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Sonntag, 5. November 2017

Brussels calling Teil 2/52

Es ist soweit, der zweite Teil von ...calling steht an. Es wurde immer noch keine Stimme abgegeben, drum habe ich ein Land ausgewählt, aus dem es besonders viele Aufrufe auf dieser Seite gibt; Belgien.





Belgien/België, Belgique, Belgien/Belgique
Amtssprachen: Niederländisch, Französisch, Deutsch
Hauptstadt: Brüssel
Bevölkerung: 11,2 Mio. (Rang 15)
Größe: 30.528 km² (Rang 39)
Bevölkerungsdichte: 367 (Rang 7)

Belgien gehört der Bevölkerung nach zu den größeren Ländern im eurovisionskreis. Das Land ist trotzdem eher klein und so liegt es bei der Bevölkerungsdichte auf #7. Platz. Es stimmen beim ESC also viele Leute auf wenig Raum ab.

Belgien ist eines der 7 "Gründungsländer" beim ESC, die schon von der ersten Ausgabe 1956 an dabei waren. Entsprechend kann Belgien mit 59 Teilnahmen auch eine amtliche Zahl in den Ring werfen. Die Bereitschaft zur Teilnahme am Wettbewerb war immer vorhanden. Man war lediglich drei mal, 1994, 1997 und 2001 nicht qualifiziert. Wie die damaligen qualifikationsregeln waren kannst du im zweiten Teil von What is Eurovision? - Love, Love, Peace, Peace nachlesen.

In der Ewigen Liste steht Belgien auf Platz #17, mit einem Sieg und zwei #2. Plätzen. Belgien ist das zweitbestplatzierte Land, das nur ein mal gewonnen hat. Lediglich Russland steht mit 4 #2. Plätzen noch über Belgien. Der eine Sieg stammt aus dem Jahr 1986. mit dem Song "J'aime la vie" (Ich liebe das Leben) von Sandra Kim. Dieser Triumph ist nicht ganz unumstritten; Als Geburtsjahr von Sandra wurde damals 1970 angegeben. In dem Song singt sie davon dass sie erst 15 sei, tatsächlich war sie aber erst zarte 13 Jahre alt. Das zweitplatzierte, die Schweiz, legte Protest ein, als ihr wahres Alter ans Licht kam. Belgien habe die Regeln gebrochen und müsse deshalb disqualifiziert werden. Die EBU gab der Schweiz damals nicht Recht und führte vier Jahre später ein Mindestalter ein, das die Interpreten auf der Eurovisionsbühne haben müssen; 16 Jahre. Die Grundlage für den Junior Eurovision Song Contest, der 13 Jahre später eingeführt wurde. So ist Sandra Kim bis heute die einzige Song Contest-Siegerin für Belgien.

Anderen Ländern hat Belgien mit seinen Punkten in den 59 Jahren natürlich auch zum Sieg verholfen. Am meisten gingen dabei an die Niederlande vergeben. Dahinter folgen andere traditionelle Länder wie Großbritannien und Nordirland, Schweden, oder Irland. Auch Deutschland konnte viel von den belgischen Punkten profitieren und liegt in dieser Statistik auf Platz 5. Außer der Neigung zu den Niederlanden ist hier nichts auffälliges zu erkennen. Belgien hat eine typische historische Punktevergebe für ein Urgesteinsland beim ESC. Luxemburg liegt übrigens nur auf Platz #18.

Bei den erhaltenen Punkten haben wir ein ähnliches Bild. Die meisten gab es eindeutig aus den Niederlanden. Dahinter folgen Frankreich, Portugal und Irland. Deutschland wieder auf Platz #5. Luxemburg landet auch hier genau auf Platz #18. Das Einzige was noch auffällig ist, ist dass die skandinavischen Länder mit den Plätzen #8, #9, #10, #11 und #17 alle ein fast identisches Votingverhalten gegenüber Belgien gezeigt haben.

Anfang der 2000er Jahre ist Belgien von internen Auswahlen zu nationalen Vorentscheiden gewechselt. Diese wurden jährlich in einem anderen Format ausgetragen. Dabei ist zu beachten dass Belgien zwei ESC-Rundfunkanstalten hat, die sich mit den Teilnahmen beim Wettbewerb abwechseln; das niederländischsprachige VRT und das französischsprachigt RTBF, wobei RTBF viel erfolgreicher ist, als VRT. VRT veranstaltete riesige Vorentscheide, 2006 sogar mit Viertelfinals, aus denen auch große Hits innerhalb Belgiens hervorgingen. RTBF konzentrierte sich eher auf sehr wenige Songs bei ihren kleinen Vorentscheiden und führte oft auch noch interne Auswahlen durch. Dazu kehrte VRT 2010 auch zurück. Anschließend wurde meistens ein Teil des Beitrages intern ausgewählt. Belgien hat sich in den letzten Jahren als Land mit unglaublich komplizierten Auswahlverfahren gezeigt und jedes Jahr ein neues "Konzept" auf den Tisch gelegt, wobei RTBF alles eher im kleinen und VRT im riesigen Format durchführte.

Es wurde in den Jahren immer deutlicher dass Belgien eigentlich nur noch teilnimmt weil das Volk und Europa es von ihnen erwarten. Man hatte überhaupt keine Ambitionen etwas gutes auf die ESC-Bühne zu bringen. entsprechend schnitten die Beiträge von Belgien in den Jahren 2004-2014 extrem schwach ab. 2015 ging RTBF wieder auf eine komplett interne und lieblose Auswahl, bei der man sich einen "The Voice"-Kandidaten aussuchte der Lust hatte und ihn zusammen mit einem mittelmäßigen Komponisten einen Song schreiben hat lassen. Man muss das ja machen... Dieser Song wurde dann mit fertigen Preview Video, das offensichtlich nur ein mickriges Budget zur Verfügung hatte, bei einer Pressekonferenz am Dienstag Vormittag vorgestellt. Innerhalb einer Stunde ging Belgien in den Wettquoten vom Keller auf einen der ersten Plätze, trotz der ungünstigen Zeit.

Dieser Song ist "Rhythm Inside" von Loïc Nottet. Es gibt nicht viele die diese Beobachtung gemacht haben und darüber reden, ich bin aber überzeugt, dass dieser Glückstreffer das Verhalten Belgiens komplett verändert hat. Rhythm Inside wurde beim ESC #4. Die belgischen Rundfunkanstalten haben gespürt was es bedeutet Mitfavorit zu sein und ein grsndioses Ergebnis beim ESC zu bekommen. Dadurch geben sie sich seit 2015 die größte Mühe einen Beitrag auf die Beine zu stellen, mit dem sie die Leute umhauen und möglichst weit vorne landen. Das Ergebnis sind bis jetzt ein #10. und ein #4. Platz. Seit dieser Pressekonferenz 2015 ist Belgien dabei von einem kleinen unbedeutenden Land, das einfach nur dabei ist, zu einer Großmacht beim ESC zu werden. Ich bin überzeugt davon, dass Belgien in schon sehr wenigen Jahren Aserbaidschan, Ukraine, Schweden und co. das Leben schwer machen wird, wenn mein weiter einen solchen Aufstieg geht wie jetzt gerade.

Insgesamt ist Belgien bei den ESC-Fans momentan noch eher unbeliebt, aber viele fangen an das Land mit seinen Beiträgen zu lieben, kein Wunder bei rein Top 10 Platzierungen in den letzten drei Jahren. Ähnlich sieht es auch bei mir aus.

Belgien 1986 - J'aime la vie - Sandra Kim

Ein letztes mal versuche ich es noch und gebe euch die Chance darüber zu entscheiden wie der weitere Verlauf dieser Reihe aussieht. Hier gibt es den Link für die Abstimmung bis Mittwoch. Für das nächste Wochenende stehen Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Island und Israel zur Auswahl. Wenn bis zum Erscheinen des Posts nächstes Wochenende immerhin eine Stimme abgegeben wurde, führe ich die Abstimmungen weiter durch, andernfalls entscheide ich die komplette Reihenfolge. Zur hoffentlich nicht letzten Abstimmung geht es hier.

Donnerstag, 2. November 2017

Canberra calling Teil 1/52

Herzlich Willkommen zum ersten Teil von ...calling! Da die Abstimmung nicht so lief wie geplant, habe ich von den 5 Ländern einfach eines ausgesucht, das mir als besonders interessant erscheint. Das ist Australien.





Australien/Australia/Australie
Amtssprache: Englisch (exakt offiziell gesehen hat Australien keine Amtssprache)
Hauptstadt: Canberra
Bevölkerung: 23,9 Mio. (Rang 11)
Größe: 7.741.220 km² (Rang 2)
Bevölkerungsdichte: 3 (Rang 52)

Australien ist das zweitgrößte aller ESC-Länder. Das beeindruckt natürlich auf der Landkarte und gibt zu vermuten dass dort viel Platz für viele Einwohner ist. Doch darin liegt Australien verhältnismäßig weit hinten, mit nur dem #11. Platz. Zusammen mit der riesigen Größe ergibt das trotzdem die kleinste Bevölkerungsdichte aller 52 Länder. Die großen Weiten des Outbacks sind nahezu unbewohnt.

Seit den 70er Jahren überträgt der australische Nachrichtensender SBS den Eurovision Song Contest live und zeitversetzt zur Primetime einmal um die halbe Welt bis nach Australien. Australien war damit das erste Land fernab von Europa, das damit angefangen hat diese Show zu  zeigen und verfolgen. Wenn eine Sendung so viele Jahre läuft, wundert es kaum noch, dass jedes Jahr halb Australien mitten in der Nacht aufsteht und den Fernseher anmacht, um die größte Fernsehsendung der Welt zu verfolgen. Die Leute wurden sogar so verrückt nach der Sendung, dass kurz nach Einführung des Televotings auch in Australien jedes Jahr ein Televoting durchgeführt wurde, das anschließend mit dem tatsächlichen Endergebnis der Europäer verglichen und heiß diskutiert wurde. Wie schön wäre es da, wenn das eigene Televoting auch Einfluss auf das Endergebnis haben könnte? Oder wenn man sogar selber teilnehmen darf? Ein Traum vieler Australier für den man alles, wirklich alles tun würde. Aber die EBU blockt ab, da die Regularien besagen, dass nur Vollmitglieder der EBU teilnehmen dürfen und man innerhalb der (von der EBU neu definierten) europäischen Grenzen liegen, oder im Europaparlament sein muss, um Vollmitglied bei der EBU werden zu können.

Doch dann kam plötzlich die große Überraschung; lange nachdem die Anmeldefrist für den ESC 2015 abgelaufen war und man schon dabei war die Auslosung der Halbfinals zu planen, kam die EBU auf die Idee Australien einmalig zum 60. Jubiläum für den Eurovision Song Contest einzuladen. Das tat man weil für das Jubiläum die Teilnehmerzahl besonders hoch sein sollte, aber auch um den Europäern zu zeigen, dass der ESC schon längst über die Grenzen Europas hinausgetreten ist und dort fest verankert eine große Bedeutung trägt. Natürlich wollte man damit auch SBS für die langjährige Treue und beeindruckende Hartnäckigkeit und Geduld bedanken.

Australien sollte auf jeden Fall im Finale sein, damit auch alle Zuschauer vom ESC intensiv mitbekommen dass Australien zum Jubiläum dabei ist, so erweiterte man die BigFive nicht nur durch das Gastgeber- und Titelverteidigerland Österreich, sondern auch durch Australien, was 27 Finalisten und das größte Finalfeld aller Zeiten bedeutete. Dies wird wohl auch noch lange so bleiben.

In Australien konnte man sich nicht mehr vor Freude und Glück halten. In den Medien wurde nichts anderes diskutiert, als wer für Australien beim ESC antreten soll. Weil man nur diese einmalige Chance hatte sich Europa zu präsentieren musste alles perfekt sein. SBS hat sich letztendlich entschieden, dass man weniger auf das Ergebnis, sondern mehr darauf schauen möchte, dass Australien mit diesen einmaligen 3 Minuten die es hat, Europa so gut es geht zeigt, was australische Musik ist. Die Künstlerwahl viel somit auf Guy Sebastian, der den Australischen Surfer Boy perfekt repräsentierte. Auch seine ausländischen Wurzeln waren wichtig, wo Australien doch eines der Länder mit dem höchsten Ausländeranteil weltweit ist, worauf man in Down Under zurecht sehr stolz ist. Der Song Tonight Again wurde auch perfekt, für das Ziel die australische Musik zu präsentieren. Besser hätte es nicht laufen können. Dass der Beitrag dann auch noch auf dem #5. Platz landet gibt diesem lang ersehnten Lebenstraum so vieler Australier noch eine Krönung obendrauf.

Im Jahr darauf entschied sich die EBU Australien (vor allem aufgrund des guten Ergebnisses und der guten Reaktionen der Fans und Zuschauer) noch ein weiteres mal einzuladen. SBS wollte einen Vorentscheid veranstalten, entschied sich letztendlich dann doch für eine interne Auswahl. Zu groß war das Risiko keinen Beitrag zu bekommen, der einen Erfolg beim ESC einfahren kann. Dieses mal wollte man unbedingt ein gutes Ergebnis. Man wollte es wieder, noch ein letztes mal genießen können so viele Punkte beim ESC zu bekommen. "Sound of Silence" von der gebürtig koreanischen Sängerin Dami Im beeindruckte Jury und Publikum so sehr, dass es den zweiten Platz machte. Während es das Juryvoting noch deutlich gewann, scheiterte Australien bei den Anrufer Punkten daran sich den Thron zu holen. Wenn man die falsch abgegebene Jurywertung eines der dänischen Jurymitglieder richtigstellt waren es nur neun Punkte die Australien vom Sieger der Ukraine trennten. Nach dem Votingsystem das noch im Vorjahr galt, hätte Australien mit einem Punkt mehr als die Ukraine gewonnen.

2017 sollte Australien noch ein weiteres mal teilnehmen. Als Grund dafür galten allein die guten Ergebnisse der beiden Teilnahmen. Ob Australien auch eine vierte Teilnahmeeinladung erhält hängt vom Ergebnis des dritten Beitrags ab. Dieser wurde #9. und überzeugte die EBU, dass Australien auch 2018 dabei sein darf. Jetzt darf man davon ausgehen dass Australien dauerhaft in der Eurovision ist, auch wenn man jedes Jahr erst die Einladung der EBU abwarten muss. Es gibt Bemühungen einiger Mitglieder der EBU Australien einen dauerhaften Startplatz zu geben. Auch wenn Australien bisher immer intern ausgewählt hat, ist es nur eine Frage der Zeit bis man zum pompösen Vorentscheid übergehen wird, den alle lieben werden, egal wie gut/schlecht er ist.

In der Ewigen Liste vom Eurovision Song Contest steht Australien trotz nur drei Teilnahmen auf Platz #31, hinter Bulgarien und vor Polen. Es sieht sehr danach aus, dass sich diese Platzierung in den kommenden Jahren stetig steigern wird. Im Falle dass Australien den ESC gewinnt, wird er im Folgejahr übrigens nicht dort, sondern in einem europäischen Land ausgetragen.

Bei nur drei Teilnahmen ist es schwer etwas über das Votingverhalten von Australien zu sagen. Am meisten Punkte hat das Land an Belgien gegeben. Dahinter folgen Bulgarien, Schweden, Großbritannien und Nordirland und Moldawien. Darauf folgt eine größere Lücke. Dies sind vor allem die Nationen, die in den Jahren 2015, 2016 und 2017 am erfolgreichsten waren. Auffallen tut nur ein wenig dass Australien mehr Punkte an Großbritannien und Nordirland vergibt, als es andere Staaten tun.

Am meisten Zuspruch hat Australien wiederum eindeutig von Schweden bekommen. Die Nation in der der ES genauso geliebt wird wie in Australien, scheint es auch sehr zu lieben dass gleichgesinnte am Wettbewerb teilnehmen dürfen. Die Länder auf den folgenden Plätzen liegen alle so dicht beieinander, dass nichts davon aussagekräftig ist, außer dass alle fünf skandinavischen Nationen in den Top 8 sind und Australien also eindeutig von Skandinavien am meisten gemocht wird. Das Podest vervollständigen aktuell Dänemark und Island. Der Staatsvater Großbritannien und Nordirland folgt auf dem #4. Platz.

Unter den ESC-Fans ist fast nur riesige Freude darüber zu vernehmen, dass Australien am ESC teilnehmen darf. Anfangs gab es noch wenige Gegner, die der Meinung waren dass nur europäische Länder teilnehmen sollten und andere (europäische) Länder noch viel mehr eine Teilnahme verdient haben als Australien. So zum Beispiel Liechtenstein, der Kosovo, oder Kasachstan. Diese Kritik ist aber von einer kleinen Minderheit gekommen, die inzwischen weitgehend verstummt ist. Viele Gegner wie Befürworter sprechen davon dass sie sich inzwischen daran gewöhnt haben, dass Australien beim ESC dabei ist und es gar nicht mehr wirklich besonders ist, oder eine andere Stellung hat als andere Länder. Ich persönlich kann nur riesige Freude darüber empfinden dass dieses wundervolle Land beim ESC teilnehmen darf, allerdings muss ich auch erwähnen dass ich von allen drei Beiträgen enttäuscht war und ich Australien rein subjektiv, persönlich nicht ansatzweise so stark finde wie der allgemeine ESC-Fan, oder die Ergebnisse es deuten.

Australien 2016 - Sound of Silence - Dami Im

Das war der erste Teil von "...calling" zwei mal werde ich es noch versuchen eine Abstimmung durchzuführen, vielleicht gibt es jetzt doch jemanden, der nachdem er/sie den ersten Teil gelesen hat sich darunter etwas vorstellen kann und über das weitere Fortlaufen der Serie entscheiden möchte. Zur Abstimmung die noch bis zum Wochenende läuft geht es hier. Für nächste Woche stehen die fünf Länder Ehemals jugoslawische Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich und Georgien zur Auswahl. Wen du davon in einer Woche vorgestellt bekommen möchtest kannst du mir in der Abstimmung über diesen Link mitteilen.

Samstag, 28. Oktober 2017

"...calling" Teil 2 - Abstimmung

Vor drei Tagen habe ich mit der ersten Abstimmung für "...calling" begonnen. Der dazugehörige Post ist laut Statistik bereits der 11.-erfolgreichste auf dieser Seite. Auch wenn viele den Artikel gelesen habe, ist noch keine einzige Stimme abgegeben worden. Ich hoffe aber weiter, dass sich mindestens einer von euch in den nächsten 3 1/2 Tagen dazu durchringen kann ein mal kurz mit zwei Klicks abzustimmen. Wer sich jetzt doch noch dazu entscheiden möchte an der ersten Abstimmung teilzunehmen und mir damit eine große Freude machen möchte, kann das hier tun. Wie uns Tschechien 2015 gelehrt hat: "Hope never dies"... Tschechien kommt erst später im Alphabet und steht auch bei der zweiten Abstimmung nicht zur Wahl, dafür aber 5 andere wunderschöne Länder, die alle darauf hoffen von dir gewählt zu werden, um in einer Woche im zweiten Teil von "...calling" vorgestellt zu werden. Diese fünf Länder sind Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark und Deutschland. Irgendetwas wird doch bestimmt dabei sein, was dich anspricht. Deine Stimme kannst du hier oder mit einem Klick auf "hier geht's zur Abstimmung" am Ende des Posts bis zum nächsten Wochenende abgeben.

Derweil kann ich weitere Nationen auf meiner Seite begrüßen; neben vielen anderen Ländern wurde Eurovision Passion in den letzten zwei Tagen aus Bulgarien, Rumänien und Indien aufgerufen. Selbstverständlich heiße ich die Besucher aus Osteuropa und Südasien herzlich willkommen und hoffe auf viele weitere Aufrufe dieser und anderer Länder. Inzwischen gibt es aus 17 verschiedenen Ländern Aufrufe dieser Website. Sechs davon haben nie am Eurovision Song Contest teilgenommen.

hier geht's zur Abstimmung

Mittwoch, 25. Oktober 2017

"...calling" Großes Projekt mit deiner Unterstützung startet

Los geht's! Bis zum Probenbeginn in Lissabon werde ich nun nach und nach die 52 Länder, die mindestens ein mal am Eurovision Song Contest teilgenommen haben ins Profil setzen und vorstellen. Dabei geht es vor allem um das Bild/Profil/den Charakter den das jeweilige Land beim ESC hat. Falls du dir darunter nichts vorstellen kannst, wirst du nach dem ersten Teil verstehen was damit gemeint ist.

In genau einer Woche geht es mit dem ersten Land los und du hast die Wahl welches die Ehre bekommt das allererste zu sein. Zur Auswahl stehen dafür die ersten 5 ESC-Länder des (deutschen) Alphabets; Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan und Australien. Abstimmen kannst du ganz einfach indem du hier, oder auf "Zur Abstimmung geht es hier", am Ende des Posts, klickst und auf der dann angezeigten Website deine Stimme für das Land abgibst das du in einer Woche vorgestellt bekommen möchtest. Das alles dauert keine 30 Sekunden.

Nur wenn eine gewisse Anzahl an Lesern an diesem Voting teilnehmen funktioniert es, sodass ich nicht selber auswählen muss in welcher Reihenfolge ich die Länder vorstelle. Es wäre wirklich schön wenn genügend Leute mit abstimmen und ihr nicht zu lange auf die Länder warten müsst, die ihr am liebsten lesen wollt. Außerdem bin ich sehr gespannt für welche Länder ihr euch entscheidet, eher bekannte, die ihr am meisten mögt und über die ihr schon am meisten wisst, oder eher unbekannte Länder, von denen du vielleicht noch nicht mal wusstest, dass sie am ESC teilgenommen haben. Eurovision Passion ist nun fast ein halbes Jahr alt. Ich hoffe dass das genug Zeit ist, in der die Anzahl der Leser wachsen konnte um dieses Voting zwei mal wöchentlich durchführen zu können. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für jede einzelne Stimme.


Schließen wird das Voting kurz bevor ich das Profil für das entsprechende Land schreibe, also wird es etwa 6 1/2 Tage andauern. Genau möchte ich mich nicht festlegen, so habe ich mich auch dazu entscheiden die Zeiten, zu denen die Profile hochgeladen werden, offen zu lassen und auf "Mitte der Woche, möglichst Mittwoch" und "Wochenende" zu definieren, je nachdem wie mein privater Zeitplan die Erstellung der Profile gerade zulässt. Am besten stimmst du immer einfach gleich sofort ab, dann wird deine Stimme auf jeden Fall gezählt.

Einen Namen hat die wichtige Serie auch: "...calling". Ausgefüllt wird das "..." dann mit den Hauptstädten der jeweiligen Länder. Angelehnt ist dieser Titel natürlich an die Wörter mit denen sich die "Spokespersons" bis zur Einführung der Satelliteneinschaltung immer am Telefon gemeldet haben, bevor sie die Punkte verkündeten die ihr nationales Voting ergeben haben. Diese kurze Floskel wurde ein so fester Bestandteil der Shows, dass er noch heute oft verwendet wird, obwohl natürlich sofort am eingeblendeten Bild erkannt wird ob man mit dem richtigen Land verbunden ist.

Ich freue mich sehr auf dieses Projekt und zähle auf deine Unterstützung in der Abstimmung. Gerne darfst du auch andere ESC-Fans (oder auch nicht ESC-Fans) darum bitten mit abzustimmen. Je mehr desto besser. Jetzt kann ich nur noch abwarten und auf dich hoffen, dass alles so klappt wie ich es idealerweise sein soll.

Zur Abstimmung geht es hier