Diese Veränderungen gab es in den Wettquoten von Probenbeginn an Tag 8 an, in den folgenden 24 Stunden:
3. Frankreich (+2)
4. Russland (-1)
5. Aserbaidschan (-1)
6. Italien (+1)
7. Malta (-1)
8. Schweiz (+1)
9. Australien (-1)
...
26. Estland (+1)
27. Deutschland (-1)
...
31. Österreich (+2)
...
33. Weißrussland (+1)
34. Finnland (-3)
...
37. Georgien (+2)
...
39. San Marino (-2)
Frankreich hat auch mit seiner zweiten Probe die Buchmacher umgehauen. So steigt das Land bis auf Platz drei auf! Die Gewinnchancen von Frankreich werden nun auf 12% eingeschätzt. Die Niederlande liegt bei 21%, Schweden bei 15%, Russland bei 9% und Aserbaidschan bei 7%. Italien (5%) konnte durch seine zweite Probe die Verluste der ersten Probe teilweise wiedergutmachen. Die Schweiz erholt sich wieder langsam vom großen Fall im Ranking.
Deutschland hat mit der zweiten Probe sein Staging zunichte gemacht. Entsprechend geht es in den Wettquoten abwärts, komisch, dass es nur ein Platz ist. Auf den Plätzen 31 - 35 scheint es in den Wettquoten sehr eng zuzugehen, wodurch es immer wieder Schwankungen gibt. Was die Buchmacher bei Georgien und San Marino geritten hat, die Gewinnfaktoren zu verändern, kann ich wirklich nicht sagen. Anscheinend haben weniger Leute auf San Marino und mehr Leute auf Georgien gewettet, wodurch die Gewinnausschüttung, im Falle eines Sieges einer dieser beiden Nationen, nicht mehr dem entspräche, was sich die Wettbüros ausgerechnet haben.
Beim Fan-Voting gab es keine Platzierungsänderungen. Damit beschließe ich die Probenberichterstattung vom 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv. Heute Abend findet das erste Juryhalbfinale statt. Zu Beginn von dessen Generalprobe, um 15:00 Uhr deutscher Zeit, Werfe ich einen letzten Gesamtblick auf die Wettquoten. Daraufhin folgt hier auf Eurovision Passion ein Ausblick auf die Chancen aller 41 Nationen. Außerdem präsentiere ich noch meine persönliche Rangliste nach den Proben, die auch die gleiche Rangliste ist, wie vor den Shows. Selbstverständlich folgen diese Woche auch Ausblicke und Rückblicke auf die drei großen Shows. Auch wenn die ESC-Saison Samstag Nacht endet, wird es hier auf Eurovision Passion den ganzen Sommer über weitergehen. Ich habe mir wieder ein schönes Programm überlegt, das ich dieses Mal auch bis zum Ende bringen werde. Also die letzten Tage noch einmal in vollen Zügen, mit Passion, genießen und wenn alles vorbei ist nicht den Kopf hängen lassen.
Posts mit dem Label Rehearsal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rehearsal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 13. Mai 2019
Sonntag, 12. Mai 2019
Tel Aviv 2019 Tag 8: Gewinner und Verlierer
Hier das Press Poll Ergebnis von Probentag 8 beim ESC 2019:
1. Frankreich 99
2. Italien 75
3. Spanien 66
4. Israel 43
5. Großbritannien und Nordirland 23
6. Deutschland 9
Frankreich hat sein Staging ein paar kleinen, aber feinen Änderungen unterzogen, die eine große Wirkung haben. So gibt es den Tagessieg von den Journalisten, für den größten Fortschritt. Für Italien gilt das Gleiche, nur dass es hier nicht ganz für den Tagessieg gereicht hat. Spanien hat aus seiner Vollkatastrophe ein akzeptables Staging gemacht. Das muss man auch erst einmal hinkriegen. Dies wird von 66 Journalisten aus dem Pressezentrum in Tel Aviv als größter Fortschritt anerkannt.
Israel hat sein Staging auch weiterentwickelt, aber nicht so gut wie die anderen Nationen. Warum Großbritannien nur auf Platz fünf landet kann ich nicht verstehen, die Verbesserungen schienen mir doch größer gewesen zu sein, als bei Israel. Deutschland hat mit der zweiten Probe einen riesengroßen Schritt zurück gemacht. Weder die Sängerinnen, noch der Song, sind so beeindruckend gut, dass es ein Selbstläufer wäre, so ziemlich gar nichts auf der Bühne zu machen und Als LED-Screen-Show selbstverliebte Projektionen von sich selber - und nichts anderes - zu zeigen.
Mein Verlierer des Tages ist deshalb auch Deutschland. Ich bin ehrlich, nach der ersten Probe habe ich große Chancen auf eine tolle Platzierung gesehen, nach der zweiten Probe sehe ich unsere Chancen Letzter zu werden aber größer, als bei jedem anderen, schließlich stehen alle pre-qualifizierten Länder in den Wettquoten vor uns und haben ein viel besseres Staging, als wir. Ich sehe keinen Grund dazu, warum es einen Beitrag geben sollte, der im Finale hinter uns landet. Das tut mir sehr weh, am meisten weil Laurita eine großartige Persönlichkeit ist, der ich etwas besseres wünsche, aber irgendwer muss ja den letzten Platz belegen und derzeit ist dazu keiner prädestinierter, als wir.
Mein Platz 3 geht an Italien. Das Staging ist deutlich besser geworden. So gefällt mir dieser Beitrag.
Mein Platz 2 geht an Spanien. Aus Müll immerhin Blech zu machen ist ein großartiger Fortschritt, den ich sehr honoriere.
Der Tagesssieg für den größten Hinzugewinn bei mir persönlich geht an Frankreich. Mit dieser Probe ist Frankreich bei mir erneut unbeschreiblich stark gewachsen. Ich bin am Überlegen was ich mit Frankreich machen soll, wenn ich meine persönliche Rangliste nun (ein letztes Mal vor den Shows) überarbeite. Momentan möchte ich dass Frankreich gewinnt und niemand sonst, ich bin mir aber unsicher, ob ich das wirklich auf Platz eins setzen soll. Vor den Proben war Frankreich bei mir nur auf Platz 24. Hier gibt es noch einen Schnelldurchlauf von Tag 6:
Estland, Portugal und Moldawien haben sich übrigens eine zusätzliche Einzelprobe erklagt. Das zu tun ist in den letzten, wenigen Jahren beim ESC zur Mode geworden. Die Gründe für eine weitere Probe können vielfältig sein. Zum Beispiel durch einen technischen Fehler, an dem oftmals niemand eine Schuld dran hat(te), oder weil das Produzententeam eine Anordnung zur Änderung des Stagings bis zur zweiten Probe nicht durchgeführt hat. Das könnte falsches Material, aus dem der Kunstschnee besteht, nicht geänderte Kameraführung, fehlende Pyrotechnik, oder Windmaschine, oder was auch immer, sein. Im Falle von Portugal und Estland sind zusätzliche Proben auch dringend notwendig, wenn man einen ESC-würdigen Auftritt auf die Bühne bringen möchte. Die Zusatzproben sind immer nicht öffentlich, da diese Nationen keinen Vorteil, durch eine automatisch erhöhte Berichterstattung, ohne eigens verdienten Grund, bekommen sollen.
Am Abend fanden heute das Orange Carpet Event und die offizielle Eröffnungsfeier statt. Die letztere war deutlich unterhaltsamer, als in den letzten Jahren. Alle Reden wurden sehr kurz gehalten, oder mit einem Looper im Netta Style vorgetragen. Das musikalische Programm war sehr hochwertig. Die fünf Stunden Roter Teppich und Eröffnungsfeier haben sich dieses Jahr richtig gelohnt. Die Eröffnungsfeier ist übrigens die einzige Veranstaltung, bei der alle 41 Teilnehmer des Jahres zur gleichen Zeit, am gleichen Ort sind. Auf dem Roten Teppich, der aufgrund des Hauptsponsors "My Heritage" dieses Jahr orange war, tummelten sich die Mainstream Medien, um mit den Künstlern Interviews zu führen und sie abzulichten. Hier gibt es ein paar Fotos der besten Outfits auf dem orangenen Teppich:
Ein paar interessante Dinge wurden aber auch für alle öffentlich, in der Liveübertragung, ausgeplaudert. Zala und Gasper aus Slowenien haben erstmals zugegeben, dass sie wirklich ein Liebespaar sind. Hatari aus Island hat mal wieder keine Gelegenheit ausgelassen, um gegen Kapitalismus und Israel zu hetzen. Kobi Merimi war nur zwei Meter von seinem Zuhause entfernt. Momentan kommt er aber, zusammen mit der israelischen Delegation, in einem Hotel unter und konnte deshalb trotzdem nicht zu Fuß anreisen. Die Fahrt in der Limousine war aber bestimmt nicht so schlimm. Wer sich die Veranstaltungen des heutigen Abends, im Herzen Tel Avivs, nachträglich anschauen möchte, kann das auf dem YouTube-Kanal vom Eurovision Song Contest, oder auf Eurovision.tv tun.
Morgen Abend findet schon das erste Juryhalbfinale statt, schon in sechs Tagen wissen wir wer der Gewinner des 64. ESCs ist, das bedeutet aber auch, dass alles in sehr kurzer Zeit wieder vorbei sein wird und wir lange warten müssen, bis es so richtig wieder losgeht. Genieße deshalb bitte jede Sekunde mit Passion, von der schönsten Nebensache der Welt - dem Eurovision Song Contest.
1. Frankreich 99
2. Italien 75
3. Spanien 66
4. Israel 43
5. Großbritannien und Nordirland 23
6. Deutschland 9
Frankreich hat sein Staging ein paar kleinen, aber feinen Änderungen unterzogen, die eine große Wirkung haben. So gibt es den Tagessieg von den Journalisten, für den größten Fortschritt. Für Italien gilt das Gleiche, nur dass es hier nicht ganz für den Tagessieg gereicht hat. Spanien hat aus seiner Vollkatastrophe ein akzeptables Staging gemacht. Das muss man auch erst einmal hinkriegen. Dies wird von 66 Journalisten aus dem Pressezentrum in Tel Aviv als größter Fortschritt anerkannt.
Israel hat sein Staging auch weiterentwickelt, aber nicht so gut wie die anderen Nationen. Warum Großbritannien nur auf Platz fünf landet kann ich nicht verstehen, die Verbesserungen schienen mir doch größer gewesen zu sein, als bei Israel. Deutschland hat mit der zweiten Probe einen riesengroßen Schritt zurück gemacht. Weder die Sängerinnen, noch der Song, sind so beeindruckend gut, dass es ein Selbstläufer wäre, so ziemlich gar nichts auf der Bühne zu machen und Als LED-Screen-Show selbstverliebte Projektionen von sich selber - und nichts anderes - zu zeigen.
Mein Verlierer des Tages ist deshalb auch Deutschland. Ich bin ehrlich, nach der ersten Probe habe ich große Chancen auf eine tolle Platzierung gesehen, nach der zweiten Probe sehe ich unsere Chancen Letzter zu werden aber größer, als bei jedem anderen, schließlich stehen alle pre-qualifizierten Länder in den Wettquoten vor uns und haben ein viel besseres Staging, als wir. Ich sehe keinen Grund dazu, warum es einen Beitrag geben sollte, der im Finale hinter uns landet. Das tut mir sehr weh, am meisten weil Laurita eine großartige Persönlichkeit ist, der ich etwas besseres wünsche, aber irgendwer muss ja den letzten Platz belegen und derzeit ist dazu keiner prädestinierter, als wir.
Mein Platz 3 geht an Italien. Das Staging ist deutlich besser geworden. So gefällt mir dieser Beitrag.
Mein Platz 2 geht an Spanien. Aus Müll immerhin Blech zu machen ist ein großartiger Fortschritt, den ich sehr honoriere.
Der Tagesssieg für den größten Hinzugewinn bei mir persönlich geht an Frankreich. Mit dieser Probe ist Frankreich bei mir erneut unbeschreiblich stark gewachsen. Ich bin am Überlegen was ich mit Frankreich machen soll, wenn ich meine persönliche Rangliste nun (ein letztes Mal vor den Shows) überarbeite. Momentan möchte ich dass Frankreich gewinnt und niemand sonst, ich bin mir aber unsicher, ob ich das wirklich auf Platz eins setzen soll. Vor den Proben war Frankreich bei mir nur auf Platz 24. Hier gibt es noch einen Schnelldurchlauf von Tag 6:
Estland, Portugal und Moldawien haben sich übrigens eine zusätzliche Einzelprobe erklagt. Das zu tun ist in den letzten, wenigen Jahren beim ESC zur Mode geworden. Die Gründe für eine weitere Probe können vielfältig sein. Zum Beispiel durch einen technischen Fehler, an dem oftmals niemand eine Schuld dran hat(te), oder weil das Produzententeam eine Anordnung zur Änderung des Stagings bis zur zweiten Probe nicht durchgeführt hat. Das könnte falsches Material, aus dem der Kunstschnee besteht, nicht geänderte Kameraführung, fehlende Pyrotechnik, oder Windmaschine, oder was auch immer, sein. Im Falle von Portugal und Estland sind zusätzliche Proben auch dringend notwendig, wenn man einen ESC-würdigen Auftritt auf die Bühne bringen möchte. Die Zusatzproben sind immer nicht öffentlich, da diese Nationen keinen Vorteil, durch eine automatisch erhöhte Berichterstattung, ohne eigens verdienten Grund, bekommen sollen.
Am Abend fanden heute das Orange Carpet Event und die offizielle Eröffnungsfeier statt. Die letztere war deutlich unterhaltsamer, als in den letzten Jahren. Alle Reden wurden sehr kurz gehalten, oder mit einem Looper im Netta Style vorgetragen. Das musikalische Programm war sehr hochwertig. Die fünf Stunden Roter Teppich und Eröffnungsfeier haben sich dieses Jahr richtig gelohnt. Die Eröffnungsfeier ist übrigens die einzige Veranstaltung, bei der alle 41 Teilnehmer des Jahres zur gleichen Zeit, am gleichen Ort sind. Auf dem Roten Teppich, der aufgrund des Hauptsponsors "My Heritage" dieses Jahr orange war, tummelten sich die Mainstream Medien, um mit den Künstlern Interviews zu führen und sie abzulichten. Hier gibt es ein paar Fotos der besten Outfits auf dem orangenen Teppich:
Morgen Abend findet schon das erste Juryhalbfinale statt, schon in sechs Tagen wissen wir wer der Gewinner des 64. ESCs ist, das bedeutet aber auch, dass alles in sehr kurzer Zeit wieder vorbei sein wird und wir lange warten müssen, bis es so richtig wieder losgeht. Genieße deshalb bitte jede Sekunde mit Passion, von der schönsten Nebensache der Welt - dem Eurovision Song Contest.
Deutschland: Illegale Fotos
Es kam heraus, dass die Bilder, die auf der LED-Screen-Show zu sehen sind, Stock Photos, aus dem Internet, sind, die unter dem Suchbegriff "lesbische Paare" gefunden worden sind. Daraufhin warf die deutsche Delegation alle Internetbilder aus der LED-Screen-Show heraus und ersetzte sie durch Fotos von Carlotta und Laurita. Dadurch geht der Mehrwert, den Deutschland mit der ersten Probe geschaffen hatte, komplett verloren und das gute Staging wird zu einem schlechten Staging. Deutschland könnte auf einem unumstrittenen Weg Bilder von lesbischen Paaren bekommen. Zum Beispiel, so wie es Ungarn getan hat, mit einem öffentlichen Aufruf um solche Bilder bitten, sie einzuschicken. Ich bin mir sicher, viele würden das machen. Mit diesem Staging hat Deutschland eine Platzierung unter den letzten drei Plätzen im Finale sicher. Meine Euphorie, die durch unsere erste Probe entstanden ist, schlägt sich nun in Trauer um. Bis Freitag Nachmittag ist noch Zeit das Staging auf das Niveau zu bringen, auf dem es mal war. Hoffen wir, dass es bis dahin noch wird.
Großbritannien und Nordirland: Spiel mit dem Publikum
Die britische Delegation hat gemerkt, dass ein bisschen zu wenig auf der Bühne passiert. Deshalb haben sie nun Pyrotechnik mit eingebaut. Das bereichert das Staging stark. Großes Lob gibt es für Kameraeinstellungen und -schnitt, allerdings liegt an dieser Stelle auch das größte Manko des Stagings. Michael spielt viel zu sehr mit dem Publikum in der Halle und viel zu wenig mit dem Publikum an den Fernsehgeräten. Oft guckt er in die falsche Kamera. Diese Dinge müssen bis zum Juryfinale am Freitag unbedingt noch behoben werden! Wenn Großbritannien das so hinbekommt, wie es sein sollte, ist das britische Staging insgesamt aber ganz gut geworden.
Italien: Zurück im Spiel?
Italien hat auf die Kritik von der ersten Probe gehört und sein Staging immens verbessert. Die Tänzer lenken nun nicht mehr von Mahmood ab, sondern wirken wie ein Teil des Songs. Das liegt an den besseren Kameraeinstellungen, der überarbeiteten Choreographie und den anderen Kostümen. Auch das Kostüm von Mahmood selbst ist neu. Das der zweiten Probe ist viel mehr Mainstream. Da man beim ESC viele Menschen ansprechen muss, um ein gutes Ergebnis einzufahren, oder sogar zu gewinnen, ist es vielleicht geeigneter, als der Style den Mahmood bei der ersten Probe trug. Allerdings sollte man sich auf der Bühne aber auch so zeigen wie man ist. Ein Zwiespalt, über den die Delegation eine Entscheidung treffen muss. Das zweite Kostüm passt aber auch gut zu Mahmood. Auch darin wird er sich wohlfühlen. Die LED-Screen-Show wurde dahingehend erweitert, dass nun brennendes Geld zu sehen ist. Das ist so gut umgesetzt, dass es hilft die Message zum Zuschauer zu bringen, ohne von Mahmood, oder vom Song abzulenken. Italien hat aus dem letzten Jahr gelernt. Das Licht auf der Bühne ist weniger blau und mehr rot, als noch bei der ersten Probe. Dafür gibt es viel Lob. Im Refrain wurden sehr schnelle Kameraschnitte eingeführt. Das trägt den Song wunderbar. Aus der Enttäuschung bei der ersten Probe hat Italien ein richtig gutes Staging gemacht.
Spanien: Nur mit Augenbinde ertragbar?
Spanien ist ein anschauliches Beispiel dafür, warum jede Delegation beim ESC zwei Einzelproben auf der großen Bühne hat. Für die erste wurde Spanien noch mit Kritik überhäuft. Daraufhin hat die Delegation die meisten Dinge geändert, die eine Vollkatastrophe waren, und siehe da, es kommt ein akzeptables Staging dabei heraus. Miki ist nun mit Freude dabei, die Tänzer und Miki interagieren miteinander, die Kameraeinstellungen und -Schnitte sind in Ordnung u.s.w.. Natürlich hätte man es sich auch viel einfacher machen können. Für diesen Song hätte ein ganz einfaches Staging genügt, Spanien wollte es sich mit dem Haus und der überdimensionalen Figur, aber komplizierter gestalten. Bei der zweiten Probe lief es im Großen und Ganzen dann auch so, wie es mal gedacht war. Das Gimmick mit dem Haus sieht jetzt nicht mehr danach aus, dass man unbedingt irgendetwas großes auf der Bühne machen wollte und deswegen dieses Haus und dazu noch eine Figur, die am Haus rüttelt, auf die Bühne stellt, sondern dass es eine freundlich, nett, durchdachte Sache ist, die den Beitrag noch weiter aufheitert. Was auch aufheitern würde, wären strahlende Kostüme. Deshalb bleibt der riesengroße Kritikpunkt dennoch, die Kostüme sind die gleichen wie zuvor. Damit zerstört sich Spanien so viel. Echt schade.
Frankreich: Geht die Krone der Eurovision nach Frankreich?
Frankreich hat zwischen der ersten und zweiten Probe Stellen ausgebessert, die noch nicht ganz rund liefen. Zudem wurde der Kameraschnitt verändert, was im Allgemeinen als Rückschritt betrachtet wird. Ausgenommen ist davon der neue "Ending Shot", dieser habe viele im Pressezentrum endgültig zum weinen gebracht. Ein neu hinzugefügtes Element, das für besonders viel Aufsehen sorgt, ist, dass die übergewichtige Tänzerin der taub-stummen Tänzerin den Rhythmus zeigt, wenn sie auf die Bühne kommt, indem sie ihr auf die Schulter klopft. An Ende bildet das Trio in der Choreographie ein schlagendes Herz, das nur Funktioniert, wenn alle mit ihren Besonderheiten dabei sind. Wenn man über dieses Staging redet, klingt alles ziemlich aufgesetzt, aber das ist es nicht. Das Staging ist so gut umgesetzt, dass es auf die meisten natürlich wirkt und sie berührt. Als ich das Probenvideo von der EBU, der zweiten Probe gesehen habe, dachte ich, dass ich das den ESC gewinnen sehen möchte. Ich bin nicht die einzige Person, die das denkt.
Israel: Macht Kobi seine Heimat stolz?
Bei der ersten Probe von Israel war alles auf der Bühne, die meiste Zeit über, sehr dunkel. Erst am Ende des Songs kam so viel Licht auf, dass es am TV-Bildschirm richtig blendete. Das Ende hat Israel dunkler geschaltet, sodass es nicht mehr blendet. Den restlichen Song über ist es jetzt auch richtig hell auf der Bühne, was Sem Beitrag sehr gut tut. Außerdem wurden die Kameraeinstellungen beim Auftritt der Backgroundsänger geändert. Nun wirkt es so, dass sie rasend schnell auf Kobi zulaufen. Die Journalisten im Pressezentrum machen deutlich, dass sie die alte Version bevorzugen. Israel bringt ein schönes Staging auf die Bühne, beim ESC in der Heimat. Unter anderem über die Heimat geht es auch in dem Song. Israel wird zu Recht stolz auf sich sein, wenn die ganze Nation diesen Auftritt sieht.
Tel Aviv 2019 Tag 7: Wettquoten und Fan-Voting
Diese Veränderungen gab es in den Wettquoten von Probenbeginn an Tag 7 bis Probenbeginn an Tag 8:
4. Aserbaidschan (+1)
5. Frankreich (+5)
...
7. Italien (-3)
...
9. Schweiz (-2)
10. Island (-1)
11. Griechenland (+1)
12. Zypern (-1)
13. Nordmazedonien (+2)
...
15. Norwegen (-2)
...
18. Dänemark (+1)
19. Portugal (-1)
20. Großbritannien und Nordirland (+1)
21. Armenien (-1)
22. Serbien (+1)
23. Albanien (-1)
...
25. Israel (+2)
...
27. Estland (-2)
...
32. Rumänien (+1)
33. Österreich (-1)
34. Weißrussland (+1)
35. Kroatien (-1)
...
37. San Marino (+1)
38. Litauen (-1)
Das große Stühlerücken in den Wettquoten geht weiter. Aserbaidschan hat mit seiner zweiten Probe erneut Eindruck hinterlassen und steigt wieder bis auf Platz vier auf. Frankreich macht einen unglaublichen Sprung von fünf Plätzen! Nach der ersten Probe ist Frankreich erst einmal nur zwei Plätze aufgestiegen, zu aller Verwunderung. Etwas zeitverzögert kommt nun der große Aufschwung, den alle erwartet haben. Wird Frankreich am Ende das Dark Horse sein, das gewinnt?
Italien ist nach seiner ersten Probe zunächst nur einen Platz abgefallen, jetzt kommen drei weitere Plätze dazu. Harte Reaktionen auf das etwas enttäuschende Staging. Die Schweiz klettert seit den Proben langsam, aber sicher, immer weiter nach unten. Island fällt ebenfalls langsam und gemächlich.
Nordmazedonien konnte auch mit seiner zweiten Probe so richtig punkten und steigt zwei Plätze auf. Auf das, mit der zweiten Probe erst, veröffentlichte Staging von Norwegen, reagieren die Buchmacher gar nicht gut und setzen den Beitrag um Plätze nach unten. Serbien steigt seit seiner zweiten Probe stetig in den Wettquoten auf. Israel und Deutschland tauschen ihre Plätze wieder sohin zurück, wie es vor ihren jeweiligen ersten Proben war.
Als Nachwirkung der zweiten Probe von Rumänien, steigt das Land noch einen weiteren Platz in den Wettquoten auf. Kroatien hat hingegen mit seiner zweiten Probe noch weiter verloren. Nun ist es schon fast zum Kreis der Außenseiter zu zählen. Auch Litauen verliert mit seiner zweiten Probe an Gunst bei den Buchmachern. Inzwischen schätzen diese nur noch die Gewinnchancen von Georgien, Lettland und Montenegro geringer ein.
Beim Fan-Voting gab es diese Veränderungen:
5. Malta (+1)
6. Norwegen (-1)
...
8. Aserbaidschan (+1)
9. Island (-1)
...
17. Albanien (+1)
18. Belgien (-1)
...
26. Serbien (+2)
27. Ungarn (-1)
28. Dänemark (-1)
Auch im Fan-Voting verschiebt sich gegen Ende der Proben so einiges. Norwegen scheint durch seine zweite Probe bei den Fans wohl mächtig verloren zu haben. Malta hingegen, scheint die ESC-Community bei der zweiten Probe vom Hocker gehauen zu haben. Es sind viele Punkte geflossen, bis dieser Platzierungswechsel vollzogen wurde.
Aserbaidschan sammelt so massenhaft und rasant Punkte im Fan-Voting, dass es am Tag der zweiten Probe für das Land noch einen weiteren Platz bergauf ging. Wo wird der Siegeszug von Aserbaidschan enden? Auf Platz eins?
Auch wenn Albanien bei anderen nicht so gut punkten konnte, hat es mit der zweiten Probe offensichtlich die ESC-Fans beeindruckt. Viele neue Punkte bringen den Beitrag im Fan-Voting eine Platzierung höher, als zuvor.
Serbien gewinnt als Nachwirkung der zweiten Probe ebenfalls viel Zuspruch unter den Fans. Bei den punkteengen Plätzen hat sich "Kruna" nun einen ordentlichen Vorsprung vor allen anderen verschafft. Dann schauen wir mal darauf, was sich alles in den Wettquoten und im Fan-Voting ändern wird, wenn die letzten sechs Nationen ihre zweite Probe durchführen.
4. Aserbaidschan (+1)
5. Frankreich (+5)
...
7. Italien (-3)
...
9. Schweiz (-2)
10. Island (-1)
11. Griechenland (+1)
12. Zypern (-1)
13. Nordmazedonien (+2)
...
15. Norwegen (-2)
...
18. Dänemark (+1)
19. Portugal (-1)
20. Großbritannien und Nordirland (+1)
21. Armenien (-1)
22. Serbien (+1)
23. Albanien (-1)
...
25. Israel (+2)
...
27. Estland (-2)
...
32. Rumänien (+1)
33. Österreich (-1)
34. Weißrussland (+1)
35. Kroatien (-1)
...
37. San Marino (+1)
38. Litauen (-1)
Das große Stühlerücken in den Wettquoten geht weiter. Aserbaidschan hat mit seiner zweiten Probe erneut Eindruck hinterlassen und steigt wieder bis auf Platz vier auf. Frankreich macht einen unglaublichen Sprung von fünf Plätzen! Nach der ersten Probe ist Frankreich erst einmal nur zwei Plätze aufgestiegen, zu aller Verwunderung. Etwas zeitverzögert kommt nun der große Aufschwung, den alle erwartet haben. Wird Frankreich am Ende das Dark Horse sein, das gewinnt?
Italien ist nach seiner ersten Probe zunächst nur einen Platz abgefallen, jetzt kommen drei weitere Plätze dazu. Harte Reaktionen auf das etwas enttäuschende Staging. Die Schweiz klettert seit den Proben langsam, aber sicher, immer weiter nach unten. Island fällt ebenfalls langsam und gemächlich.
Nordmazedonien konnte auch mit seiner zweiten Probe so richtig punkten und steigt zwei Plätze auf. Auf das, mit der zweiten Probe erst, veröffentlichte Staging von Norwegen, reagieren die Buchmacher gar nicht gut und setzen den Beitrag um Plätze nach unten. Serbien steigt seit seiner zweiten Probe stetig in den Wettquoten auf. Israel und Deutschland tauschen ihre Plätze wieder sohin zurück, wie es vor ihren jeweiligen ersten Proben war.
Als Nachwirkung der zweiten Probe von Rumänien, steigt das Land noch einen weiteren Platz in den Wettquoten auf. Kroatien hat hingegen mit seiner zweiten Probe noch weiter verloren. Nun ist es schon fast zum Kreis der Außenseiter zu zählen. Auch Litauen verliert mit seiner zweiten Probe an Gunst bei den Buchmachern. Inzwischen schätzen diese nur noch die Gewinnchancen von Georgien, Lettland und Montenegro geringer ein.
Beim Fan-Voting gab es diese Veränderungen:
5. Malta (+1)
6. Norwegen (-1)
...
8. Aserbaidschan (+1)
9. Island (-1)
...
17. Albanien (+1)
18. Belgien (-1)
...
26. Serbien (+2)
27. Ungarn (-1)
28. Dänemark (-1)
Auch im Fan-Voting verschiebt sich gegen Ende der Proben so einiges. Norwegen scheint durch seine zweite Probe bei den Fans wohl mächtig verloren zu haben. Malta hingegen, scheint die ESC-Community bei der zweiten Probe vom Hocker gehauen zu haben. Es sind viele Punkte geflossen, bis dieser Platzierungswechsel vollzogen wurde.
Aserbaidschan sammelt so massenhaft und rasant Punkte im Fan-Voting, dass es am Tag der zweiten Probe für das Land noch einen weiteren Platz bergauf ging. Wo wird der Siegeszug von Aserbaidschan enden? Auf Platz eins?
Auch wenn Albanien bei anderen nicht so gut punkten konnte, hat es mit der zweiten Probe offensichtlich die ESC-Fans beeindruckt. Viele neue Punkte bringen den Beitrag im Fan-Voting eine Platzierung höher, als zuvor.
Serbien gewinnt als Nachwirkung der zweiten Probe ebenfalls viel Zuspruch unter den Fans. Bei den punkteengen Plätzen hat sich "Kruna" nun einen ordentlichen Vorsprung vor allen anderen verschafft. Dann schauen wir mal darauf, was sich alles in den Wettquoten und im Fan-Voting ändern wird, wenn die letzten sechs Nationen ihre zweite Probe durchführen.
Tel Aviv 2019 Tag 7: Gewinner und Verlierer
Hier das Press Poll Ergebnis von Probentag 7 beim ESC 2019:
1. Russland 75
2. Aserbaidschan 66
3. Niederlande 50
4. Malta 44
5. Norwegen 35
6. Nordmazedonien 26
7. Kroatien 11
8. Litauen 3
9. Albanien 2
Albanien hat echt ein Problem mit dem Staging und deshalb heute viel verloren. Litauen hat einfach ein schlechtes Staging. Es wurden ein paar Dinge mit der zweiten Probe verbessert, aber die machen so wenig aus, dass es nur für drei Journalisten im Pressezentrum der größte Fortschritt des Tages war. Bei Kroatien hatten sich viele so sehr an dem Aufsetzen der Flügel gestört, dass es für sie nun eine große Verbesserung ist, das Aufsetzen mit den Flügeln der Tänzer zu verdecken.
Nordmazedonien hat nichts verändert, aber das richtig gute Staging an sich, hat wieder genügend Journalisten überzeugt, sodass Platz sechs in der Press Poll herausspringt. Dass Norwegen nur auf Platz 5 landet, wundert mich, schließlich haben sie erst jetzt ihr richtiges Staging gezeigt, was eigentlich bei vielen dann große Pluspunkte auslösen sollte. Die vielen Versionen, mit denen Malta auftreten könnte, haben wohl vielen gefallen, sodass es 44 Stimmen und Platz 4 gab.
Die Niederlande hat mit der Leuchte auf dem Klavier, und dem Scheinwerfer am linken Bühnenrand, der auf Duncan gerichtet ist, für einige einen Rückschritt gemacht. Außerdem war dieses Staging schon bei der ersten Probe auf so hohem Niveau, das es schwer war, mit der zweiten Probe noch viele zu beeindrucken. Aserbaidschan hat nichts an seinem Staging verändert, nur das viele Lob über das Staging an sich, hinterlässt bei vielen einen so großen Eindruck, dass sie heute für Aserbaidschan, als das Land mit dem größten Fortschritt gestimmt haben. Russland gewinnt die Press Poll, obwohl das Staging von der ersten Probe, laut der Allgemeinheit, besser geklappt hat. Das zeigt, wie eindrucksvoll das Staging von Russland ist.
Mein Verlierer des Tages ist Albanien. Das Staging hat kaum etwas damit zu tun, was ich mir für diesen Song gewünscht habe. Ich bin davon ausgegangen, dass Albanien mit der zweiten Probe einen großen Fortschritt machen wird, deshalb ist dieser Rückschritt für mich eine Enttäuschung.
Mein Platz 3 geht an Litauen. Alleine schon, dass Jurij die hässliche Militärjacke ausgezogen hat, ist eine riesengroße Verbesserung für mich. So kann ich den Auftritt genießen, ohne dabei die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl zu haben, dazu kommen noch wenige weitere, kleine, Verbesserungen.
Mein Platz 2 geht an Norwegen. Da uns dieses Land erst heute sein Staging so richtig gezeigt hat, und die Stagings der anderen Länder, im Großen und Ganzen, bereits bekannt waren, war diese Probe für mich der zweitgrößte Fortschritt des Jahres.
Mein Tagessieger ist die Niederlande. Nicht, weil es mein persönlicher Gesamtsieger beim ESC ist, sondern wegen den Veränderungen, von der ersten bis zur zweiten Probe. Insbesondere die super helle Beleuchtung von Duncan selbst, gefällt mir irgendwie richtig gut. Damit strahlt er in diesem dunkelblauen Ozean richtig hell. Das sieht voll schön aus.
Hier gibt es noch einen Schnelldurchlauf von Tag 7:
Niederlande, Norwegen, Litauen
1. Russland 75
2. Aserbaidschan 66
3. Niederlande 50
4. Malta 44
5. Norwegen 35
6. Nordmazedonien 26
7. Kroatien 11
8. Litauen 3
9. Albanien 2
Albanien hat echt ein Problem mit dem Staging und deshalb heute viel verloren. Litauen hat einfach ein schlechtes Staging. Es wurden ein paar Dinge mit der zweiten Probe verbessert, aber die machen so wenig aus, dass es nur für drei Journalisten im Pressezentrum der größte Fortschritt des Tages war. Bei Kroatien hatten sich viele so sehr an dem Aufsetzen der Flügel gestört, dass es für sie nun eine große Verbesserung ist, das Aufsetzen mit den Flügeln der Tänzer zu verdecken.
Nordmazedonien hat nichts verändert, aber das richtig gute Staging an sich, hat wieder genügend Journalisten überzeugt, sodass Platz sechs in der Press Poll herausspringt. Dass Norwegen nur auf Platz 5 landet, wundert mich, schließlich haben sie erst jetzt ihr richtiges Staging gezeigt, was eigentlich bei vielen dann große Pluspunkte auslösen sollte. Die vielen Versionen, mit denen Malta auftreten könnte, haben wohl vielen gefallen, sodass es 44 Stimmen und Platz 4 gab.
Die Niederlande hat mit der Leuchte auf dem Klavier, und dem Scheinwerfer am linken Bühnenrand, der auf Duncan gerichtet ist, für einige einen Rückschritt gemacht. Außerdem war dieses Staging schon bei der ersten Probe auf so hohem Niveau, das es schwer war, mit der zweiten Probe noch viele zu beeindrucken. Aserbaidschan hat nichts an seinem Staging verändert, nur das viele Lob über das Staging an sich, hinterlässt bei vielen einen so großen Eindruck, dass sie heute für Aserbaidschan, als das Land mit dem größten Fortschritt gestimmt haben. Russland gewinnt die Press Poll, obwohl das Staging von der ersten Probe, laut der Allgemeinheit, besser geklappt hat. Das zeigt, wie eindrucksvoll das Staging von Russland ist.
Mein Verlierer des Tages ist Albanien. Das Staging hat kaum etwas damit zu tun, was ich mir für diesen Song gewünscht habe. Ich bin davon ausgegangen, dass Albanien mit der zweiten Probe einen großen Fortschritt machen wird, deshalb ist dieser Rückschritt für mich eine Enttäuschung.
Mein Platz 3 geht an Litauen. Alleine schon, dass Jurij die hässliche Militärjacke ausgezogen hat, ist eine riesengroße Verbesserung für mich. So kann ich den Auftritt genießen, ohne dabei die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl zu haben, dazu kommen noch wenige weitere, kleine, Verbesserungen.
Mein Platz 2 geht an Norwegen. Da uns dieses Land erst heute sein Staging so richtig gezeigt hat, und die Stagings der anderen Länder, im Großen und Ganzen, bereits bekannt waren, war diese Probe für mich der zweitgrößte Fortschritt des Jahres.
Mein Tagessieger ist die Niederlande. Nicht, weil es mein persönlicher Gesamtsieger beim ESC ist, sondern wegen den Veränderungen, von der ersten bis zur zweiten Probe. Insbesondere die super helle Beleuchtung von Duncan selbst, gefällt mir irgendwie richtig gut. Damit strahlt er in diesem dunkelblauen Ozean richtig hell. Das sieht voll schön aus.
Hier gibt es noch einen Schnelldurchlauf von Tag 7:
Niederlande, Norwegen, Litauen
Aserbaidschan: Der Überraschungsgewinner?
Das Staging von Aserbaidschan wird so sehr gelobt, dass sich niemand traut, dagegen etwas zu sagen. Völlig Kritikfrei macht Aserbaidschan sein Staging unbeirrt so weiter, wie es das auch bei der ersten Probe getan hat. Mit diesem Staging fragen sich alle nur noch; "kann Aserbaidschan die Sensation von 2011 wiederholen?" Die Antwort darauf werden wir erst in einer Woche bekommen.
Nordmazedonien: Frauenpower pur
Nordmazedonien hat zwischen der ersten und zweiten Probe nichts an seinem Staging verändert, was auch so genau richtig ist. Trotzdem gab es wohl große Probleme mit irgendetwas, denn die Delegation hat nach der Probe alle weiteren Termine für den Tag abgesagt. Warum weiß keiner. Hoffen wir, dass nichts schlimmes passiert ist und wir in der Show alles genauso sehen, wie es alle so sehr beeindruckt hat.
Niederlande: Ein Piano im blauen Ozean
Die Niederlande hat an den Kritikpunkten aus der ersten Probe erfolgreich gearbeitet. Zudem wurde die LED-Screen-Show überarbeitet. Das blaue Etwas, das wir nun zu sehen bekommen, ist noch viel schöner geworden. Dazu erinnert es sehr an Wasser, an einen tiefen, blauen Ozean, in dem man sich gerade treiben lässt, allerdings ohne dabei wie Wasser auszusehen und das ist ziemlich hohe Kunst, die die niederländische Delegation da geschaffen hat. Zusätzlich wurde ein Licht auf das Piano integriert. Mal wird es voll beleuchtet, mal gar nicht, mal nur die eine Seite, mal nur die andere. Über diesen zusätzlichen Effekt teilen sich die Meinungen. Wir müssen abwarten, um zu erfahren, ob die Niederlande das beibehalten wird. Ebenfalls wurden ein paar "Special Effects" ergänzt, die zusammen mit der Musik, das Gänsehaut- und Tränenpotenzial noch weiter, enorm erhöhen. Damit bleibt die Niederlande weiterhin der größte Favorit darauf, den 64. Eurovision Song Contest 2019 Dare to Dream in Tel Aviv zu gewinnen!
Norwegen: Ein Ausflug nach Skandinavien
Nach der ersten Probe gab die norwegische Delegation bekannt, dass man das eigentliche Staging noch gar nicht ausgepackt habe. Vielleicht haben wir heute das gesehen, was wir auch in der Show zu sehen bekommen, vielleicht packt Norwegen aber auch noch einen drauf. Es gab eine neue, vielfältigere, LED-Screen-Show. Auf dieser sind jetzt nicht nur Berge und das Nordlicht, sondern auch verschiedene skandinavische Tiere und andere Dinge, die Skandinavien repräsentieren, zu sehen. Die Pyrotechnik wird viel mehr genutzt und das ist richtig, richtig gut geworden, die Kameraschnitte wurden perfektioniert. Norwegen feuert die Stimmung in der Halle so richtig an und bringt dem Zuschauer dabei drei Minuten lang die Kultur des Landes näher. Wir wissen, so etwas zieht beim ESC. Norwegen hat für diesen Beitrag ein ziemlich gutes Staging geschaffen.
Samstag, 11. Mai 2019
Albanien: Der Adler ist verflogen
Die albanische Delegation war nach der ersten Probe total unzufrieden und wollte vieles ändern. Gesehen hat man davon in der zweiten Probe nicht viel. Der mysteriöse Adler, von dem alle sprachen, war bei der ersten Probe nur für die Öffentlichkeit unsichtbar, nun ist er vollkommen verschwunden. Es heißt, dass er in der ersten Probe nicht richtig funktioniert hat. Ohne ihn fehlt ein gewisses Highlight in diesem Staging. Es wird immer noch viel zu wenig Pyrotechnik verwendet. Man merkt, dass die albanische Delegation einen Plan hatte, der nicht aufging. Jetzt stehen sie ohne Plan B da. Das Staging ist zu leer, es passiert für diesen kraftvollen Song zu wenig. Da hat es auch nicht viel geholfen die Backgroundsänger von den Seitenbühnen, auf die Hauptbühne zu stellen. Die hochgesteckten Haare finde ich übrigens richtig bescheuert, da war die Frisur aus der ersten Probe viel besser. Es fehlt Albanien an einer guten Idee und dem Beitrag an dem gewissen Etwas, das auch eine große Anzahl an Menschen, außerhalb der albanischen Diaspora anspricht. Das Staging aus dem Vorentscheid, mit der einprägsamen Choreographie, fand ich da um einiges besser. Ich bedaure es sehr, dass es danach aussieht, dass Albanien es nicht schafft, die Power des Songs auch mit dem Staging auszudrücken.
Abonnieren
Posts (Atom)

















































