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Sonntag, 13. Januar 2019

News Kompakt (26)

Hier ist auch schon der nächste News Kompakt:

12.12. Ich starte diesen Post mit dem Halbfinale bzw. der Gala 12 der "Operatión Triunfo". Nachdem Natalia und Famous schon in der letzten Gala ins Finale eingezogen sind, hatte die Jury die Möglichkeit einen weiteren der verbliebenen Kandidaten ins Finale zu hieben. Die Jury entschied sich für Alba Reche. In der Gala 6 hatte sie erstmals Probleme. Sie war eine der fünf Kandidaten die die Jury nicht sicherte. Unter diesen fünf Kandidaten war das Publikum dann aber am meisten auf ihrer Seite. In der Gala 11 musste die Jury nur 4 Kandidaten auf der Strecke lassen. Alba Reche war eine davon. Doch die Sonderjury entschied sich dazu aus diesen vier sie in die nächste Runde zu bringen. Nun ist sie Finalistin. Von den übrigen drei Kandidaten durfte das Publikum zwei weitere auswählen die in das Finale einziehen dürfen. Die Wahl viel auf Julia und Sabela. Julia war in Gala 3 unter den letzten fünf Kandidaten, wurde dann aber dierekt vom Televoting gerettet. Auch in der Gala 7 ließ die Jury sie im Stich. Nicht einmal das Publikum rettete sie vor dem Ausscheidungsduell. Erst die Sonderjury sicherte ihr die nächste Runde. In der Gala 9 wurde es für Julia noch enger. Sie blieb unter den letzten drei Kandidaten übrig. Aus diesen drei entschieden sich dann ihre Konkurrenten dazu sie zu retten. Nun ist sie Finalistin. Sabela war noch häufiger in Bedrängnis. In der Gala null wurde sie erst als Letzte von der Sonderjury gerettet in die Villa einzuziehen. Im Finale müssen die Top 3 ihren Song aus der Gala null singen. Dann muss sie beweisen wie sie sich in den drei Monaten verbessert hat. In der Gala 1 wurde Sabela direkt nominiert, gewann dann in der Gala 2 das erste Ausscheidungsduell der Staffel gegen Alfonso. In der Gala 4 hatte sie schon wieder Probleme. Erst ihre Konkurrenten sicherten sie knapp davor nicht erneut in ein Ausscheidungsduell gehen zu müssen. In der Gala 8 war die Jury wieder nicht auf ihrer Seite, sie wurde dann aber direkt vom Televoting gesichert. In der Gala 10 wurde sie für ihr zweites Ausscheidungsduell nominiert. Auch das konnte sie in der darauffolgenden Gala gewinnen, dieses Mal gegen Marta. Nun ist sie Finalistin. Miki scheidet also aus dem Wettbewerb auf dem 6. Platz aus. Er hatte in Gala 3 erstmals Probleme. Da war er unter den letzten vier und wurde von der Sonderjury gerettet. Auch in Gala 5 entschied sich die Jury gegen ihn, das Publikum wollte ihn aber in der nächsten Runde sehen. Dort wurde er dann wieder von der Jury nominiert, erst die Sonderjury sicherte ihn einen angenehmen Platz in der Gala 7, doch in dieser Gala wurde es für ihn knapper denn je. Nachdem nur noch drei Kandidaten übrig waren fiel die Wahl seiner Konkurrenten auf ihn. In Gala 9 ließ die Jury ihn wieder im Stich. Das Publikum rettet ihn aber sofort. In der Gala 10 landete er unter den letzten drei Kandidaten. Wieder retteten ihn seine Konkurrenten vor dem Ausscheidungsduell. Nun scheidet er als 6. aus der Villa aus.

13.12. Moldawien ist bekannt dafür immer erst sehr spät in die ESC-Saison zu starten. Nun ruft TRM dazu auf sich für den Vorentscheid zu bewerben. Zeit dazu ist bis zum 18.01.2019. Der Vorentscheid wird wieder "O Melodie Pentru Europa" heißen. Der Termin wurde auch "schon" bekannt gegeben. Das Halbfinale gibt es am 02.03.2019, das Finale am Folgetag, dem 03. März. Das Halbfinale findet am gleichen Tag statt wie die Vorentscheide von Norwegen und Finnland, die Finals von Georgien, Island und Portugal und die Zwischenrunde von Schweden. Das moldawische Finale hat mit seinem Termin nach aktuellem Stand die ungeteilte Aufmerksamkeit der ESC-Community.

14.12. In der siebten Show des israelischen Vorentscheides "Hakochav Haba" sind diese Kandidaten in die zweite Runde eingezogen: Eliya Gabai (93%), Niv Yanco (91%) und Eden Vered Mari (78%).

14.12. LRT hat die 49 Kandidaten bekannt gegeben die es in den litauischen Vorentscheid geschafft haben. Die Songs werden erst später präsentiert. Unter den Kandidaten befinden sich auch die drei Wiederholungstäter Valdas Lacko, Jurgis Brüzga und Monika Marija. Aiste Pilvelyte ist dieses Jahr nicht dabei, was ich sehr bedaure. Ich hätte sie in ungefähr der Hälfte ihrer Teilnahmen zum ESC geschickt. Mehrmals schaffte sie es auf den zweiten Platz. Gewonnen hat sie den Vorentscheid nie.

15.12. In der Regel einigt man sich bei Uneinigkeiten auf Kompromisse. So ist es auch beim Einhalten der religiösen Vorschriften in Israel und der praktisch möglichen Umsetzung der Proben für den ESC. Die angereisten Organisatoren, Technik-, Show- und Musik-Spezialisten und Delegationen dürfen auch Zwischen Freitag Abend und Samstag Abend arbeiten. Allerdings werden die Proben an den in Israel wichtigen Tagen des 2. und 8. Mais ausgesetzt. Für die breite Öffentlichkeit bedeutet das vor allem dass die Hauptprobenzeit, in der wir die Bühnenshows der einzelnen Acts kennen lernen, schon einen Tag früher startet. Bereits am Samstag den 4. Mai, also einen Tag früher als eigentlich geplant, wird es also in Tel Aviv für uns losgehen. Hoffen wir, dass nun nicht zu viele Journalisten ihre Flüge und Hotelzimmer umbuchen müssen. Auch mir macht die Terminverschiebung ein paar Probleme. So ist die Mehrheit der religiösen Anhänger aber zufrieden und der ESC kann in Israel stattfinden. Außerdem haben Journalisten so auch mal einen Tag Pause, an dem Schlaf nachgeholt und ein bisschen Tel Aviv besichtigt werden kann. Die ersten Technikproben gibt es übrigens am 19. April, die Stand-in-Rehearsals gehen vom 22.-25. April.

17.12. Die achte Show von "Hakochav Haba" ging über die Bühne. Dabei zogen diese Kandidaten in die nächste Runde ein: Ketreyah (95%), Nave Madmon (88%), Ayala Eligoogla (83%) und Wanna Wanna (70%). Tal Versano (54%) bekam die Wildcard der Moderatoren für die nächste Runde.

17.12. Rumänien gibt mehr Informationen zum Vorentscheid heraus. Die Halbfinals werden am 20. und 27.01.2019 stattfinden. Aus den 12 Songs in jedem Halbfinale wählt eine internationale Jury fünf aus die ins Finale einziehen. Dort wird dann zu 50% per Tele- und Juryvoting abgestimmt. Bei Punktgleichheit entscheidet die Jury wer nach Tel Aviv fährt. Der Termin des Finals ist noch nicht bekannt.

17.12. In Slowenien gingen 103 Songs für die "EMA" ein. RTVSlo hat sich dazu entschieden keine Halbfinals zu veranstalten, sondern lediglich einen Eine-Show-Vorentscheid zu veranstalten. BQL, die 2017 und 2018 2. wurden haben sich für 2019 nicht beworben.

18.12. Die Teilnehmerliste des 2. Eurovision Choir of the Year ist bekannt. 10 Nationen werden am 03.08.2019 im schwedischen Göteborg dabei sein. Österreich, Dänemark, Estland und Ungarn waren bei der ersten Ausgabe in Riga dabei, nehmen 2019 aber nicht teil. Dafür debütieren Frankreich, Norwegen, Schweden, die Schweiz und Achtung, Schottland beim ECotY. Es ist das erste Mal dass Schottland als eigenständige Nation an einer eurovisionären Veranstaltung teilnimmt. Hier die vollständige Teilnehmerliste:

Belgien
Deutschland
Frankreich
Lettland
Norwegen
Schottland
Schweden
Schweiz
Slowenien
Wales

Mit dieser Nachricht die viele Nationen betrifft schließe ich diesen Post. Die Fortsetzung der Zusammenfassung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Montag, 9. Oktober 2017

News Kompakt Juli Teil 2/2

Und schon gibt es die Nachrichten aus der zweiten Julihälfte, welche sich tatsächlich auf drei erwähnenswerte Meldungen beschränken. Dafür gab es mit einer Pressekonferenz von RTP gleich richtig viele wichtige Informationen auf einen Schlag. Dazu passend kann ich verkünden dass es für mich immer wahrscheinlicher wird, tatsächlich für eine Woche nach Portugal zu fliegen und von dort aus über die zweite ESC-Woche zu berichten. Fest steht allerdings noch nichts, so muss ich weiterhin träumen und abwarten ob diese Reise sich verwirklichen kann.

22. Juli: Heute fand in Riga der erste "Choir of the Year" statt. Ähnlich wie Eurovision Young Dancers und Eurovision Young Musicians soll der Wettbewerb alle zwei Jahre ausgetragen werden. Der Ort für 2019 steht auch schon fest: Göteborg (Schweden). Verkündet wurden nur die ersten drei Plätze. Bei der Wertung ging es vor allem darum nationalen und regionalen Charakter zu verkörpern. Laut der dreiköpfigen Jury konnte dies Slowenien am besten tun. Zu sehen war die Show im TV von 14 Ländern. In Deutschland übertrug Arte live und SR, SWR, NDR und der teilnehmende Sender WDR zeitversetzt den Wettbewerb, bei dem wir die Jury nicht überzeugen konnten. Das Endergebnis sieht wie folgt aus:

1. Slowenien - Carmen Manet - Primož Kerštanj
2. Wales - Côr Merched Sir Gâr - Islwyn Evans
3. Lettland - Spīgo - Līga Celma-Kursiete
xx. Belgien - Les Pastoureaux - Philippe Favette
xx. Dänemark - Academic Choir of Aarhus - Ole Faurschou
xx. Deutschland - Jazzchor Freiburg - Bertrand Gröger
xx. Estland - Estonian TV Girl's Choir - Aarne Saluveer
xx. Östrreich - Hardchor Linz - Alexander Koller
xx. Ungarn - Bela Bartok Male Choir - Tamás Lakner

Es freut mich natürlich riesig, dass mein Lieblings-ESC-Land diesen historischen Sieg für sich entscheiden konnte, auch wenn solchen Nebenprogrammen der EBU kaum Beachtung geschenkt wird. Wer sich die ganze Sendung von 108 Minuten noch einmal ansehen möchte kann dies über diesen Link tun.

25. Juli: BREAKING NEWS! STADT, TERMINE, INFOS
              Am 25. Juli hielt RTP, der austragende Sender vom 63. Eurovision Song Contest 2018, eine Pressekonferenz ab. Auf dieser wurde zunächst einmal die austragende Stadt verkündet, welche wenig überraschend, nach einem langen Hin-und-Her, nun endgültig und offiziell Lissabon ist. Somit hat sich der offizielle Name für den ESC weiter vervollständigt; "63th Edition of the Eurovision Song Contest 2018 in Lisboa", fehlt nur noch das Motto, welches zwischen der Jahreszahl und dem Ort eingefügt wird. Auf dieses müssen wir aller Voraussicht nach aber noch bis Januar warten, wenn die Halbfinals ausgelost werden. Anschließend wurden die Termine bekannt gegeben, nach denen sich nun alle richten können. Das große Finale findet am 12.Mai statt. Entsprechend beginnen die offiziellen Proben der Delegationen vor Ort am 29. April. Der Delegationsempfang wird wohl am 6. Mai stattfinden. Das erste Juryhalbfinale am 7. Mai, das erste Halbfinale im TV am 8. Mai, das zweite Juryhalbfinale am 9. Mai, das zweite Halbfinale im TV am 10. Mai, und das Juryfinale am 11. Mai. Somit fällt das große ESC-Wochenende dieses Jahr auf das Himmelfahrtswochenende. Die Planung kann beginnen. Nachdem die austragende Stadt offziell feststand, war es keine Überraschung mehr, dass der ESC in der MEO Arena, der drittgrößten Veranstaltungshalle Europas stattfinden wird. Weitere Bewerberstädte, die bis zu dieser Bewerbungsstufe durchgekommen waren, sind Braga, Gondomar und Santa Maria da Feira. Gondomar war aufgrund der hohen Verschuldung der Stadt und Santa Maria da Feira aufgrund der geringen Einwohnerzahl, nur wenig Cahncen zuzuschreiben. Der einzige wirklich ernsthafte Konkurrent war Braga, doch gegen die MEO Arena und die Struktur der Hauptstadt, die perfekt für dieses Megaivent geeignet ist, war einfach kein Durchkommen. Das waren die wichtigsten Informationen zur Ausrichtung.
        RTP verkündete ebenfalls Pläne für den Vorentscheid. Dieser soll für die Heimrunde vergrößert werden. Es wird zwei Halbfinals mit jeweils zehn Songs geben. In einem Finale am 4. März bleiben noch zehn Songs übrig. Entschieden wird per Jury- und Televoting. Die Sendungen sollen in verschiedenen Städten stattfinden. Als Trostpreis für die unerfolgreiche Bewerbung für den ESC soll Guimarães das Finale austragen.
        Zum Abschluss der Pressekonferenz wurden noch die Änderungen am Regelwerk für 2018 präsentiert. Wirklich wichtig sind davon nur zwei. Artikel 1.1.4., also quasi ein Teil des Grundgesetztes vom ESC wurde komplett überarbeitet. Man lernt aus seinen Fehlern... Der Artikel befasst sich mit dem "non-political-event". Neu hinzugefügt wurde folgender Part: "Alle teilnehmenden Rundfunkanstalten einschließlich der ausrichtenden Rundfunkanstalt haben dafür Sorge zu tragen, dass innerhalb ihrer jeweiligen Delegationen und Teams alle erforderlichen Schritte unternommen werden, um sicherzustellen, dass der ESC in keinem Fall politisiert und/oder instrumentalisiert wird." Bei einem Verstoß gegen diesen Artikel droht im schlimmsten Fall die sofortige Disqualifikation mit all ihren Konsequenzen. Außerdem wird die gastgebende Nation dazu verpflichtet keinem am Wettbewerb Beteiligten ein Einreiseverbot auszusprechen. Auch die nicht-Einhaltung sämtlicher Deadlines wurde in Kiew zu einem riesigen Problem. Der entsprechende Artikel dazu wurde extrem verschärft, sodass sich nun wohl kaum jemand mehr trauen wird eine Absprache zu verpennen. Andere kleine Regeländerungen sind nicht von Bedeutung.

31. Juli: Zum Abschluss des Monats gab es noch eine Teilnahmebestätigung. Georgien ist die 24. Nation die zum Song Contest in Lissabon fliegt. Pläne darüber wie man den Beitrag auswählen oder "herstellen" soll gab es noch keine. Georgien wechselte im Laufe seiner Historie immer wieder zwischen einem Vorentscheid und einer internen Auswahl.

Weiter geht's mit dem August. Vielleicht ist dort in der Absoluten Anzahl der Ereignisse ein bisschen mehr los gewesen.

Sonntag, 8. Oktober 2017

News Kompakt - Juli Teil 1/2

Nun wie versprochen die Aufarbeitung aller wichtigen Geschehnisse, welche im Sommer nicht all zu viele sind. Damit schon mal etwas zu lesen ist, poste ich nicht alles gleichzeitig. Erst einmal kommt alles, was bis zur Halbzeit des Julis verpasst wurde. Fangen wir doch einfach mal ohne großes Vorgeplänkel an.

2. Juli: Malta möchte überraschenderweise seinen radikal erneuerten Vorentscheid auch für diese Saison so umsetzen, wie wir es mit Claudia Faniello kennengelernt haben. Das bedeutet konkret, dass es nur eine Show mit 16 Songs und 100%igem Televoting geben wird. Ohne irgendein Punktesystem fährt einfach derjenige nach Portugal, der die meisten Anrufe erhalten hat. Einen kleinen Aufreger gab es dazu auch noch; eine Bewerbung kostet 150€...

3. Juli: Alle Mirela-Fans die auf eine erneute Vorentscheidsteilnahme hofften, wurden durch ein Interiew mit ihr enttäuscht. Sie möchte weiterhin Spanien beim ESC vertreten, wird sich aber keinem Vorentscheid, sprich nur einer internen Auswahl stellen. Im spanischen Vorentscheid erlebten wir dieses Jahr den wohl größten Votingskandal der letzten Jahre. Die Zuschauer hatten sich mit einr klaren Mehrheit für Mirela entschieden, TVE ließ jedoch trotz riesiger Proteste des Studiopublikums die Sunny Boy Nummer nach Kiew fahren. Selbst das spanische Parlament versuchte diese Entscheidung umzukehren.

4. Juli: Dänemark nimmt am ESC 2018 teil!
DR wird auch dieses Jahr wieder an den Start gehen und ruft gleich dazu auf sich bis zum 15. September zu bewerben. Einschränkungen, wie zum Beispiel das Boyband-Verbot aus dem letzten Jahr gibt es keine. Wer seine Bewerbung nicht rechtzeitig abgibt, fällt automatisch in die Vorauswahl für das nächste Jahr, womit die Teilnahmebestätigung für 2019 nur noch Formsache sein dürfte.

5. Juli: Am 22. Juli findet in Riga der "Choir of the Year 2017" statt. Dabei handelt es sich um ein Produkt der EBU, für das sie immerhin 9 teilnehmende Sender begeistern könnte. Heute wurden die vollständigen Startlisten, inklusive Dirigenten bekannt gegeben. Eine Jury, bestehend aus Elīna Garanča (Lettland), John Rutter (Großbritannien und Nordirland) und Nicolas Fink (Schweiz) wird über Sieg und Niederlage folgender neun Beiträge entscheiden (Abschließend ist jeweils der Dirigent genannt):

1. Belgien - Les Pastoureaux - Philippe Favette
2. Dänemark - Academic Choir of Aarhus - Ole Faurschou
3. Deutschland - Jazzchor Freiburg - Bertrand Gröger
4. Estland - Estonian TV Girl's Choir - Aarne Saluveer
5. Lettland - Spīgo - Līga Celma-Kursiete
6. Östrreich - Hardchor Linz - Alexander Koller
7. Slowenien - Carmen Manet - Primož Kerštanj
8. Ungarn - Bela Bartok Male Choir - Tamás Lakner
9. Wales - Côr Merched Sir Gâr - Islwyn Evans

6. Juli: BREAKING NEWS: ISRAEL DARF AM ESC 2018 TEILNEHMEN
Bisher gab es was die Teilnahmebestätigungen angeht noch keine großen Überraschungen. Nun gibt es die erste: Die EBU und IPBC haben eine Einigung gefunden, die es Israel möglich macht am Eurovision Song Contest, Junior Eurovision Song Contest und Eurovision Young Dancers teilzunehmen. Bisher war ein anderer Sender für Israel in der EBU. Dieser wurde jedoch einen Tag nach dem Finale von Kiew endgültig aus finanziellen Gründen eingestampft. Der Nachfolgesender IPBC entspricht besonders im Feld der Nachrichtenerstattung nicht den Richtlinien der EBU und ist deshalb kein Mitglied. Lange war unklar ob Israel weiterhin beim ESC dabei sei kann, nun wurde diese Frage positiv beantwortet. Eines der beliebtesten ESC-Länder bleibt dabei. Über eine Vollmitgliedsschaft in der EBU von IPBC wird im Dezember abgestimmt.

6. Juli: Ein weiteres Land hat heute seine Teilnahme offiziell bestätigt; Österreich wird in Portugal dabei sein. Der Beitrag wird durch eine Interne Auswahl entwickelt, bei der die besten Kandidaten vom ORF gecoacht werden, bis sich der Sender für seine drei Hoffnungsminuten entschieden hat.

7. Juli: Täglich grüßt das Murmeltier, so gibt es auch am nächsten Tag einen Sender der seine weiteren eurovisionären Pläne präsentiert; Rumänien bestätigt auch 2018 wieder dabei zu sein, inzwischen ist der Schulden-Disqualifikationskonflikt von 2016 schon wieder vergessen. Die Generaldirektorin von TVR, Irina Radu kommentierte begeistrt zur Teilnahme, dass die Eurovision ein großes Prestigeprojekt des Senders sei und deswegen die Vorbereitungen schon so frühzeitig beginnen. Es ist das 23. Land, das seine Teilnahme verkündet hat, entsprechend liegt man da zeitlich eher im Mittelfeld. Weiter ergänzte sie, dass wieder eine "Selectia Nationala" veranstaltet, und der ausgewählte Künstler auf den großen Auftritt gut vorbereitet werde. Des weiteren wird man sich wieder bemühen viele Sponsoren und Partner für das Projekt zu finden. Der rumänische Vorentscheid kann qualitativ zur Spitze aller Länder gezählt werden. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder, Rumäien schied bei keiner einzigen Teilnahme im Halbfinale aus. Inzwischen fast ein einzigartiger Rekord.

13. Juli: Zum Abschluss aller wichtigen Ereignisse in der ersten Julihälfte, geht es um das Land, von dem es zuletzt eine News-Meldung zum großen ESC auf dieser Seite gab. Die Eidgenossen haben endlich erkannt dass sie weiterhin erbärmliche Ergebnisse einfahren werden und sogar eine schlechtere Bilanz als San Marino und co. beibehalten, wenn sie den Auswahlprozess nicht grundlegend ändern. Endlich verzichtet man auf das extrem komplexe Auswahlsystem um quotengerecht mit den vier EBU-Sendern sechs Songs für einen unterklassigen Vorentscheid zu finden. Es gibt nicht mehr um die 10 Runden +15 Zwischenrunden bei jedem Sender, sodass es auch Laien möglich ist den Prozess zu verstehen. Gemeinschaftlich zusammenarbeitend hat man dazu aufgerufen sich bis zum 22. September zu bewerben. Eine Jury von 20 Personen, in der Musikproduzenten, Mediengeschäftliche, ESC-Fans und "gewöhnliche" Zuschauer des ESC's vertreten sind, legt den Fokus bei der Auswahl von ca. sechs Beiträge für den Vorentscheid auf die Songs an sich. Entsprechend wird jeder Song mit verschiedenen Interpreten ausprobiert. Am Ende soll zu 50% das Televoting und nach Melodifestivalen-Vorbild zu 50% eine Internationale Jury über das Ergebnis vom Vorentscheid urteilen. Der Punkt, bei dem man am deutlichsten merkt, dass man sich schwedische Melo-Experten zur Seite gezogen hat. Den Termin haben SRF, RTS, RSI und RTR gleich mitgeliefert; am 4. Februar dürfen wir ganz gespannt darauf schauen, wie genau und vor allem erfolgreich das "völlig neue Konzept" der Schweiz aussehen wird. Dies ist der zweite feste Termin den wir für die Vorentscheidungssaison bekommen, es ist ein sehr früher, entsprechend wird die Schweiz wieder einer der schnelleren sein, die uns ihren Beitrag präsentieren.

Wie bisher auch, ist es mir nicht möglich vorab zu schätzen wann das nächste Update folgen wird.