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Sonntag, 4. Mai 2025

ESC 2014-2024 (25/45): Russland

 Am Morgen vom 24. Mai 2008 habe ich erstmals von der Existenz des ESCs erfahren. Bereits unaufgeregte Erklärungen haben mich völlig begeistert. Am gleichen Abend sah ich mir das ESC-Finale mit meiner Familie an. Ich war 7 Jahre alt. Der Auftritt Russlands am Ende des Abends, mit der Startnummer 24, hat mich so begeistert, dass es mein ganz klarer Sieger war. Am meisten war das Kind vom Eiskunstläufer fasziniert, aber auch der übrige Teil des Auftritts hat für große Begeisterungen gesorgt. Hinzu kommt das herausragende Lied. Zwar habe ich erst am nächsten Morgen erfahren dass Russland gewonnen hat, weil ich vor der Punktevergabe schlafen gehen musste, aber dieser Auftritt und dieses Lied haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und rühren mich auch Heute noch zu Tränen. Die Leute können über den Kitsch dieses Auftritts sagen was sie wollen und Russland kann ein noch so problematisches Land (beim ESC) sein, das ändert nichts daran, wie dankbar ich Russland für diesen - meinen - ersten ESC-Sieger bin. Damit fing dieser riesengroße Teil meines Lebens an - meine Eurovision Passion.

In diesem 10-Jahre-ESC-Fan-Ranking, geht es aber nur um die Jahre, in denen ich als Hardcore-ESC-Fan, quasi alles was in der ESC-Bubble passiert, verfolge. Deshalb ist "Believe" raus. Russland ist ein ESC-Land, dessen Beiträge für mich unweigerlich immer einen Beigeschmack haben. Wenn Russland am ESC teilnimmt, schicken sie keinen Beitrag, von dem sie nicht glauben dass er realistische Chancen hat zu gewinnen (ignorieren wir 2018) - und das ist eine Bereicherung für den ESC. Was aus Russland kommt ist immer stark. Aber es ist auch immer dieser unbedingte Wille gewinnen zu wollen erkennbar; Der Versuch die Triggerboxen zu treffen, die den Sieg bringen, das unglaublich viele Geld das dahinter steht, die Perfektion in der Produktion. Dadurch wirken russische ESC-Beiträge auf mich oft zu künstlich, als dass ich sie ganz vorne an der Spitze sehe. Und vielen anderen geht es auch so. Im Zeitraum der letzten 10 Jahre ist Russland beim ESC zusätzlich mehr durch politische Aktionen, als durch anderes aufgefallen. Deshalb stellt sich für mich bei russischen Beiträgen immer die Frage, wie sehr ich darüber hinwegsehen kann, dass auf diesem Beitrag "Russland" steht.

Platzierung als Nation in meinen Rankings: 21. (11./36./17.)

Beste Platzierung in meinen Jahresrankings: 3. (2021)

Niedrigste Platzierung in meinen Jahresrankings: 42. (2018)

Teilnahmen 2014-2024: 6

Bestes Ergebnis beim ESC: 2. mit 303 Punkten 2015

Niedrigstes Ergebnis beim ESC: 15. im Semi mit 65 Punkten 2018

Mein 1. Platz Russlands geht an einen Beitrag der untypischer nicht sein könnte für dieses ESC-Land. 2021 gewann Manizha etwas überraschend die russische Vorauswahl mit der queerfeministischen Revolutionshymne "Russian Woman". Überraschend nicht weil es musikalisch nicht gut genug gewesen sei, sondern weil des kaum denkbar war, dass die russische Führung so einen Landesbeitrag beim ESC zulässt. Außerdem war es interessant, dass sich das russische Volk nicht für den vorgegebenen Favoriten, sondern für diesen politisch speziellen Beitrag entschieden hat. Ich habe nach dieser Entscheidung eine große Siegeschance für Russland beim ESC gesehen. Mir ist keine Rap-Gospel-Nummer bekannt, die mit der musikalischen Power dieses Auftritts auch nur ansatzweise mithalten kann. Die Umsetzung auf der ESC-Bühne ist großartig! Ich habe es für realistisch gehalten, dass dieser ESC-Auftritt eine russische Revolution auslösen könnte - es wäre nicht der erste ESC-Beitrag gewesen, der den Startschuss einer Revolution bildet - und wie wir wissen ist dafür auch kein gutes Ergebnis beim ESC von Nöten. Dieser besondere Auftritt hat 2021 meine persönliche Bronzemedaille erhalten, hinter Bulgarien und Rumänien. Nun kommt der erste Platz russlands der letzten 10 Jahre dazu.


"You are the only One" von Sergey Lazarev ist der Beitrag Russlands, der den Charakter dieses ESC-Landes am eindrucksvollsten zeigt. Ich glaube dass kein ESC-Beitrag der Geschichte so teuer war wie dieser. Das Geld hat sich gelohnt. Der Auftritt ist nichts geringeres als Showgeschichte. Der Song ist zwar gängiger Pop, aber die Komposition letztlich so stark, dass sie 2016 die anderen Teilnehmenden in ihren Schatten gestellt hat. Würde das alles nicht so gekünstelt und zu sehr gewollt wirken, wäre das ganz klar mein 1. Platz, aber dann geht es beim ESC doch irgendwie um mehr als das, was dieser Beitrag mitbringt. Am Ende ist Musik dann doch Kunst und die lebt von etwas, das sich nicht kaufen lässt. Wie ironisch, dass ausgerechnet in diesem Jahr die Ukraine gewann, mit einem Song dessen politische Botschaft an Russland nicht abzustreiten ist... Es war der Anfang vom (vorübergehenden?) Ende Russlands beim ESC.

Mit den Tolmachevy Zwillingen hat Russland das Phänomen der Zwillings-Performances beim ESC auf die Spitze getrieben - und ich liebe es! Für solche Dinge lieben wir doch den ESC. Dort kann man das machen, was anderswo nicht möglich wäre. Auch die Entscheidung, dafür den, beim ESC viel zu oft verwendeten, Songtitel "Shine" zu wählen - es ist alles so übertrieben ESC an diesem Beitrag! Herrlich! Wie oft ich in den letzten 10 Jahren diese Performance schon "getanzt" habe, wie oft ich mir diesen Ohrwurm, den ich sehr gerne habe, angehört habe. Alles an diesem Beitrag ist etwas komisch, aber das macht dessen Faszination für mich aus. Ja, es ist das Jahr, kurz nach russlands Annektion der Krim. Ich kann nicht völlig darüber hinweg sehen, dass es sich hierbei um Russland handelt, aber dieser übersteigerte Zwillings-Kitsch fasziniert mich seit nunmehr über 10 Jahren. Warum ich damals dafür nur Platz 20 übrig hatte ist mir Heute ein Rätsel.

Obwohl "Scream" eine dramatische Ballade ist, ploppt dessen Songmelodie immer wieder mal in meinem Kopf auf. Die Melodie ist wirklich gut, wie vieles anderes an diesem gelungenen ESC-Auftritt. An Sergeys ersten Beitrag von 2016 kommt das aber bei Weitem nicht heran.

Seitdem sich Polina Gagarina wiederholt bereitwillig als Unterstützerin Putins Kriegspolitik und -propaganda zeigt, hat die Friedenshymne "A million Voices" von 2015 einen großen Teil seines Appeals für mich verloren. Auch damals war es bereits kontrovers, dass Russland mit so etwas auftritt, während Russland die Krim angreift, aber Polinas Auftreten war so authentisch, dass ich ihr den Wunsch nach Frieden vollständig abgekauft habe. Auftritte bei Militärparaden passen allerdings weniger gut in dieses Bild. Die Komposition an sich bleibt dennoch stark.

Die nicht ernst gemeinte Protest-Teilnahme Russlands 2018 brauchen wir hier nicht weiter thematisieren.

2021 war die bislang letzte Teilnahme Russlands. Politische Spielchen des nationalen Rundfunks und der Angriffskrieg auf die Ukraine verhinderten weitere Teilnahmen. Ob oder wann Russland künftig wieder dabei ist, lässt sich derzeit nicht voraussagen. Fest steht auf jeden Fall dass Russland auf verschiedene Weisen beim ESC wieder für Aufmerksamkeit sorgen würde.



Samstag, 11. Mai 2019

Russland: Über Tränen und Emotionen

Russland hatte schon ganz professionell sein Staging perfektioniert, bevor es nach Tel Aviv angereist ist, da gab es nichts mehr zu verändern. Was bei der zweiten Probe aber auffiel, war, dass das Wasser im Glaskasten, nicht so schön Tropfen gebildet hat, wie bei der ersten Probe. Woran das liegt und wie man das wieder zu alter Qualität zurückführen kann, wird die Delegation garantiert noch austüfteln, schließlich handelt es sich hier um Russland, darauf ist verlass. Kritik gibt es, abgesehen davon, dass viele das Staging generell natürlich verachten, bei den Kameraeinstellungen, während der Performance von Sergey im Glaskasten. Die "wide shots" sollten in dieser Zeit komplett gestrichen werden, denn der Zuschauer möchte genau sehen was Sergey in der Dusche macht - und das ist jetzt nicht auf einer erotischen Ebene gemeint. Über das teuer produzierte Staging von Russland lässt sich, genau wie bei Sergeys letzter Teilnahme, heftig streiten. Fakt ist, dass es sehr viele Punkte einbringt und darauf kommt es an. Werden es genug Punkte sein um die Trophäe zurück nach Russland zu bringen?





Dienstag, 7. Mai 2019

Russland: Thunder and Lightning?

Vor drei Jahren brachte fast genau das gleiche Team, eine Show auf die ESC-Bühne, die die Welt noch nicht gesehen hatte. Entsprechend hoch waren die Erwartungen dieses Jahr. Was wird Russland tun, um das Televoting wieder zu gewinnen, sich von der Jury aber nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen zu lassen? Schafft Russland es die Welt wieder so zum Stauen zu bringen, wie vor drei Jahren?

Die Antwort ist nein, dennoch ist das Staging wieder richtig, richtig gut! Die hohen Erwartungen wurden für die meisten nicht erfüllt, beeindruckt zeigt sich die Presse vor Ort trotzdem. Zu Beginn steht Sergey in einer Plexiglas-Schachtel. Hier gibt es Kritik, dass diese zu sehr nach Plastik aussieht und Russland etwas dafür tun muss, dass es mehr wie Glas aussieht. Sonst wirkt es billig und zerstört damit das professionelle Staging ein bisschen. Die Tränen über die er singt, werden an der Plexiglasscheibe In Form von nach Regen aussehendem Wasser gezeigt. Die LED-Screens zeigen ein Unwetter.

Außer dem Kasten stehen noch 7 LED-Screens in Körpergröße und ein Spiegel in einer Reihe aufgestellt. Sergey verlässt den Kasten im Laufe der Performance, welcher daraufhin entfernt wird. Dahinter verbirgt sich ein weiterer LED-Screen. Auf diesen Screens wird Sergey in echt-Größe gezeigt. Wir sehen ihn also die meiste Zeit gleich neun mal. Daraus kann man schöne optische Spielchen spielen, was Russland natürlich auch voll und ganz ausnutzt. Insbesondere der Kameraschnitt ist selbstverständlich formidabel umgesetzt.

Die Message des Songs, mit den schreienden Tränen, wird großartig dargestellt. In gewisser Weise bekommen wir etwas neues zu sehen, auch wenn es nicht so innovativ ist, wie die Show vor drei Jahren. Russland versucht von dem Image wegzukommen, um jeden Preis gewinnen zu wollen, was aber nicht funktioniert. Man merkt wie viel Geld in dieser Produktion steckt. Man merkt, dass Russland wieder Hauptsache etwas großes machen will, dieses Mal aber ohne die Emotionen zu vernachlässigen, was vor drei Jahren der große Genickbruch war. Dafür werden unter anderem auf der LED-Wand aufnahmen von Sergey in vielen verschiedenen Emotionen gezeigt, was anscheinend eine sehr gute Wirkung hat.

"Scream" ist nicht "You're the Only One". So ist auch das Staging nicht das Gleiche. Es hat die gleiche Herangehensweise, wie vor drei Jahren, aber nicht ganz so extrem, mit mehr Gefühl. Ob das der Schlüssel zum Erfolg ist, werden wir am 18. Mai im großen Finale erfahren.





Samstag, 9. März 2019

Russland: "Scream" von Sergey Lazarev präsentiert!

2016 gewann Sergey Lazarev mit seinem Song "You are the only One" das Televoting des Eurovision Song Contests. In Kombination mit dem Juryvoting war es insgesamt der 3. Platz für Russland. 2019, bei Russlands nächster ernsthaften Teilnahme, schickt das größte ESC-Land wieder Sergey Lazarev ins Rennen. Nun kennen wir auch seinen Song den er singen wird. Er heißt "Scream" und ist eine emotionsgeladene Ballade.

Damit wird Russland garantiert in den Top 10 landen. Ob es Platz 1 oder 10 wird bleibt abzuwarten. Es ist natürlich ein qualitativ sehr hochwertiger Beitrag. Was anderes war von Russland aber auch nicht zu erwarten. Was mich davon abhält Russland in meiner Rangliste so hoch zu stellen wie es beim ESC abschneiden wird, ist dass der Song zu wenig melodisch ist. So ist es schwer richtig fußzufassen und bei den Emotionen mitzugehen. Dennoch ist es ein sehr guter ESC-Beitrag.

Ich gehe davon aus dass Russland bei mir durch die Proben im Ranking steigen wird. Einerseits weil ich grundsätzlich von Russland ein Weltklasse-Staging erwarte, andererseits weil ich sofort gemerkt habe dass der Song auf ein bestimmtes Stageing Konzept zugeschnitten ist. Wir dürfen uns sehr auf die Proben von Russland in Tel Aviv freuen, um zu erfahren welcher Plan hinter diesem Song steckt.

Ich sortiere Russland vorerst folgendermaßen in meine ESC-Rangliste ein:

...
11. Litauen
12. Kroatien
13. Moldawien
14. Russland
15. Rumänien
16. Österreich
17. Dänemark
...

Beim Fan-Voting auf My Eurovision Scoreboard, hat Russsland einen guten Einstieg. Hier der aktuelle Stand (09.03./18:22):

...
3. Schweiz 19.762
4. Zypern 19.102
5. Norwegen 14.316
6. Russland 12.770
7. Griechenland 10.066
8. Spanien 8.836
9. Belgien 8.731
...

Übrigens, die Niederlande hat im Fan-Voting Italien von Platz 1 gestoßen! Seitdem Russland den Interpreten und die Komponisten seines Beitrages bekannt gegeben hat, war es dauerhaft, mit großem Vorsprung, auf Platz 1 der Wettquoten. Das hat sich nun geändert! Russland steigt auf Platz 2 ab und liegt jetzt knapp hinter der Niederlande! Es sollte aber auch erwähnt werden dass sich die Wettbüros über Russlands Song Release uneinig sind. Einige haben durch die Veröffentlichung die Siegeschancen von Russland noch vergrößert, die überwiegende Anzahl an Wettanbietern hat sie aber verkleinert.

Schweden liegt auf Platz 3 in den Wettquoten. Es ist also spannend zu beobachten, was sich auf dem Podest heute noch bewegen wird, wenn Schweden seinen ESC-Beitrag auswählt. Es bleibt weiterhin sehr spannend um die Frage, wer den 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv gewinnen wird.

Hier kannst du dir das Musikvideo von Russland für den ESC 2019 anschauen:


Freitag, 8. Februar 2019

Sergey Lazarev singt für Russland!

Russland wiederholt 2019 seine letzte Ernsthafte ESC-Teilnahme, die inzwischen auf das Jahr 2016 zurückgeht. Damals gewann Russland mit seinem Beitrag "You are the Only One" von Sergey Lazarev das Televoting, woran maßgeblich die revolutionäre Bühnenshow beteiligt gewesen sein wird. Die Jury bevorzugte Beiträge die einen höheren künstlerischen Wert aufwiesen, was Russland in der Gesamtwertung auf den 3. Platz brachte. Fast genau das gleiche Team das an der damaligen Delegation beteiligt war, wird 2019 den Beitrag für Russland erstellen. Das bedeutet auch, dass Phillip Kirkorow als Hauptkomponist, wie in fast jedem Jahr, wieder beim ESC kandidiert. Dieses Mal wieder für sein Heimatland.

Sergey Lazarev wird für Russland beim 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv singen. Für diejenigen die ganz neu in der Materie der ESC-Bubble sind, habe ich unten seinen Auftritt vom ESC 2016, sowie zwei seiner Songs angeführt. Weil es eines der besten Preview Videos ist, das wir jemals beim ESC hatten, habe ich das von Russland 2016 zusätzlich unten angehängt. Eine gute Gelegenheit sich daran zu erinnern, was man gedacht hat, als man das Video erstmals gesehen und gehört hat. Etwas ähnliches verspreche ich mir von Russland für dieses Jahr.





Montag, 4. Februar 2019

News Kompakt (33)

Weiter geht's mit der Zusammenfassung der ESC-Nachrichtenwelt:

25.01. Am 29.01. gibt Österreich seinen intern ausgewählten Interpreten für Tel Aviv bekannt.

26.01. Über die Einteilung der Lostöpfe für die Auslosung der Halbfinals folgt ein eigener Artikel.

26.01. Island hat Zehn Beiträge für den Vorentscheid "Söngvakeppnin" veröffentlicht. Damit ist erst einmal klar dass in jedem Halbfinale fünf Songs antreten. Zum anderen wissen wir das zwei erfolgreiche ESC-Teilnehmer bim Söngvakeppnin 2019 mitmischen. Einer der Kandidaten ist Fridrik Ómar. 2008 trat er zusammen mit Regína Ósk Óskarsdóttir für Island, unter dem Namen "Euroband", beim ESC an. Mit "This is my Life" kamen sie auf den 14. Platz. Hier kannst du den Auftritt von Damals Revue passieren lassen:


Zum Anderen kehrt Hera Björk zum Söngvakeppnin zurück. Sie stand 2010 für Island auf der ESC-Bühne. Für sie gab es mit "Je ne sais quoi" den 19. Platz. Hier gibt es den Auftritt zu sehen:


26.01. In Israel fand die siebte Runde von "Hakochav Haba" statt. Dort wurde von den Top 10 Kandidaten einer ausgesiebt. Zunächst sangen alle Kandidaten und durchzogen dabei das bekannte Wertungsprozedere. Vier der Kandidaten fanden sich zu Duetten zusammen und erhielten eine gemeinsame Wertung. Die beiden Kandidaten mit den schlechtesten Werten mussten in einem Ausscheidungsduell gegeneinander antreten. Dies sind die Ergebnisse der Show:

1. Ketreyah und Maya Buskila - 94%
3. Daniel Barzilai und Ofri Calfon - 92%
5. Shalva Band - 83%
6. Kobi Merimi - 81%
7. Tai - 76%
8. Avraham de Carvalho - 75%
9. Danielle Mazuz - 58%
10. Shefita - 37%

Danielle Mazuz, die den ESC letztes Jahr als Backgroundsängerin von Netta gewann, verlor das Ausscheidungsduell und muss somit als 10. den Wettbewerb verlassen. Die anderen neun Kandidaten gehen in die achte Runde.

26.01. In Georgien traten ebenfalls die Top 10 der Castingshow, die als Vorentscheid dient, gegeneinander an. Dort hatten erstmals die Zuschauer die Wahl über das Schicksal der Kandidaten. Zwei mussten sie im Tele- und Onlinevoting, bei der ersten Liveshow der Staffel, rauswerfen. In die nächste Runde schafften es Dima Kobeshavidse, Giorgi Nakashidse, Giorgi Pruidse, Ikako Aleksidse, Liza Kalandadse, Nini Tsnobiladse, Oto Nemsadse und Tamar Lachkhepiani. Ausgeschieden sind Beso Nemsadse und die Sängerin von Georgien beim JESC 2010 Mariam Kakhelishvili. Somit werden wir ein ganz neues Gesicht in der ESC-Bubble für Georgien beim ESC 2019 sehen.

26.01. Zum 2. Viertelfinale von A Dal in Ungarn gibt es einen separaten Post.

26.01. Das Gleiche gilt für das 3. Viertelfinale von Eurovizijos in Litauen.

26.01. Über das 1. Viertelfinale der Supernova in Lettland gibt es ebenfalls einen eigenen Bericht.

26.01. Für das Finale der Destination Eurovision in Frankreich fertige ich selbstverständlich auch einen eigenen Artikel an.

26.01. Auch der Gewinner der 1. Staffel von X-Factor Malta - und somit gleichzeitig Kandidat von Malta beim ESC 2019 - wird mit einem eigenen Artikel geehrt.

27.01. Die Wertungen der letzten beiden Jurymitglieder des virtuellen tschechischen Vorentscheides Eurovision Song CZ wurden veröffentlicht. Dies sind Jowst, der beim ESC 2017 für Norwegen 10. wurde und Ryan O'Shaughnessy, der beim ESC 2018 für Irland 16. wurde. Somit ist das Gesamtergebnis des Juryvotings bekannt. Am Folgetag wird noch das Onlinevoting ergänzt, sodass wir kurz vor der Auslosung der Halbfinals erfahren was der Beitrag von Tschechien beim ESC 2019 wird. Hier gibt es aber erst einmal die Ergebnisse der letzten beiden Jurymitglieder und das Gesamtergebnis des Juryvotings:

Jowst:

12 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
10 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
8 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
6 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
4 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
3 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
2 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
1 Punkt: On my Knees - Jara Vymer

Ryan O'Shaughnessy:

12 Punkte: Friend of a Friend - Lake Malawi
10 Punkte: True Colors - Barbara Mochowa
8 Punkte: Don't know why - Thomás Bocek
6 Punkte: Poslední slova tobe - Hana Barbara
4 Punkte: Give me a Hint - Andrea Holá
3 Punkte: Space Sushi - Jakub Ondra
2 Punkte: Easy to believe - Pam Rabbit
1 Punkt: On my Knees - Jara Vymer

Gesamt:

1. Friend of a Friend - Lake Malawi 98 Punkte
2. True Colors - Barbara Mochowa 96 Punkte
3. Give me a Hint - Andrea Holá 50 Punkte
4. Easy to believe - Pam Rabbit 48 Punkte
5. Don't know why - Thomás Bocek 45 Punkte
6. Poslední slova tobe - Hana Barbara 43 Punkte
7. Space Sushi - Jakub Ondra 41 Punkte
8. On my Knees - Jara Vymer 39 Punkte

27.01. Für das 1. Halbfinale der Selectia Nationala in Rumänien folgt ein eigener Post.

28.01. Die letzten Ergebnisse des tschechischen Vorentscheides, Eurovision Song CZ, und der daraus resultierende Gewinner bekommen auch einen eigenen Artikel.

28.01. Auch die Ergebnisse der Halbfinalauslosung sind zu umfangreich für diese Zusammenfassung und folgen in einem separaten Post.

28.01. Belgien wird seinen Song am 28.02. veröffentlichen.

28.01. In den jüngsten Jahren etabliert sich gerade beim ESC die Neuerung dass Nationen schon vor dem ESC die Teilnahme für den übernächsten ESC versichern. Nach Norwegen ist Tschechien nun das 2. Land das seine Teilnahme für 2020 garantiert. Doch das ist nicht alles, für das kommende Jahr wird es einen Vorentscheid geben der im Fernsehen ausgestrahlt wird! Dies gab es in Tschechien bisher nur in den Jahren 2007 und 2008. CT wagt den kommerziell unvernünftigen Schritt, im Land mit der wohl größten ESC-Verdrossenheit, einen richtigen Vorentscheid zu veranstalten. Wir dürfen gespannt sein wie viele Zuschauer dieser haben wird und welchen Umfang er hergibt. Dies ist auf jeden Fall ein großer Fortschritt in unserem Nachbarland, das sich seit seiner überraschenden Rückkehr von 2015 immer weiter an den ESC heran tastet.

28.01. In der neunten Runde von "Hakochav Haba" sangen die verbliebenen neun Kandidaten, in zwei Shows aufgeteilt, noch einmal dem Publikum vor. Dabei schied der Kandidat mit der schlechtesten Bewertung aus. Dies sind die Ergebnisse:

1. Ketreyah 95%
2. Shalva Band 91%
3. Maya Buskila 77%
4. Ofri Halfon 71%
5. Tai 69%
6. Daniel Barzilai 59%
7. Avraham de Carvalho 56%
8. Shefita 54%
9. Kobi Marimi 48%

Kobi Marimi schied aus. Die Top 8 Kandidaten bestreiten nun Runde zehn. Außerdem rief KAN dazu auf bis zum 17.02. Songs einzureichen, die der Gewinner von "Hakochav Haba" zur Titelverteidigung beim ESC singen soll.

29.01. Für die Präsentation des österreichischen Interpreten folgt ein separater Post.

29.01. Auch Finnland hat seinen Künstler für Tel Aviv bekanntgegeben. Hierzu gibt es ebenfalls einen eigenen Artikel.

29.01. Beim kroatischen Vorentscheid "Dora" müssen 4 Tenora aus terminlichen Gründen ihre Teilnahme zurückziehen. Ihnen selbst tut dies sehr leid. Dafür rückt der Song "Nisam to sto zele" von Kim Verson nach.

29.01. CT ruft schon jetzt dazu auf sich für den Tschechischen Vorentscheid für den ESC 2020 zu bewerben. Außerdem wurde schon ein Termin für das Finale festgelegt; der 25.01.2020. Tschechien ist nach Norwegen die zweite Nation, die zu Bewerbungen für 2020 aufruft.

30.01. Auch Nordmazedonien ruft dazu auf Songs für den ESC einzureichen - allerdings für 2019. Wer einen Song hat den Tamara Todevska singen soll, kann ihn bis zum 05.02. zur Zentrale von MKRTV schicken.

30.01. Ich hätte nicht gedacht dass die Tatsache dass Israel den ESC austrägt, für so große politische Probleme sorgen könnte. Bilal Hassani und Chimène Badi haben im Vorfeld ihrer Teilnahmen am französischen Vorentscheid zahlreiche Hassbotschaften und Drohungen erhalten. Nach dem Sieg Bilals hat sich das bei ihm extrem verstärkt. Sein Anwalt klagt nun gegen "Beleidigung, Aufruf zum Hass und zur Gewalt, sowie homophoben Drohungen. Die EBU reagiert darauf damit zu betonen, dass die Sicherheit aller Beiteiligten in Tel Aviv an aller erster Stelle steht. KAN gab ähnliche Äußerungen von sich und beteuerte dass man keinerlei Kompromisse bei der Sicherheit eingehen werde. Der israelische Rundfunk Channel 2 sprach davon, dass die Regierung die Kosten für die Sicherheit übernähme. Der Moderator vom ESC 2019, Assi Azar, der ebenso wie Bilal schwul ist, postete einen Tweet, der für viel Aufmerksamkeit sorgte:

"Lieber Bilal, Shalom! Ich bin Assi Azar, einer der Gastgeber von Eurovision 2019. Ich sehe, was du gerade durchmachst, und als Teil der LGBTQ-Community weiß ich auch, wie es sich anfühlt, von vielen geliebt, und denen verschmäht zu werden, die noch im Dunkeln sind. Bleibe stark! Wir sehen uns bald ❤"

30.01. Russland verschiebt die Bekanntgabe seines Interpreten vom 01.02. auf den 10.02.. Der offizielle Grund dafür ist dass der ESC-Beitrag noch nicht im Studio aufgenommen wurde. Es gab unerwartete Zeit Verzögerungen.

31.01. Die 10 Songs des dänischen Vorentscheides "Dansk Melodi Grand Prix" wurden veröffentlicht. Erstmals seit 1979 gibt es mit "League of Light" beim dänischen Vorentscheid wieder einen Song in dem auch Grönländisch gesungen wird. Jasmin Gabay, die 2017 als Backgroundsängerin für Dänemark 20. beim ESC wurde, tritt mit dem Song "Kiss like this" nun als Hauptsängerin an. John Ballard komponierte den Wettbewerbstitel "Dancing with you in my Heart" von Marie Isabell. Er war schon 2013 der Komponist von Aserbaidschan beim ESC und gewann mit "Hold Me" von Farid Mammadov den 2. Platz! 2014 schrieb er den Song "Shine" für Russland, den die Tolmatschowa-Zwillinge sangen und damit den 7. Platz erreichten. Auch 2016 komponierte er den Song von Russland. Mit "You are the Only One" von Sergey Lazarew gab es den 3. Platz.

31.01. Marlon zieht seine Teilnahme mit "O Jantar" beim portugiesischen Vorentscheid "Festival da Cancao" zurück. Dafür rückt Joao Couto mit "Debaixo do Luar" nach.

31.01. Montenegro veröffentlicht seine Songs für den Vorentscheid "Montevizija" am 02.02..

Damit ist auch dieser News Kompakt voll. Ich habe einen Plan aufgestellt, nachdem ich bis Freitag Abend, pünktlich zum Start von "You Decide", auf Eurovision Passion mit der Berichterstattung endlich im Hier und Jetzt stehe.

Montag, 28. Januar 2019

News Kompakt (30)

Weitere Ereignisse aus der Welt der Eurovision im Januar:

08.01. Finnland gibt am 29.01. seinen Interpreten für Tel Aviv bekannt.

08.01. Der deutsche Vorentscheid findet erstmals an einem Freitag statt. Der NDR gab den Termin bekannt, welcher der 22.02. ist. Außerdem wurde zu den bekannten sechs Kandidaten noch ein weiterer hinzugefügt - genauer gesagt zwei, denn es handelt sich um das Duo "Sisters", bestehend aus Carlotta Truman und Laurita.

Carlotta macht seit jeher Musik, kann aber außer ein paar Auftritten und dass sie aktuell Musik studiert nichts großes in ihrer Agenda aufweisen. Laurita hingegen sollte einigen ESC-Fans bereits bekannt sein - zu mindest vom sehen her. Sie ist Backgroundsängerin von Lena Meyer-Landrut. Ich selbst habe Laurita schon auf mehreren Konzerten erlebt und muss sagen dass sie einen tollen Charakter hat. Sehr gut singen kann sie selbstverständlich auch, ihre Soul-heisere Stimme hat nicht nur Lena angetan. Auch Sarah Connor und Stefanie Heinzmann belgeitet sie als Backgroundsängerin. Laurita arbeitet gerade an ihrem ersten eigenen Album. 2002 hat sie übrigens den "Kiddy Contest" vom ZDF gewonnen. Da die Phillippinen nicht am ESC teilnehmen werden uns ihre Gene, die zur Hälfte von dort stammen wohl keine Punkte einbringen, sofern sie den Vorentscheid gewinnt. Carlotta ist aber in einer deutsch-britischen Familie aufgewachsen, was im Inselstaat besondere Aufmerksamkeit auf den deutschen Beitrag erregen könnte.

08.01. Sehr kurzfristig hat das Spanische Fernsehen den Termin für die Gala Eurovision festgelegt. Es ist der 20.01., den gleichen Tag hatte sich schon Rumänien für sein 1. Halbfinale ausgeguckt.

08.01. Die zweite Show der dritten Runde vom israelischen "Hakochav Haba" hat diese Kandidaten in die vierte Runde gebracht: Daniel Barzilai (5/0), Shalva Band (5/0), Clara Sabag (4/1), Naor Cohen (4/1) und Na'ama Gali Cohen (3/2). Ausgeschieden sind Romi Azar (1/4) und Frida Uziel (1/4). Außerdem wurde im Laufe der Show erklärt dass ein paar Kandidaten ausgeschieden sind, dessen Auftritte man nicht ausstrahlt. Dies betrifft folgende Kandidaten: Or Ben Atar, Zohar Garala, Tali Rabinovich, Noa Klein und Osher Davidian.

09.01. Rumänien gibt erneut die Möglichkeit sich für den Vorentscheid zu bewerben. Dafür hat man 24 Stunden Zeit, aus den Bewerbungen wird ein Beitrag ausgewählt, der als Nachrücker für Rumäniens ersten ESC-Sänger, Dan Bittman, fungiert, der seine Teilnahme nachträglich zurück zog.

09.01. Die Ukraine präsentiert die 16 Interpreten des Vorentscheides "Vidbir". Obwohl Tayanna ankündigte nicht erneut teilnehmen zu wollen, steht die Zweitplatzierte der letzten beiden Jahre wieder auf der Startliste. Ebenfalls dabei ist Kazka. Sie war letztes Jahr schon mit "Dywa" dabei und schied im Halbfinale aus. Ihre Gesamtplatzierung war der 11. Platz. Auch letztes Jahr dabei war Laud, der mit "Waiting" auf den 4. Platz kam. Die Wiederholungstäter komplettieren Brunettes Shoot Blondes, die 2016 mit "Every Monday" 6. wurden.

09.01. In der dritten Show der dritten Runde von "Hakochav Haba" sind diese Kandidaten weitergekommen: Ofri Halfon (5/0), Wanna Wanna (5/0), Shahaf (4/1), Liat Eliyahu (4/1) und Kobi Merimi (4/1). Ausgeschieden sind Assaf Messilati (2/3) und Netanel & Yaden Barzilai (1/4).

10.01. Serbien hat die 24 Interpreten, inklusive Songtitel, für die "Beovizija 2019" präsentiert. Darunter befinden sich viele bekannte Gesichter. Allen voran Extra Nena, sie war 1992 die letzte Sängerin Jugoslawiens beim ESC. Mit "Ljubim te pesmama" verabschiedete sie den Vielvölkerstaat mit einem 13. Platz, im schwedischen Malmö, vom ESC. Hier gibt es den Auftritt noch einmal zu sehen:


Nevena Bozovic ist der zweite große Name in der Runde. 2007 erreichte sie mit "Pisi Mi" 120 Punkte und den 3. Platz beim Junior Eurovision Song Contest, was bis Heute das beste Ergebnis Serbiens, aller Zeiten, in diesem Wettbewerb ist. Unten kannst du dir den Auftritt ansehen. 2013 kam sie, als Teil des Trios Moje 3, mit 46 Punkten im Halbfinale, auf den 28. Platz beim großen ESC, welches bis Haute das schlechteste Ergebnis Serbiens aller Zeiten ist. Auch diesen Auftritt kannst du dir unten anschauen. 2015 war sie Teil der serbischen Jury beim ESC.



Ivan Kurtic war schon 2018 bei der Beovizija dabei. Er belegte mit "Ni sunca ni meseca" den 6. Platz, wobei er im Juryvoting sogar die Bronzemedaille gewann. Im Televoting reichte es aber nur für den 9. Platz. Ebenfalls letztes Jahr gingen Lana & Aldo bei der Beovizija an den Start. Mit "Jaca od svih" konnten sie in ihren Gruseloutfits jedoch wenig überzeugen. Im Juryvoting kamen sie nicht in die Top 10, im Televoting führten die lediglich 631 Anrufe zum 14. Platz (von 17), was die Gesamtplatzierung 15 erbrachte. 2019 wollen sie das Publikum mit einem anderen Song überzeugen. Jana Sustersic versuchte 2015 für Slowenien zum ESC zu fahren. Beim dortigen Vorentscheid "EMA" landete sie mit "Glas srca" irgendwo auf den Plätzen 3-8. Die Genaue Platzierung ist nicht bekannt. Nun versucht sie ihr Glück in Serbien.

10.01. In Israel ging die vierte Show der dritten Runde von "Hakochav Haba" über die Bühne. Diese Kandidaten haben dabei die letzten Tickets für die vierte Runde erhascht: Naveh Madmon (5/0), Daniel Mazuz (4/1), Avraham de Carvalho (4/1), Tchelet Perlmutter (3/2) und Ketreyah (3/2). Ausgeschieden sind Ofek Adanek (2/3), Amit Sadeh (1/4) und Judith Hasin (1/4). Alle weiteren Kandidaten die in der dritten Runde keinen Auftritt hatten, wurden in der zweiten Runde intern von der Jury aussortiert. Nun haben wir 20 Kandidaten übrig, die in der vierten Runde in ausgelosten K.O.-Duellen gegeneinander antreten.

11.01. Der britische Vorentscheid "You Decide" wird am 08.02. stattfinden. Die Sendung überschneidet sich nur mit der 4. Gala des italienischen San Remo-Festivals. Am Abend kann man dann gleich etwas länger wach bleiben um kurze Zeit später "Australia Decides" zu sehen. Der ESC-Gewinner von 2015 für Schweden, Mans Zelmerlöw, wird wieder einer der beiden Moderatoren von der inzwischen vierten Ausgabe von "You Decide" sein.

11.01. Lettland gibt uns ein ganzes Info-Paket zum Vorentscheid heraus. 83 Beiträge bewerben sich um die Teilnahme am ESC. Von ihnen werden 18 ausgewählt, die auf drei Halbfinals aufgeteilt werden. Daraus ergeben sich 6 Songs pro Halbfinale. Die Halbfinals finden am 26.01., 02. und 09.02. statt. Das Finale, mit unbekannter Teilnehmerzahl, wird am 16.02. ausgetragen. Das 1. Halbfinale überschneidet sich mit den Finals von Frankreich und Malta, sowie dem 2. Viertelfinale von Ungarn und dem 3. Viertelfinale von Litauen. Das zweite Halbfinale ist am gleichen Abend wie das 1. Halbfinale in Schweden, das 2. Halbfinale in Estland, das 3. Viertelfinale in Ungarn und das 4. Viertelfinale in Litauen. Beim 3. Halbfinale gibt es terminale Parallelen zu den Vorentscheiden in Australien und Montenegro, dem Finale in Italien, dem 2. Halbfinale in Schweden und den 1. Halbfinals in der Ukraine, Ungarn, Litauen und Island. Das lettische Finale muss sich die Bühne teilen mit dem Finale von Estland, dem Vorentscheid von Kroatien, dem 3. Halbfinale von Schweden, den 2. Halbfinals von der Ukraine, Ungarn. Litauen und Island und dem 1. Halbfinale von Portugal.

11.01. Auch Serbien gibt seine Termine bekannt. Es wird zwei Halbfinals geben, die am 27. und 28.02. stattfinden werden. Das Finale der Beovizija erleben wir dann am 03.03.. Das Finale überschneidet sich mit dem Finale von Moldawien.

11.01. Kroatien meldet rund 150 Bewerbungen für die "Dora 2019".

11.01. Es gibt zwei Nachrückerinnen für den rumänischen Vorentscheid "Selectia Nationala". Eine davon ist Bella Santiago, mit dem Song "Army of Love". Die andere ist "DSDS" 3. der 5. Staffel (2008), Linda Teodosiu. Die Deutsche landete auch einige Charterfolge. Mit dem Song "Renegades" tritt sie nun beim rumänischen Vorentscheid an.

12.01. Der russische Rundfunk RTR gibt bekannt dass der Interpret der internen Auswahl bis Ende des Monats verkündet werden soll.

12.01. Miahi Traistariu ist wieder einmal kreativ geworden, wie er es in die Schlagzeilen schafft. Er boykottiert nun den rumänischen Vorentscheid, zieht also seine Teilnahme zurück. Grund dafür sei dass TVR jegliche Objektivität verloren hätte. Ich glaube es gibt kaum jemanden der darum traurig ist, dass der Möchtegern-Beste-Sänger-der-Welt nicht mehr dabei ist - eher im Gegenteil. Somit haben wir wieder das geplante Starterfeld von 24 Beiträgen.

12.01. Für das 1. Halbfinale des französischen Vorentscheides folgt ein separater Beitrag.

13.01. Die vierte Runde von "Hakochav Haba" hat begonnen. Die 20 Kandidaten treten in 10 K.O.-Duellen gegeneinander an. Am Ende der Runde werden zwei der zehn Ausgeschiedenen durch Wildcards in die fünfte Runde gerettet. Die Ergebnisse der ersten Show: Maya Buskila gewinnt mit 81% gegen Wanna Wanna, die nur auf 68% kam. Clara Sabag (76%) schlägt Shahaf (60%) und Osher Biton (87%) wirft Lior Shen (64%) aus dem Wettkampf.

13.01. Beim maltesischen X-Factor wurde die nächste Liveshow abgehalten. Dabei schieden wieder zwei Kandidaten aus. Xtreme beendet den Wettbewerb auf dem 10. Platz, 4th Line wurden 9.. Weiterhin dabei sind Kelsey Bellante, Owen Leuellen, Ben Purplle, Petra, Luke Chappell, Nicole Frendo, Norbert und Michela Pace. Petra Zammit hat also weiterhin die Chance zum ESC nach Tel Aviv zu fahren.

14.01. Litauen nominiert mehrere Beiträge nach. Monika Marija wird somit nicht nur mit ihrem bisherigen Song "Criminal", sondern noch zusätzlich mit einem weiteren Song, Namens "Light On" am Vorentscheid "Eurovizijos" teilnehmen. Neben den Interpreten "120" und Linas Jakstys, wird auch Sasha Song mit der Duett-Partnerin Dovile in die Line-Up geschrieben. Sasha Song sang 2009 für Litauen beim ESC und wurde mit dem Song "Love" 23..

14.01. Der österreichische Rundfunk ORF gibt bekannt dass der Interpret der internen Auswahl bis Ende der Woche verkündet werden soll.

14.01. Die zweite Show der vierten Runde von "Hakochav Haba" ergab folgende Ergebnisse: Daniel Barzilai gewann mit 80% gegen Na'ama Gali Cohen (64%). Tai (89%) schlägt Shefita (41%) und Kobi Merimi (57%) wirft Liat Eliyahu (51%) aus dem Wettbewerb.

14.01. Eliot Vassamillet wird für Belgien am 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv antreten! Damit steht erstmals ein Teilnehmer auf der ESC-Bühne der jünger ist als ich. Seine bisherige öffentliche Agenda besteht aus der Teilnahme an der 7. Staffel von "The Voice Belgique", aus dem Jahre 2018. Dort kam er unter die letzten 32, verpasste aber den Sprung in die Top 16. Der Komponist für seinen Song ist Pierre Dumoulin, der 2017 mit "City Lights" bereits den 4. Platz für Belgien beim ESC holte. Der Song von Eliot wird im Laufe des Februars veröffentlicht. Aufgrund Videomaterialmangels auf YouTube von Eliot, gibt es dieses Vorstellungsvideo:


15.01. Unsere gute, alte Babsi (Barbara Schöneberger) wird wieder den deutschen Vorentscheid "Unser Lied für Israel" moderieren. Zur Seite gestellt wird ihr Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Peter Uran wird das Geschehen kommentieren.

15.01. Bei der lettischen Supernova wird von jeder Telefonnummer aus nur ein Anruf möglich sein. Dies ist eine Regelung die erstmals von LTV eingeführt wird. In jeder Show wird das Ergebnis zu jeweils 50% per Jury- und Televoting bestimmt.

15.01. Die dritte Show der vierten Runde von "Hakochav Haba" ergab folgende Ergebnisse: Ketreyah gewann mit 83% gegen Avraham de Carvalho (67%). Toch Ratsuf Ahava (90%) schlägt Nitai Twito (68%). Daniel Mazuz (54%) wirft Nave Madmon (53%) aus der Veranstaltung. Zu guter Letzt gewann Shalva Band, mit 95%, das K.O.-Duell gegen Naor Cohen (66%). Die beiden Wildcards gehen an Avraham de Carvalho und Shefita. Die anderen acht Kandidaten scheiden aus. Zu zwölft geht es jetzt in die fünfte Runde. Langsam wird es spannend wer der Nachfolger von Netta Barzilai wird.

17.01. Der slowenische Vorentscheid "EMA" wird am 16.02. stattfinden. Er fällt auf einen der Super-Samstage. Am gleichen Abend sind schon die Finals in Estland und Lettland, der Vorentscheid in Kroatien, das 3. Halbfinale in Schweden, die 2. Halbfinals in der Ukraine, Ungarn, Litauen und Island und das 1. Halbfinale in Portugal angedacht.

17.01. Die 16 Interpreten, inklusive Songtitel, der Dora 2019 wurden veröffentlicht. Darunter befindet sich Tonci Huljic, einer der Sänger von Kroatien 1995 beim ESC, die damals durch "Nostalgija" den 6. Platz holten. Jaques Houdek, der 2017 als Sänger und Komponist 13. für Kroatien beim ESC, mit dem Song "My Friend", wurde, hat den Song von Roko Blazevic, "The Dream", für die Dora 2019 geschrieben.

18.01. Australien hat drei weitere Interpreten für den Vorentscheid nominiert. Mit den nun 10 Kandidaten ist das Teilnehmerfeld vollständig. Wer dazu gekommen ist erfährst du in einem gesonderten Post.

Damit beende ich diese Ausgabe von News Kompakt. Die Nächste wird, so schnell es mir möglich ist, folgen.

Samstag, 19. Januar 2019

News Kompakt (28)

Hier eine kürzere Ausgabe von News Kompakt, die aber dennoch so viele Länder betrifft, wie die anderen Ausgaben auch.

Eine Nachricht habe ich zuallererst noch nachzureichen. Japan wird das ABU TV Song Festival 2019 am 19.11. austragen. Bei der asiatischen Show geht es nur darum die Musik seines Landes zu präsentieren und die Vielfalt Asiens zu zelebrieren. Ein Wettbewerb wie der Eurovision Song Contest ist es nicht. Dies sind die 15 Teilnehmer der nächsten Ausgabe des Festivals:

Afghanistan
Benin
Hongkong
Indien
Indonesien
Japan
Kasachstan
Kirgisien
Macau
Malediven
Russland
Korea
Turkmenistan
Usbekistan
Vietnam

29.12. Die nächste Meldung kommt von einer weiteren Veranstaltung die dem ESC nahekommt, dem Türkvizyon Song Contest, einem Wettbewerb den die Türkei veranstaltet, seitdem sie nicht mehr der Eurovision beiwohnt. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 viel der Wettbewerb aus unterschiedlichen Gründen aus. Nun wurde entschieden dass der Austragungsort für 2019 Ankara sein soll. Damit findet die Türkvizyon zum dritten Mal in der Türkei statt. Erst einmal hatte ein anderes "Land" die Austragung inne; da war es Tatarstan. Bei der Türkvizyon gibt es nicht die Regel dass der Sieger die Folgeausgabe austragen soll. Die bisherigen Ausgaben gewannen Aserbaidschan, Kasachstan und Kirgisistan.

29.12. Das katalanische Regionalparlament hat beschlossen dass die der öffentlich-rechtliche Rundfunk von Katalonien, TV3, um eine Vollmitgliedschaft in der EBU bemühen soll. Bei aktueller Regellage würde das bedeuten dass Katalonien an Ablegern des ESCs, wie zum Beispiel dem Junior Eurovision Song Contest, Eurovision Young Dancers, Eurovision Young Musicians, oder auch Eurovision Choir of the Year, teilnehmen kann. Die Teilnahme am ESC wäre nicht möglich, wie es zum Beispiel auch bei Wales geregelt ist.

Damit beende ich auch schon diesen Post, da die Höchstanzahl von 20 Labels (Nationen), mit denen der Post verlinkt ist, schon erreicht ist.

Dienstag, 8. Januar 2019

News Kompakt (23)

Die Zusammenfassung geht weiter:

04.11. Russland gibt zu verstehen dass es am 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to dream in Tel Aviv teilnehmen wird! Ich bin gespannt was Russland bei seiner ersten ernsthaften Teilnahme seit 2016 hervorbringen wird.

04.11. Georgien verschiebt den Beginn seines Vorentscheides vom 01.01. auf den 05.01.2019. Außerdem wird verraten dass im Finale drei oder vier Kandidaten potentielle ESC-Songs singen und dieser dann dort ausgewählt wird. Dazu hat das Publikum die Möglichkeit über Tele- und Social Media-Voting abzustimmen.

05.11. Norwegen war für 2019 schon die erste Nation die die Teilnahme bestätigte, doch so früh hat noch nie ein Land seine Teilnahme am ESC bekannt gegeben. Bereits jetzt verkündet Norwegen am 65. Eurovision Song Contest 2020 definitiv teilzunehmen! Es steht noch nicht einmal die Teilnehmerliste für 2019. Am Regelwerk für den Melodi Grand Prix 2020 wird schon gearbeitet. Die Bewerbungszeit für den Wettbewerb geht vom 02.03.2019 bis zum 17.05.2019, also bis zum Tag vor dem Finale vom ESC 2019. Die Bewerbung ist nur möglich, wenn mindestens ein Komponist oder Texter eines Werkes Träger der norwegischen Staatsbürgerschaft ist. NRK nimmt sich ein ganzes Jahr Vorlaufzeit um mit den Künstlern die Beiträge des MGP intensiv ausarbeiten zu können. Dadurch verspricht man sich eine erfolgreiche Teilnahme am ESC 2020 - wann und wo auch immer der stattfinden wird.

05.11. Estland verschiebt sein erstes Halbfinale vom 26.01. auf den 31.01.2019. Damit überschneidet es sich nicht mehr mit dem Finale in Malta.

05.11. Bei der "Montevizija", dem montenegrinischen Vorentscheid, werden dem Publikum mit reinem Televoting fünf Beiträge zur Auswahl gestellt.

05.11. SBS meldet mehrere hundert eingereichte Songs für den ersten Vorentscheid, "Australia decides", der jüngsten ESC-Nation.

07.11. San Marino wendet sich nun vollständig vom Vorentscheid "1in360" ab. Für 2019 wird nicht dieses Auswahlverfahren angewendet. 2018 veranstaltete San Marino erstmals einen Vorentscheid. Die Idee war dass sich Künstler aus aller Welt bewerben und über ein riesiges Online-Voting in den Vorentscheid kommen können. Dort wurde dann mit Geldbeträgen der Zuschauer aus aller Welt abgestimmt. Besonders das Abstimmen durch Geld, aber auch die ständig geänderten Regeln und das verkompliziertete und unübersichtliche Auswahlverfahren wurden stark kritisiert. Den erhofften, großen Erfolg brachte das Prozedere auch nicht. In Lissabon ließ San Marino nur die Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien, Georgien und Island hinter sich; Platz 40. Dennoch konnte San Marino seinen Sängern erstmals Teilnahmen an den Pre-Partys quer durch Europa bezahlen.

07.11. Die Auslosung der Halbfinals wird von der EBU auf den 28.01.2019 angesetzt.

07.11. Bei der Neuauflage des kroatischen Vorentscheides "Dora" werden 16 Beiträge antreten dürfen.

07.11. Estland hat für den Vorentscheid "Eesti Laul" 216 Bewerbungen erhalten. Die Halbfinals sollen 2019 in Tartu stattfinden, das Finale wie gewohnt in der Hauptstadt Tallin.

09.11. Der  NDR ändert den Namen des deutschen Vorentscheides von "Unser Lied für Tel Aviv" in "Unser Lied für Israel" um, weil es einfacher abzukürzen ist.

09.11. Die BBC hat mit Rachel Ashdown eine neue britische Delegationsleiterin für den ESC.

09.11. Slowenien fordert dazu auf sich für den Vorentscheid "EMA" zu bewerben. Zeit dazu hat man bis zum 14.12.2018. Am 28.12.2018 werden die zehn ausgewählten Beiträge bekanntgegeben. In der Liveshow werden durch reines Juryvoting zwei Superfinalisten ausgewählt. Anschließend dürfen die Zuschauer per Televoting entscheiden welcher dieser beiden Beiträge für Slowenien zum ESC fahren soll. nur slowenische Staatsbürger können sich bewerben.

10.11. Auch Rumänien ruft bis zum 10.12.2018 zur Bewerbung auf. Der Vorentscheid soll voraussichtlich aus zwei Halbfinals und einem Finale mit bis zu 13 Beiträgen bestehen (eine Jury Wildcard). Wer es in die Liveshows geschafft hat wird am 20.12. verkündet.

11.11. Italien hat die letzten 69 Songs im Rennen um die beiden Wild Cards für das San Remo Festival veröffentlicht. Nach Live Auditions kommen davon 24 ins San Remo Giovani Festival vom 17.-21.12.2018. Dort qualifizieren sich dann zwei Songs für das eigentliche Festival im Februar.

12.11. Spanien hat 336 potentielle Songs für den Vorentscheid erhalten. Zehn von ihnen schaffen es in die Show.

Die Häufigkeit von wichtigen Nachrichten für einen Zeitraum nimmt zu. Doch schon bald sind wir beim ersten Vorentscheid, dem albanischen Festivali i Kenges angekommen und haben alles wichtige bis zum aktuellen Zeitpunkt aufarbeitet und zusammengefasst.

Sonntag, 13. Mai 2018

Osteuropäische Niederlagen Plätze 33-39

Weiter geht's mit Kroatien. Der Beitrag ist durch das Staging dann doch nicht so viel besser geworden wie alle dachten. Im Blutbadhalbfinale hatte Kroatien dann einfach keine Chance auf viele Punkte. Von der Jury gab es noch 46. Im Televoting vergab Armenien 1 Punkt, Österreich 2 Punkte, die Schweiz 4 Punkte und der jugoslawische Freund Mazedonien beeindruckende 10 Punkte an Kroatien! Das war dann aber auch schon alles. Irgendwie lief es in Kroatien dieses Jahr nicht so gut. Vor der Schande der letzten drei hat man sich aber erfolgreich bewahrt.

Montenegro konnte im anderen, schwachen, Halbfinale nur die beiden Außenseiter Georgien und San Marino hinter sich lassen. Der Versuch nach Ewigkeiten wieder einen Vorentscheid zu veranstalten war zwar eine gute Idee. Bei nur 37 eingereichten Songs für den Vorentscheid war dann aber auch nur so wenig Qualität wie Quantität dabei. Auch die sehr fragwürdigen Verschiebungen im Televoting beim Vorentscheid zwischen den beiden Anrufrunden haben schon darauf hingedeutet dass da kein Song dabei ist der so wirklich die Massen begeistern kann. Montenegro muss sich jetzt überlegen wie sie fortfahren. Noch einen Vorentscheid veruschen und auf mehr Erfolg hoffen, oder doch wieder auf die internen Auswahlen zurück greifen, die aber auch nicht wirklich erfolgreicher waren? Für Montenegro gab es 23 Punkte von der Jury. Im Televoting bekam das Land 7 Freundschaftspunkte aus Slowenien, selbst beim sonst so treuen Nachbarn Serbien hat es dieses Jahr nur für 10 Punkte gereicht.

Weißrussland ist am Ende ungefähr dort gelandet wo man es erwartet hatte; auf dem #37. Platz. Mit diesem Ergebnis kann das Land durchaus zufrieden sein. In der Jury hat es, wie zu erwarten war, wenige 20 Punkte gegeben. Beim Televoting waren es dann insgesamt 45 Punkte für diesen skurilen Beitrag. Die größten Punktegeber waren dabei Estland und Litauen mit 6 Punkten, Armenien mit 10 Punkten und Aserbaidschan mit 12 Punkten! Die üblichen Kandidaten.

Das Wunder ist geschehen! Russland ist nicht ins Finale gekommen! Das Ausscheiden im Halbfinale war dabei sogar noch ziemlich deutlich; der #36. Platz. Jetzt wissen wir also dass es doch möglich ist Russland die Türen für das Finale zu verschließen und das Land nicht das heimliche Big-6-Land ist, weil es durch die Freundschaftspunkte ja doch immer ins finale kommt. Dies ist natürlich auch mit Abstand das schlechteste Ergebnis aller Zeiten von Russland. Der 17. Platz wurde nun um 19 Plätze unterboten! Unter den Jurymitgliedern konnten ein paar nicht die Finger davon lassen die Flagge und nicht den Beitrag zu sehen. Trotz allem 14 Punkte. Im Televoting kassierte Russland 51 Freundschaftspunkte. Die meisten gab es aus Georgien (6), Serbien (7), Montenegro (8), Moldawien (8) und Lettland (12).

Next one is Armenia. Die Platzierung Armeniens ist als einziger Zwischenkandidat zwischen den eher schwächeren Songs und den starken Songs des Blutbadhalbfinals, die eigentlich ins Finale gekommen wären, zu verstehen. Die Jury vergab 38 Punkte an Armenien. Aus dem Televoting waren es insgesamt 41 mit den höchsten Wertungen aus Belgien und Bulgarien mit 6 Punkten, Tschechien mit 8 Punkten und Weißrussland mit 12 Punkten! Keine unerwarteten Ergebnisse bei diesem Beitrag.

Kommen wir zu Polen, das im anderen Halbfinale völlig untergegangen wäre, hier aber eine Chance hatte. Auch wenn es der #14. Platz in diesem Halbfinale wurde, muss man doch sehen dass er Abstand zu den ersten 13 schon ziemlich groß ist. Polen hat also doch noch etwas schwächer abgeschnitten als zu erwarten war, und rangierte deutlich außerhalb der Finalreichweite. Verständlicher weise hatte die Jury nur 21 Punkte für diese Disco-Billigproduktion übrig. Im Televoting wurde der Partysong dann mit 60 Punkten geehrt. Dabei gab es 7 Punkte aus Frankreich, Ungarn und der Ukraine, 8 Punkte aus dem Heimatland der Interpreten, Schweden, und die großen 12 Punkte aus dem deutschen Televoting!

Mit Griechenland sind wir beim ersten Land angekommen dass bei einer fairen Aufteilung der Halbfinals vermutlich einen Platz im Finale bekommen hätte. Durch dieses Los Pech ist es offiziell nur der #33. Platz. Das schlechteste Ergebnis Griechenlands aller Zeiten. Griechenland ist nun auch das zweite mal innerhalb von drei Jahren im Halbfinale ausgeschieden. Seit der Einführung der Halbfinals 2004 geschah das zuvor nie! Da sieht man wie schwer es doch ist ins Finale zu kommen und wie schnell es geht dass man raus muss. Die griechische Diaspora hätte den Beitrag zwar noch ganz knapp ins Finale gerettet, bei der Jury war für diesen Beitrag, unter dieser harten Konkurrenz, aber nicht mehr viel übrig; nur 28 Punkte. Die 53 Televoting Punkte wurden von Armenien mit 8 Punkten, Bulgarien und Albanien mit 10 Punkten und Zypern mit 12 Punkten besonders aufgebessert.

Damit haben wir einen ganzen Block von 7 Ländern, die alle aus Osteuropa stammen und im Gesamtergebnis recht weit unten gelandet sind.

Samstag, 12. Mai 2018

Russischer Delegationleiter kommentiert Ergebnis

Welches Ergebnis Russland bei diesem Song Contest erreicht hat ist noch gar nicht bekannt. Lediglich dass Russland nicht unter den Top 27 ist, das ist aber schon Grund genug als Russland darüber traurig zu sein, denn es ist mit großem Abstand das schlechteste Ergebnis das Russland jemals beim Eurovision Song Contest hatte. Bisher lag dies bei einem #17. Platz bei der zweiten Teilnahme des Landes im Jahre 1995. Damals sang Erfolgsproduzent Fillip Kirkorow den Song "Kolybelnaja dlja wulkana", der unter anderem dieses Jahr als Komponist und Produzent, sowie Ko-Stage Director für Moldawien antritt. Als Sänger für Russland konnte er, trotz Freundschaftspunkte, nur sechs Länder hinter sich lassen.

Das Ausscheiden von Russland im Halbfinale grenzt an eine Wunder, auch wenn es 2011 mit dem #9. Platz im Semi schon einmal knapp wurde. Grund dafür ist natürlich der abgrundtief schlechte Beitrag den Russland dieses Jahr ins Rennen schickte. Den Aussagen des russischen Delegationsleiters und Produzenten Yuri Aksyuta ist zu entnehmen dass es tatsächlich einige in Russland gab die diese Politik-Propaganda-Teilnahme ernst genommen haben. Für dieses skandalös schlechte Ergebnis Russlands nimmt er alle Schuld auf sich:

"Die Nicht-Qualifikation ist mein Fehler als Produzent. Es tut mir für Julia sehr leid und ich fürchte, dass es für sie momentan nicht leicht ist. (...) Ich möchte sagen dass sie sich überhaupt nichts vorwerfen muss, sie hat alles getan was sie hätte tun können." Darin muss ich ihm Recht geben und ich habe großen Respekt davor was Julia in den letzten Monaten geleistet hat. Allerdings haben die meisten Verantwortlichen in Russland "alles getan was sie hätten tun können" um Russland möglichst schlecht abschneiden zu lassen. Julia tut einem trotzdem leid, sie ist zusammen mit Sennek aus Belgien diejenige die sich nach Ende des Halbfinals über ihr ausscheiden am tieftraurigsten zeigte. Julia hat es nicht verdient von den russischen Politikern als Gegenstand behandelt zu werden.

Weiter führte Aksyuta fort "Beim Eurovision Song Contest ist alles möglich und tatsächlich kann jeder gewinnen. Der diesjährige Wettbewerb ist sehr stark und die Interpreten sind noch viel stärker." Mit diesen Worten möchte ich meine Berichterstattung, in Vorbereitung auf den ersten Eurovision Song Contest, über den ich nun ein Jahr lang hier geschrieben habe, beenden.

Sonntag, 6. Mai 2018

Russland - Ein Berg spuckt schiefe Töne

Bei Russland stellt man sich die Frage ob sie ernsthaft teilnehmen und an ihrem Staging gearbeitet haben. Das haben sie. Ein paar Kleinigkeiten beim Licht und einige Veränderungen im Kameraschnitt. Es gibt jetzt etwas mehr von Julia und den Backgroundsängern zu sehen. Der Hauptfokus liegt aber auf der Choreographie, die unverändert schlecht bleibt.

Der Gesang ist ein kleines bisschen besser geworden. Trotzdem gab es bei der Probe vor allem schiefe Töne zu hören. Man braucht nicht darüber debattieren, der Beitrag von Russland ist abgrundtief schlecht. Wir werden dieses Jahr erfahren wie stark die russische Diaspora ist. Das Ergebnis von diesem Beitrag hängt alleinig davon ab. Ich hoffe inständig dass Russland das Finale erstmals nur als Zuschauer erleben wird.






Dienstag, 1. Mai 2018

Russland - Abgrundtief schlecht auf einem Berg

Was soll man dazu bloß sagen? Fangen wir mit dem wichtigsten an, Julias Gesang hat sich stark verbessert, ist aber immer noch grauenvoll. Deswegen werden die Backgroundsänger, die in schlichtem weiß auf der rechten Bühnenseite stehen bei Russland besonders laut gestellt. Julia selbst sitzt in einem großen Berg, der wirklich hässlich aussieht. Sie tut mir dabei sehr leid, denn sie hat selber gesagt dass sie das Musikvideo nicht mag und es auch nicht versteht. Nun wird sie in so einen hässlichen Berg gesteckt. Kann ihr nicht irgendjemand wenigstens mal erklären warum sie diesen Gipfel darstellt? Ihr Berg tut aber gar nicht groß zur Sache, da die Kamera fast die ganze Zeit auf ein Tanzpaar gerichtet ist. Dessen Choreographie ist allerdings auch weit unter dem Niveau das man beim ESC kennt. Man versucht offensichtlich alles um von Julia abzulenken, was grundsätzlich gut ist, aber wohl kaum die Zuschauer zum Anrufen bewegt.

Ich bin mir auch nach dieser Probe weiterhin unsicher ob die russische Delegation sich als Teilnehmer dieses Wettbewerbs sieht, oder nur Politik betreibt? Entweder hat man einfach schnell irgendwas billiges organisiert, oder man wollte ein gutes Staging schaffen, hat sich dabei aber selber gegen die Wand gefahren. Insgesamt gesehen sieht die Allgemeinheit diesen "Beitrag" nur als noch grauenvoller an. Die Chancen dass Russland im Halbfinale ausscheidet sind noch etwas gestiegen. Ich hoffe sehr dass wir dieses historische erleben dürfen. Die Einzige Leidtragende bei diesem großen Theater ist Julia selbst. Sie wird immer noch nur als Gegenstand betrachtet, um mit ihr Politik zu machen. Wenigstens in einer Sache muss man Russland loben; sie halten sich konsequent daran was sie über Julia gesagt haben und tun alles dass das Publikum bei diesem Auftritt möglichst wenig von dieser "schlechten Sängerin" mitbekommen muss.





Donnerstag, 12. April 2018

Das Vorentscheidungsfinale - News Kompakt

Das Vorentscheidungsfinale steht an!

10.03. Norwegen - Der Melodi Grand Prix war dieses Jahr mit Größen der Eurovision bevölkert. Dass ein Start antritt heißt aber nicht automatisch dass sein Song auch gut ist, oder dass die anderen Songs Qualität haben. Diese Qualität ist beim norwegischen Vorentscheid eigentlich immer sehr hoch. Dieses Jahr gab es fast ausschließlich Songs die ich als Norweger nicht zur Eurovision schicken würde. Mit "Who we are" hätte sich Norwegen wenigstens nicht blamiert. Alexander Rybaks "That's how to write a Song" war da die einzig andere Möglichkeit was zum ESC kann. Diese beiden landeten auch auf den Plätzen #1 und #2. Der Rekord Sieger von 2009, Alexander Rybak, hat also vorwiegend mangels Konkurrenz und nicht wegen einem fantastischen Song gewonnen. Ich fürchte dass er mit seinem Song darüber wie man einen Song schreibt eventuell nicht einmal das Finale erreichen wird. Dabei weiß er sehr gut wie man einen Song schreibt, schließlich schreibt er seine Songs alle selber. Ich bin hin-und-her-gerissen. Der Song ist nicht schlecht, aber er überzeugt mich nicht. Es ist klar dass er nicht an Fairytail heran kommen kann. Darum geht es gar nicht. Es ist irgendwie nur so hmmm...

14. Armenien
15. San Marino
16. Norwegen
17. Griechenland
18. Schweiz

10.03. Schweden - Die Melodifestivalen wurden dieses Jahr zum 58. mal ausgetragen. Alleine das sagt schon viel über diesen Vorentscheid aus. Dieses Finale ist für die meisten ESC-Fans das Highlight der Vorentscheidungssaison. Auch ich liebe die Melodifestivalen, allerdings habe ich ein Problem damit dass meistens irgendein Mainstream-Pop-Song gewinnt der genauso klingt wie jeder andere Song der im Radio jeden Tag rauf und runter gespielt wird. Ich habe es langsam satt immer den gleichen Scheiß aus Schweden zu hören! Mit dem zweitplatzierten Beitrag "Every single Day" von Felix Sandman habe ich endlich eine Ballade gefunden die mit den Emotionen gesungen wird wie ich es mir optimaler weise vorstelle. Danach habe ich jahrelang gesucht. Bei der Jury waren es noch 20 Punkte Abstand auf "Dance you off", an Anrufen erhielten die beiden Beiträge fast gleich viele. Nur drei Punkte Unterschied kamen heraus. Nicht unerwähnt bleiben sollte dass Everyday von Mendez mit insgesamt zwei Punkten abgestraft wurde, im Televoting aber auf Platz drei landete. Für die Gesamtwertung bedeutete das immer noch den letzten Platz.
     Bis zum ESC und auch danach werde ich "Every single Day" wahrscheinlich öfter hören als "Dance you off" Das war das letzte mal 2015 bei "Suitcase" und "The Way you are" von Dänemark der Fall. Ich habe versucht einen Song zu finden den ich weniger mag als den schwedischen. Das ist mir leider nicht gelungen. Schlechter als die Niederlande kann ich Schweden aber nicht platzieren:

34. Portugal
35. Rumänien
36. Schweden
37. Niederlande

11.03. Israel - Als ich diesen Song gehört habe wusste ich schon vorher dass es sich um den großen Favoriten handelt. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Alles an diesem Beitrag ist genau das was ich liebe - aber wahrlich nicht Mainstream ist. Dass es viele Leute gibt die das so sehr lieben ist für mich einfach unbegreiflich. Wenn ich es nicht wüsste würde ich denken dass Israel als krasser Außenseiter in den Wettbewerb geht. Das ist so speziell und spricht (eigentlich) nur eine ganz kleine Minderheit an, der ich angehöre. Wie auch immer, ich genieße es dass ein Song den ich mag als Favorit auf den Sieg gilt.

4. Ukraine
5. Spanien
6. Israel
7. Tschechien
8. Ungarn

11.03. Russland - Zu Russland ist alles gesagt. Europa, wir haben diese eine Chance Russland im Halbfinale rauszuwerfen. Schaffen wir das?

35. Portugal
36. Rumänien
37. Russland
38. Schweden
39. Niederlande

11.03. Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien - Schön dass Mazedonien doch noch irgendwie am Eurovision Song Contest teilnehmen kann. Schade dass sie seit 2012 keinen konkurrenzfähigen Beitrag erschaffen konnten.

27. Zypern
28. Aserbaidschan
29. Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien
30. Österreich
31. Irland

11.03. Bulgarien - BNT hat bisher um seinen Beitrag ein großes Geheimnis gemacht und sich hinter dem Schleier des Schweigens verhüllt. Wenige Minuten bevor in Litauen die Entscheidung viel gibt BNT bekannt dass eine extra für dieses Projekt zusammengestellte Gruppe Namens Equinox mit einem Song der den Titel "Bones" trägt antreten wird und dieser Song am kommenden Morgen um 07:30 Uhr, mitsamt den Namen hinter Equinox, präsentiert wird. Bulgarien ist, mal Abgesehen von Litauen, das letzte Land das seine(n) Kandidate(i)n für den Wettbewerb präsentiert. Das war schon letztes Jahr so, da hatte BNT sich nach Verhandlungen mit der EBU sogar erlaubt erst nach dem Delegationstreffen sein Komplettpaket zu veröffentlichen. Es war für mich der verdienteste Gewinner beim Eurovision Song Contest aller Zeiten. Auch 2016 gehörte Bulgarien zu den letzten Ländern. Man scheint diesen Trend fortzuführen und fährt damit eine erfolgreiche Schiene.

11.03. Litauen - Der litauische Vorentscheid erstreckt sich über mehrere Monate. Die Einen finden das überflüssig und nervig, die Anderen aufregend und spannend. Ich gehöre der zweiten Sparte an. Sechs Songs haben es geschafft sich durch all die harten Runden zu kämpfen und durften sich im großen Finale präsentieren. Dort hat dieses mal der Song gewonnen, der auch schon in den letzten Wochen für die meisten Punkte gesorgt hat. Das ist in Litauen keine Selbstverständlichkeit. Ich brauchte ein zweites mal Hören um zu erkennen was eigentlich in dem Song steckt. "When we're old" ist unfassbar traurig und nach Deutschland und Australien der dritte Song der mich dazu bringt zu weinen. Bei der "Bewertung" möchte ich auch berücksichtigen dass es viel schwieriger ist beim Hörer negative Emotionen in dem Ausmaße zu erzeugen, als positive Emotionen. Etwas mit derart negativen Emotionen als "toll" zu bewerten fällt dennoch schwer. Ich denke dass ich nach genügend Überlegungen vorerst eine gute Position in meiner Rangliste gefunden habe. Diese muss ich eh noch stark überarbeiten, doch zuerst möchte ich alle Songs darin aufnehmen. Die Frage warum Litauen jedes Jahr einen wirklich guten Beitrag zum ESC schickt, aber immer bei den ESC-Fans im hinteren Feld landet, wird mir, wie so viele andere, wohl nie beantwortet werden. Ich sehe Litauen als großartiges ESC-Land, mit einem großartigen Vorentscheid an, der auch dieses Jahr wieder einen großartigen Song hervorgebracht hat und sogar ohne Aiste Pilvelyte ausgekommen ist. Ich hoffe nur dass sie nicht aufgegeben hat und im nächsten Jahr wieder den besten Song zum Vorentscheid beisteuern wird. Vielleicht ist für sie dann ja das Finale nicht schon die Endstation...

3. Australien
4. Ukraine
5. Litauen
6. Spanien
7. Israel

Das war das Vorentscheidungsfinale. Zu meiner Überraschung fehlen jetzt nur noch zwei Länder. Meine Erwartungen an Georgien sind, wie bereits angekündigt, bei den mir vorliegenden Informationen über den Beitrag sehr gering. Das komplette Gegenteil darf ich über Bulgarien sagen. Bulgarien ist gerade auf dem Weg Slowenien von der Position meines Lieblings-ESC-Landes zu verstoßen. Immerhin war es in den letzten beiden Jahren mein Gewinner. Davor war es zwei mal in Folge Slowenien. Es ist wohl möglich dass die letzten beiden Länder bei mir auf dem ersten und letzten Platz landen werden. Ich habe nicht das Gefühl dass ich schon alles kenne was dieser Jahrgang zu bieten hat. Nicht bevor ich Bulgarien kenne.

Ukraine disqualifiziert? San Marino 2019? - News Kompakt

Auf geht's in die finale Vorentscheidungswoche!

05.03. Belgien - Mitten in der Nacht hat Belgien seinen Beitrag online gestellt, vielleicht an Anlehnung von City Lights? Nach dem ersten Hören war ich irgendwie so... hm... Danach konnte ich mich mit dem Song anfreunden:

16. Schweiz
17. Island
18. Belgien
19. Albanien
20. Dänemark

05.03. Australien/Neuseeland - Auf einer neuseeländischen Internetseite wurde der Song "We got Love" von Jessica Mauboy hochgeladen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich diese Nachricht. ES wurde spekuliert ob dies der Song von Australien beim ESC ist. Laut dem was ich gelesen habe hat er die Qualität dazu. Ich weiß bereits dass dies der Song ist, ich höre ihn mir aber erst nach offizieller Bestätigung an.

05.03. Island - Es gab große technische Probleme beim isländischen Vorentscheid. Es ist unklar ob das bekannte Ergebnis richtig ist. Alles wird jetzt bis auf's Genaueste geprüft.

05.03. BREAKING NEWS San Marino - Als zweites Land nach Norwegen gibt San Marino die Teilnahme am 64. Eurovision Song Contest 2019 bekannt! Dort wird man wieder einen Vorentscheid, nach dem gleichen Rahmen wie in diesem Jahr, veranstalten. Allerdings wird man aufgrund der gesammelten Erfahrungen 1in360 an vielen Stellen verbessern. Diese Meldung ist eine sehr große Überraschung! San Marino schien auf dem Weg zu sein heuer das letzte mal am ESC teilzunehmen. Endgültig wollte man diese Entscheidung erst nach Ende des ESCs fällen.

06.03. BREAKING NEWS Ukraine - Die Rundfunkanstalt meldet dass sie am 30.04.2018 den Betrieb einstellen muss, sofern sich nicht etwas an der finanziellen Lage ändert. Das bedeutet dass die Teilnahme der Ukraine am ESC, auch schon dieses Jahr, in großer Gefahr schwebt. Ein Privatsender arbeitet seit Jahren mit UA:PBC für die Eurovision zusammen, ähnlich wie es in Deutschland zwischen dem NDR und ProSieben der Fall war. Der besagte Privatsender würde im Falle eines Ausfalls von UA:PBC sicherlich die Arbeit für die Eurovision übernehmen. Die Ukraine hätte dann aber keinen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender mehr. Das hätte unter anderem zur Folge dass die Beitrittsverhandlungen mit der EU abbrechen würden und auch die Mitgliedschaft bei der EBU und somit die Teilnahmeberechtigung beim ESC in Gefahr steht. Wie es weiter geht werde ich natürlich berichten.

06.03. Kroatien - HRT hat seinen Song vorgestellt. "Crazy" ist ganz anders als das Repertoire von Franka. Es jedoch sehr gut in die musikalische Schiene die Kroatien seit einigen Jahren fährt - und die gefällt mir. Ich höre den Song schon länger in Dauerschleife:

21. Großbritannien und Nordirland
22. Serbien
23. Kroatien
24. Zypern
25. Aserbaidschan

06.03. Australien - Australien hat mich jedes Jahr auf's Neue enttäuscht. Damit soll jetzt Schluss sein. Jessica Mauboys "We got Love" könnte die öffizielle LGBT-Hymne sein. Der Text berührt mich sehr. Zudem ist der Song musikalisch fast unschlagbar! Das ist für mich DER PERFEKTE ESC-SONG! Vorerst setze ich Australien auf Platz drei. Meine Begeisterung für den Song ist aber dermaßen groß dass alles möglich ist!

1. Finnland
2. Malta
3. Australien
4. Ukraine
5. Spanien

33 Nationen habe ich nun. 10 fehlen mir noch. Ich bin so neugierig dass ich es mir nicht nehmen lassen kann einmal nachzuschauen wie es denn ungefähr mit den Favoriten steht. My Eurovision Scoreboard sagt mir dass ich auf Bulgarien und Israel sehr gespannt sein darf. Island, San Marino und Georgien scheinen nicht so gut bei den Fans anzukommen. Deutschland auf Platz 18 zu sehen kommt schon fast dem Sieg einer olympischen Medaille gleich. Für die letzten zehn Länder versuche ich einen Endspurt und sie bis spätestens Morgen Abend (Donnerstag) zu haben. Dann möchte ich ein kleines Projekt mit den Lesern hier starten. Vielleicht klappt es ja, du musst nur mitmachen.

09.03. Österreich - Das einzige Land mit interner Auswahl das seinen Song so präsentiert wie es sich für Musik gehört; im Radio. Erst zwanzig Minuten später kann man den Song, inklusive Musikvideo online sehen und hören. Laut Angestellten vom ORF, die den Song schon vor der Präsentation hören durften scheint es sich um etwas sehr außergewöhnliches zu handeln, das eventuell das Zeug dazu hat den ESC zu gewinnen. Da bin ich aber mal gespannt.
     Was daran so besonders sein soll weiß ich jetzt nicht. Österreich habe ich schon mal stärker erlebt:

25. Zypern
26. Aserbaidschan
27. Österreich
28. Montenegro
29. Italien

09.03. Irland - Gleich zwei Länder an einem Tag die ihren Song im Radio präsentieren. Das erfolgreichste Land beim ESC ist dann auch endlich mal in die Puschen gekommen und hat ohne Vorankündigung seinen Song veröffentlicht. Diesen könnte auch ich geschrieben haben. Der Text sind genau meine Gedanken von vor wenigen Monaten. Meine Gedanken waren aber noch viel umfangreicher. Das fehlt mir in diesem Song, das Drama. Es berührt mich nicht, obwohl der Song von mir stammen könnte. Das ist schon bedenklich. Damit meine ich auch den musikalischen Part. Der ist, abgesehen von Ryans außergewöhnlicher Stimme, sehr flach. Selbst die Stimme ist bei weitem nicht so gut wie die von Brendan im letzten Jahr, der bei mir mit dem #4. Platz abschloss. Auch wenn das Preview Video wie auf mich zugeschnitten wirkt und das Gesungene mir noch mehr ans Herz legt, da offensichtlich über eine Beziehung zwischen zwei Jungs gesungen wird, ist das Gesamtpaket einfach zu schwach um selbst in meiner persönlichen Wahrnehmung gegen andere ESC-Songs zu bestehen. Schade. Ich gehe mal davon aus dass Irland auch dieses Jahr beim ESC ein ähnliches Ergebnis einfahren wird wie in den letzten Wettbewerben - wenn überhaupt, schließlich ist nicht jeder Zuschauer wie ich, in der Situation von der der Song handelt.

26. Aserbaidschan
27. Österreich
28. Irland
29. Montenegro
30. Italien

10.03. Russland - Channel One hat offiziell bekannt gegeben dass Julia Samoylova für Russland antreten wird. Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben. Das Handeln des russischen Senders kann ich einfach nicht verstehen. Irgendwie will man sich wohl selber ins Aus schießen. Nicht für dieses Jahr, sondern für immer was die Sympathie bei den ESC-Fans und -Zuschauern betrifft.

10.03. Ukraine - UA:PBC, die EBU und der private Sender STB haben eine Lösung gefunden nach der die Teilnahme der Ukraine am 63. Eurovision Song Contest 2018 All Aboard! in Lissabon mit 100%er Sicherheit garantiert ist. Auch wenn UA:PBC zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht mehr existiert wird die Ukraine teilnehmen. Die drei Shows aus Lissabon werden so oder so von STB ausgestrahlt, die vor ein paar Wochen Sublizenzen von UA:PBC erworben haben. Bei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt war man offensichtlich auf das Geld für die Sublizenzen angewiesen.

Das ist alles sehr wichtige was bis zum Vorentscheids Finale passiert ist. Am Samstag Abend gingen der Melodi Grand Prix, sowie das Finale der Melodifestivalen über die Bühne. Am nächsten Tag folgte zum Abschluss dann noch das Finale von Eurovizijos. Alles was an diesem Wochenende passiert ist fasse ich im nächsten Post zusammen.

Sonntag, 8. April 2018

Januar kompakt

Ohne Pause geht's für mich weiter ins neue Jahr:

08.01. - Die Moderatoren des ESC's wurden bekannt gegeben. Erster Eindruck: Ich glaube man wird nie Moderatoren finden die mich beeindrucken...

12.01. - Einteilung der Töpfe zur Auslosung der Halbfinals: Naja, das habe ich schon besser gesehen. Irland in den skandinavischen Topf zu stecken zeigt wie unprofessionell vorgegangen wurde. Man muss auch die Veränderungen der Voting Verhältnisse in Betracht ziehen. Das hat man offensichtlich nicht getan. Positiv überrascht bin ich dann von Topf 5: Australien, Israel, Malta, Österreich, San Marino, Tschechien. Hier hat man allen Sinn und Verstand zusammen genommen und mal wirklich alle Länder die eine starke Voting Tendenz zueinander haben in einen Topf getan. Gute Arbeit EBU 👍 Polen war bei der Einteilung wohl übrig und wurde in den Baltikum-Be-Ne-Lux Topf geworfen weil noch ein Platz frei war, dabei ist dies eines der Länder die am stärksten Freundschaft-Voting betreiben. Da kann man die nicht völlig frei in irgendein Halbfinale mit irgendeiner Konstellation gehen lassen! Und kann mir bitte mal jemand erklären WIE ZUM TEUFEL DIE SCHWEIZ IM JUGOSLAWIEN TOPF GELANDET IST?! 😶

13.01. Russland - Respekt an den Mut von Julia Samoylova, die lange an zwei Songs gearbeitet und sich mit diesen beim russischen Fernsehen beworben hat!

13.01. Eurovision Asia - Gerüchten zufolge soll festgelegt sein dass der Eurovision Asia Song Contest im Oktober stattfinden wird. Kasachstan arbeitet bereits an einem Beitrag für den Wettbewerb.

15.01. Norwegen - WOW! Das ist... unfassbar! Drei der zehn Kandidaten sind gleich A-Promis der ESC-Gemeinde! Der Vorjahressieger Aleksander Walmann, der beim ESC Norwegen den #10. Platz bringen konnte tritt wieder an! Jowst ist auch am Song beteiligt, aber nicht als Artist. Die legendäre Stella Mwangi, die mit ihrem Ausscheiden im Halbfinale 2011 einer der größten Überraschungen der ESC-Historie bescherte ist ebenfalls mit von der Partie. Doch einer stellt selbst die beiden in den Schatten. Der deutlichste Sieger den es jemals beim ESC gab stellt sich 9 Jahre nach seinem Erfolg dem nationalen Vorentscheid: Alexander Rybak! Der Songtitel macht das noch interessanter: "That's how you write a Song". Das war auf jeden Fall ein ganz besonderer Vorentscheid!

15.01. Moldawien - In Moldawien gibt es dieses Jahr nur 28 Bewerbungen. Ich verstehe nicht warum es nicht mehr Künstler aus dem Ausland gibt, die sehen wie groß die Chancen sind über diesen Weg zum ESC zu kommen. 16 werden nun für den Vorentscheid ausgewählt. Erfahrungsgemäß werden davon noch einmal 5-10 kurzfristig absagen, sodass der Sender die Plätze 17-28 als Nachrücker vorab schon setzen muss. Umso gewaltiger erscheint noch mal der Erfolg vom #3. Platz von 2017!

16.01. Weißrussland - Es haben acht der elf Kandidaten einen offenen Brief an den Kandidaten Alekseev, sowie die Rundfunkanstalt geschrieben, in dem sie den Rückzug von ihm fordern. Sein Song wurde in einer russischen Version vor dem 1. September 2017 online zum Verkauf angeboten. Damit kann dieser Song nicht beim ESC antreten. Nun geht eine Kandidatin so weit dass sie aus Protest ihre Teilnahme am Vorentscheid zurückzieht. Sophia Lapina ist mit Gravity nicht mehr dabei. Das Feld verkleinert sich auf zehn Songs weil BTRC keinen Nachfolger nominiert, neun davon dürfen zum ESC fahren.

17.01. Weißrussland - Einen Tag später bemerkt man dass der Song Hmarki von Shuma nicht den Regularien des ESC's entspricht. Die Gruppe antwortet darauf dass sie dies bereits weiß und nach ihrer Tournee durch die Ukraine, die bis zum 20. Januar ging, den Songtext überarbeiten wollen.

22.01. Deutschland - Große Nachrichten aus Deutschland; die Halbfinals des ESC's am Dienstag und Donnerstag werden auf ONE übertragen. Einmal mehr ist die Enttäuschung da. Die Bevölkerung Deutschlands wird wohl nie erfahren wie so ein Halbfinale beim ESC eigentlich aussieht. Bis auf ONE wird beim zappen wohl kaum jemand durchschalten, in der Fernsehzeitschrift wird es auch schwer fallen auf die Halbfinals vom ESC zu stoßen. ONE wird in jedem Programm, wenn überhaupt, nur als kleine Randnotiz abgedruckt sein. Die Wortwahl dieser Verkündung ließ vernehmen dass man in den kommenden Jahren wahrscheinlich auch dabei bleiben wird. Die wichtigste Nachricht: es wird keine sozial media Einblendungen geben die das ganze Bild verdecken! Ich glaube mein Brief an die Redaktion letztes Jahr, zwei Stunden bevor sie es geändert haben, hat dort Eindruck hinterlassen. Gut so. So ein Ausrutscher sollte nicht noch einmal passieren!
     Außerdem hat Deutschland dieses Jahr NICHT beantragt im zweiten Halbfinale stimmberechtigt zu sein. Man wird die Höhe der Logistikkosten ganz dem Losglück überlassen. Irgendwie wäre es komisch wenn wir schon am Dienstag stimmberechtigt sind, es verleiht dem Ganzen aber noch einen gewissen Extra-Kick. Abwarten.

25.01. Georgien - Das Land macht sich jetzt schon immer beliebter für meinen persönlichen letzten Platz des Jahrgangs. Es wäre nicht das erste mal... Iriao wird auf georgisch singen.

25.01. Zypern - Eleni Foureira, die sich viele Jahre erfolglos in ihrem Heimatland Griechenland bewarb und von MED nicht so gut behandelt wurde, wird 2018 für Zypern antreten! ihr Song heißt "Fuego". Nachdem die Verhandlungen mit größeren Stars der Reihe nach mit CyBC gescheitert sind war nun sie an der Reihe und nimmt alle Bedingungen für die Teilnahme an. Wir dürfen uns auf einen orientalischen Uptempo Song freuen, wenn ihr ESC-Titel so klingt wie ihre anderen Songs, denn die klingen in meinen Ohren alle genau gleich...

26.01. Russland - Channel One arbeitet mit Julia Samoylova an einem Song, also nicht einem der Songs mit denen sie sich beworben hat. Für Russland wäre es besser sie nicht antreten zu lassen wenn man sich sein Ansehen nicht noch weiter ruinieren möchte.

27.01. Frankreich - Einen Monat nach Albanien geht das zweite Land ins Finale vom Vorentscheid. Bis zu diesem Zeitpunkt hat kein Land mit interner Auswahl seinen Song veröffentlicht. Normalerweise stehen Ende Januar schon 6-8 Songs, so bringt Frankreich erst den zweiten. Ich kenne Frankreich nur ohne Vorentscheid. Da hätte jetzt alles kommen können. Die Aufmachung und Show an sich schien mir in Ordnung, aber mit der Qualität der Songs bin ich sehr unzufrieden. Ich habe Auftritte der acht Finalisten gesehen. Dabei kommt kein Song so richtig aus sich raus. Alle plätschern so dahin. Ciao ist das einzige was mir wirklich interessant schien. Meine Top 3 der Finalisten:

1. Ciao - Malo'
2. Eva - Lisandro Cuxi
3. Ailleurs - Max Cinnamon

Auch wenn Mercy im Juryvoting als abgeschlagener Dritter schon chancenlos aussah und es nur um das Battle zwischen OK ou K.O. und Eva ging, gewann es im Televoting deutlich und holte sich doch noch den Sieg vor Eva und Ciao. Bei mir konnte sich Mercy nur auf Platz #7 bringen. Ich bin insgesamt schon enttäuscht. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur zu hohe Erwartungen an einen Vorentscheid von einem Big 5 Land mit dieser einzigartig wundervollen Sprache.
Meine Rangliste nach dem Vorentscheid von Frankreich:

1. Frankreich
2. Albanien

28.12. Deutschland - Ich bin beeindruckt was für eine gute Arbeit der NDR geleistet hat. Die 18-köpfige internationale Jury, die ein Drittel des Vorentscheides ausmacht ist noch viel qualifizierter für diesen Job als ich es mir gewünscht hatte!

29.01. Spanien - Die Operation Triunfo ist zu dem Punkt gekommen an dem der Beitrag für den ESC ausgewählt wird. In zwei Televoting Runden mit einem Superfinale der besten drei Songs hatten die Zuschauer die Wahl zwischen neun Titeln. Ein Song wurde von allen fünf Finalisten gesungen. Dieser fiel jedoch komplett unten durch und landete deutlich auf dem letzten Platz. Von jedem Finalisten gab es zusätzlich einen Solo Song. Als Dessert wurden dann noch drei Duette präsentiert, gesungen von den Finalisten, sowie dem #6. platzierten Agoney.
     Natürlich bin ich traurig dass Agoney am Ende doch nicht zum ESC fahren darf. Stattdessen haben es aber ganz besondere Kandidaten geschafft. Im Laufe der vielen Wochen die die Kandidaten eingesperrt in einer Villa verbringen müssen, sind Alfred & Amaia zu einem Traum-Liebespaar geworden. Das Duett City of Stars, das sie in der 4. Gala gesungen haben wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn der zweitplatzierte Song Arde von Aitana mich echt umgehauen hat, ich ihn so gerne auf der großen ESC-Bühne sehen und er in meinem Ranking ganz weit oben landen würde, bin ich sehr glücklich mit diesem magischen Duett der zwei die diese besondere Staffel Operation Triunfo noch besonderer gemacht haben. In dem Song kommen ihre gesanglichen Stärken gut zum Vorschein. Auf der Bühne von Lissabon wird dieser Auftritt drei Minuten eine gewisse Magie in jedes europäisches Wohnzimmer bringen. Spanien braucht sich dieses Jahr nicht zu verstecken und hat vom schlechtesten Vorentscheid im letzten Jahr zu dem vielleicht besten Vorentscheid von diesem Jahr einen großen Sprung nach vorne gemacht. Das bedeutet aber auch dass wir uns jetzt ein anderes Land suchen müssen das uns davor rettet Letzter zu werden 😉
Meine Rangliste nach der Operation Triunfo:

1. Spanien
2. Frankreich
3. Albanien

29.01. - Die Auslosung der Halbfinals ist ganz gut gelungen. Deutschland ist wieder im zweiten Halbfinale stimmberechtigt.

29.01. Russland - Ob man es nun glauben will oder nicht, Julia Samoylova wird für Russland beim ESC nach Kiew singen. Kein Kommentar, ich habe mich schon mehr als genug über diesen Russland-Skandal aufgeregt. Der letzte Platz in meiner Rangliste ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% jetzt vergeben.

29.01. Tschechien - Der tschechische Vorentscheid wurde nie in Form einer Show gederht und auch nie im Fernsehen ausgetragen. Eine 10-köpfige Jury, bestehend aus ESC-Teilnehmern der letzten Jahre hat zusammen mit tschechischen Besitzern der Eurovision-App, die per Zufall irgendwie erfahren haben dass sie abstimmen können, aus den sechs Kandidaten einen Sieger gekürt. Das versteht man in Tschechien also unter einem ESC-Vorentscheid. Der Sieger ist wirklich Mikolas Josef mit Lie to me. Sowohl bei der Jury, als auch im App-Voting erhielt er die Höchstwertung. Er hat vor dem Vorentscheid bekannt gegeben dass er einer der beiden Künstler war die vor Martina Barta das Angebot bekommen haben "My Turn" beim ESC 2017 zu singen. Es ist vor einem Jahr durchgesickert dass Martina nur die dritte Wahl in Tschechien war. Mikolas fühlte sich mit dem Song nicht wohl und lehnte ihn ab. Ich glaube ernsthaft dass Lie to me die historisch beste Platzierung Tschechiens einbringen wird!

31.01. Irland - Die Insel hat ihren Kandidaten bekannt gegeben. Ryan O'Shaughnessy hat eine Gänsehaut-Engelsstimme die mich sehr berührt. Ich freue mich ganz doll darauf seinen Song zu hören und hoffe dass er mich genauso berührt wie andere Songs von ihm.

31.01. Die Ukraine meldet dass die Ausstrahlung eines Auftritts von Julia Samoylova beim ESC gegen die Gesetze des Landes vertoßen würde. Wegen der Regeländerung nach den Skandalen vom letzten Jahr muss die Ukraine ihren Auftritt jedoch ausstrahlen, wenn sie tatsächlich am ESC teilnehmen wird. Andernfalls kann die Ukraine nicht am ESC teilnehmen. Es bleibt spannend wie es in diesem unglücklichen Konflikt weiter geht.

31.01. Norwegen - Die norwegische Rundfunkanstalt nimmt seit dem 31. Januar Bewerbungen für den Melodi Grand Prix 2019 entgegen. Bis zum 9. September kann man sich bewerben. Wenn Norwegen meint so früh anfangen zu müssen möchte ich es nicht aufhalten. Damit haben wir auch die erste Nation die für die Teilnahme am ESC 2019 zugesagt hat.

Das war's mit dem Januar. Den Februar werde ich natürlich nicht in einem Post verfassen können. Dort werde ich mich vielleicht auf ein Wochenende, oder manchmal nur die Vorentscheide von einzelnen Tagen beschränken. Ich bin erst mal beruhigt dass ich so schnell bis hier hin gekommen bin und lege eine erste Pause ein. Immerhin sind es am Ende vom Januar dann doch 4 Songs geworden.

Dienstag, 14. November 2017

Meine JESC Rangliste 2017

Der 15. Junior Eurovision Song Contest 2017 Shine bright in Tiflis steht vor der Tür. In den nächsten 14 Tagen schaut alles auf die mini-Ausgabe des ESC's bei dem 16 Länder mit jeweils einem Song antreten, der von einem Kind gesungen wird, das unter 15 Jahre alt ist. Nachdem nun endlich das letzte Land seinen Beitrag ausgewählt hat, habe ich eine persönliche Rangliste erstellt. Diese Liste hat keinerlei damit zu tun was ich über das "Ergebnis" denken. Es ist lediglich mein persönliches Empfinden der Beiträge als Gesamtes, auf der Basis der Preview Videos. Die Proben in Tiflis haben noch nicht begonnen. Meine Rangliste sieht folgendermaßen aus: Anschließend gibt es das ganze in Textform mit einem rein persönlichen Kommentar zu jedem Beitrag.

1. Armenien - Boomerang - Misha
2. Weißrussland - I am the One - Helena Meraai
3. Russland - Wings - Polina Bogusevich
4. Ukraine - Don't stop (Ne zupyniai) - Anastasiya Baginska
5. Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien - Dancing through Life - Mina Blazev
6. Niederlande - Love Me - Force
7. Zypern - I Wanna be a Star - Nicole Nicolaou
8. Malta - Dawra Tond - Gianluca Cilia
9. Irland - Súile Glasa - Muireann McDonnell
10. Polen - Mój Dom - Alicja Rega
11. Australien - Speak up - Isabella Clarke
12. Portugal - YouTuber - Mariana Venâncio
13. Georgien - Voice of the Heart - Grigol Kipshidze
14. Albanien - Mos ma prekni pemën - Ana Kodra
15. Italien - Scelgo (My Choice) - Maria Iside Fiore
16. Serbien - Ceo svet je naš - Irina Brodić & Jana Paunović

Den serbischen Beitrag finde ich schon eher lächerlich-peinlich als gut. Ich frage mich ernsthaft ob sich die beiden nicht dafür schämen wenn sie das vortragen müssen. Ich wünschte mir für sie dass sie merken wie lächerlich das ist. Italien ist nicht viel besser. Es ist für mich einfach ein schlechtes Lied, mit einer sehr schlechten Melodie, besonders im Refrain und alles zusammen ist irgendwie nicht auf dem Niveau eines heutigen JESC. Der albanische Beitrag ist einfach nur langweilig. Sie singt es, ganz nach meinem Blog Motto mit Leidenschaft (Passion), das war's dann aber auch schon. Das erste mal seit längerer Zeit bin ich von Albanien bei einem Wettbewerb der EBU so richtig enttäuscht, schon fast entsetzt darüber, dass es kein guter Song ist. Den georgischen Weihnachtssong finde ich genauso langweilig. Am Ende des Songs gibt es einen kleinen Highlight Moment, das klingt ganz gut, deswegen ist es vor Italien und Albanien. Die Idee hinter YouTuber ist gut, nur leider schlecht umgesetzt. Der Song plätschert so vor sich hin, nichts passiert und irgendwie ist das alles langeilig, aber irgendwie hat der Song auch was. Irgendwas macht das eigentlich ganz gut. Von dem Niveau anderer Beiträge ist es aber meilenweit entfernt. Bei Australien ist es das gleiche wie in den letzten beiden Jahren. Der Song ist einfach total billig produziert. Ja an sich ist es nicht schlecht, aber es klingt einfach so billig. Ich verstehe nicht warum Australien sich beim ESC nicht etwas mehr Mühe gibt professionell zu wirken, wie es bei den meisten anderen Ländern ist. Darauf folgt eine große Lücke und ein Anheben des Niveaus. Die Ballade von Polen klingt irgendwie genau so wie letztes Jahr. Wenn man mir eines der beiden Lieder vorspielt könnte ich nicht sagen welches der beiden es ist. Jetzt, ein Jahr später finde ich die Ballade vom letzten Jahr großartig und höre sie manchmal. Ich denke das wird auch mit dieser passieren, noch ist es aber einfach nur eine gefühlvolle Ballade, die mich nicht mitreißt. Der irische Song trifft recht gut meinen Musikgeschmack. Das Irisch passt perfekt dazu und beim Hören entsteht eine wunderschöne Atmosphäre, well done!

Danach folgt wieder eine große Lücke der Qualität und wir treffen auf Malta. Anfangs war ich sehr skeptisch und fand es, wie bei Australien, billig, inzwischen hat mich der kleine Entertainer aber gepackt und ich gehe richtig mit. Das Lied macht super gute Laune! Zypern ist genauso, nur dass es noch viel bessere Laune macht und mich noch mehr mitreißt, weil die Komposition einfach besser ist. Ein bisschen kommt die Trashmusik raus, aber nicht zu sehr, so dass das völlig in Ordnung ist. Bei der Niederlande mag ich vor allem die Sänger die hinter dem Song stehen. So gut ist "Love Me" gar nicht, aber die Jungs sind einfach zu süß! Eigentlich möchte ich sie höher setzen, nur das geht nicht. Die Niederlande hat die größten Chancen sich mit dem Liveauftritt in meiner Liste noch weiter nach vorne zu werfen und für alle ausländischen Besucher muss ich noch erklären, dass Niederländisch in muttersprachlich deutschen Ohren einfach phänomenal klingt! :D Mazedonien hat einen beeindruckend starken Beitrag im Gepäck. Eigentlich wollte ich diesen auf das Treppchen setzen, aber die anderen sind einfach besser. Ich kann überhaupt nicht sagen warum ich "Dancing through Life" so sehr liebe, es ist einfach so. Gute Komponisten wissen, dass man vorher nicht weiß ob ein Song ein Hit oder Flop wird. Man kann meistens einfach nicht sagen warum ausgerechnet diese Songs den Leuten gut gefallen. Genauso ist es auch hier bei mir. In den ukrainischen Song habe ich mich einfach verliebt! Er ist so unbeschreiblich schön und emotional. Außerdem begleitet mich die Botschaft dahinter seitdem ich denken kann in meinem täglichen Leben. Ich habe schon mehrfach beim Hören geweint, für das Treppchen reicht es trotzdem nicht, was wieder einmal zeigt wie gut ESC-Musik ist!

Dort findet sich zuerst Russland an. Ich brauche wohl nicht erklären warum ich diesen Song mag, das tut laut den JESC Tops auf YouTube anscheinend jeder und bei diesem Votingsystem schreibe ich Russland momentan auch die größten Chancen auf den Sieg zu. Mehr Professionalität geht nicht, das Preview Video, inklusive der Choreographien ist/sind auch großartig! Dieser Song hat so viel Power, so viele Emotionen! Ich verstehe es nicht, wie man das beim Hören mit mitleben kann. Von allen 16 Songs erzeugt dieser bei mir eindeutig die größten Emotionen. Nur leider ist die Melodie so schlechte, dass es nicht mein Sieger sein kann. Ja, ich finde die Melodie irgendwie sperrig. Leider. Davor platziert sich Weißrussland. Zu diesem Song kann ich einfach nur sagen, dass ich ihn schon nach den ersten Tönen beim ersten hören geliebt habe. Da dachte ich schon dass ich meinen diesjährigen Gewinner gefunden habe, obwohl es der erste Song war... Es ist einfach genau meine Musik und das auch noch sehr gut umgesetzt. Ich finde es wirklich schade, dass ich es nicht auf Platz #1 setzen kann, denn dort ist Armenien. Wer meinen Artikel über diesen Song gelesen hat weiß wie sehr er mich sofort Euphorie versetzt hat. Man kann meistens nur schwer erklären warum sein persönlicher Seiger sein persönlicher Sieger ist. Jeder der schon einmal eine vollständige Rangliste für den ESC erstellt hat versteht was ich meine. Es ist einfach der beste Song. Man liebt ihn so sehr, dass man es nicht beschreiben kann.

Insgesamt muss ich sagen dass dieser Jahrgang keineswegs so schlecht ist, wie ich anfangs geschimpft habe. Im Gegenteil, die Qualität der Songs beim JESC steigt seit dem ersten mal jährlich an. Was ist deine Meinung zu den Songs? Schreib sie gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf den JESC am 26. November und bin schon eifrig dabei die Musik dazu zu hören. Nebenbei möchte ich noch anmerken dass Albanien einen Revamp zu seinem Song gemacht hat. Außer dass sie im letzten Refrain Englisch singt hat sich nicht viel geändert. Auch an meiner Rangliste wird sich dadurch nichts ändern.

Ich darf ganz fröhlich gleich drei weitere Länder auf dieser Website begrüßen, die seit dem letzten Post dazu gekommen sind, Da steht an erster Position Malaysia, hinzu kommt noch das größte Land der Welt, Russland und Moldawien. Von nun an kann ich nicht mehr zuverlässig bestimmen, ob ein neues Land auf meine Seite gestoßen ist, da mir nur die Top 10 Nationen mit den meisten Aufrufen der letzten 24 bzw. 2 Stunden angezeigt werden und es inzwischen so viele Aufrufe gibt, dass ein neue Länder von mir übersehen werden können. Ich kann leider nicht alle 2 Stunden nachschauen was für Aufrufe es zuletzt gab. Danke für den großen Zuspruch!