Jetzt sollten langsam mal ein paar westeuropäische Länder dran kommen...
Durch die Hälfte des Februars habe ich mich nun durchgeklickt. Es stehen jedoch erst 9 Songs. In der zweiten Hälfte dürfte es doch hoffentlich ein paar mehr Präsentationen und Auswahlen geben. Ende Februar fehlen normalerweise nur noch einzelne Spätzünder wie Schweden oder Russland. Anfang März müssen beim Delegationstreffen alle Rundfunkanstalten ihr Preview Video, sowie das Stage Conzept, also den Plan für den Bühnenauftritt beim ESC, einreichen.
15.02. Griechenland - Eine Woche vor dem Vorentscheid gibt es nur noch einen Kandidaten. Plattenfirmen konnten sich mit Künstlern, Komponisten und Songs bewerben. Drei wurden für den Vorentscheid ausgewählt, allerdings haben zwei der drei Plattenfirmen die es in den Vorentscheid geschafft haben die 20.000€ nicht überwiesen. Somit wurden sie mit ihren Beiträgen disqualifiziert und es steht nur noch ein Kandidat auf der Liste. Wie es weiter geht weiß derzeit keiner.
16.02. Griechenland - Einen Tag später und 6 Tage vor dem geplanten Vorentscheid sagt ERT diesen wegen Kandidatenmangels ab und krönt Gianna Terzis Oneiro mou zur Siegerin. Dieser Beitrag wird für Griechenland beim ESC antreten. ERT wird mit dieser Auswahl zufrieden sein, sonst hätten sie den Song nicht mit unter die letzten drei genommen. Trotzdem ist es auffällig dass nun schon der zweite Vorentscheid in dieser Saison am Ende doch nicht stattfindet. Kurios ging es später am Tag auch mit dem weißrussischen Vorentscheid weiter, dazu komme ich jetzt.
1. Malta
2. Spanien
3. Tschechien
4. Griechenland
5. Frankreich
6. Schweiz
7. Dänemark
8. Albanien
9. Großbritannien und Nordirland
10. Italien
16.02. Weißrussland - Ein Vorentscheid ist dazu da dass aus den möglichst besten Songs des Bewerberpools der mit den größten Chancen auf ein gutes Ergebnis beim ESC ausgewählt wird. Dabei stehen nur Songs zur Auswahl die beim ESC auch antreten dürfen. Der Gewinner eines Vorentscheides sollte dann für dieses Land beim ESC antreten. So die Theorie. Irgendwie hat die in Weißrussland nicht so ganz geklappt. Beim Vorentscheid standen der Jury (die in Weißrussland immer sehr fragwürdig abstimmt) und dem Televoting zehn Songs zur Auswahl. Ursprünglich waren es elf Songs, jedoch darf einer der zehn Songs beim ESC gar nicht antreten, so hat einer der regulär auf der Startliste stehenden Beiträge die Reißleine gezogen und aus Protest abgesagt. Der Song, der eigentlich gar nicht dabei sein dürfte hat die Jury am erfolgreichsten bestochen und deren Höchstwertung eingesackt. Warum das Publikum mit einer so beindruckend großen Mehrheit ebenfalls für Forever von Alekseev abgestimmt hat bleibt der Welt ein Rätsel. Was zählt ist dass ein Song, der nicht den Regularien der EBU entspricht, den Vorentscheid offiziell gewonnen hat.
Jeder Rundfunkanstalt steht es offen, ob sie den Siegersong des Vorentscheides noch überarbeiten, ganz verändern oder sogar komplett austauschen wollen. Es ist auch möglich den Interpreten zu wechseln. Kurz gesagt, der Beitrag der einen Vorentscheid gewinnt ist nicht automatisch der Beitrag der beim ESC antritt. Die Rundfunkanstalt kann dies auch lediglich als Vorschlag ansehen und ja wir haben schon alles erlebt... Das liegt daran dass es ganz in der Entscheidung der Anstalt liegt, was sie als Beitrag zum ESC schicken möchten und dies erst Anfang März beim Delegationstreffen entscheiden müssen. Wer oder was für Weißrussland beim 63. Eurovision Song Contest 2018 All Aboard! in Lissabon sehen werden ist nach diesem Vorentscheid genauso offen wie davor. Dass mein 2. Platz auf Platz #2, mein 3. Platz auf Platz #3 und mein Sieger auf Platz #4 gelandet ist, macht mir Hoffnung einen großartigen Beitrag aus Weißrussland erleben zu dürfen. Zumal ich der Meinung bin dass die Songs beim weißrussischen Vorentscheid dieses Jahr ein Niveau hatten von dem Weißrussland eigentlich völlig außer Reichweite war. Danke dafür!
Ich werde Forever erst einmal in meine Rangliste aufnehmen, auch weil es auf YouTube so scheint dass es tatsächlich für Weißrussland antritt. Natürlich werde ich die endgültige Entscheidung dann auch auf Eurovision for Passion notieren. Den Song an sich finde ich genauso gut wie den weißrussischen Vorentscheid dieses Jahr auch. Forever ist bei mir dort auf Platz #5 gelandet.
1. Malta
2. Spanien
3. Tschechien
4. Frankreich
5. Weißrussland
6. Griechenland
7. Schweiz
8. Dänemark
9. Albanien
10. Großbritannien und Nordirland
11. Italien
17.02. Montenegro - In anderen Länder schaffen es doppelt so viele Songs in den Vorentscheid, als sich in Montenegro beworben haben. 31 waren es, von denen fünf sich bei der Montevizija, dem ersten montenegrinischen Vorentscheid seit einem Jahrzehnt dem Volk präsentieren durften. Dass es nur 31 Bewerbungen gab hätte man den Songs aber nicht angemerkt, wenn man es nicht gewusst hätte. Mit Disem und Nezeljena waren zwei dabei die um einiges besser waren als die besten Songs von Vorentscheiden mit mehreren Hundert Bewerbern.
Wenn man in einem Land zehn Jahre keinen Vorentscheid veranstaltet hat ist es vielleicht besser dem Publikum eine Jury an die Hand zu geben. Sonst kommt da sowas raus wie bei der Montevizija. Inje von Vanja Radovanovic ist eine weitere von inzwischen hunderten klassischen Balkanballaden die wir beim ESC gehört haben und hören werden. Mit den Balkanballaden ist es so dass sich ganz Westeuropa davor retten muss auf dem Sofa einzuschlafen und sich die drei Minuten wie zehn Minuten anfühlen. Im nördlichen Teil Osteuropas versucht man irgendwas zu finden das man an dem Song mag, wendet sich diesem irgendwann aber schulterzuckend ab. Auf dem Balkan brechen alle Zuschauer in Tränen aus und rufen stolz "Das ist meine Kultur!". Problem bemerkt? Bei Inje handelt es sich leider noch zusätzlich um eine ziemlich schwache Balkanballade. Auch wenn die Chancen für Montenegro mager aussehen werden, ist es eigentlich unmöglich dass sie auf dem letzten Platz landen. Zwölfer aus dem Balkan sind garantiert. Für meine westeuropäischen Ohren klingt der Song nicht ganz so aufregend. Entsprechend die Einordnung in die Rangliste:
1. Malta
2. Spanien
3. Tschechien
4. Frankreich
5. Weißrussland
6. Griechenland
7. Schweiz
8. Dänemark
9. Albanien
10. Großbritannien und Nordirland
11. Italien
12. Montenegro
17.02. Slowenien - Diese Nachricht hat keine weltbewegende Bedeutung, für mich schon. Ich muss einfach darüber schreiben. Beide Songs von Maraaya haben es in die EMA geschafft, nur einer davon auch ins Finale. Mit Ptica und BQL verbleibt Raay nur noch eine Chance zum vierten mal für Slowenien beim ESC anzutreten. Beim JESC hat er auch schon, sehr erfolgreich, zwei Songs für Slowenien schreiben dürfen. Für mich ist er der beste Komponist der Welt! Hoffen wir dass er, seine Frau und BQL nicht wieder Opfer des geleichen Skandals wie im letzten Jahr werden und ihre verdiente Reise zum ESC bekommen.
18.02. Georgien - Der Song von Iriao heißt Sheni gulistvis, übersetzt in etwa "Für dich".
20.02. Serbien - Bei der Beovizija traten 18 Songs, ohne Vorrunde an. Alleine das lässt den Vorentscheid schon groß wirken. Am Ende konnte sich ein sehr spezieller Song durchsetzen der Serbien gut repräsentiert und in den diesjährigen Wettbewerb passt bei dem alle Salvador Sobral nachmachen wollen. Das ist allerdings eher ein Nachteil. Bei so vielen Songs die der Zuschauer in einem kurzem Zeitraum zu hören und sehen bekommt muss man etwas machen was einen herausstechen lässt und im Gedächtnis bleibt. Irgendwie tut das Nova Deca von Sanja Ilic & Balkanika, so richtig anfreunden konnte ich mich mit diesem Song nach ein paar mal noch nicht. Eventuell könnte sich die Position von Serbien in meiner Rangliste noch stark verändern. Das passiert sonst eher selten:
1. Malta
2. Spanien
3. Tschechien
4. Frankreich
5. Weißrussland
6. Griechenland
7. Schweiz
8. Albanien
9. Großbritannien und Nordirland
10. Dänemark
11. Serbien
12. Montenegro
13. Italien
21.12. Aserbaidschan - Wenn sogar Aserbaidschan einbricht liegen meine Nerven wirklich am Boden. Aisel wird ihren Song zweisprachig, auf Englisch und in Landessprache singen. Der Choreograph des aserbaidschanischen Beitrags hat schon viel ESC-Erfahrung und wurde unter anderem 2016 mit Russland und "You're the only One" von Sergey Lazarev #3., wobei die Choreographie einen entscheidenden Teil zu diesem Erfolg beigetragen hat. Ich freue mich sehr auf die erste Probe von Aserbaidschan in Lissabon!
Auch die dritte Woche habe ich durchforstet. Ich informiere mich über viel mehr Ereignisse, nur über die aller wichtigsten berichte ich hier. Für den deutschen Vorentscheid, den ich in voller Länge sehen werde, plane ich einen eigenen Post. Wie ich danach vorgehen werde weiß ich noch nicht. Ich bin zuversichtlich, dass ich sogar noch vor Ferienende am Sonntag eine fertige Rangliste habe und auf dem Laufenden bin. Ganz hat mich das Eurovisions-Fieber noch nicht gepackt, aber vielleicht kommt es mit dem deutschen Vorentscheid.